Archiv für die Kategorie 'Empfehlung'

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Blick über den Tellerrand vom 3. September 2010

Free E-Book release: Cornwall – A Photographic Journey (3. September 2010)

The book is a summary of my blog posts of this trip plus a few new images and the exif data of the images. I have prepared the design with the iPad in mind and tested the design in the iBook app and the Folio app on the iPad in which it looks like I would expect it to.

The Mercury Prize is fucked up, but not how you think it is (2. September 2010)

However, the selection process is not as clear-cut as it looks. To enter an album for consideration, a label must submit 25 copies of it on CD plus a crisp cheque for £195.50 (see last year’s submission form here).
And the expense doesn’t end there. According to Steve Lamacq, if an artist does receive a nomination then their record label needs to forward another 125 CDs to the Mercury team, a payment of £3,900 as a marketing contribution and £2,500 for a table at the ceremony.

Wie ich auszog ein Supertalent zu finden und erneut Verachtung erlernte (29. August 2010)

Buchempfehlung: Christopher Moore – Fool

Christopher Moore - FoolNebenstehendes knallgelbe Buch ist mir neulich im Buchladen ins Auge gesprungen und da ich “cover blurbs” normalerweise ignoriere, habe ich nur die Namen Douglas Adams und Terry Pratchett überflogen und mich ans erste Kapitel gemacht. Diesen Schritt habe ich nicht bereut und ob es auch was für Eure Augen ist, soll dieser Beitrag zeigen.

Bevor der geneigte Leser richtig anfangen kann zu lesen, bekommt er eine Warnung über profanes Vokabular, split infinitives und eine Besetzungsliste präsentiert. In Letzterer tauchen illustre Namen wie Lear, Goneril, Regan und Cordelia auf. Theaterfreunde und Englischstudenten werden hellhörig, denn ja, das ist tatsächlich bis auf ein paar Details dieselbe Liste wie bei Shakespeare’s King Lear. Beachtenswerte Ausnahmen sind das Benennen des Narren als Pocket, Drool (Narren-Auszubildener) und ein Geist (“There’s always a bloody ghost”). Eine größere Abweichung sind die Hexen aus Macbeth, aber die bereichern die Geschichte ungemein.

Erzähler ist der namensgebende Fool und neben den aktuellen Ereignissen um den ereignisreichen Ruhestand von König Lear, gibt er seine Geschichte zum Besten, wie er in einem Kloster aufwuchs, als reisender Gesell im Schloss ankam und die drei Königstöchter kennenlernte.

Die Sprache ist wirklich derb und geeignet, um sein (britisches) Fachvokabular rund um Sex zu komplettieren und sich auf Jahre hinaus einen Vorrat an außergewöhnlich farbenfrohen Beleidigungen anzueignen. Doch hauptsächlich ist es einfach sehr witzig geschrieben und die Verweise auf Adams und Pratchett sind gerechtfertigt. Außerdem sind sie geeignet, das richtige Publikum anzuziehen, denn der absurde und schwarze Humor ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Doch wer wie ich Freude daran findet, wird dieses Buch lieben. Moore ist Amerikaner und deswegen bedient er genau die britischen Slangklischees, die man als Mitausländer sich so vorstellt.

Blick über den Tellerrand vom 21. August 2010

How Many Times Has Dr Who Travelled In Time? (20. August 2010)

Circle of Sound // Spot(ify) The Difference (20. August 2010)

But maybe (and this is the key point) this isn’t a supposed to be a replacement for a record collection (despite what some might suggest), maybe it’s an individual-centric radio station offering the chance to listen to the stuff you love and dip your toe in the water of things you’d like to try before buying? If I was fifteen and just getting into music this would be an invaluable database for sampling artists I’d heard about (and prevent me buying some of the howlers I’ve hidden behind the cupboard), but I was fifteen in the 1980’s and I didn’t have the plethora of other online resources (YouTube, MySpace, LastFM) that the curious fifteen year-old music fan does in 2010.

TLOBF Interview // Villagers (18. August 2010)

Hot on the heels of his Mercury Music Prize nomination, Jude Clarke got a chance to fire some questions at Conor O’Brien aka Villagers, about said nomination, lyrical inspiration and festivals.

The Doctor Who Awards (13. August 2010)

There are 11 basic catagories to vote in. Some sections have been split into sections between New Series and Classic Series as some people felt that the new series was at an unfair advantage.

HAARP: Erdbebenwaffe, Gedankenkontrolle – oder ganz normale Wissenschaft? (4. August 2010)

Song des Tages: Spring Offensive – The First of Many Dreams about Monsters [kostenloser Download]

Spring Offensive: The First of Many Dreams about MonstersDas hier wird jetzt episch! Im wahrsten Sinne des Wortes und in mehreren Sinnen gleichzeitig! Von der Band Spring Offensive hatte ich neulich berichtet (Albumkritik) und heute veröffentlichen sie ihre neue Megasingle The First of Many Dreams about Monsters. Das Ding ist über 13 Minuten lang und beschäftigt sich mit den fünf Abschnitten des Todes (laut Elisabeth Kübler-Ross) und ist entsprechend vielseitig. Und das Beste: es ist kostenlos und mit Begleitmaterial zur Erklärung.

Inhalt: Die Ablehnungsphase ist noch ziemlich ruhig und mit trockenen Drums unterlegt. Der Zorn ist entsprechend etwas heftiger und es wird eine umfassende Soundwand aufgebaut. Die einzelnen Abschnitte sind mit Interviews verbunden und so sind es verschiedene Songs und doch auch wieder nicht. Ich habe den Song jetzt mindestens ein Dutzend Mal gehört und ich kann ihn immer noch nicht genau einschätzen. Die Intensität lässt mich jedoch immer wieder zurückkehren. Dazu kommt die interessante Idee, sowohl der Art der Veröffentlichung als auch des Themas, das vollkommen theoretisch ist, wie die Band betont.

Ihr könnt das Monsterding in einer 28-MB-Zip-Datei runterladen, die neben dem Song einen handgeschriebenen Zettel und schön gestaltete Lyrics enthält. Zur Einschätzung, ob sich das lohnt (ja, natürlich!) könnt Ihr hier per Widget vorhören:

The First of Many Dreams About Monsters by springoffensive

Na, was meint Ihr?

Song des Tages: The Suzukis – Reasons for Leaving [kostenloser Download]

Heute Morgen muss es mal richtig krachen und wer Frust abzubauen hat, der wird ebenfalls fündig bei den Suzukis, deren Single Reasons for Leaving vor einigen Wochen erschien, und die auf der Soundcloud-Seite des Labels als kostenloser Download verfügbar ist (siehe Widget unten).

Entdeckt habe ich den Song wie so häufig bei HeyTube und die Bezeichnung “roh, wütend und vulgär” ist wirklich treffend. Ebenso wie der Blurb des Labels:

Just like their debut single, Built In, Reasons For Leaving is a song born out of dead-end jobs and tough times. The anger and adrenalin so lacking in many other bands, positively bursts from the speakers when listening to The Suzukis. Their tracks swagger with barbed, punk menace and choruses that batter their way into your head.

Mit dem Video könnt Ihr Euch selber einen Eindruck verschaffen – vorher schön laut aufdrehen! Nicht vom gemächlichen Anfang verwirren lassen, das geht bald richtig los:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube DirektVerlassen

Ist die brachialere Variante der Rascals, die übrigens ebenfalls aus Wigan kommen und beim gleichen Label unter Vertrag sind bzw. waren, denn leider gibt es die ja nicht mehr.

Serienkritik: Luther (BBC, 2010)

Mit dem pathetischen, aber doch passenden Untertitel “What if you were on the devil’s side without knowing it?” bekommen wir mal wieder erstklassige Unterhaltung von der Insel präsentiert. Die sechsteile Krimi-Thriller-Drama-Serie Luther lief im Mai und Juni auf BBC und ist schon auf DVD erhältlich.

Worum geht es? John Luther ist Polizeiinspektor (DCI) in London, der vor allem mit Gehinschmalz seine Mordfälle löst. Doch im Jahr 2010 geht das nicht ohne Konflikte und innere Dämonen. Wir treffen auf Luther als er einen Pädophilen verfolgt und aus großer Höhe mehr oder weniger absichtlich abstürzen lässt, um ein kleines Mädchen zu finden. Daraufhin erleidet er einen Nervenzusammenbruch und so richtig los geht es ein halbes Jahr später, als praktisch sein komplettes Leben in Scherben liegt und nur der Job dem noch Sinn geben kann. Luthers zerstörte Ehe, der Kinderschänder, der jeden Moment aus dem Koma aufwachen kann und ein Physikgenie, die ihre Eltern unbeweisbar getötet hat werden in der ersten Folge vorgestellt und bleiben bis zum Schluss immer mehr oder weniger im Hintergrund präsent.

Luther-Vorspann

Womit ungefähr vergleichbar? Alle sechs Folgen wurden von Neil Cross geschrieben, der vorher einige Drehbücher für Spooks verfasste. In der auf der DVD enthaltenen Dokumentation erzählt er, dass er die beiden typischen Polizeidramen verbinden wollte: Genie löst alle Fälle durch Kombinationsgabe (Miss Marple, Sherlock Holmes) und der gebrochene Held mit dunklen Seiten (Philip Marlowe). Dazu kommt der Columbo-Faktor, d.h. der Zuschauer sieht am Anfang, wer der Täter ist und kann mitverfolgen, wie er geschnappt wird.

Blick über den Tellerrand vom 29. July 2010

Gottes Dienst? (29. July 2010)

Es war ein Unglück im Rahmen einer Kulturveranstaltung ohne jeglichen religiösen Bezug. Die zahlreichen Opfer werden eben so zahlreichen Religionen oder Weltanschauungen angehören. Wieso also wird die Gedenkfeier als ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert? Mitveranstalter ist das Land NRW, sind also die beiden christlichen Kirchen Staatsreligionen von denen ich bisher nichts wusste?

Blogparade: Blogkommentare verfolgen (20. July 2010)

Angesichts eigener Überlegungen zu der Frage, wie man Blogkommentare zu Themen, die einen interessieren, am besten verfolgt, dachte ich mir, ich könnte daraus eine Blogparade machen – ist schließlich auch ein Thema, das im Prinzip alle Blog-Kommentierer betrifft.

«Into the Wild» von Sean Penn (Blu-ray) (20. July 2010)

Google Analytics: IP-Übertragung anonymisieren (18. July 2010)

Man man hat allerdings seit einigen Monaten die Möglichkeit, die IP-Adressen der Besucher in verkürzter Form also “anonymisiert” zu übertragen. Damit ist man zumindest nach dem heutigen Stand der Dinge auf der sicheren Seite.

Tobi on Tour: britische Serien und Filme (16. July 2010)

Also habe ich mich mal hingesetzt und für diesen Beitrag einen Graphen erstellt mit den britischen Serien und Filmen welche ich gesehen habe, und vor allem den Schauspielern und Drehbuchautoren, welche in mehreren auftauchten.

Das müssen wir klären: Warum immer nur Edzard Ernst? (Nachtrag 15.7.) (15. July 2010)

Aber vielleicht ist es auch so, dass es einfach nur ihn gibt. Kann das sein? Gibt es sonst niemanden, der kritisch die Forschung der Homöopathen beurteilen kann? Oder traut sich sonst keiner? Oder interessiert das niemanden der forschenden Mediziner? Oder hält es sonst niemand für nötig, sich zu Wort zu melden? Das wäre schlimm.

Song des Tages: Stornoway – Watching Birds

Heute Nacht twitterte die Band Stornoway einen Hinweis zum Video zur nächsten Single Watching Birds, eines der besten Songs des Albums Beachcomber’s Windowsill (meine Kritik). Wobei das nichts zu sagen hat, denn alles Songs sind fantastisch. Die Zeilen “It’s a Monday Night in June” werden geändert zu “It’s a Tuesday Morning in July” und wir genießen eine Partie Schachboxen:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube DirektSchachboxen

Direktlink via Bandblog.

PS: Anscheinend darf man das Video (noch) nicht einbetten, deswegen müsst Ihr doch beim NME vorbeischauen. Grmpf. Ausgetauscht durch YouTube-Video des Labels.

Action Figure Set: The 11 Doctors

Dieser Beitrag soll eine Besprechung von Spielfiguren werden und da ich mich damit überhaupt nicht auskenne, wird es wahrscheinlich reichlich seltsam und amüsant werden. Willkommen in Nerdistan! Dass man dabei auf “Bewegungspunkte, Quali der Bemalung, Extras, Größe, Spielmöglichkeiten” achten sollte, hat Marco verraten. Sowas wird z.B. im Action Figure Glossary erklärt. Da habe ich mich nur kurz eingelesen, aber wer spezielle Fragen hat, darf diese gerne stellen und ich versuche dann in Laiendeutsch zu antworten.

Bisher zeigte sich meine Doctor Who-Begeisterung alleine in einer wachsenden DVD- und Hörspiel-Sammlung (und einem Plastik-Dalek), aber im Juni entschloss ich mich spontan das Action Figure Set: The 11 Doctors vorzubestellen und obwohl im Tardis Newsroom von einem Veröffentlichungstermin Anfang August die Rede war, kam es schon Mitte Juli an. Mittlerweile wird wieder Ende September als Lieferdatum angegeben. Ob es sich bis dahin lohnt, auf die ca. 65 € (£ 46,49 plus £7,50 Versand) zu sparen, sollen die folgenden Zeilen zeigen[1].

Die (und weitere) Fotos gibt es alle in groß bei flickr und auch unter obigem Link zu Forbidden Planet ist jede Figur einzeln zu betrachten.

Das Set hat eine ordentliche Größe mit 45x30x6 cm und sieht aus wie die Tardis des 11. Doktors (mit dem Sticker “St. John Ambulance” und in frischem Holz). Die Figuren selber sind 13 cm groß (5 inch). Hat man die Klettverschlüsse überwunden, sieht man die elf in ihrem Plastikgefängnis:

11 Doctors

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Wer schreibt hier worüber?

49 SunsSinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.

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