Jaja, das sieht hier gerade etwas ungewohnt aus. Ein unvorhergesehenes Theme-Update hat alles durcheinander gebracht. Das Wiederherstellen bzw. Anpassen dauert noch einige Jahre und in der Zwischenzeit kann es hier öfter mal komisch aussehen. Am besten den Feed abonnieren, dann ergibt sich dieses Problem.

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Buchempfehlung: Mark Haddon – A Spot of Bother

Vor knapp zwei Monaten habe ich Mark Haddons Buch The Curious Incident of the Dog in the Night-Time vorgestellt, das einfach nur fantastisch ist. In den Kommentaren schlug Thomas das zweite Erwachsenen-Buch von Haddon vor, der sonst eher für Kinder schreibt.

Doch erst war ich ein wenig zögerlich, denn die Inhaltsangabe von A Spot of Bother sprach mich nicht so an. Es geht um einen Rentner, der einen verdächtigen Fleck auf seiner Hüfte entdeckt und überzeugt ist, dass er an Krebs sterben wird. Dadurch bringt er sein Leben und das seiner Familie gehörig durcheinander, die allerdings auch selbst genug Blödsinn veranstalten.

Schließlich habe ich mir das Buch gebraucht besorgt und war ziemlich schnell angetan. Haddon hat eine unglaublich tolle Art der Beschreibung, mit sehr vielen kleinen Details, die man kennt, aber nie darauf achtet. Er versteht es, selbst wirklich dämliche Handlungen durch die Gedankengänge der jeweiligen Person als die einzig logische Verhaltensweise darzustellen. Das ist eine weitere Besonderheit des Buches, dass nämlich die vier Hauptpersonen (Vater George, Mutter Jean, Tochter Katie, Sohn Jamie) kapitelweise begleitet werden und man so alle vier und ihre jeweiligen Probleme kennen lernt. Neben Georges “Krankheit” geht es um Jeans Affäre, Katies zweite Hochzeit und Jamies Quasi-Freund. In der Hauptsache geht es um Beziehungen und Missverständnisse und wie schnell sich Situationen und Einschätzungen ändern können. Ein Kapitel ist nichts für zimperliche Leser, aber vielleicht kam es mir auch nur so vor.

Foto-Projekt 52 (2010) #9: Auf Achse

Projekt 52 (2010)Zum erfolgreichen Abschluss der Woche fehlt noch mein Beitrag zum Projekt 52[1] und diesmal lautete das Thema Auf Achse.

Mein Dalek Sgt. Pepper sitzt immer noch auf dem Eisplaneten Groodswoold fest, hat aber mittlerweile eine gebrauchte fliegende Untertasse erstehen können, die ihn in freundlichere Gefilde bringen soll. Soweit zumindest der Plan, denn kurz nach dem Start musste der unerfahrene Pilot eine Crashlandung hinlegen und er schlidderte in einen EisSchneeberg (größere Version):

09 Auf Achse

Das Bild wurde aufgenommen mit einer Belichtungszeit von 1/500 Sek, Blende f/9.5, Brennweite 11 mm und ISO-Empfindlichkeit 200. Wie üblich wurde es nach dem RAW-Import ein bisschen beschnitten und verkleinert.

So ganz zufrieden bin ich mit dem Bild nicht, was hauptsächlich am dreckigen Schnee und der daraus resultierenden ungünstigen Perspektive liegt. Aber die Aufteilung mit dem Hügel finde ich ganz gut. Wie seht Ihr das?

  1. Es handelt sich um ein Foto-Projekt, bei dem die Teilnehmer jede Woche zu einem vorgegebenem Thema ein Foto machen. Die Regeln sehen vor, dass eine bestimmte Figur auf den Bildern zu sehen sein muss. In meinem Fall ist das ein Dalek namens Sgt. Pepper. []

Test: Fotobücher von Pixelspeed

Das Internet und Digitalfotografie vertragen sich ja ganz hervorragend und eignen sich auch, um die wertvollen Fotos ins “reale Leben” zu holen, namentlich durch Poster, Fotobücher, Kalender, Tassen, T-Shirts und hastenichgesehen. Die Firma Pixelspeed ist ein solcher Service, die mir einen Gutschein zur Verfügung stellten und als Gegenleistung gibt es diesen Testbericht.

Wie der Zufall so will, war ich schon länger auf der Suche nach einem Anbieter für Fotobücher, da ich meine Urlaubsbilder vorzeigbar aufbereiten wollte. Also habe ich mich in das Abenteuer gestürzt und mich entschieden, meine beiden England-Urlaube in Buchform aufzubereiten. Der erste Schritt ist der Download des Pixelspeed Layouters und dessen Installation.

Startbildschirm Pixelspeed Layouter

Zusammenstellen des Fotobuchs

Die Software kommt mir bekannt vor und wer schon mal ein Fotobuch zusammengestellt hat, wird der schon begegnet sein. Vorbildlicherweise erscheint beim ersten Start die Hilfe, die ich jedoch wie gewohnt ignoriere. Wichtig ist, dass man zu Beginn das Produkt auswählt (hier: Fotobuch) und einige Voreinstellungen vornimmt (hier: schräge Anordnung, keine Schrift).

Die Aufteilung der Software ist ganz clever gemacht und übersichtlich. Allerdings treibt mich das Layouten der einzelnen Seiten fast in den Wahnsinn. Es ist entgegen meiner vorherigen Spezifikation nicht möglich, die Bilder schräg anzuordnen und jedes (!) Layout enthält Textboxen. Man kann eigene Layouts anlegen (Anzahl und Größe der Bild- und Textboxen, Hintergrundfarbe, etc.) und diese abspeichern, was die Arbeit ungemein erleichtert. Rudimentäre Bildbearbeitung ist möglich (Rote-Augen-Entfernen, Drehen (des Bildes innerhalb der Bildbox), Größe ändern etc.).

Fotobuch Bearbeiten

Englisch lernen mit TV-Serien #26: error/mistake

Habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum es im Englischen so viele Wörter für “Fehler” gibt? Es gibt error und mistake und dann hätten wir noch fault, failure, bug, blunder, gaffe, defect, usw. Je nach Zusammenhang, kann alles “Fehler” bedeuten, aber mit einer jeweils etwas anderen Bedeutung. Mit diesen kleinen, aber feinen Unterschieden wollen wir uns heute mal befassen.

Als Beispielgrundlage dient die Serie State of Play, die ich neulich vorgestellt habe und es wäre ein Fehler, die nicht anzusehen (haha).

Fangen wir mit dem Dialog an, der mich auf die Idee fürs Thema gebracht hat. Zum Verständnis muss man wissen, dass eine junge Regierungsangestellte gestorben ist, mit der der Abgeordnete Stephen Collins eine Affäre hatte. Auf einer Pressekonferenz wird Collins Ehefrau dazu befragt:

REPORTER 1
What was your reaction to Sonia Baker’s death, Mrs Collins?

MRS COLLINGS
Everybody wants everybody in politics to be pristine, but they still expect them to be in touch with real life. This was a bit of real life that just… happened. We grew apart. Our marriage suffered from the strains of work – mine and Stephen’s. Mistakes are easy in those circumstances. In this case, there were mistakes on both sides.
I’m profoundly sorry that Sonia Baker died and my heart goes out to her parents and to her family. And l’m sure that conversations with her, in time, could have been constructive.

REPRORTER 2
Mrs Collins, what does “errors on both sides” mean?

MRS COLLINS
Errors are what tills make. I said “mistakes“.

Foto-Projekt 52 (2010) #8: Wärme

Projekt 52 (2010)Passend zu den Temperaturen über Null gibt es diese Woche beim Projekt 52[1] das Thema Wärme.

Mein Dalek verweilt immer noch auf dem Eisplaneten Groodswoold, der aber mittlerweile nicht mehr nur aus Eis und Schnee besteht, sondern sich zu einen Mischplaneten aus Dune und Waterworld entwickelt. Es ist aber natürlich immer noch kalt und deswegen ist Sgt. Pepper auf der Suche nach Aufwärmmöglichkeiten. Sein neuester Versuch besteht darin, mit einer Sammellinse ein Feuerchen zu entfachen (größere Version):

08 Wärme

Dumm nur, dass Brillen für Kurzsichtige aus Zerstreuungslinsen bestehen, höhö. Jedenfalls wurde das Bild aufgenommen mit einer Belichtungszeit von 1/750 Sek, Blende f/6.7, Brennweite 10 mm und ISO-Empfindlichkeit 200.

Da ich nur Konturen sehen konnte, mich für die Perspektive ziemlich verrenken musste und die Sonne ungünstig stand, hatte ich keine vollständige Kontrolle über Fokus und Ausschnitt. Das hier wurde aus RAW entwickelt, verkleinert und mit einer Vignette versehen. Trotz der eher zufälligen Entstehung bin ich ganz zufrieden mit der Aufteilung und den Farben des Bildes. Wie seht Ihr das?

  1. Es handelt sich um ein Foto-Projekt, bei dem die Teilnehmer jede Woche zu einem vorgegebenem Thema ein Foto machen. Die Regeln sehen vor, dass eine bestimmte Figur auf den Bildern zu sehen sein muss. In meinem Fall ist das ein Dalek namens Sgt. Pepper. []

Sag mir wieviel Sternlein stehen (Filmestöckchen)

Achtung Stöckchen-Content! Wochenende! Und damit Zeit für Zeitverschwendung. Gerade habe ich bei Sari eine Liste der 100 erfolgreichsten Filme gefunden, bei denen man angeben soll, welche man gesehen hat. Mal sehen, ob ich an die unglaublichen 82 von Sari rankomme. Filme, die ich gesehen habe, sind fett markiert und in Klammern, ob ich den zuerst im Kino, im Fernsehen oder auf DVD gesehen habe.

Von U_mag zu uMag: von glanzweiß zu mattgrau

Heute gibt es einen etwas ungewöhnlichen Test, denn (wie so manch anderer Blogger) wurde ich vom U_mag/uMag gefragt, ob ich es rezensieren möchte. Öfter mal was Neues und die Seite sagte mir zu und so habe ich eine alte (November 2009) und die erste neue Ausgabe (Februar 2010) zugeschickt bekommen.

Noch bevor ich letzte Woche die neue Ausgabe erhalten habe, las ich die erste vernichtende Kritik und war doppelt gespannt, wie mein Eindruck sein würde. Was ich von dem Artikel mitgenommen habe, ist, dass eine sog. “Kreativagentur” das Magazin neu gestaltet hat. Wir werden sehen, was das für Auswirkungen hat. Erst einmal ein visueller Vergleich:

U_mag und uMag im Vergleich

Links die alte Version, rechts die neue. Wie man vielleicht erkennen kann, ist das Magazin kleiner in Höhe und Breite, aber gewachsen in der Dicke. Letzteres täuscht jedoch, da beide Ausgaben 82 Seiten beinhalten. Der Grund für die Dickenerhöhung macht sich beim Aufschlagen bemerkbar, denn aus den vormals gewohnt dünnen, glatten, weißen Hochglanzseiten sind dicke, aufgeraute Umweltpapierseiten geworden. Ist erstmal ungewohnt, aber das weckt Assoziationen zu der Art Bücher, die ich gerne lese und von daher zähle ich das als Pluspunkt.

Ich habe beide Ausgaben komplett durchgelesen, was ich bei Magazinen fast immer mache und die vergleichsweise kurzen, aber zahlreichen Interviews (fast immer jeweils eine Doppelseite) sind knackig und für den webverwöhnten und aufmerkskamkeitsgeschädigten Mitzwanziger bis Mitdreißiger von heute genau das Richtige. Die Aufteilung hat sich geändert insofern, dass vorher die Themen durcheinander waren (Literatur folgt Musik folgt Film folgt Musik folgt Film folgt Literatur und dazwischen noch Kunst). Jetzt ist alles schön getrennt, was man altmodisch nennen mag, ich aber bevorzuge. Allerdings sind durch die Trennung die hübschen Indikatoren in der Ecke unnötig geworden, was schade ist, denn die fand ich sympathisch.

Foto-Projekt 52 (2010) #7: All You Need is Love

Projekt 52 (2010)Letzten Sonntag hat wohl Valentin von Terni das Projekt 52[1] beeinflusst und das Thema All You Need is Love in die Auslosungsdose geschmuggelt.

Mein erster Gedanke waren natürlich die Beatles, aber schon wieder Silberscheiben und deren Hüllen als Motiv wollte ich nicht. So ging die Themensuche weiter bis gestern der blaue Himmel als Hintergrund einlud und ich das Motiv auf ein kleines Detail reduziert habe.

Wir sehen hier also Sgt. Pepper vom Eisplaneten Groodswoold in dem die Daleks sich so entwickelt haben, dass sie ihr Herz in der Hand tragen und ihre Botschaft “All You Need is Love” per Gedankenübertragung ins All übermitteln (größere Version):

07 All You Need Is Love (grau)

Das Bild wurde aufgenommen mit einer Belichtungszeit von 1/2000 Sek, Blende f/5.6, Brennweite 20 mm und ISO-Empfindlichkeit 200. Ich habe es aus RAW importiert, beschnitten und den Tonwert korrigiert. Der Himmel ist dadurch grau geworden und es sieht fast wie ein Colour Key-Bild aus, in dem der Dalek betont wird. Wenn der Himmel blau bleibt, kommt Sgt. Pepper nicht so gut zur Geltung:

07 All You Need Is Love (blau)

Welche Version findet Ihr besser?

PS: Doctor Who-Fans werden hier eine Verwurschtelung der Ood erkennen, die auf einem Eisplaneten leben, telepathische Fähigkeiten haben und ihr Sekundärgehirn in der Hand tragen.

  1. Es handelt sich um ein Foto-Projekt, bei dem die Teilnehmer jede Woche zu einem vorgegebenem Thema ein Foto machen. Die Regeln sehen vor, dass eine bestimmte Figur auf den Bildern zu sehen sein muss. In meinem Fall ist das ein Dalek namens Sgt. Pepper. []

Geraspeltes Zelluloid (Filmstöckchen)

Achtung Stöckchen-Content! Wenn man unbedacht “hier” ruft, dann muss man mit Konsequenzen rechnen und in dem Fall ist das ein langes Filmstöckchen, das Konna geworfen hat. Eigentlich geht es nur darum, zu einer Vorgabe einen Film zu nennen, doch die Menge macht’s! Die Festlegung auf den besten XY ist eher willkürlich und legt nur eine ungefähre Richtung fest. Legen wir also los:

  • Geschlecht: weiblich
  • Lieblingsfilm: Ein M*A*S*H-Up aus Layer Cake, High Fidelity, Once, Wag the Dog und Death at a Funeral
  • Lieblingsgenre: Schwarze Komödie (vorzugsweise britischer Herkunft)
  • Lieblingsregisseur: Peter Weir
  • Bester Actionfilm: Master and Commander
  • Beste Komödie: Wag the Dog
  • Bester deutschsprachiger Film: Pappa ante Portas
  • Bester Film mit wahrem Hintergrund: Into the Wild (Danke an Uwe für die Erinnerung)
  • Bester Kriegsfilm: M*A*S*H
  • Beste Buchverfilmung: Breakfast at Tiffany’s
  • Beste Gameverfilmung: (noch nie eine gesehen, werde nie eine sehen)
  • Bester [ Genre einfügen ]: Western: Once Upon a Time in the West
  • Bester [ Genre einfügen ]: Abenteuerfilm: Indiana Jones and the Last Crusade
  • Bester [ Genre einfügen ]: ZeichentrickAnimationsfilm: Up
  • Tränen in den Augen: My Girl (damals vor knapp 20 Jahren)
  • Lustigste Szene: Pappa ante Portas komplett (“Mein Name ist Lohse, ich kaufe hier ein.”, “Männer sind, und Frauen auch!”, “Birne Helene”, “Meine Mutter feiert in drei Wochen ihren 80. Da müssen wir hin. – Wer hat Geburtstag? Wann ist das? Müssen wir da hin?”, “Ich wohne hier! – Aber doch nicht um diese Zeit!”)
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Wer schreibt hier worüber?

49 SunsSinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.

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