GSC 2011 – Startnummer 29: Norwegen

Norwegen (GSC 29)Hurray! Der 28. Titel mit der Startnummer 29 bildet das Schlusslicht dieser turbulenten GSC-Vorstelllungsrunde. Wir machen einen letzten Sprung quer über Europa und bleiben außerhalb der EU. Das Land der Fjorde und Wasserkraftwerke wird vertreten von Beam. Viel Spaß!

Kaizers Orchestra ist eine von Norwegens faszinierendsten Bands der letzten Jahre. Sie singen nicht nur auf Norwegisch (um genau zu sein, im Jæren-Dialekt aus der Region um Stavanger), sie machen auch einzigartige Musik, die man beim besten Willen nicht in irgend ein Genre oder einen Stil einordnen kann. Die meisten ihrer Songs erinnern durch ihren stampfenden harten Rhythmus an Maschinen und Arbeitsprozesse der Industrie. Sie benutzen Ölfässer, Autofelgen, metallene Mülltonnen, Brecheisen, Hammerstiele und ein Harmonium, um diesen schnaufenden, donnernden, scheppernden und dröhnenden Klang zu erzeugen. Deshalb klingen ihre Songs oft roh und ungehobelt, obwohl jeder Klang und jede Note präzise gesetzt und geplant wurde. Dass die Bandmitglieder ihr Metier verstehen, zeigen die 6 bisher erschienen Alben, die Elemente aus den verschiedensten Musikstilen beinhalten!

Ihre Anfänge hatten Kaizers Orchestra mit Blod, Snått & Juling, der Jugendband von Frontmann Janove Ottensen und Gitarrist Geir Zahl und Gnom einer frühen Form der jetzigen Gruppe. Mit Gnom nahmen sie nur ein Album Mys auf, was sich als kein sehr großer Erfolg herausstellte. Einzig der Song Bastard bekam die erwünschte Aufmerksamkeit und wurde zu einem Erfolg. Das führte dazu, dass sich die Jungs nach einer Figur aus eben diesem Song umbenannten, ihren Stil überdachten und von da an wie in Bastard mehr auf experimentellere Rhythmen und Instrumente setzten. Dieser Neuanfang war die Geburtsstunde von Kaizers Orchestra. Im Januar haben sie ihr 6. Album Violeta Violeta Vol.1 veröffentlicht, das der erste Teil einer Trilogie ist, die im November diesen und nächsten Jahres vervollständigt werden soll. Das Kaizers Orchestra schon ein paar Erfahrungen mit Trilogien an den Tag legen können, das beweist unter anderem auch der für Norwegen an den Start gehende Song Evig Pint. Er stammt vom gleichnamigen Album aus dem Jahr 2003, das zusammen mit dem Vorgänger Ompa til du dør (2001) und dem Nachfolger Maestro (2005) auch eine Art Trilogie ergibt, da bestimmte Figuren in allen 3 Alben auftauchen. Die Geschichten auf diesen Alben sind tragisch, düster, mitreißend und oft sehr traurig. Hier die deutsche Übersetzung des Songtextes, den der deutsche Fanclub von www.kaizers.de bereitgestellt hat:

Evig Pint – Für immer gepeinigt

Wenn ich nur ein Loch im Himmel finden könnte
Dann würde ich nicht mehr Kohle in den großen Kamin schaufeln müssen
Ich habe 1000 genähte Stiche
Ich bin blind, der Husten zerreißt mich
Mein Gesicht ist alt und meine Glieder sind steif

Aber es geht besser, wenn wir uns zusammen tun
Wenn wir nur von Tag zu Tag leben
Ich wollte nur ein letztes Mal
Meinen Vater umarmen
Aber ich befürchte mein Herz ist zu schwach

Ich bin für immer gepeinigt
Ich habe all mein Hab und Gut in einem Kästchen
Ich bin voller Adrenalin
Ich bin für immer gepeinigt
Gott läßt mich für immer gepeinigt sein

Versetz dich in meine Lage
Vielleicht kannst du dann verstehen
Dass die mich niemals
In deinen Himmel hineinlassen

Sechs Männer und sechs Hände halten den Sarg fest
Keiner weiß, wer der nächste Mann auf der Liste ist
Und bald bin ich dran. Der Abend ist zu Ende
Aber keiner kann mir von der Zeit erzählen, die kommen wird

(Quelle: http://www.kaizers.de/lyrics/evig_pint.php#evig , minimale Korrektur von mir in Zeile 3)

GSC 2011 – Startnummer 28: Israel

Israel (GSC 28)Bevor wir den GSC abschließen, machen wir einen weiteren Ausflug nach Asien und besuchen das kontroverse Land Israel. Eher bekannt für Blutvergießen und Wissenschaft, lässt dich trotzdem gute Musik entdecken und der Mann dafür ist beetFreeQ.

Obwohl ich relativ spät dazu kam, mir ein Land für den GSC 2011 zu sichern, waren meine Favoriten noch frei. Weil Favorit Nummer 1 Norwegen bereits in sehr guten Händen ist, hatte ich mich für Israel entschieden, denn die dortige Musikszene hat wirklich geniale Bands hervorgebracht. Ganze zehn Künstler ließ ich zum Vorentscheid antreten und erst ganz am Ende konnte sich eine Band hauchdünn gegen den fast geschlossen direkt dahinter liegenden Rest durchsetzen: Monotonix.

Das Trio aus Tel Aviv hatte sich dem rauhen, schmutzigen Garage Rock verschrieben und nach und nach in Israel und langsam auch den USA einen Namen gemacht. Ihr Ruf eilte ihnen oft bereits voraus, denn ihre Live-Shows gehörten zu dem Wildesten, was man sich antun kann und wurden schon oft vorzeitig durch Polizeieingriffe beendet. Ich spreche in der Vergangenheit, weil die Band sich leider gerade diesen März nach nur zwei Alben aufgelöst hat. Das soll uns aber natürlich nicht daran hindern, ihre energiegeladene Musik zu genießen.

Mit “Set Me Free” schickt die Band ihren kleinen Indie-Hit des Debutalbums ins Rennen. Der Song geht nicht zuletzt dank seiner Drums sofort ins Ohr und wird euch einen hoffentlich genauso angenehmen Ohrwurm bescheren wie mir! Ich bin auf eure Meinungen gespannt!

Monotonix – Set Me Free


[DirektFree]

GSC 2011 – Startnummer 27: United Kingdom

UK (GSC 27)Ja, richtig gelesen, die Startnummer 26 fällt aus und wir springen gleich zur 27, die eigentlich die Niederlande gewesen wäre, aber getauscht wurde von Jess mit dem Vereinigten Königreich. Soll da ja heute angeblich ein großes Ereignis stattfinden und von daher passt das auch. Da dieser als letztes eingereichte Beitrag für mich als Veranstalter der nervenaufreibenste war, schweige ich nun und überlasse der Teilnehmerin das Feld.

Großbritannien oder auch das Vereinigte Königreich

Heute heirateten Kate und William, dadurch war das Land, welches ich mir dieses Jahr als Herausforderung schnappte, in aller Munde. Eine perfekte Gelegenheit eine Band aus genau diesen Staat ins Rennen um den Sieg beim GSC 2011 zu schicken. Quer über die Insel kam auch viele gute Musik hierüber und ich hatte einiges mit der Auswahl zu tun. Ein Vorentscheid entschied dann, wer die Herausforderung annehmen darf.

Dieses Jahr darf die Band „Hurts“ die Chance ergreifen den Inselstaat zu vertreten. Den meisten dürfte sie ein Begriff sein durch den Song „Wonderful life“ oder den ausgesuchten Titel „Stay“ aus dem Film „Kokowääh“. Für alle, die das vergnügen mit „Hurts noch nicht hatten, gibt es hier ein paar kurze Facts. Die zweiköpfie Synthi-Popband um Theo Hutchkraft und Adam Anderson aus Manchester wurde erst vor knapp 2 Jahre gegründet und schaffte in kürzester Zeit den internationalen Durchbruch.

Genug geredet. Jetzt dürft ihr euch den Song „Stay“ anhören. Viel Spass damit!

GSC 2011 – Startnummer 25: Georgien

Georgien (GSC 25)Wir reisen erneut ans Schwarze Meer, allerdings diesmal in ein Land, das eher als Schauplatz für James Bond-Filme herhalten könnte, denn für Urlaube.

Im Rahmen des GSC hatte Nummer Neun die undankbarste Aufgabe, denn der englische Name dieses Staates stimmt mit einem US-Bundesstaat überein und macht das Suchen nach Musik sehr schwer. Und die einzige bekannte Künstlerin trat schon letztes Jahr an. Aber wie immer gilt Aufgeben nicht und es ließ sich dann doch genug gute Musik auftreiben für einen Vorentscheid. Und nun zum Siegerkandidaten.

Georgien, das kleine Land ganz im Osten von Europa, hat grade mal die Größe von Bayern, aber dafür eine lange Musiktradition. Laut Wikipedia war die Entwicklung der georgischen Musik der europäischen um mindestens dreihundert Jahre voraus. Die wohl bekannteste Vertreterin Georgiens in der aktuellen Popmusik ist Katie Melua. Die Wahl-Londonerin trat bereits im vergangenen Jahr beim GSC an.

In diesem Jahr wird Georigen von der Band Eldrine vertreten. Sie haben sich bei der nationalen Vorausscheidung souverän durch gesetzt. Eldrine sind eine Rockband und geben Linkin Park als ihre Vorbilder an. Man hört es dem hier vorgestellten Song – One More Day – auch durchaus an. Mit diesem Rocksong haben sie es sogar geschafft, sich für den poppigen Eurovision Song Contest qualifiziert und werden dort neben den ganzen Glitzersternchen auftreten, was ihnen auf jeden Fall schon mal einen Sympathiepunkt einbringt.

Nun aber genug der Wort – viel Spaß mit Eldrine aus Georgien und One More Day!

GSC 2011 – Startnummer 24: Italien

Italien (GSC 24)Wir bleiben in Urlaubsstimmung und besuchen das Land der Medienmogule und schnell wechselnden Regierungen. Oder so ähnlich. Langsam gehen mir die Einleitungen aus. Deswegen übergebe ich das Wort an den Mann mit der unaussprechnlichen Abkürzung als Namen.

Italien – das Land der Oper? Auch, aber ich mag’s lieber rockig, und entsprechend waren meine Vorgaben in meinem kleinen Vorentscheid. Der war aber offen für andere Vorschläge, und dabei konnte beetFreeQs Alternativvorschlag von Ennio Morricone – den ich lieber nicht nehme, weil ein bekanntes Instrumental eines Altmeisters m.E. eher nicht so gut zum GSC passt – genauso “viele” Stimmen einheimsen wie die seit 1993 aktive Crossover/Nu-Metal-Band, die sich nach einer Turiner Buslinie benannt haben und die ich hier ins Rennen schicke: Linea 77.

Inwiefern der Wikipedia-Vorwurf des “veralteten Sounds” gerechtfertigt ist – auch bei diesem neueren Stück von 2008? Entscheidet selbst:

GSC 2011 – Startnummer 23: Griechenland

Griechenland (GSC 23)Wir hüpfen weiter nach Süden und landen im Land der Dichter und Denker und Schulden und Urlauber. Dort begrüßt uns oggy mit seiner Auswahl für den diesjährigen GSC.

Letztes Jahr versuchte ich mich daran, deutschen Schlager beim GSC anzupreisen – mit mäßigem Erfolg. Nachdem Deutschland in diesem Jahr nicht antreten darf, habe ich mich dazu entschlossen, für Griechenland anzutreten. Der Vorentscheid verlief dieses Jahr ganz klassisch. Auch wenn ich während der Abstimmung noch weitere Vorschläge zugelassen habe, hat sich in meinem Ohr letztlich auch der Song durchgesetzt, den ich von Beginn an favorisiert hatte.

:: Tagestexte präsentiert also in diesem Jahr für Griechenland: BO & Kristina S – Kane me na trelatho. Bezeichnen wir es als Greek-Pop mit Rap-Beilage. Meiner Meinung nach absolut Ohren-tauglich – vielleicht ja auch für euch. ;)

BO ist ein griechischer Rapper, der unter anderem schon den Olympia-Song 2004 präsentiert hat. Mit Kristina S hat er sich eine talentierte Sängerin an die Seite geholt. Aber genug der langen Worte… Ich wünsche euch viel Spaß beim Zuhören und Bewerten!

Also: Griechenland, 12 points! ;)

GSC 2011 – Startnummer 22: Serbien

Serbien (GSC 22)Mit einem Sprung quer über Europa hinweg landen wir in Serbien, das wortreich von adastra vertreten wird. Deswegen geht es ohne Umschweife zu ihrem Beitrag.

Serbien ist ein “junges” Land im Herzen des Balkans, über dessen Geschichte, auch im musikalischen Sinne, ich bereits ausführlich in meinem Vorentscheid berichtet habe. Und der fiel eindeutig aus – von 9 Personen die abgestimmt haben, stimmten 4 für die Balkan Reggae Ska Band “Trovači” mit dem Song “Paradies”. Dicht gefolgt wurden sie mit der “Von Herzem” (Od Srca) kommenden Roma-Blasmusik vom “Boban Marković Orkestar” und dem “verschlafenen Belgrad” (Beograd spava) von der leicht esoterisch-atmosphärischen Band “Block Out”. Diese drei waren auch meine Favoriten (obwohl ich Riblja Čorba und Idoli auch sehr gut finde), und da ich mich selbst nicht entscheiden können würde, werde ich hier nun tatsächlich Trovači ins Rennen schicken.

Aber moment mal, ein deutschsprachiges Lied von einer angeblich serbischen Band? “Wie geht das denn?”, werden sich jetzt viele Leser fragen. Wie schon im Vorentscheid-Artikel erwähnt ist es ein wenig kompliziert “Serbien” zu definieren, da Serbien bis vor fünf Jahren 100 Jahre lang nur in Verbundsstaaten existierte, eine Tatsache die dafür sorgt das ein beachtlicher Teil der serbischen Bevölkerung eher als “jugoslawisch” bezeichnet werden sollte, nicht als “serbisch”. Und genau das sind Trovači – eine Band deren Mitglieder zwar lange in der jetzt-serbischen (damals-jugoslawischen) Hauptstadt Belgrad gelebt haben, die sich aber fast alle nicht als “Serben” sondern als “Jugos” bezeichnen können und wollen.

Sänger, Gitarrist und Chef der Band Danko Rabrenović kam Anfang der 90er als Flüchtling vor dem Jugoslawienkrieg nach Deutschland, da er aus einer serbisch-kroatischen Mischehe stammt, die restlichen Bandmitglieder haben ähnliche Hintergründe. Heute haben sie sich allesamt in der diesjährigen Eurovision-Stadt Düsseldorf heimisch gemacht. Müssten sie dann nicht eigentlich nicht als deutsche Band antreten? Auch hier haben wir das selbe Problem wie mit der “serbischen” Definition – eigentlich sind sie ja keine richtigen Deutschen, da sie keine deutsche Staatsbürgerschaft haben (eine Diskussion die irgendwann in Xenophobie abschweifen würde). Dennoch haben Trovači selbst mal versucht für Deutschland beim echten Eurovision Song Contest anzutreten, als dieser in Belgrad stattfand – erfolglos.

Trovači wurden 2003 gegründet, der Name bedeutet wörtlich übersetzt “Vergifter” ist aber auch ein Ausdruck für jemanden der gut flirten kann. Zudem hat der Name eine große Ähnlichkeit mit dem serbischen Wort “Trubači”, eine Bezeichnung für die Roma-Blaskapellen. Diese traditionellen Einflüsse hört man oft aus den mal punkig-rockigen, mal chillig-reggaegen Trovači-Songs heraus. Obwohl sie hauptsächlich auf serbisch/kroatisch singen, gibt es hier und da auf ihren Alben auch mal ein deutschsprachiges Lied – darunter auch der nachfolgende Finalist für den GSC, “Paradies”.

Wer auf den Geschmack gekommen ist, dem kann ich die Website empfehlen wo man sich die Alben direkt von der Band bestellen kann. Wer sich generell für Ex-Jugoslawien und den restlichen Balkan interessiert, dem kann ich auch das Buch “Balkanizer – Ein Jugo in Deutschland” von Bandchef Danko Rabrenović empfehlen, ein kleines amüsantes Sammelsorium an Anekdoten über das Leben als jugoslawischer Immigrant in Deutschland, und die kulturellen Differenzen auf die man dabei so stößt. Das Buch ist nicht allein auf den Autor bezogen, da Danko auch als Radiomoderator der Sendung “Balkanizer” im Funkhaus Europa arbeitet, in der er jede Woche einen Menschen mit Bezug zum Balkan interviewt und somit viele Geschichten auf Lager hat. Zudem bekommt man mal einen kleinen Einblick in das immer-aktuelle Thema Integration, und wie lächerlich dies von den deutschen Behörden verwaltet wird.

GSC 2011 – Startnummer 21: Island

Island (GSC 21)Wir beenden diesen Tag mit dem am weitesten gereisten Vertreter. Oder zumindest dem am weitesten über Wasser gereisten Vertreter. Da Sorkin seinen Beitrag kurz und knackig formuliert hat, werde mich dem anschließen und überlasse Euch den sanften Klängen der Elfen.

Nachdem ich Dr. Borstel sein Land weggeschnappt hatte – wofür ich mich nochmals entschuldige – möchte ich meinen Kandidaten vorstellen: Für Island geht Benni Hemm Hemm mit dem Song Retaliate an den Start, welches aus dem gleichnamigen Album aus dem Jahr 2010 stammt. Er gewann den Vorentscheid hauchdünn gegen die Favouriten Sigur Rós und ihrem Lied Hoppípolla.

GSC 2011 – Startnummer 20: Frankreich

Frankreich (GSC 20)Nach zwei Dritteln unserer Europareise treffen wir auf das Schwergewicht Frankreich, das von Franzi vertreten wird. Überraschenderweise werden wir nicht in der Landessprache besungen, weil Franzis erste Wahl nicht den GSC-Vorgaben entsprochen hätte. Doch das erzählt sie besser selber.

Als ich mich für Frankreich beim Gedankendeponie-Song-Contest eintragen ließ, schwebte mir bereits ein genauer Songtitel im Kopf umher, den wir mal im Französischunterricht angehört hatten. Titel und Name der Band? Zunächst unbekannt. Also begab ich mich auf die lange Suche durch die tiefen Youtubes. Was ich noch wusste, war irgendwas mit “l’été”. Am Ende meiner Suche wurde ich fündig. Irie Révoltés – Il est la. Okay, das wird es sein! Das war mein Gedanke. Matt PokoraAllerdings wurde mir bei weiteren Recherchen relativ schnell klar, dass es Irie Révoltés nicht sein wird. Die Jungs sind allesamt deutsch. MIST! Also musste schnell ein Ersatz her… Jemand, bei dem ich mir absolut sicher sein kann, dass er in Frankreich aufgewachsen ist und auch noch lebt. Also entschied ich mich für einen Künstler, den ich schon seit längerem kenne und auch noch richtig gute Musik macht. MATT POKORA (bürgerlicher Name: Matthieu Tota). Der 26-jährige begann im Jahre 2003 seine Karriere als Mitglied der Popstars-Siegerband ‘Linkup’. Nach der Trennung brachte er 2005 sein erstes Soloalbum heraus. Bis heute hat er 5 Alben veröffentlicht, die in Frankreich alle sehr erfolgreich waren. Mein Beitrag zum GSC stammt aus seinem dritten Soloalbum MP3 (VÖ 2008) und heißt ‘Catch me if you can’. Zum Song selbst möchte ich nichts mehr sagen, denn ich finde jeder sollte sich seine eigene Meinung dazu bilden, ohne groß beeinflusst zu werden. :-)