Kategorie-Archiv: Computer/Internet

Viel Technisches zum genannten Thema

Whenit.ws: What I was listening to on this day

Für Spotify-Nutzer gibt es mal wieder ein neues Spielzeug, das sich whenit.ws nennt. Man kann ein beliebiges Datum eingeben und erhält (soweit vorhanden) die Charts der USA oder aus dem UK von der Woche.

Ich probiere das mal aus mit einem Datum von vor 33 Jahren, an dem ich allerdings noch keine Musik gehört habe, da ich gerade mal zwei Stunden atmend an diesem Tag verbracht habe:

Wenn Ihr das Widget nicht sehen könnt, probiert diesen Direktlink zu Spotify.

MediaMonkey 4.0 erschienen

Jauchzet und frohlocket, MediaMonkey 4.0 ist erschienen! Der beste Mediaplayer macht seinem Namen endlich alle Ehre und kann nun auch Videos. Aber das ist natürlich nicht das Entscheidende, denn wer eine große Musiksammlung hat und Ansprüche an die Verwaltung, Übersichtlichkeit, Beherrschbarkeit und Nutzerfreundlichkeit seines Musikplayers, der ist bei MediaMonkey bestens aufgehoben. Natürlich können alle gängigen mp3-Player inkl. Apple-Produkten damit synchronsiert werden.

MediaMonkey-Download

Ich bin schon seit der Version 2.5 vor einigen Jahren absolut begeistert dabei und habe einige Artikel zum Thema iTunes vs. MediaMonkey (hier geht es los) und zu Erweiterungen geschrieben (hier). Wenn meine Zeit es zulässt, werde ich in den nächsten Tagen (Wochen) einige weitere Tipps und/oder Beschreibungen zu MM veröffentlichen.

Die Betaversionen habe ich schon in den letzten Monaten genutzt und es gibt einige schicke Neuigkeiten auf der gewohnt übersichtlichen Oberfläche. Am besten aber Ihr aktualisiert bzw. installiert die neue Version gleich selber und probiert es aus. Den Download findet Ihr hier.

PS: Nein, das ist keine Werbung im herkömmlichen Sinne, sondern einfach nur eine Empfehlung eines begeisterten Nutzers…

Spotify-Playlisten mit (fast) allen Albumveröffentlichungen pro Quartal

Erneut habe ich fleißig neue Albumveröffentlichungen in eine entsprechende Spotify-Playliste eingetragen und habe diese öffentlich gemacht. Wer also in der glücklichen Lage ist, einen Account zu haben, möge folgende Playlisten als Inspiration bzw. Informationsquelle nutzen, um auf dem Laufenden zu bleiben:

2011/3 (bisher erst ein Album)
2011/2
2011/1

Und weil die vom letzten Jahr fleißig nachträglich gefüllt wurden, gibt es auch die Links dazu:

2010/4
2010/3
2010/2
2010/1

Als Veröffentlichungszeitpunkt wurde wo möglich der entsprechende Wikipedia-Artikel genommen. Ansonsten die Angabe von Amazon (UK/DE/US). Meiner Erinnerung nach gab es keine Überschneidungen über Quartalsgrenzen hinweg, so dass leicht unterschiedliche Daten keinen Einfluss hatten.

Es sind natürlich längst nicht alle Alben vorhanden, was am fehlenden Vorhandsein bei Spotify liegt (viele vermisste aus dem letzten Jahr sind mittlerweile verfügbar), meinem fehlenden Aktualisierungsdurchhaltevermögen (v.a. gegen Ende letzten Jahres fehlen noch Alben) und/oder dass das Album in den Blogs, die ich zu Rate ziehe, nicht erwähnt wurde.

Wer fehlende Alben entdeckt, bitte melden!

Plume: Android-Twitter-Client mit Filterfunktion

Lange habe ich nach einer Twitter-Anwendung für mein Milestone gesucht, die filtern kann. Kennen und lieben gelernt habe ich diese Funktion beim Tweetdeck-Desktop-Client, wo man bestimmte Nutzer, Hashtags oder Applikationen ausfiltern kann. Seitdem ich hauptsächlich mobil twittere vermisse ich diese Funktion sehr, denn Tweetdeck for Android hat es auch nach knapp einem Jahr nicht geschafft, dieses Feature einzubauen[1].

Da mich die häufigen Meldungen über den aktuellen Aufenthaltsort, Filmgenuss, Lesestand, Workoutablauf usw. nur bedingt interessieren, würde ich das gerne ausblenden. Die Alternative wäre Unfollow, aber nachdem ich testweise alle “Übeltäter” in einer Liste gesammelt habe, würde danach meine Timeline sehr leer aussehen. Und die restlichen 20% Tweets derjenigen Nutzer sind eben doch relevant.

Also bin ich immer verzweifelter auf die Suche gegangen, bis ich auf diesen Beitrag stieß, wo es eigentlich um Twitter-Trolle und Spam geht. Dort werden einige Anwendungen vorgestellt, die Filterfunktionen haben und für welche Plattformen sie jeweils verfügbar sind. Da ich noch andere Ansprüche an einen Twitter-Client habe, kam nur Plume (ehemals Touiteur) in Frage (offizielle Seite mit QC-Code und Link zum Market).

Die Authentifizierung meines Twitterkontos war ziemlich langwierig und beinahe hätte ich das Ding wieder deinstalliert. Doch innerhalb der ersten Minuten hatte es mich überzeugt, denn die Handhabung ist intuitiv, in vielen Aspekten ähnlich Tweetdeck for Android, wie z.B. die Spaltenaufteilung. Die Möglichkeit der Einfärbung und des Einblendens von Vorschaubildern ist ähnlich wie bei Seesmic und dient der Übersichtlichkeit. Nun aber zum wichtigen Feature, dem Filtern. Man kann Benutzer, Text und Apps stummschalten. Einige übliche Verdächtige wie Gowalla und Foursquare sind schon vorgeschlagen und müssen nur noch angekreuzt werden.

10 aus 20: neues Kaiser Chiefs-Album selbst zusammenstellen

Ungewöhnliche Ideen garantieren mediale Aufmerksamkeit und die Kaiser Chiefs haben sich für ihr neues Album The Future is Medieval etwas ausgedacht, das wunderbar in diese Kategorie fällt:

Es stehen 20 Songs zur Auswahl und jeder kann selbst zehn davon aussuchen, die Reihenfolge bestimmen und ein Cover zusammenbasteln. Klingt interessant und macht Spaß. Mit £ 7,50 ist das auch noch angemessen bepreist. Der Clou: wenn jemand anders deine Zusammenstellung kauft, bekommst du jeweils £ 1 wieder zurück (deswegen wird das über Paypal abgewickelt).

So ungefähr sieht das aus, wenn man die Songs zusammenklöppelt (mit 30 Sekunden langen Hörbeispielen):

Kaiser Chiefs: Album Creator

Problem ist natürlich, dass jetzt jeder sein eigenes Album erstellt und praktisch kaum einer die der anderen kauft. Vielleicht aber auch nicht. Es gibt ein Gewinnspiel, wonach derjenige mit den meisten Verkäufen bis Montag eine Widmung und Karten für ein Konzert nächste Woche gewinnt – mehr Infos. Ebenfalls interessant ist eine statistische Aufstellung hier, welche Songs wie oft verkauft wurden.

Der wichtigste Link mit der besten Zusammenstellung wo gibt: mein Album. KAUFEN!

Nächste Woche oder so werde ich vielleicht eine Kritik zu diesem Album schreiben, wobei das ein bisschen seltsam sein wird. Aber wir werden sehen.

PS: Am Anfang hatte ich Probleme, die Seite zu Gesicht zu bekommen. Ein Hinweis in den FAQs hat mich auf die Lösung gebracht:

Neue Feedadresse (zum Zweiten)

Vor einigen Tagen habt Ihr, verehrte Feedleser, schon einmal einen Beitrag über die geänderte Feedadresse bekommen. Das Anliegen ist noch aktuell, hat sich aber etwas verschoben, da es natürlich erstens anders kommt und zweitens als man denkt. Jedenfalls möchte ich Euch bitten, zu überprüfen, ob Ihr den Feed über die Adresse

49suns.de/feed

abonniert habt. Falls nicht, ist dies nun die Gelegenheit durch Nichtstun von meiner Schreibe verschont zu werden oder aber aktiv zu werden, um weiterhin von neuen Beiträgen verfolgt zu werden.

Wie kam zur geänderten Adresse? Am Wochenende habe ich in einem schlecht durchdachten Schnellschuss alle meine Feedburner-Feeds gelöscht. Um diejenigen Leser zu erreichen, die darüber den Blog abonniert haben, wollte ich einen wordpress.com-Blog[1] auf die Feedburner-Adresse umleiten und auf die geänderte Feedadresse hinweisen. Aber natürlich hat das nicht funktioniert und der Feedburner-Feed lieferte Fehler und ich konnte keinen anderen Feed auf die Adresse umleiten. Deswegen habe ich die Blogfeedadresse wieder auf Feedburner umgelenkt. Das hat seltsamerweise funktioniert, ist aber nur eine temporäre Lösung.

Wie kam es zum Löschen der Feedburner-Adresse? Das hatte ich schon länger vor und am Wochenende war es so weit. Eigentlich wollte ich vorher die Abo-Statistiken aus den letzten Jahren studieren und/oder exportieren, bin aber nicht mehr dazu gekommen. Es ist natürlich schade um die verlorenen Zahlenkolonnen, aber es juckt mich überraschend wenig und so ist das bald vergessen.

Bald werde ich also die Feedburner-Adresse erneut löschen und diesmal hoffe ich, dass es gut geht und Ihr alle vorgewarnt seit und es überhaupt nicht merkt. Soweit zumindest die Theorie und bin mal gespannt, wie anhänglich Google sein wird.

Vergleich von Trainingsapps: CardioTrainer, runtastic (Pro) und RunKeeper (Pro)

Der Januar ist bekanntlich geprägt von guten Vorsätzen und viele Menschen nehmen sich vor, endlich wieder mehr Sport zu treiben. Für diejenigen unter Euch, die (jetzt wieder oder schon immer) aktiv sind und Besitzer eines Android-Handys sind, habe ich einen kleinen Test unternommen, welche Apps gut zur Unterstützung geeignet sind. Wer diese oder weitere kennt und Erfahrungen teilen möchte, ist herzlich willkommen.

Passend zum Jahresanfang sind zwei der drei getesten Apps momentan in der Pro-Version kostenlos zu haben. Deswegen habe ich diese zwei überhaupt erst getestet, denn eigentlich bin ich mit meiner ursprünglichen Wahl ganz zufrieden. Seit dem Citylauf im letzten Jahr bin ich (mit zwei Unterbrechungen) regelmäßig Laufen gewesen und einen nicht unwesentlichen Anteil daran hat die Motivation durch die Laufapplikation gehabt. Klingt komisch, aber bei mir funktionert das so.

Verglichen habe ich Cardiotrainer (kostenlose Basis-Version), runtastic (momentan kostenlos erhältliche Pro-Version) und RunKeeper (momentan kostenlos erhältliche Pro-Version). Auf erstere stieß ich bei Beety in den Kommentaren und auf letztere wurde ich durch Caschy aufmerksam[1]. Die Pro-Version von Cardiotrainer kostet $9,99. Die anderen beiden sind meines Wissens etwas billiger, aber den genauen Preis kenne ich nicht.

Zur besseren Übersicht gibt es die Vor- und Nachteile jeder App. Allen gemeinsam ist die Grundaufgabe, verschiedene Aktivitäten aufzeichnen zu lassen und diese dann zu archivieren. Wahlweise können die Ergebnisse auf eine Webseite hochgeladen werden und/oder bei Twitter und Facebook veröffentlicht werden. Die Einheiten können bei allen nachträglich (erneut) hochgeladen werden, so dass man sich nicht sofort entscheiden muss.

Wilson, Nelson und Winston

Was haben diese drei Herren gemeinsam? Sie hatten alle die Ehre als Namensgeber für meine Notebooks zu dienen. Der älteste weilt nicht mehr unter uns, aber die anderen beiden sind noch recht munter:

Nelson und Winston

Die Namen sind etwas ungewöhnlich und da sich nach drei Geräten langsam ein Muster abzeichnet, erkläre ich das mal an dieser Stelle. Außerdem gehe ich ein bisschen auf die Eckdaten ein, um nochmal ins Gedächtnis zu rufen, wie sehr sich die Spezifikationen in den letzten zehn Jahren verändert haben.

Wilson, ein Acer Travelmate 521 (Sommer 2000 bis Frühling 2004) war ein Intel Pentium III 600 MHz, verfügte über 6 GB Festplattenspeicher und 64 MB RAM (erweitert auf 128 MB) und kostete 1100 DM. Er lief erst mit Windows 98 und dann mit SuSE 7. Daher stammt auch der Name, denn bei der Linuxinstallation musste ein Name her. Da nebenher Hör mal, wer da hämmert lief, fiel die Entscheidung schnell auf den allwissenden Nachbarn Wilson.

Wilson begleitete mich nach Schottland und diente dort als musikalischer Wecker, d.h. ein Konsolenbefehl startete morgens automatisch einen Medienplayer. Außerdem durfte er meine Vorlesungen und Facharbeiten in LaTeX übertragen.

Einziges Manko war das verfluchte Softmodem, dass ich auch nach stundenlangen Versuchen nie dazu brachte, unter Linux zu funktionieren. Deswegen musste doch öfter wieder Win98 herhalten, um mit Modemgeschwindigkeit über das Uninetz ins Internet zu gehen. Damals ™ noch mit dem Smartsurfer. Jaja, das waren noch Zeiten…

Am seidenen Faden Oder: Wie ich endlich zum WLAN kam

Seit nunmehr einer Woche weile ich endlich wieder unter den Lebenden, d.h. den Internetangeschlossenen. Davor habe ich mich mehr schlecht als recht mit dem mobilen Zugang übers Handy rumgeschlagen. Und bis ich endlich wieder wie gewohnt auf der großen Tastatur ins Internet schreiben konnte, galt es einige Hürden zu überwinden und so richtig klappt es immer noch nicht, wie die Überschrift schon erahnen lässt. Doch fangen wir von vorne an:

Die Voraussetzung: eine alte, fehlerhafte Kunbunu-Installation
Vor einer Weile habe ich beim Testen in den WLAN-Einstellungen rumgemurkst und seitdem war es nie mehr dasselbe. Sogar die Updates per Kabel haben nicht mehr funktioniert, weil irgendwelche Pakete und Abhängigkeiten sich gegenseitig blockiert haben. Aber da ich vorher nie WLAN genutzt habe, war das irrelevant und blieb ungelöst.

Der Plan: Neuinstallation von DVD mit aktueller Kubuntuversion
Um Installationsfehler zu beheben, fängt man am besten wieder bei Null an und bügelt einmal alles drüber. Daten sind gesichert und es kann losgehen!

Die gebrannte DVD wartete schon gespannt auf ihren Einsatz. Allerdings spielte da das Laufwerk meines Notebooks nicht mit, das schon immer etwas zickig war. Anfangs wurde die DVD erkannt und die Installation startete, doch irgendwann ging es nicht mehr weiter. Nach einigen Versuchen wurde nicht mal mehr die DVD erkannt und dieser Plan löste sich somit in Luft auf.

Der böse Backup-Plan: Windows installieren
Mein Notebook ist so alt, dass da ursprünglich WinXP installiert war. Das Problem ist nur, dass meine Installations-CDs momentan noch im Lager schlummern und ich die nicht nutzen kann.