Jaja, das sieht hier nicht so aus, wie es soll, aber ich habe gerade weder Zeit noch Nerven, das Problem zu beheben. Am besten den Feed abonnieren, da muss man diese "Augenweide" hier nicht angucken.

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Foto-Projekt 52 (2010) #9: Auf Achse

Projekt 52 (2010)Zum erfolgreichen Abschluss der Woche fehlt noch mein Beitrag zum Projekt 52[1] und diesmal lautete das Thema Auf Achse.

Mein Dalek Sgt. Pepper sitzt immer noch auf dem Eisplaneten Groodswoold fest, hat aber mittlerweile eine gebrauchte fliegende Untertasse erstehen können, die ihn in freundlichere Gefilde bringen soll. Soweit zumindest der Plan, denn kurz nach dem Start musste der unerfahrene Pilot eine Crashlandung hinlegen und er schlidderte in einen EisSchneeberg (größere Version):

09 Auf Achse

Das Bild wurde aufgenommen mit einer Belichtungszeit von 1/500 Sek, Blende f/9.5, Brennweite 11 mm und ISO-Empfindlichkeit 200. Wie üblich wurde es nach dem RAW-Import ein bisschen beschnitten und verkleinert.

So ganz zufrieden bin ich mit dem Bild nicht, was hauptsächlich am dreckigen Schnee und der daraus resultierenden ungünstigen Perspektive liegt. Aber die Aufteilung mit dem Hügel finde ich ganz gut. Wie seht Ihr das?

  1. Es handelt sich um ein Foto-Projekt, bei dem die Teilnehmer jede Woche zu einem vorgegebenem Thema ein Foto machen. Die Regeln sehen vor, dass eine bestimmte Figur auf den Bildern zu sehen sein muss. In meinem Fall ist das ein Dalek namens Sgt. Pepper. []

Englisch lernen mit TV-Serien #26: error/mistake

Habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum es im Englischen so viele Wörter für “Fehler” gibt? Es gibt error und mistake und dann hätten wir noch fault, failure, bug, blunder, gaffe, defect, usw. Je nach Zusammenhang, kann alles “Fehler” bedeuten, aber mit einer jeweils etwas anderen Bedeutung. Mit diesen kleinen, aber feinen Unterschieden wollen wir uns heute mal befassen.

Als Beispielgrundlage dient die Serie State of Play, die ich neulich vorgestellt habe und es wäre ein Fehler, die nicht anzusehen (haha).

Fangen wir mit dem Dialog an, der mich auf die Idee fürs Thema gebracht hat. Zum Verständnis muss man wissen, dass eine junge Regierungsangestellte gestorben ist, mit der der Abgeordnete Stephen Collins eine Affäre hatte. Auf einer Pressekonferenz wird Collins Ehefrau dazu befragt:

REPORTER 1
What was your reaction to Sonia Baker’s death, Mrs Collins?

MRS COLLINGS
Everybody wants everybody in politics to be pristine, but they still expect them to be in touch with real life. This was a bit of real life that just… happened. We grew apart. Our marriage suffered from the strains of work – mine and Stephen’s. Mistakes are easy in those circumstances. In this case, there were mistakes on both sides.
I’m profoundly sorry that Sonia Baker died and my heart goes out to her parents and to her family. And l’m sure that conversations with her, in time, could have been constructive.

REPRORTER 2
Mrs Collins, what does “errors on both sides” mean?

MRS COLLINS
Errors are what tills make. I said “mistakes“.

Sag mir wieviel Sternlein stehen (Filmestöckchen)

Achtung Stöckchen-Content! Wochenende! Und damit Zeit für Zeitverschwendung. Gerade habe ich bei Sari eine Liste der 100 erfolgreichsten Filme gefunden, bei denen man angeben soll, welche man gesehen hat. Mal sehen, ob ich an die unglaublichen 82 von Sari rankomme. Filme, die ich gesehen habe, sind fett markiert und in Klammern, ob ich den zuerst im Kino, im Fernsehen oder auf DVD gesehen habe.

Geraspeltes Zelluloid (Filmstöckchen)

Achtung Stöckchen-Content! Wenn man unbedacht “hier” ruft, dann muss man mit Konsequenzen rechnen und in dem Fall ist das ein langes Filmstöckchen, das Konna geworfen hat. Eigentlich geht es nur darum, zu einer Vorgabe einen Film zu nennen, doch die Menge macht’s! Die Festlegung auf den besten XY ist eher willkürlich und legt nur eine ungefähre Richtung fest. Legen wir also los:

  • Geschlecht: weiblich
  • Lieblingsfilm: Ein M*A*S*H-Up aus Layer Cake, High Fidelity, Once, Wag the Dog und Death at a Funeral
  • Lieblingsgenre: Schwarze Komödie (vorzugsweise britischer Herkunft)
  • Lieblingsregisseur: Peter Weir
  • Bester Actionfilm: Master and Commander
  • Beste Komödie: Wag the Dog
  • Bester deutschsprachiger Film: Pappa ante Portas
  • Bester Film mit wahrem Hintergrund: Into the Wild (Danke an Uwe für die Erinnerung)
  • Bester Kriegsfilm: M*A*S*H
  • Beste Buchverfilmung: Breakfast at Tiffany’s
  • Beste Gameverfilmung: (noch nie eine gesehen, werde nie eine sehen)
  • Bester [ Genre einfügen ]: Western: Once Upon a Time in the West
  • Bester [ Genre einfügen ]: Abenteuerfilm: Indiana Jones and the Last Crusade
  • Bester [ Genre einfügen ]: ZeichentrickAnimationsfilm: Up
  • Tränen in den Augen: My Girl (damals vor knapp 20 Jahren)
  • Lustigste Szene: Pappa ante Portas komplett (“Mein Name ist Lohse, ich kaufe hier ein.”, “Männer sind, und Frauen auch!”, “Birne Helene”, “Meine Mutter feiert in drei Wochen ihren 80. Da müssen wir hin. – Wer hat Geburtstag? Wann ist das? Müssen wir da hin?”, “Ich wohne hier! – Aber doch nicht um diese Zeit!”)

Foto-Projekt 52 (2010) #6: Süchtig danach

Projekt 52 (2010)Inmitten dem ganzen Schneefotos gibt es ein weiteres für das Projekt 52[1]. Beim Thema Süchtig danach habe ich mich für etwas völlig Unerwartetes entschieden und überrasche den Leser mit einem unvorhersehbaren Bekenntnis!

Einige von Euch haben vielleicht von der TV-Serie Doctor Who schon gehört und dass die ganz toll sein soll. Der Meinung bin ich jedenfalls auch und man könnte fast sagen, dass ich süchtig danach bin und mich mit Produkten eindecke. Neben den offensichtlichen wie DVDs habe ich Zeitschriften, Bücher, Hörspiele und einen Kunstdruck zur Serie in meiner Sammlung. Außerdem habe ich einen Mini-Dalek, der bekannt sein sollte, denn Sgt. Pepper ist meine Figur für das Projekt 52. Der Kleine hat sich dementsprechend an die Arbeit gemacht und einige meiner Doctor Who-Sammlerstücke zusammengesucht und für ein Foto arrangiert (größere Version):

06 Süchtig danach

Das Bild wurde aufgenommen mit einer Belichtungszeit von 8 Sek., Blende f/6.7, Brennweite 10 mm und einer ISO-Empfindlichkeit von 200. Ich habe es nach dem RAW-Import beschnitten und ein wenig entzerrt.

Wir sehen hier einen Kunstdruck mit TARDIS-Motiv im Hintergrund, Sgt. Pepper mit The Daleks-DVD, stehend auf der Davros-Collection-DVD-Box[2] neben den Buch mit den Shooting Scripts der ersten Staffel[2].

Erst wollte ich alle DVDs, Bücher etc. kunstvoll stapeln und so die Sucht darstellen, aber mit diesen wenigen, eher ungewöhnlichen Sammlerstücken wird das mindestens genauso gut ausgedrückt. Oder? Einen kleinen Eindruck vermittelt dennoch das Making Of-Foto:

Aufbau für das Projekt 52-Bild

  1. Es handelt sich um ein Foto-Projekt, bei dem die Teilnehmer jede Woche zu einem vorgegebenem Thema ein Foto machen. Die Regeln sehen vor, dass eine bestimmte Figur auf den Bildern zu sehen sein muss. In meinem Fall ist das ein Dalek namens Sgt. Pepper. []
  2. Das ist ein Partnerlink für Amazon UK, d.h. wenn das Produkt darüber bestellt wird, bekomme ich eine kleine Provision. [] []

Englisch lernen mit TV-Serien #25: to descale

Alle bereit für eine äußerst wichtige Lektion in Sachen alltäglicher Überlebenskampf auf den britischen Inseln? Was könnte das sein?! Nun, wie wir alle wissen bzw. denken, ist Tee das Hauptnahrungsmittel der Briten (neben Bier und Fish ‘n Chips und im Norden Deep Fried Mars Bars und Irn Bru). Die Zubereitung dieses Getränks folgt hochwissenschaftlichen Abläufen und ist streng geheim. Es ist nur bekannt, dass Wasserkocher und runde, flache Nylonsäckchen eine große Rolle in der komplizierten Prozedur spielen.

Uns soll hier nur die Maschine interessieren bzw. deren Erhaltung, denn der böse Kalk kann da einen Strich durch die Rechnung machen. Manchmal im wahrsten Sinne des Wortes. Damit es nicht soweit kommt, lernen wir heute die entsprechenden Vokabeln. Dazu wenden wir uns zur Serie Spaced, die ich vor einigen Tagen vorgestellt hatte und zwar zur Folge 1.2 Gatherings. Wie schon in der Serienkritik beschrieben, gibt es sehr viele popkulturelle Anspielungen und gleich treffen wir auf Indiana Jones (Raiders of the Lost Ark / Jäger des verlorenen Schatzes – siehe kursive Zeile). Zum besseren Verständnis der visuellen Jokes habe ich Screenshots eingefügt.

TIM
Listen, I’ve got an idea.

DAISY
What ?

TIM
Something I think you’re gonna like.

DAISY
I’ve got to be getting on.

TIM
It’s important, Daisy. Trust me.

It's important Marianne/Daisy. Trust me.

9 1/2 Minutes Later

TIM
Hm. I’m glad we did that.

DAISY
We had to really.

TIM
It was inevitable. I’m just glad we did it sooner rather than later.

Serienkritik: Spaced

Spaced-DVD“Tonight is gonna be a large one” ist der Untertitel des Blogs von bullion und seit einigen Tagen weiß ich endlich, woher der Spruch stammt, nämlich aus der britischen Sitcom Spaced. Bevor jetzt alle schreiend davon rennen, bleibt mir noch ein bisschen gewogen und lasst Euch davon überzeugen, dass wir es hier mit einem Meisterwerk zu tun haben!

Vor über zehn Jahren lief die erste Staffel und in den sieben Episoden erfuhren wir vom Leben einiger durchgeknallter und doch völlig normaler Mittzwanziger in London. Tim ist ein Comiczeichner, der es bisher zum Aushilfsverkäufer in einem Comicshop gebracht hat und er zieht mit Daisy zusammen, die gerne Schriftstellerin wäre, aber bis auf einige fragwürdige Selbsthilfeartikel noch nie was veröffentlicht hat. Rund um die beiden gibt es schrullige Freunde und Hausbewohner und sehr, sehr, sehr viele popkulturelle Anspielungen, besonders Filme und Videospiele, die der typische Geek gut findet und entsprechend auch erkennt.

Der Grund für die vielen Anspielungen liegt im Team begründet, die selber große Film-, Comic- und Videospielfans sind. Die Rede ist von Simon Pegg (Tim, Drehbuch), Jessica Stevenson (Daisy, Drehbuch) und Edgar Wright (Regie), die einige Jahre später durch Shaun of the Dead richtig berühmt wurden. Auch Nick Frost ist mit von der Partie und macht in seinem ersten Schauspieljob eine hervorragende Figur. Überhaupt sind alle Charaktere, Haupt wie Neben wie Gast, hervorragend besetzt und Kenner des britischen Fernsehens werden auf viele bekannte Gesichter treffen (Bill Bailey, David Walliams, Mark Gatiss, John Simm, Lee Ingleby, Ricky Gervais, …). Die Besetzung alleine würde keine tolle Serie ausmachen, aber die knackigen Drehbücher und filmische Regie perfektionieren das Unterhaltungspaket.

Serienkritik: State of Play

State of Play DVD-CoverGerade auf der Suche nach sechs Stunden fantastischer Unterhaltung? Wenn ja, dann auf jeden Fall weiterlesen, wenn nein, dann trotzdem, denn es lohnt sich! Die BBC-Serie State of Play von 2003 hört sich der Beschreibung nach an wie ein politischer Journalisten-Thriller im Sinne von All The President’s Men/Die Unbestechlichen. Das Geniale an der Umsetzung ist jedoch, dass all die ikonischen Ideen vom Film integriert und mit unerwarteten Wendungen erweitert wurden.

Es beginnt damit, dass an einem gewöhnlichen Morgen ein schwarzer Junge erschossen wird und etwa zur gleichen Zeit eine Regierungsangestellte auf den Gleisen der Londoner Underground den Tod findet. Wie sich herausstellt, haben diese beiden Fälle natürlich etwas miteinander zu tun. Die junge Frau arbeitete für den Abgeordneten Stephen Collins (David Morrissey) aus Manchester[1] und der ist befreundet mit dem Reporter Cal McCaffrey (John Simm). Die etwas übertrieben wirkende Reaktion von Collins zum Tod seiner Angestellten während der Pressekonferenz bringt den Stein ins Rollen und bald ist ein ganzes Team von Reportern auf den Spuren des Falls bzw. der Fälle bzw. des zusammenhängenden Falls.

Es kommt keine Sekunde Langeweile auf, denn das vorgelegte Tempo ist scharf. Dabei kommen kleine humoristische Einstreuungen nicht zu kurz und sogar für einige wiederkehrende detailreiche Nebenfiguren reicht es. Details sind überhaupt das Stichwort, denn davon gibt es viele. Ich hatte jedoch nie das Gefühl den Faden zu verlieren, weil immer genau in der richtigen Menge dosiert neue Informationen übermittelt und mit vorhandenen Informationen verbunden wurden.

Englisch lernen mit TV-Serien #26: acrimonious

Heute gibt es erneut ein Zitat zum Englisch lernen aus der laut David “besten Sitcom aller Zeiten”: FRIENDS. Ich sehe gerade wahllos einige Episoden und auch wenn ich das meiste schon mitsprechen kann, so ist es doch immer wieder zum Lachen. Zum Weinen ist eher die Sucherei bis ich eine bestimmte Begebenheit in meinen aus vier Sprachen bestehenden DVD-Boxen gefunden habe, vor allem bei den französischen und spanischen Beschreibungen tue ich mich manchmal ziemlich schwer. Doch das soll hier nicht Thema sein, denn es geht ja um Englisch und so stürzen wir uns gleich ins Getümmel.

Dazu dient die Folge The One With the Fertility Test aus der 9. Staffel, in der der nicht sehr intellektuelle Joey mit der Paläontologe-Professorin Charly ausgeht.

CHANDLER
So a professor, huh?

JOEY
Yeah. She is cool. And she’s so smart. Her mind is totally acrimonious.
(BLANK LOOKS FROM EVERYBODY)
Guess that’s not how she used it.
[...]
If we want to grab a bite before work, we’d better get acrimonious.
(BLANK LOOKS FROM EVERYBODY)
No? Am I getting close?

Wie wir sehen, benutzt Joey das Wort acrimonious nicht in der korrekten Bedeutung und so ist es für den Zuschauer zwar klar, dass hier etwas falsch ist, aber die richtige Verwendung wird nicht erklärt und Joey bekommt später den Rat, das Wort einfach nicht zu benutzen.

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Wer schreibt hier worüber?

49 SunsSinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.

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