Kategorie-Archiv: Film/TV

Foto-Projekt 52 (2011) Themen #13,#14,#15

Projekt 52 (2011)Jetzt geht es so richtig zurück in den Alltag mit einem Trio von Projekt 52-Bildern. Es sind insgesamt sechs Themen aufzuholen und morgen folgen die anderen. Die Anzahl der fehlenden Themen passte gut zu den sechs Figuren des Pandorica-Sets und so habe ich diese jeweils mit einer Figur des sonst für das Projekt verwendeten Sets gepaart[1]. Die Verbindung zum Thema ist manchmal etwas seltsam und nur durch Erklärung verständlich, aber es kommt ja (auch) darauf an, dass man sich kreativ mit Kamera und Motiv auseinander setzt und das habe ich getan. Genug der Vorrede, es geht los.

Das dreizehnte Thema lautete Fundstück und da bot sich eine Szene aus The Big Bang an, wo der elfte Doktor seinen Sonic Screwdriver in doppelter Ausführung “findet”. Ich habe das erweitert und gleich zwei Doktoren daraus gemacht:

13 Fundstück

Für das Thema Wetterfrosch müssen wir ein bisschen weiter ausholen bzw. aus den Fingern saugen. Nehmen wir mal an, dass ein Cyberguard als Wetteransager ausgebildet wurde und dann seines Barometers (= Kopf) beraubt wurde. Oder so ähnlich. Jedenfalls hatte ich am Samstag beim Schießen des Fotos eine plausiblere Erklärung für das Motiv, die mir jetzt nicht mehr einfallen will. Der Grund für die Wahl des neunten Doktors ist, dass er einer der beiden ist, der (offiziell) nie auf die Cybermen traf[2]:

14 Wetterfrosch

Englisch lernen mit TV-Serien #41: moot

Der Alltag kehrt wieder ein auf diesem Blog – zumindest vorläufig – und wir wenden uns ernsteren Aufgaben zu. In diesem Fall der Comedyserie The Big Bang Theory und einem Wort, das fast so alt wie der Urknall ist. Zumindest in Europa, aber hier soll es explizit um die amerikanische Variante gehen und die ist natürlich älter als der Urknall.

Ohne Umschweife stürzen wir uns in die ersten Sekunden der Folge 4.21 The Agreement Dissection, der Serie, die immer wieder die schönsten Beispiele für meine kleine Serie hervorbringt:

SHELDON
Leonard, are you in the shower?

LEONARD
I can’t hear you! I’m in the shower!

SHELDON
I asked if you were in the shower, but that’s moot now!

LEONARD
What?

SHELDON
Moot! Rendered unimportant by recent events!

LEONARD
I can’t hear you! I’m in the shower!

SHELDON
I have to skip the chitchat. Emergency.

LEONARD
What kind of emergency?

SHELDON
Mathematical: 32-ounce banana smoothie, 16-ounce bladder.

Big Bang Theory: moot

Die restlichen Vokabeln sollten bekannt sein. Und dank Sheldon auch schon die Definition des Begriffes moot, das in diesem Hauptanwendungsfall so viel wie irrelevant oder akademisch bedeutet – im American English (s. LEO). Es wird oft im Ausdruck moot point verwendet. Im British English dagegen heißt es eher strittig oder fraglich. Diese Unterscheidung macht auch Wiktionary, während dictionary.com nur alles aufzählt. Die völlig andere australische Verwendung wurde aber ausgelassen. Jedenfalls finde ich, dass die amerikanische und britische Variante Gegenteiliges bedeuten, oder?

Und pfeif zum Abschied leise “Daddy wouldn’t by me a bow-wow”

Wie sich die Bilder gleichen! Vor knapp zwei Monaten machte der Brigadier Schlagzeilen und jetzt auch Sarah Jane:

RIP Lis Sladen

Der Titel dieses Beitrags stammt aus The Hand of Fear, der letzten Folge mit Sarah Jane Smith in der klassischen Serie. Gepfoffen hat sie aber nicht selber, weil sie das gar nicht kann…

Daddy wouldnt buy me a bow-wow

Die Geschichte ist empfehlenswert nicht nur wegen dem Abschied von Sarah Jane (den Abschied haben Elisabeth Sladen und Tom Baker selber geschrieben), sondern auch wegen den Effekten mit der Hand. Und überhaupt. Es dauerte knapp sechs gut fünf Jahre, bis es in K9 and Company und bei The Five Doctors ein Wiedersehen gab. Und danach über zwei Jahrzehnte bis School Reunion und natürlich die Sarah Jane Adventures.

PS: Wer jetzt nur Bahnhof versteht und auf den nächsten GSC-Beitrag wartet, dem ist leider nicht zu helfen.

Episodentitel der sechsten Staffel Doctor Who *SPOILERWARNUNG*

*ACHTUNG SPOILER*

Wer nicht informiert werden möchte, bitte schnell wegklicken!

Doctor Who Iconic Image Series Six

*ACHTUNG SPOILER*

Na, immer noch da? Letzte Chance!

Doctor Who Wallpaper BBC America

*ACHTUNG SPOILER*

Diese Woche wurde aus Versehen der Titel der Neil Gaiman-Folge der kommenden Doctor Who-Staffel bekannt und das nahm ich zum Anlass, auch die anderen Folgentitel herauszubekommen. Meine Recherchen ergaben Folgendes:

Englisch Lernen mit TV-Serien #40: recuse

Mit kurzem Abstand geht es weiter im Englisch-Kurs. Wir bleiben im Friends-Universum und werfen einen Blick auf die neue Serie mit Matthew Perry namens Mr Sunshine. Nach bisher vier Folgen kann ich noch nicht soviel sagen und wahrscheinlich ist das auch besser so. Aber hey, es ist Matthew Perry!

Kommen wir also zum eigentlichen Sinn dieses Beitrags und widmen uns einem im Ernstfall wichtigen Wort. Wer schon viel Matlock und Perry Mason auf englisch geguckt hat, dem wird das vielleicht bekannt vorkommen. Allen anderen wird jetzt geholfen. Die Verwendung des Wortes ist nicht im juristischen Sinne, aber gucken wir uns erstmal das Beispiel aus 1.02 Employee of the Year an. Der wertvollste Mitarbeiter gewinnt einen einen Golfwagen, den Chefin Crystal vergibt.

ALICE
I can’t believe everyone’s so excited to win something my nana uses to get her mail.

ALONZO
Yeah, people get crazy about competition. I don’t have time for it, though. I’ve got kids coming in for Eli Cutler, so I’m gonna recuse myself.

ALICE
Recuse yourself?

ALONZO
I’m sorry, baby. That’s a sophisticated way of saying I’m gonna take myself out of it.

ALICE
I know what it means. I’m just a little surprised you think you have to do that.

ALONZO
Well, it’s just that running the arena’s charity and outreach program gives me a natural advantage. I mean, what’s more valuable than helping people?

ALICE
Oh. Yeah. I suppose.

ALONZO
Yeah. Yeah.

Englisch Lernen mit TV-Serien #39: urbane

Heute gibt es eine etwas verquere Folge beim Englisch Lernen. Einerseits scheint das zu lernende Wort nicht allzu schwer, ist aber hier etwas komplizierter und andererseits ist die Einordnung unter den amerikanischen Serien formal korrekt, aber es werden die Grenzen verwischt.

Weitere Grenzen, die verwischt werden, sind die in der Serie selber, die sich schlicht Episodes nennt. Sie spielt in der Metaebene und handelt von einem britischen Drehbuchautorenpaar, die eingeladen sind, ihre erfolgreiche Serie über den Teich zu bringen. Wie man im Textbeispiel nachlesen kann, läuft das nicht ganz so wie sie sich das vorgestellt hatten.

Wir springen in Episode Six, in der Drehbuchautorin Bev dem Star der Serie – Matt LeBlanc – klar zu machen versucht, warum die Serie (also die Serie in der Serie) schlecht ist:

MATT
How did this happen, huh? When you did it over there, it was great.

BEV
What… You’re actually asking me that? You might want to call a cleaning company, because there could be a lot of bits about when my head explodes!

MATT
Why?

BEV
Why? Why? The show we did over there was about a witty, urbane headmaster, hopelessly in love with a middle-aged lesbian.
This show is pretty much Joey as a hockey coach exchanging banter with a little hottie we all know he’ll eventually get into the sack.
Not precisely… the same show.

MATT
Yeah? Well, you know… if you didn’t like it that way, you shouldn’t have done it.

“Splendid chap!”

Gestern gab es nur ein Thema über das geschrieben wurde:

Ja, leider der Brig hat das Gebäude verlassen. Und ich höre jetzt nochmal “A Soldier In Time”, seine Audioautobiographie. Seine papierne Autobiographie nennt sich “Five Rounds Rapid” nach einem berühmten Zitat, auf das er auch in dem Hörbuch eingeht.

A Soldier In Time

Foto-Projekt 52 (2011) #5: In & Out

Projekt 52 (2011)Zum Thema In & Out (5. Wochenthema beim Projekt 52) hätte ich gerne Figuren von Kevin Kline und Tom Selleck gehabe (Hä?). Leider gibt es meines Wissens keine und so blieb auch der Schrank zu (Hä?).

Doch das Rein- und Rausgehen bietet sich beim Doktor[1] von Natur aus an durch die verschiedenen Leben/Inkarnationen/Versionen des Doktors. Da blieb nur die Frage, welche Staffelübergabe für das Projekt 52 herhalten sollte. Ich habe mich für acht zu neun entschieden, denn für alle anderen sind die letzten und/oder ersten Momente bekannt. Meiner Meinung nach sah das wahrscheinlich ungefähr so aus (Klick für größere Lightbox-Version):

05 In & Out

Naja, wohl eher nicht, aber der Gedanke zählt. Was meint Ihr?

  1. Für das Projekt 52 kann eine feste Figur verwendet werden. Das dient einerseits als Beweis, dass die Fotos tatsächlich von mir stammen und andererseits soll es die Kreativität fördern. In meinem Fall ist es der Doktor aus Doctor Who, den es in mittlerweile elf Inkarnationen gibt. []

Serienkritik: Bob & Rose (2001)

Bob and RoseNach der Lektüre von The Writer’s Tale war es unausweichlich, dass ich mich weiter mit dem Werk von Russell T. Davies beschäftige und die erste Wahl fiel auf Bob & Rose, das mittlerweile fast zehn Jahre alt ist.

Die Serie spielt in Manchester und wie es sich für die Schwulenhauptstadt Englands gehört, lernen wir Bob bei einem fehlgeschlagenen One Night Stand kennen. Während er mitten in der Nacht auf der Suche nach einem Taxi ist, begegnet er Rose, die auch nicht gerade in der besten Stimmung ist. Das wortwörtlich ungleiche Paar beginnt eine seltsame Beziehung und sowohl sie selber als auch ihr Umfeld werden dadurch gehörig verwirrt.

Diese Beschreibung könnte ebenso eine Inhaltsangabe für einen christlichen Lehrfilm sein, doch da wir es hier mit einem Werk von RTD zu tun haben, kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Wie bei einer britischen Produktion üblich gibt es neben den herrlich treffsicheren Charakterisierungen der Protagonisten und ihren Verwandten/Freunden/Kollegen natürlich fantastische Umsetzungen in Form von vielen bekannten Gesichtern (Jessica Hynes/Stevenson, Penelope Wilton). Die Hauptrollen spielen Lesley Sharp (womit das Doctor Who-Damentrio komplett wäre) und Alan Davies, der auf den Fotos bei tv.com einem gewissen Wetterfrosch beängstigend ähnlich sieht.

Jedenfalls haben wir es hier mit einem halben Dutzend sehr kurzweiligen Folgen zu tun, die man durchaus an einem Abend weggucken kann, aber nicht sollte, denn sonst ist der Spaß viel zu schnell vorbei. Die DVD bietet leider keinerlei Extras, ist aber mit £ 4,47 sehr günstig zu haben (Amazon-Partnerlink).