Archiv für die Kategorie 'Empfehlung'

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Ringo Starr ein völlig Unbekannter AKA mehr über die Empfehlungen von Last.fm

Mal wieder ein Beitrag über die Empfehlungen von Last.fm und wie seltsam die sich anmuten. Meine bisherigen Beiträge führten vor, dass diese Empfehlungen nicht immer was mit dem tatsächlichen Musikgeschmack zu tun haben müssen. Aber das ist ja in Ordnung, man soll es ja als Vorschlag begreifen.

Doch diese Woche fiel mir ein anderes Phänomen ins Auge. Wenn ich den Regler ganz hin zu unbekannt ziehe bekomme ich folgenden Künstler empfohlen:

Ringo Starr wird empfohlen

Positiv zu beurteilen ist, dass ich tatsächlich John Lennon und Paul McCartney in letzter Zeit gehört habe. Da liegt Last.fm also richtig. Auch mit der Tatsache, dass die drei wohl etwas gemeinsam haben. Aber als Unbekannten würde ich den guten Mann nicht bezeichnen.

Einzige Erklärung, die mir plausibel erscheint, ist, dass Last.fm den Bekanntheitsgrad aufgrund der Anzahl der gescrobbelten Lieder bestimmt. Und da natürlich von Ringo Starr erstens weniger Songs existieren und zweitens seine Solokarriere auch nicht so erfolgreich verläuft, könnte er aufgrund dessen als unbekannt eingestuft werden.

Diese Empfehlung werde ich allerdings ignorieren, da mir außer Weight of the world kein Titel von Richard Starkey bekannt ist.

Ich werde mich endlich einmal auf Steely Dan stürzen. Die sind nun in letzter Zeit an den verschiedensten Stellen aufgetaucht (z.B. in einem Buch), dass ich mir die mal näher angucken werde. Was die Hörproben so hergeben, ist die Beschreibung “ähnlich wie Fleetwood Mac und The Who” ziemlich treffend und es klingt ganz ordentlich. Und dann sind mir noch Orson positiv aufgefallen, “ähnlich wie The Feeling, Razorlight, Hard-Fi und The Kooks”. Beide Bands haben allerdings den Nachteil, dass die Alben momentan bei diversen Online-Kaufhäusern nicht wirklich erschwinglich sind.

Neu im Kino: der rote Elvis

Der rote Elvis - FilmposterSeit gestern läuft die Dokumentation über den “Rockstar, Cowboy, Sozialist” Dean Reed (1938 – 1956). Bei kino.de heißt es

Der in Denver geborene Künstler brachte es in den 60er-Jahren mit Rock’n'Roll-Balladen zum lateinamerikanischen Teen-Idol, bevor er ab 1966 eine zweite – politisch geprägte – Karriere in der Sowjetunion startete und ab 1973 als bekennender Sozialist in der DDR lebte.

Der hat es also genau anders gemacht, wurde deshalb für die DDR-Propaganda eingespannt und war auch ein guter Freund von Egon Krenz. Doch sein Leben war nicht nur eitel Sonnenschein. Im Film kommen auch seine zwei Ehefrauen zu Wort. Er selbt konnte übrigens hervorrangend deutsch. Gestorben ist er vor 21 Jahren, ertrunken, wahrscheinlich Selbstmord.

Warum der komische Filmtitel? Die taz hat hierzu eine Theorie

Die Ironie an “Der rote Elvis” ist, dass Dean Reed nun schon wieder als Presley-Variation lanciert wird. Die Produzenten des Films gingen vermutlich richtig davon aus, dass ihr Held dem größeren Teil des mittlerweile vereinten deutschen Kinopublikums völlig unbekannt ist. Es ist wohl kein Zufall, dass der Film nicht schon letztes Jahr, zum 20. Todestag von Reed, in die Kinos kam, sondern erst jetzt – fast auf den Tag genau zum 30. von Presley. Aus diesem Windschatten scheint Reed nie herauszukommen.

Ist sicher ein sehr interessanter und empfehlenswerter Film. Doch wie das so mit Dokumentationen ist, läuft der Film nur in ausgewählten Kinos. Wer in

  • Berlin
  • Bremen
  • Chemnitz
  • Dresden
  • Düsseldorf
  • Halle (Saale)
  • Hamburg
  • Jena

Die Summe. Eine Begebenheit. Satire von Hermann Kant

Durch Zufall bin ich an dieses Buch gekommen, das sich einerseits interessant anhörte, aber andererseits auch “anstrengend”. Das Buch stammt aus einem Büchereibestand und die zugehörige Karteikarte klebt im Umschlag. Dort heißt es (sehr treffend):

In Budapest trifft sich ein internationales Gremium, um eine Kulturkonferenz vorzubereiten. Die staatlich beauftragten Delegierten simulieren in einer Art Rollenspiel ihre verschiedenen Interessen, dabei wird die Vetracktheit solcher Begebenheiten solcher Begegnungen parodiert. Erzählt wird das Ganze aus der Sicht des DDR-Vertreters, der nebenbei im östlichen Konsumgüterwunderland auch noch ganz besondere Haarspangen für seine [Enkel]Tocher auftreiben soll[1]. Eine gespielte Satire auf das Verhältnis von Kultur und Politik im allgemeinen und die Ost-West-Beziehung im besonderen.

Über den Autor konnte ich ein wenig in Erfahrung bringen, im Gegensatz zum Buch selber. In der Who’s Who-Biografie erfährt man einige Eckdaten über Hermann Kant und Die Summe. Ein Begebenheit wird in einem Nebensatz erwähnt. Im Wikipedia-Artikel über Hermann Kant dagegen wird das Buch völlig ignoriert. Dort wird allerdings erwähnt, dass er sein Abitur an der ABF Greifswald nachgeholt hat und wir damit Kommilitonen im weiteren Sinne sind/waren.

Mittlerweile ist der politische Hintergrund ja ein anderer, doch dadurch gewinnt das Buch noch mehr, denn man es als auch als Geschichtsdokument betrachten. Allerdings ist es nicht leicht zu lesen, weil es keine Unterhaltungsliteratur ist. Der Beginn fiel mir sehr schwer, denn der Schreibstil und die Satzkonstrukte sind recht eigenwillig und man muss beim Lesen tatsächlich mitdenken! Außerdem fehlen sämtliche Anführungszeichen, man muss also aufpassen, wann wer etwas sagt.

Rund ist das neue eckig AKA persönliche Blogbuttons von Cindy

Sie geistern schon einige Tage durch die Blogoshäre, die neuen runden (und ungemein schicken) Blogbuttons von Cindy. Auch ich habe mir einen bzw. sogar zwei bestellt. Und es hat wenige Minuten gedauert, da waren sie da. Taadaaaa:

runder 49Suns-Buttonrunder Blogger gedopt-Button

Die sind auch schon in meiner Buttonfarm in der Sidebar hinzugefügt worden. Sind wahnsinnig hübsch, oder? Bin noch nicht dazu gekommen, weitere einzubauen. Aber das kann ich dann im Zuge meiner lang geplanten Blogroll-Aufräumaktion erledigen.

Alle Buttons gibt es auf Cindys Blogwiese.

Dr Wizardlove ODER Wie ich lernte, Harry Potter zu lieben

Buchcover HP and the Deathly HallowsFilm HP and the Order fo the PhoenixDer HP-Wahn geht in die nächste Runde. Der fünfte Film Harry Potter und der Orden des Phönix startete letzte Woche und morgen erscheint das siebte und letzte Buch Harry Potter and the Deathly Hallows*. Noch habe ich weder den Film gesehen noch das Buch im Internet gelesen (Andere sind ja schwach geworden). Doch ich werde mich demnächst mal im Kino blicken lassen und morgen erwarte ich pünktlich die Lieferung. Aber so gespannt bin ich nicht, als dass es mir nicht Recht wäre, wenn ich das Buch zu spät und damit umsonst bekäme.

Soviel zur aktuellen Lage. Dabei hätte ich das nie von mir erwartet, es ist immerhin eine Kinderbuchreihe. Wie kam es dazu?

Bis zur Halbzeit völliges Desinteresse

Der erste Band (HP und der Stein der Weisen) erschien tatsächlich schon 1997! Dann folgte im Jahrestakt je ein Buch, doch ohne großen Aufruhr zu verursachen. Das änderte sich im Herbst 2000, als der vierte Band (HP und der Feuerkelch) erschien. Damals habe ich das zwar mitbekommen, aber nicht weiter beachtet. Es hat mich nur gefreut, dass wieder mehr Kinder zum Lesen animiert wurden, weil ich das für sehr wichtig halte.

Ein gutes Jahr später, Weihnachten 2001. Meine Cousine (neun Jahre jünger als ich, damals also zwölf = Zielgruppe) wünschte sich das erste Buch von ihrem Patenonkel (= mein Vater). Der (bzw. seine Frau…) ging dann gleich in die Vollen und schenkte ihr die ersten beiden Bücher. Da die Bücher dann erst einmal bei den Großeltern rumlagen, habe ich sie mir geschnappt. Das Lesen ging auch recht schnell, denn der erste Band hat “nur” 334 Seiten* (englische Ausgabe: 224*) und der zweite Band nur 352 Seiten* (englische Ausgabe: 256*). Die habe ich innerhalb von zwei Tagen gelesen.

Hier wurde ausgemistet

Nachtrag: Die Umfrage wurde ausgetauscht – bitte erneut (versuchen) ab(zu)stimmen – Danke!

Da langsam der ganze Schnickschnack auf meinem Blog die Ladezeiten ungünstig zu erhöhen drohte bzw. in unangenehme Höhen trieb, habe ich beschlossen auszumisten. Besonders auf der Startseite. Geholfen hat dabei die hilfreiche Firefox-Erweiterung Firebug, wo man (u.a.) sehen kann, welche Elemente wieviel Ladezeit benötigen.

Zuerst mussten einige Banner und Hinweise auf verzichtbare Aktionen weichen (verzichtbar im Sinne von “Der Besucher denkt sich ‘Ist ja toll, dass die das unterstützt, aber das kannte ich schon’.”). Namentlich waren das Deine Stimme gegen Armut, Stoppt die Vorratsdatenspeicherung, Too Cool for IE und GSDS (das Finale kommt zwar noch, aber darüber blogge ich extra).

Dann wurde meine Button-Farm reduziert sowohl die Bildgröße als auch die Bildanzahl. Es sind z.B. die Aktionen rausgeflogen, bei denen ich mich nicht persönlich gemeldet habe bzw. über die ich nicht berichtet habe.

Eine große Geschwindigkeitsbremse ist die Anzeige der Feed-Abonnenten von Feedburner. Eigentlich möchte ich lieber das Plugin WP-FeedStats verwenden, aber da wurden Sicherheitslücken entdeckt, die noch nicht geschlossen wurden. Zusätzlich ist da die Angabe der Abonnentenzahl viel genauer und schwankt lange nicht so stark. Ich hoffe also auf eine schnelle Behebung der Mängel!

Des Weiteren habe ich versucht, die Anzahl der Anfragen (Queries) zu reduzieren. Einen Anfang habe ich mit der Aktivierung des WorPress-internen Cache gemacht. Den Tipp gabs beim Software Guide. Dort wurde auch in einem älteren Artikel auf die von Plugins erzeugten Queries eingegangen. Von dort kam ich zu einem Artikel von Robert Basic, der erklärt, wie man rausbekommt, welche Plugins für wieviele Queries verantwortlich sind.

Blog-Parade: (meine persönlichen) TV-Erinnerungen

Blog-Parade: TV-ErinnerungenHui, die Blogparade TV-Erinnerungen der Lactose-Süchtigen nimmt ungeahnte Folgen an (Folgen!!!) und es gibt bisher eine Vielzahl Teilnehmer, obwohl noch bis Ende des Monats Zeit ist.

Ich habe mich mal bei den bisherigen Teilnehmern umgesehen und meine erste Frage lautet: Habe ich mein halbes Leben vor dem Fernseher verbracht? Bisher hätte ich mich als moderaten Glotzer bezeichnet, aber da ich von den genannten Serien praktisch alle kenne und die meisten auch selber geschaut habe, komme ich doch ins Grübeln.

Da die meisten Serien wie gesagt schon genannt wurden, werde ich mir hier auf wirklich besondere persönliche Erinnerungen beschränken und (fast) nur Sendungen/Serien nennen, die bisher noch nicht die Ehre hatten.

Bis ich 9 Jahre alt war hatten wir nur magere drei Programme und es wurde streng darauf geachtet was wir (mein Bruder und ich) geschaut haben. Das beschränkte sich auf Kindersendungen wie Sandmännchen, Sendung mit der Maus, Augsburger Puppenkiste, [Edit]Die Curiosity Show[/Edit], Es war einmal…. der Mensch u.ä. (Letzteres hat auch Benedikt genannt.)

Paraskavedekatriaphobie?

Schon wieder Freitag, der 13.! Das gab es vor drei Monaten schon einmal und da informierte mich mein tägliches englisches Wort (One Word a Day) über dieses Wort.

paraskevidekatriaphobia
noun

- a morbid, irrational fear of Friday the 13th

A Friday occurring on the 13th day of any month is considered to be a day of bad luck in English, German and Portuguese-speaking cultures around the globe.

Similar superstitions exist in some other traditions. In Greece and Spain, for example, Tuesday the 13th takes the same role.

The word paraskavedekatriaphobia is derived from the Greek words meaning Friday, thirteen, and phobia respectively.


HISTORY
Before the 19th century, though the number 13 was considered unlucky, and Friday was considered unlucky, there was no link between them. The first documented mention of a “Friday the 13th” is generally listed as occurring in the early 1900s.

However, documentation aside, many popular stories exist about the origin of the concept:

* The Last Supper, with stories that Judas was the thirteenth guest, and that the Crucifixion of Jesus occurred Friday.

* That the biblical Eve offered the fruit to Adam on a Friday, and that the slaying of Abel happened on a Friday (though the Bible does not identify the days of the week when these events occurred).

* That it started on Friday, October 13, 1307, the date that many Knights Templar were simultaneously arrested in France, by agents of King Philip IV

Klimaschutz: Eine unbequeme Wahrheit? (Teil 3)

Passend zur deutschen Erstausstrahlung am Samstag auf Pro7 von An Inconvenient Truth werde ich meine Reihe über diesen Film abschließen. Im ersten und zweiten Teil habe ich mich weniger um den Film selber gekümmert, als um aktuelle Geschehnisse und Links zu Aktionen im Internet. Dieser letzte Beitrag konzentriert sich wieder stärker auf den Film und meine Kritik dazu.

Vorher aber noch ein Abschweifer zu ms jojodat, denn der Olli macht ernst und ist Live Earth Aktivist geworden und berichtet darüber. Vor allem das Interview ist absolut lesenswert.

Beim Recherchieren für diesen Beitrag bin ich auf einen hervorragenden Artikel (Myths and falsehoods about global warming) bei MediaMatters gestoßen. Der fasst alle Gegenargumente gegen den Film zusammen und gibt Antworten und Quellen, um diese zu entkräften.

Und kurz noch einmal ein Hinweis auf meine zugehörige Umfrage:

Ergebnis der Umfrage zum Klimaschutz

Hinweis: da das Umfrage-Plugin mittlerweile nicht mehr aktiv ist, ist hier ein Screenshot des Ergebnisses zu sehen

Wir verursachen den Klimawandel, oder?

Ein Zitat aus meinem letzten Beitrag:

Wenn man sich den Film anschaut und die Reaktionen im Internet verfolgt, bekommt man den Eindruck, dass der Klimawandel in den USA nicht als Fakt angesehen wird und es dort erst einmal darum geht, die Leute zu informieren und den Großteil der Bevölkerung davon zu überzeugen, dass es sich hier um eine reale Gefahr handelt.

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Wer schreibt hier worüber?

49 SunsSinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.

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