Jaja, das sieht hier nicht so aus, wie es soll, aber ich habe gerade weder Zeit noch Nerven, das Problem zu beheben. Am besten den Feed abonnieren, da muss man diese "Augenweide" hier nicht angucken.
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Ich bin noch den Rest der vorweihnachtlichen Chartsbetrachtungen schuldig und damit ich es diesmal tatsächlich schaffe, fange ich sofort an. Meine neue Bewertungsskala (s.u.) kommt wieder zum Einsatz.
Ein Hinweis an alle hereingestolperten Besucher: das hier ist eine schonungslose und unglaublich ernst gemeinte Zerpflückung der deutschen Charts. Jede Woche schreibe ich auf, welche Neueinsteiger es in den Top 20 der Single- und Download-Charts gab und höre diese alle paar Wochen an und berichte vom Erlebnis. Das mache ich schon seit knapp zwei Jahren so und entgegen aller Erwartungen habe ich das überlebt. Bisher. Knapp. Nun aber:
Jennifer Paige | Nick Carter – Beautiful Lie Oh, wir sind ja so verdammt cool! Das Elektronikgedöns ist grässlich, die können nicht wirklich singen und der Text entstammt wahrscheinlich einem Reimlexion, aber die Melodie ist nicht ganz verkehrt.
Black Eyed Peas – Meet Me Halfway Kaum zu glauben, aber anscheinend gibt es auch im Weltraum schlechte Musik. Man nehme die bekannten Basiselemente (Drumbeat, verschiedene Stimmen für jeden “Geschmack”, tanzbare Melodie, Computergeneriertes Video) und fertig ist der Chartserfolg. BEP haben auch nur ihren ersten (annehmbar guten) Hit immer wieder neu geremixt und die Käufer danken es ihnen.
Beyoncé – Broken-Hearted Girl Die siebte (!!!) Single aus ihrem letzten Album und wenn es nicht so weinerlich und künstlich klavierlastig wäre, könnte man sich das durchaus anhören. Ein schwarzweiß-Video unterstützt die auf-die-Tränendrüse-drück-Absicht. Für diese Schablone dürfen wir wohl Chris Isaak danken.
Das folgende Video ist ein Meisterwerk und das Vergnügen beim Angucken wird durch zwei Voraussetzungen besonders gesteigert: durch die Kenntnis von Doctor Who, im Besonderen Daleks, im ganz Besonderen die Geschichte Genesis of the Daleks und die TV-Serie Hitchhiker’s Guide to the Galaxy. Enjoy:
Genesis of the Daleks habe ich gestern abend zufällig gesehen, als Yjgalla den Link twitterte und zur HHGTTG-Serie habe ich vor zweieinhalb Jahren eine Beitragsserie geschrieben. Im letzten Teil bin ich auch auf die Grafiken eingegangen, die für das Video oben Vorbild waren:
Ein ebenfalls wichtiges Erkennungsmerkmal war der Erzähler Peter Jones bzw. dessen markante Stimme. Wie das ausgesehen und sich angehört hat, kann man z.B. im Videoausschnitt zum Babelfisch sehen:
Die Abstände werden größer zwischen den einzelnen Ausgaben der Chartspunkte, aber erstens gibt es kaum Neueinsteiger und zweitens sind es bis auf wenige Ausnahmen immer dieselben Künstler (und auch Songs). Um wenigstens ein bisschen Abwechslung zu bieten, habe ich die Beschreibungen der Bewertungen geändert (siehe unten). Bei einigen geht es sicher noch knackiger, deswegen bin ich für Vorschläge dankbar.
Nun aber stürzen wir uns in den tiefen Abgrund, der sich deutsche Single- und Downloadcharts nennt und betrachten die Songs, die in den vergangenen knapp drei Monaten neu eingestiegen sind. Die Bewertung wird mir zunehmend schwieriger gemacht, da praktisch bei keinem Portal Originalvideos verfügbar sind, sondern nur Standbildvideos mit sehr schlechter Tonqualität (und Werbekommentaren). Das ist schade, denn die Videos sind Teil der Marketingstrategie (und bieten oft Angriffsflächen für spitze Bemerkungen).
Robbie Williams – Bodies Gregorianische Mönche haben Robbie entführt! Und dann mit einem knarzigen Effektpedal mitten in der Wüste ausgesetzt. Der Refrain ist ohrwurmig, aber zu klischeebeladen.
Xavier Naidoo – Alles Kann Besser Werden Wieso schafft es diese immer phlegmatischere Stimme mit der immer gleichen Grütze immer wieder in die Charts?!
Nena – Wir sind wahr Wenn du geküft gehabtest, Packung Deutsch in Aldi, du wißtest, das wir sind Pabbst! Dort hättest du dann auch ein bisschen Pfeffer kaufen können, um den Song etwas aufzupeppen.
Silbermond – Krieger des Lichts Ohne Beats und hörbares Luftholen geht heutzutage nix mehr. Ein bisschen Gitarrengeschrammel und ein zusammengeklautes Video und schon haben wir einen Hit.
Vor mittlerweile zwei Monaten habe ich zum letzten Mal in die deutschen Charts geguckt (vertreten vor einem Monat durch Konna) und somit wird es mal wieder Zeit für eine Dröhnung Wahnsinn. Zwischenzeitlich hatten sich MTV und media control gezofft, so dass die Top 20 beim “Musik”fernsehen nicht mehr veröffentlicht wurde. Deswegen hatte ich eine Umfrage zur Zukunft der Chartspunkte gestartet, bei der folgendes herauskam:
Ich werde also kombiniert Download- und Singles-Charts beurteilen, was dank der Beilegung des Streits zwischen MTV und media control wieder möglich ist. Es ist so, dass viele Songs zuerst in den digitalen und dann in den analogen Charts auftauchen. Deswegen schreibe ich nicht mehr dazu, in welcher Woche ein Song auf welchem Platz gelandet ist, sondern ich zähle nur die Neueinsteiger im Beobachtungszeitraum auf. Die Reihenfolge gibt einen ungefähren zeitlichen Eindruck. Die Bewertungen bleiben natürlich gleich und können am Ende nachgelesen werden.
Colbie Caillat – Fallin’ For You Die singende Jennifer Aniston geht mit seichtem Sommerklang ins Ohr. Und wieder raus. Höre ich da ein wenig Autotune?! Was mich ganz nervös macht, ist, dass nichts passiert. Viel zu glatt.
Frauenarzt | Manny Marc – Das Geht Ab (Wir Feiern Die Ganze Nacht) (Atzen Musik Mix) Muss ich?! Welches ist denn jetzt der richtige Mix? Egal, sind beide so grottig, dass ich am liebsten an den Südpol schwimmen möchte. Insofern ist der Aufruf, des Hände in die Luft Schmeißens gar nicht so verkehrt.
Heute vor 32 Jahren starb der King, was aber keinerlei Auswirkungen auf die aktuellen Top 20 der deutschen Singlecharts hatte. Einen ungleich größeren Effekt hatte der Tod des selbsternannten Pop-Oberhauptes auf die Charts im Juli und darauf werfen wir jetzt mal einen Blick. Was die lustigen, bunten Punkte zu bedeuten haben steht am Ende des Beitrags.
Neueinsteiger vom 10.07
Platz 18 Michael Jackson – Billy Jean Ja, das waren noch Zeiten! Ob der Song objektiv so gut ist, kann ich unmöglich beurteilen, aber da ist sicherlich ein Nostalgie-Plus irgendwo versteckt. Der arme Kerl, der hier ein Kind untergeschoben bekommen soll. Im wahren Leben war es ja laut den neuesten Gerüchten eher umgekehrt.
Platz 15 Söhne Mannheims – IZ On Diese Unentschlossenheit hinter dem Gestreiche macht mich wanhnsinnig. Und dann dieses Pseudo-Tschakka-Getue im Refrain mit so etwas ähnlichem wie englisch. Bleib mir weg!
Platz 14 Michael Jackson – Beat It Gefällt mir noch einen Tick besser als Billie Jean und wenn die coolen Typen lächerlich durch die Gegend hüpfen, verdient das Bewunderung.
Platz 12 Michael Jackson – Earth Song Mit der Botschaft muss man ja dafür sein, oder?! Nein, der Song ist zu pathetisch und dieses uahoahaohaoh geht dann irgendwann doch auf die Nerven.
Platz 9 Michael Jackson – Thriller So toll ist der Song gar nicht, habt Ihr das mal bemerkt? Dieses dämliche Gequatsche macht alles kaputt und auf einem tollen Video alleine kann man ja nicht bauen.
In den letzten Wochen hat sich so einiges getan in den deutschen Singlecharts und auf die Veränderungen werde ich wie gewohnt einen Blick werfen. Leider hat sich meine Quelle (viva.tv) als unzuverlässig erwiesen, da Neueinsteiger nicht als solche angezeigt wurden oder schon wochenlang in den Charts vertretene Songs als NEU angepriesen wurden. Aber da die Platzierungen an sich nicht so wichtig sind wie meine (faire, unbeeinflussbare, objektive) Bewertung, wird das einfach ignoriert. Auf geht’s!
Neueinsteiger vom 29.05
Platz 20 Alex Swings Oscar Sings – Miss Kiss Kiss Bang Wenn selbst ich mitbekomme, wie grässlich und peinlich der deutsche Beitrag zur grenzdebilen Jahresversammlung der Ewiggestrigen ist, das will schon was heißen.
Platz 11 Sportfreunde Stiller – Ein Kompliment Wenn ein schöner Song noch durch eine Unplugged-Version verbessert wird, dann gehört das in die Charts. Löbliche Ausnahme!
Platz 4 Alexander Rybak – Fairytale Soll das ein Wiedergutmachungs- oder Rechtfertigungsversuch sein? Wie konnte diese Grinsebacke mit schlechtem Englisch, dämlichem Text und Kreischstimme bloß gewinnen?! Und in die Singlecharts auch noch?!
Platz 1 Daniel Schuhmacher – Anything But Love Der Song ist seichter als die Sahara und die Stimme klingt wie die eines zwangskastrierten Schäferhundes. Ja, ich habe mir das tatsächlich angehört und gesehen, dass bei YouTube die ersten Ergebnisse keine Musik, sondern verunglückte Fahrstunden beinhalten.
Neueinsteiger vom 5.06
Platz 20 Lily Allen – Not Fair Erster Gedanke beim Video (hui, offiziell einbettbar!): ABBA meets Bonanza im ZDF-Fernsehgarten. Passt aber hervorragend zum Song, der Countryelemente und 70er-Schwung verbindet. Wobei das Thema (Text) wohl bei diesen Institutionen niemals zur Sprache kommen würde.
Nach anderthalb Monaten ist es wieder Zeit für einen kritischen Blick auf das chaotische Drama, das sich Singlecharts nennt. Da sich so viele Songs angesammelt haben, komme ich gleich zur Sache.
Neueinsteiger vom 3.04
Platz 20 Take That – The Garden Und mit sowas geht es los! Dieses Langweilstückchen ist so schnell vergessen, dass es sogar nur eine (oder zwei?) Woche(n) in den Top 20 verbracht hat. Sollten die Jungs Männer vielleicht als Signal zum Aufhören verstehen. Sofort!
Platz 19 Big Ali Feat. Dollarman – Hit The Floor Soll ich mir das Anhören? Aha, The Power! Das habe ich schon vor 32899678 Jahren unerträglich gefunden und ein Versamplen macht es noch schlechter. Unvorstellbar eigentlich, aber die Charts übertreffen sich ja öfter mal selber.
Platz 10 Metro Station – Shake It Glaubt man’s denn? Der Name ist etwas irreführend, denn wir haben es hier nicht mit einem Haufen David Beckhams zu tun, sondern mit einem erstaunlich nach Indie klingenden Trupp aus Kalifornien. Die ins Gesicht gekämmten Ponys und die Röhrenjeans sollten sie allerdings noch mal überdenken. Video ist auch ganz gut, aber wegen dieser beschränkten Beschränkungen nicht verfügbar.
Platz 9 Enrique Iglesias feat. Sarah Connor – Takin’ Back My Love Danke, aber danke nein! Mein Essen soll drinbleiben und dafür stehen die Chancen schlecht bei diesem Heulbojen-Räkel-Worst-Case.
Platz 7 Kelly Clarkson – My Life Would Suck Without You Joa, hat sich mittlerweile auch überlebt, dieser ewig gleiche Powerpop. Klingt zwar energetisch und toll (und ein semi-böses Wort ist auch im Titel), aber warum immer das Gleiche?
photo credit: Kaptain KoboldDes Einen Leid ist des Anderen Freud: Der geplante Video-on-Demand-Service Kangaroo sollte Inhalte der drei größten britischen Sender BBC, Channel 4 und ITV zeigen. Doch vor zwei Monaten kam das Aus im UK, denn das britische Kartellamt befürchtete eine Monopolstellung. Bis zu diesem Zeitpunkt waren aber schon so viel Zeit und Geld in das Projekt geflossen, dass man sich nach anderen Möglichkeiten umsah.
Der Blick fiel auf den größten Fernsehmarkt in Europa: Deutschland. Hierzulande haben britische Serien seither einen schweren Stand, denn die Konkurrenz aus den USA ist übermächtig und an diesem Umstand wollten die Sender von der Insel schon lange etwas ändern und sahen im Project Kangarooihre Chance. Der genaue Starttermin steht noch nicht fest, aber “Oberkänguruh” Geschäftsführer Ashley Highfield rechnet fest damit, dass der momentan laufende Testbetrieb innerhalb der nächsten Monate für alle deutschen Internetnutzer zugänglich sein wird. Schon vorher können die bisher nicht abspielbaren Videos von BBCs iPlayer, Channel 4s 4oD und dem ITV Player wiedergegeben werden. Das Design ist noch nicht endgültig, aber es sollen Elemente aus allen drei Playern integriert werden:
Diese Nachricht verzückt mich natürlich ungemein, denn wie regelmäßige Leser mitbekommen haben sollten, bin ich großer Fan britischer Serien. Momentan decke ich meinen Bedarf durch DVDs, doch in den nächsten drei Monaten darf ich ja nicht und ich hoffe sehr, dass die schnell in die Puschen kommen und den Service ebenso wie Videoload zumindest teilweise umsonst anbieten. Besonders freuen würde ich mich über FM, eine neue Comedy-Serie, die zur Zeit auf ITV läuft und sich um Radio-DJs dreht und in der echte Bands auftreten (bisher: Guillemots, The Wombats, Ladyhawke, The Subways, Sway, The Charlatans – anzusehen auf der MySpace-Seite).
Da heißt es Daumen drücken und alle weiteren Entwicklungen auf dieser Seite verfolgen.
So, Kinners, dat war schon der komplette Beitrag. Einzelansicht des Beitrags (mit 325 Wörtern, 5 Bildern, Lesedauer: 1:18 Min)
Ja, es ist wieder soweit und da ein verfluchter BSOD gerade den fast fertigen Beitrag mit in den Tod gerissen hat, gibt es nur abgehackte Kommentare und keine Formatierungen[1].
Woche vom 20.02 Platz 15 Peter Fox – Schwarz Zu Blau
Plusminus Null – Gefällt mir überhaupt nicht und ist lange nicht so eingängig wie die Vorgänger. Man muss wohl Berliner sein, um das zu verstehen. Platz 13 Razorlight – Wire to Wire
Plus 2 – Stichwort Guilty Pleasure. Meine Hoffnung ist ja, dass der Herr Borrell seine Arschlochhaftigkeit als in diesem Geschäft notwendig ansieht. Und immerhin hat er ja von einem der derzeit größten Talente in diesem Bereich gelernt.
Woche vom 27.02 Platz 18 Lady Gaga – Just Dance
Minus 3 – Vorne und hinten geklaut bei Musik und Video, überhaupt nicht originell und einfach nur auf die niederen Instinkte der verwirrten, jugendlichen Käufer geschiehlt. Schäm dich, Lady Gaga! Platz 12 Tim Toupet – So Ein Schöner Tag
Minus 3 – Ja, ich hab mir das tatsächlich angesehen und bin wieder daran erinnert worden, dass der Herr Haarlos mal ein Döner war. Wenn der nochmal in den deutschen Charts auftaucht, wandere ich aus! Platz 5 Polarkreis 18 – The Colour Of Snow
Minus 2 – Das habe ich in den letzten Wochen so oft hören müssen, dass ich gesundheitliche Schäden befürchte und da diese halbgare Mischung aus “Synthie-Pop und Indietronic” (s. Wikipedia) den Ansatz von okay der ersten Single vermissen lässt, fällt der Song gnadenlos durch.
Sinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.
Warum erscheint hier eine seltsame umrandete Box ohne sinnvollen Inhalt? Nun, auf der Startseite steht an dieser Stelle jede Menge unglaublich sinnvoller Inhalt. Leider erlaubt das dämliche Widgetkonzept von WordPress nicht, dass man (wie beim genialen Sidebar-Modules-Konzept) pro Widget/Modul entscheiden kann, auf welchen Seiten ein Widget/Modul erscheinen soll.
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