Archiv für die Kategorie 'Hören'

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Liedzeilen-Quiz #99

Willkommen, liebe Rätselfreunde zu diesem ereignisreichen und schnapszahligen Donnerstag. Der Postpunk feiert die 66 und hier wird auf die umgekehrte Zahl angestoßen. Diese Woche wird es auch wie gewohnt richtige Musik zu erraten geben.

  • In den gesuchten vier Zeilen wird ein Widerspruch aufgebaut durch eine Angabe und scheinbar gegensätzliche Handlungen dazu. Ist jedenfalls nichts für Agora- oder Photophobiker.
  • Der gesuchte Song kann von Glück sagen, dass er das Licht der Musikwelt erblickte, denn für das zugehörige Album kamen einige Dutzend Songs in Frage, die dann in mehreren Auswahlprozessen auf ein Dutzend reduziert wurden.
  • Laut Album ist alles in bester Ordnung, davor und danach ging es eher um Unterschiede und um Wissenschaft.
  • Der besungene Ort ist je nach Interpretation relativ dunkel (Konsens) oder komplett dunkel (Schreiber).
  • Wenn man nach dem Bandnamen geht, ist die Band nur halb qualifiziert für ihren Job.
  • Der Titel bietet sich in bestimmten Situationen an, die von der Konsensinterpretation vorgegeben ist und er wird auch öfter in solchen Situationen gespielt.

Auflösung: Gesucht war Closing Time von Semisonic (Text, Video). Dem Text nach zu urteilen geht es um eine Bar, die schließen möchte, aber laut dem Drummer der Band ist der Song auch über Geburt. Die Alkoholreferenz beziehen sich auf das Verbot in der Schwangerschaft. Wie ich gerade erst gesehen habe, ist das Video ziemlich cool und deswegen binde ich es ausnahmsweise mal ein:

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 15

projekthoersturzEs ist Mittwoch und das heißt äh gar nichts, denn ausnahmsweise bin ich “früh” dran für die aktuellen Runde im Projekt Hörsturz[1]. Diesmal ist es wieder eine normale Runde mit ganz normalen Songs. Beety hatte die Regeln dahingehend geändert, dass auch die nicht gezogenen Vorschläge bewertet werden können und da es in dieser Runde nur sechs zusätzliche sind, bewerte ich alle elf.

Meine Punkteskala (0 = unerträglich, 0,5 = abschreckend, 1 = Müll, 1,5 = schlecht, 2 = lässt mich kalt, 2,5 = Durchschnitt, 3 = so lala, 3,5 = ok, 4 = mag ich, 4,5 = super, 5 = perfekt) sollte mittlerweile bekannt sein und dass ich bei Videos nur zuhöre.

  • Colin Meloy – Cupid (von mir)
    Tja, wenn der Decemberists-Sänger mit seiner herrlichen Stimme einen bezaubernden alten Song covert, bei dem ich immer die entsprechenden Szenen aus Blackpool vor meinem geistigen Auge sehe und meinem nicht hörsturzgefährdeten Ohr höre, da muss ich die volle Punktzahl geben.
    Punkte: 5 von 5
  • Mardi Gras.BB – Down Down Down (von beam)
    Flötenbläser?! So Zirkusmusik ist in meiner Rangliste nicht weit oben, aber die knarzige Stimme ist ganz ok. Wenn nur die dicke Tuba und die vorlauten Flöten nicht wären…
    Punkte: 1,5 von 5
  • Turmion Kätilöt – Sika (von Konna)
    Eigentlich kann man nie genug Umlaute haben, aber wenn die zwei grässlichsten aller Nicht-Musikgenres sich verschwören, um mir den Abend zu versauen, dann kehrt sich meine Meinung ins Gegenteil. Das kann ich nicht mal komplett anhören, ohne mir geplatzte Trommelfelle zu wünschen.
    Punkte: 0 von 5

Albumstream: Portugal. The Man – American Ghetto

Heute nach ging es heiß her im Twitter-Account von Portugal. The Man, als sie die Veröffentlichung ihres neuen Albums American Ghetto erwarteten. Auf der zugehörigen Seite kann man das Album in verschiedenen Formaten und Kombinationen (digital, Limited, Vinyl, mit T-Shirt etc) erwerben. Ich beschäftige mich nicht genauer damit, da ich noch sechs Wochen nicht einkaufen darf[1]. Glücklicherweise gibt es jedoch ebenfalls das komplette Album im Stream und den Player kann man auf der eigenen Seite einbetten:

Noch habe ich nicht alles gehört, aber es klingt sehr nach Portugal. The Man.

  1. Im Rahmen des sogenannten CDVD-Projekts 2010 kaufe ich drei Monate lang keine Musik und DVDs. Das mache ich jedes Jahr so aus Geld-, Zeit- und Platzgründen. []

Song des Tages: The McCoys – Hang on Sloopy

An Tagen wie diesen, wo der Ischias besonders stark nervt, der Schnee besonders stark regnet und man sich dabei ertappt, wie man schreckliche Lieder mitsummt, da muss man tief in die Vergangenheit greifen, um sich aufzuheitern. Damals ™ als es noch Kassetten gab, hatte ich eine ganz besondere und das lag nicht nur an der Farbe (orange), sondern an den Songs. Darauf befanden sich 20 Golden Hits of Rock and Pop, die standesgemäß mit Great Balls of Fire eingeläutet wurden. Da die Interpreten leider nicht darauf standen, habe ich bei einigen unbekannten Songs nie herausgefunden, wer die gesungen hat.

Dank dem Film The Boat That Rocked (dt. Radio Rock Revolution) wurde ich wieder an einen der fast vergessenen Hits erinnert. So habe ich erfahren, dass das gut gelaunte Hang on Sloopy von The McCoys stammt, interessanterweise der offizielle Rocksong von Ohio (mehr). Den Song kennt Ihr sicherlich und deswegen singt jetzt mal lauthals mit (Text):

Es gibt auch ein Video von einem Fernsehauftritt von 1965, aber sowohl Bild- als auch Tonqualität sind mager. Es ist jedoch ist interessant zu erfahren, wie diese Menschen aussehen, die mich so viele Stunden erheitert haben:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube DirektSloopy

Wer wissen möchte, wie die legendäre Kassette aussieht, möge beim Projekt 52 vorbeischauen, zum Thema Alt und Neu.

Nachtrag: Die Compilation in voller Länge. Ich muss mich korrigieren: Great Balls of Fire war der Start von Seite B und Seite A begann mit Rock Around the Clock.

Liedzeilen-Quiz #98

Yay, Donnerstag und Rätselzeit! Herzlichen willkommen zum knallharten Liedzeilen-Quiz. Letzte Woche dauerte es immerhin über Nacht und ich bin gespannt, ob es heute schneller geht. Sollten sich Neulinge eingefunden haben (Mitmachen!), verweise ich auf die Regeln am Ende. Legen wir also los:

  • Was sehr eintönig und wenig abwechslungsreich klingen mag, ist romantisch gemeint, d.h. wir haben es hier nicht mit einer Horrorvorstellung zu tun und auch Bedrängungsängste sind fehl am Platz.
  • Der gesuchte Song wurde nicht vom gesuchten Künstler geschrieben, sondern von mehreren Personen inkl. jemandem, der eigentlich ganz andere Musik macht.
  • Der gesuchte Künstler macht ebenfalls normalerweise etwas völlig anderes, aber anders, als man vielleicht denken könnte.
  • Der Titel des Albums ist eher ungewöhnlich als dass die verwendete Phrase normalerweise gemieden wird.
  • Bleiben wir bei Titeln und wenden uns dem Song selber zu, der nicht nur gemieden werden sollte, sondern verboten, denn so eine schlechte Grammatik dürfte nicht verbreitet werden.
  • Der Song war ursprünglich gar keiner, aber weil er in anderer Form so erfolgreich war, wurde das Stück nachträglich als Single veröffentlicht.
  • Ich gehöre zwar genau zur Zielgruppe des Künstlers, aber ich habe mir den Song dennoch nicht gekauft.
  • Der Künstler wird oft mit einem eher seltsam gefärbten Verrückten in Verbindung gebracht.
  • Wer in den letzten Jahren Musikfernsehen geschaut oder hier im Blog gelesen hat, kennt den gesuchten Song auf jeden Fall.
  • Den Song gibt es in verschiedenen Sprachen und er war in mehreren Ländern erfolgreich in den Charts, jedoch nirgends so sehr wie in Deutschland (ok, Österreich).

Song des Tages: Missent to Denmark – Where Are My Glasses? [kostenloser Download]

Nach dem Aufstehen geht mein erster Griff zur Brille und so kann ich die Motivation hinter Where Are My Glasses? durchaus nachvollziehen. Die Band Missent to Denmark hat das ganze vertont und Künstlerin Verena Gillmeier hat ein animiertes Video dazu gebastelt, in dem eine Himbeere die Hauptrolle spielt. Knuffig und genauso verrückt wie die Musik. Irgendwo zwischen Radiohead und Placebo wird hier Pop mit eingestreuten sperrigen Elementen geboten. Beim ersten Hören war ich nicht so begeistert, aber beim mittlerweile sechsten oder siebten Durchlauf zieht mich der Song in den Bann.

eingebunden mit Embedded Video

vimeo DirektBrille

Das zugehörige Album I Am Your Son wird im April erscheinen und das wird noch wesentlich abwechslungsreicher als Where Are My Glasses?, den ihr bis dahin schon mal kostenlos und umsonst als Referenz downloaden könnt (Rechtsklick auf Bild und “Speichern unter”):

Missent to Denmark

Wie sich das in der heutigen Zeit gehört, sind die vier Jungs an den richtigen Stellen im Internet vertreten:

offizielle Seite der Band
Biegen und Brechen (Label)
Facebook
MySpace (Songs vom neuen Album plus zwei ältere)
Twitter
Last.fm (vier ältere Songs in voller Länge)

Song des Tages: George Harrison – Looking For My Life

HeuteMorgen wäre der “stille” und jüngste Beatle 67 Jahre alt geworden und deswegen gibt es eines meiner Lieblingslieder von ihm. Es stammt von seinem letzten Album Brainwashed, das 2002 nach seinem Tod veröffentlicht wurde. Leider gibt es zu Looking For My Life nur ein Standbildvideo, aber es kommt ja auf die Musik an. Enjoy:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube DirektLeben

Der Text ist sehr interessant und introspektiv.

Song des Tages: Frightened Rabbit – Nothing Like You

Die Frightened Rabbits haben es selber heute nacht per Twitter verkündet, dass ein zweites Video zur neuen Single verfügbar ist. Der Song ist hervorragend, schön flott mit viel schottischem Akzent und das Video ist einfach nur durchgenkallt:

PS: Das erste Video, das eher nach Coldplay meets Jamiroquai aussieht, gibt es hier zu sehen.

PPS: Der Twitter-Account ist FRabbits, da die Einzahl schon vergeben war.

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 14 (Local Heroes)

projekthoersturzDie aktuellen Runde im Projekt Hörsturz[1] ist wieder eine Sonderrunde, in der Künstler aus der Heimat vorgestellt werden. “Heimat” ist alles, wo man mal ein paar Monate gewohnt hat und so sind immerhin zwei ausländische Künstler in den Vorschlägen dabei. Da ich aber noch später als sonst dran bin, lege ich sofort los.

Puntkeskala: 0 = unerträglich, 0,5 = abschreckend, 1 = Müll, 1,5 = schlecht, 2 = lässt mich kalt, 2,5 = Durchschnitt, 3 = so lala, 3,5 = ok, 4 = mag ich, 4,5 = super, 5 = perfekt.

  • Captain Duff – From Coast to Coast (von Fini)
    Soso, Nihilst Bloodsucker Rock aus Nürnberg. Das klingt besser als befürchtet, sogar einigermaßen melodisch und erfreulich singsangige Stimme. Ist nicht wirklich meine Musik und zum Ende hin gibt es zu wenig Abwechslung, aber so für zwischendurch gut geeignet.
    Punkte: 2,5 von 5
  • Mele Kalikimaka – W.A.R 2008 (von dehkah – kostenloser Download!)
    Mit Skacore taucht ein Misch-Genre auf, aber wie schon mal gesagt, kann ich so trommelnde Drums gar nicht ab. Immerhin hübscht der lockere Ska das etwas auf. Doch jeweils eine halbe Minute das eine und dann das andere Genre zu spielen, ist irgendwie nicht die Aufgabe, wenn man zwei Genres verbinden möchte. Und da ich Hardcore gar nicht und Ska nur in bestimmten Fällen mag, ist das hier überhaupt nichts.
    Punkte: 0,5 von 5
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