Jaja, das sieht hier nicht so aus, wie es soll, aber ich habe gerade weder Zeit noch Nerven, das Problem zu beheben. Am besten den Feed abonnieren, da muss man diese "Augenweide" hier nicht angucken.

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Blick über den Tellerrand vom 12. March 2010

Die 15 besten Song-Filmszenen-Symbiosen (11. March 2010)

Geht es euch auch so? Es gibt so Songs, die mich sofort an einen Film oder eine spezielle Filmszene erinnern, sobald ihre ersten Takte erklingen, weil eben diese Songs den Film oder die Szene erst zu dem gemacht haben, was sie sind. Wie hätte z.B. das Ende von Fight Club gewirkt, wäre dort nicht “Where Is My Mind” von den Pixies eingespielt worden? Hätte die große Überdosis-Szene in Trainspotting das selbe ausgedrückt, wenn man sie nicht mit Lou Reed’s “Perfect Day” unterlegt hätte?

Eine Ikone und eine postmortale Flut (7. March 2010)

Cash wusste, was Leiden bedeutet und wie sich schlimme Schmerzen anfühlen. Rubin wählte Songs für ihn aus, die aus der grenzenlosen Welt des Rock und Pop stammten. Nummern, die von Grunge-Bands wie Soundgarden oder Hardcore-Electro-Combos wie Nine Inch Nails geschrieben wurden; bekannte Songs aus dem Werk von Nick Cave, Leonard Cohen, Neil Young, Bob Dylan, Neil Diamond und U2. Mit seinem sonoren Bariton interpretierte Cash diese Lieder völlig neu und begleitete sich dazu auf der akustischen Gitarre. So pur hatte dieser bedeutende amerikanische Sänger zuletzt 1955 bei den Sun Sessions in Memphis geklungen. Cash sang Mörderballaden und Gospels, er sinnierte über den Tod, über Verrat und Verlust. Mit diesen schmucklosen Liedern zwischen Sünde und Sühne erschloss er sich das Publikum der MTV-Generation, das mit Country nichts am Hut hatte, aber viele der gecoverten Songs kannte und von deren düsteren Interpretationen begeistert war.

Buchempfehlung: Mark Haddon – A Spot of Bother

Vor knapp zwei Monaten habe ich Mark Haddons Buch The Curious Incident of the Dog in the Night-Time vorgestellt, das einfach nur fantastisch ist. In den Kommentaren schlug Thomas das zweite Erwachsenen-Buch von Haddon vor, der sonst eher für Kinder schreibt.

Doch erst war ich ein wenig zögerlich, denn die Inhaltsangabe von A Spot of Bother sprach mich nicht so an. Es geht um einen Rentner, der einen verdächtigen Fleck auf seiner Hüfte entdeckt und überzeugt ist, dass er an Krebs sterben wird. Dadurch bringt er sein Leben und das seiner Familie gehörig durcheinander, die allerdings auch selbst genug Blödsinn veranstalten.

Schließlich habe ich mir das Buch gebraucht besorgt und war ziemlich schnell angetan. Haddon hat eine unglaublich tolle Art der Beschreibung, mit sehr vielen kleinen Details, die man kennt, aber nie darauf achtet. Er versteht es, selbst wirklich dämliche Handlungen durch die Gedankengänge der jeweiligen Person als die einzig logische Verhaltensweise darzustellen. Das ist eine weitere Besonderheit des Buches, dass nämlich die vier Hauptpersonen (Vater George, Mutter Jean, Tochter Katie, Sohn Jamie) kapitelweise begleitet werden und man so alle vier und ihre jeweiligen Probleme kennen lernt. Neben Georges “Krankheit” geht es um Jeans Affäre, Katies zweite Hochzeit und Jamies Quasi-Freund. In der Hauptsache geht es um Beziehungen und Missverständnisse und wie schnell sich Situationen und Einschätzungen ändern können. Ein Kapitel ist nichts für zimperliche Leser, aber vielleicht kam es mir auch nur so vor.

Test: Fotobücher von Pixelspeed

Das Internet und Digitalfotografie vertragen sich ja ganz hervorragend und eignen sich auch, um die wertvollen Fotos ins “reale Leben” zu holen, namentlich durch Poster, Fotobücher, Kalender, Tassen, T-Shirts und hastenichgesehen. Die Firma Pixelspeed ist ein solcher Service, die mir einen Gutschein zur Verfügung stellten und als Gegenleistung gibt es diesen Testbericht.

Wie der Zufall so will, war ich schon länger auf der Suche nach einem Anbieter für Fotobücher, da ich meine Urlaubsbilder vorzeigbar aufbereiten wollte. Also habe ich mich in das Abenteuer gestürzt und mich entschieden, meine beiden England-Urlaube in Buchform aufzubereiten. Der erste Schritt ist der Download des Pixelspeed Layouters und dessen Installation.

Startbildschirm Pixelspeed Layouter

Zusammenstellen des Fotobuchs

Die Software kommt mir bekannt vor und wer schon mal ein Fotobuch zusammengestellt hat, wird der schon begegnet sein. Vorbildlicherweise erscheint beim ersten Start die Hilfe, die ich jedoch wie gewohnt ignoriere. Wichtig ist, dass man zu Beginn das Produkt auswählt (hier: Fotobuch) und einige Voreinstellungen vornimmt (hier: schräge Anordnung, keine Schrift).

Die Aufteilung der Software ist ganz clever gemacht und übersichtlich. Allerdings treibt mich das Layouten der einzelnen Seiten fast in den Wahnsinn. Es ist entgegen meiner vorherigen Spezifikation nicht möglich, die Bilder schräg anzuordnen und jedes (!) Layout enthält Textboxen. Man kann eigene Layouts anlegen (Anzahl und Größe der Bild- und Textboxen, Hintergrundfarbe, etc.) und diese abspeichern, was die Arbeit ungemein erleichtert. Rudimentäre Bildbearbeitung ist möglich (Rote-Augen-Entfernen, Drehen (des Bildes innerhalb der Bildbox), Größe ändern etc.).

Fotobuch Bearbeiten

Blick über den Tellerrand vom 26. February 2010

Poppende Bilder: Etwas über Lightbox-Effekte im Blog (25. February 2010)

Thomas Quensen meinte, ein Lightbox-Effekt sei besser als das große Bild auf einer neuen Seite anzuzeigen oder garnicht anzubieten. Dieser Meinung schließe ich mich vollkommen an. Jedenfalls nannte er einen Link zu einem Projekt, bei dem zahlreiche Lightbox-Effekte in einer Tabelle aufgelistet sind.

The Spotties: Nominees for Best Remote Control App (25. February 2010)

Here’s the second in a series of posts about the nominees in The Spotties. Yesterday we covered the Best URL Tool Nominees. Today we’ll look at the tools to control Spotify remotely, from iPhones, smartphones, mini-controllers, or web-browsers: here are the candidates for Best Remote Control App.

New Series labelling quandary (25. February 2010)

1 / 11.1 / 31 / 5 / Fnarg!
No… not the solution to the LOST series finale, these are, in fact, the contendors for the labelling of the next series of Doctor Who. With only a few weeks to go until the new series begins, the big question on everyone’s lips is what will it be?

Margot Käßmann: Kein Respekt für Alkolenker! (25. February 2010)

Im Jahr 2008 sind in Deutschland 18215 Unfälle unter Alkoholeinfluß aufgetreten; dabei sind 428 Menschen getötet worden und 6374 wurden schwer verletzt! In Österreich sind 53 Menschen gestorben. Alkohol ist einer der größten Risikofaktoren im Strassenverkehr (der sowieso schon gefährlich genug ist!). Und vor allem: sämtliche Toten die bei solchen Unfällen sterben wären absolut vermeidbar gewesen! Es ist ganz einfach: wenn man hinter dem Steuer sitzt, hat man nüchtern zu sein!

Song des Tages: Missent to Denmark – Where Are My Glasses? [kostenloser Download]

Nach dem Aufstehen geht mein erster Griff zur Brille und so kann ich die Motivation hinter Where Are My Glasses? durchaus nachvollziehen. Die Band Missent to Denmark hat das ganze vertont und Künstlerin Verena Gillmeier hat ein animiertes Video dazu gebastelt, in dem eine Himbeere die Hauptrolle spielt. Knuffig und genauso verrückt wie die Musik. Irgendwo zwischen Radiohead und Placebo wird hier Pop mit eingestreuten sperrigen Elementen geboten. Beim ersten Hören war ich nicht so begeistert, aber beim mittlerweile sechsten oder siebten Durchlauf zieht mich der Song in den Bann.

eingebunden mit Embedded Video

vimeo DirektBrille

Das zugehörige Album I Am Your Son wird im April erscheinen und das wird noch wesentlich abwechslungsreicher als Where Are My Glasses?, den ihr bis dahin schon mal kostenlos und umsonst als Referenz downloaden könnt (Rechtsklick auf Bild und “Speichern unter”):

Missent to Denmark

Wie sich das in der heutigen Zeit gehört, sind die vier Jungs an den richtigen Stellen im Internet vertreten:

offizielle Seite der Band
Biegen und Brechen (Label)
Facebook
MySpace (Songs vom neuen Album plus zwei ältere)
Twitter
Last.fm (vier ältere Songs in voller Länge)

Von U_mag zu uMag: von glanzweiß zu mattgrau

Heute gibt es einen etwas ungewöhnlichen Test, denn (wie so manch anderer Blogger) wurde ich vom U_mag/uMag gefragt, ob ich es rezensieren möchte. Öfter mal was Neues und die Seite sagte mir zu und so habe ich eine alte (November 2009) und die erste neue Ausgabe (Februar 2010) zugeschickt bekommen.

Noch bevor ich letzte Woche die neue Ausgabe erhalten habe, las ich die erste vernichtende Kritik und war doppelt gespannt, wie mein Eindruck sein würde. Was ich von dem Artikel mitgenommen habe, ist, dass eine sog. “Kreativagentur” das Magazin neu gestaltet hat. Wir werden sehen, was das für Auswirkungen hat. Erst einmal ein visueller Vergleich:

U_mag und uMag im Vergleich

Links die alte Version, rechts die neue. Wie man vielleicht erkennen kann, ist das Magazin kleiner in Höhe und Breite, aber gewachsen in der Dicke. Letzteres täuscht jedoch, da beide Ausgaben 82 Seiten beinhalten. Der Grund für die Dickenerhöhung macht sich beim Aufschlagen bemerkbar, denn aus den vormals gewohnt dünnen, glatten, weißen Hochglanzseiten sind dicke, aufgeraute Umweltpapierseiten geworden. Ist erstmal ungewohnt, aber das weckt Assoziationen zu der Art Bücher, die ich gerne lese und von daher zähle ich das als Pluspunkt.

Ich habe beide Ausgaben komplett durchgelesen, was ich bei Magazinen fast immer mache und die vergleichsweise kurzen, aber zahlreichen Interviews (fast immer jeweils eine Doppelseite) sind knackig und für den webverwöhnten und aufmerkskamkeitsgeschädigten Mitzwanziger bis Mitdreißiger von heute genau das Richtige. Die Aufteilung hat sich geändert insofern, dass vorher die Themen durcheinander waren (Literatur folgt Musik folgt Film folgt Musik folgt Film folgt Literatur und dazwischen noch Kunst). Jetzt ist alles schön getrennt, was man altmodisch nennen mag, ich aber bevorzuge. Allerdings sind durch die Trennung die hübschen Indikatoren in der Ecke unnötig geworden, was schade ist, denn die fand ich sympathisch.

Song des Tages: George Harrison – Looking For My Life

HeuteMorgen wäre der “stille” und jüngste Beatle 67 Jahre alt geworden und deswegen gibt es eines meiner Lieblingslieder von ihm. Es stammt von seinem letzten Album Brainwashed, das 2002 nach seinem Tod veröffentlicht wurde. Leider gibt es zu Looking For My Life nur ein Standbildvideo, aber es kommt ja auf die Musik an. Enjoy:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube DirektLeben

Der Text ist sehr interessant und introspektiv.

Song des Tages: Frightened Rabbit – Nothing Like You

Die Frightened Rabbits haben es selber heute nacht per Twitter verkündet, dass ein zweites Video zur neuen Single verfügbar ist. Der Song ist hervorragend, schön flott mit viel schottischem Akzent und das Video ist einfach nur durchgenkallt:

PS: Das erste Video, das eher nach Coldplay meets Jamiroquai aussieht, gibt es hier zu sehen.

PPS: Der Twitter-Account ist FRabbits, da die Einzahl schon vergeben war.

Blick über den Tellerrand vom 19. February 2010

heise online – Vorerst kein Deutschlandstart für Spotify [Update] (18. February 2010)

Der Deutschlandstart des Musikdienstes Spotify wird voraussichtlich weiter auf sich warten lassen. “Die Gema ist bisher das größte Hindernis”, sagte Spotify-Gründer Daniel Ek in Barcelona gegenüber heise online.

Milliarden und Billionen (oder wie man mit Python tote Zombies zählt) (17. February 2010)

Eine billion hat aber damit nichts mit einer “Billion” zu tun, außer, dass beide ziemlich große Zahlen sind. Formell spricht man von den long and short scales, auf Deutsch von “Leitern”. Die Briten haben seit 1974 das US-System. In der Praxis bedeutet das für die Übersetzung:

Blogparade: Mixtape Revisited (17. February 2010)

Der Gedanke hinter den CD’s war der, wie der Soundtrack zu einem Film in der Machart von Garden State aussehen könnte. Was für Lieder würde ich aufnehmen? So ist die erste CD damals enstanden. Die zweite CD habe ich im gleichen Atemzug gemacht, ich muss aber zugeben, dass mir die Musikazusammenstellung nicht so gefällt und die CD doch etwas aus dem mir selbst gesteckten Rahmen fällt.Die dritte und die fünfte CD sind zwei Seiten einer Medaille: Während auf der einen CD eher schnellere und rockigere Lieder sind, geht es auf der anderen sehr viel ruhiger zu. Auf der vierten CD schließlich tummeln sich ausschließlich weibliche Interpreten.

Blogparade: Mixtape Revisited (16. February 2010)

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Wer schreibt hier worüber?

49 SunsSinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.

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