MediaMonkey 4.0 erschienen

Jauchzet und frohlocket, MediaMonkey 4.0 ist erschienen! Der beste Mediaplayer macht seinem Namen endlich alle Ehre und kann nun auch Videos. Aber das ist natürlich nicht das Entscheidende, denn wer eine große Musiksammlung hat und Ansprüche an die Verwaltung, Übersichtlichkeit, Beherrschbarkeit und Nutzerfreundlichkeit seines Musikplayers, der ist bei MediaMonkey bestens aufgehoben. Natürlich können alle gängigen mp3-Player inkl. Apple-Produkten damit synchronsiert werden.

MediaMonkey-Download

Ich bin schon seit der Version 2.5 vor einigen Jahren absolut begeistert dabei und habe einige Artikel zum Thema iTunes vs. MediaMonkey (hier geht es los) und zu Erweiterungen geschrieben (hier). Wenn meine Zeit es zulässt, werde ich in den nächsten Tagen (Wochen) einige weitere Tipps und/oder Beschreibungen zu MM veröffentlichen.

Die Betaversionen habe ich schon in den letzten Monaten genutzt und es gibt einige schicke Neuigkeiten auf der gewohnt übersichtlichen Oberfläche. Am besten aber Ihr aktualisiert bzw. installiert die neue Version gleich selber und probiert es aus. Den Download findet Ihr hier.

PS: Nein, das ist keine Werbung im herkömmlichen Sinne, sondern einfach nur eine Empfehlung eines begeisterten Nutzers…

Spotify-Playlisten mit (fast) allen Albumveröffentlichungen pro Quartal

Erneut habe ich fleißig neue Albumveröffentlichungen in eine entsprechende Spotify-Playliste eingetragen und habe diese öffentlich gemacht. Wer also in der glücklichen Lage ist, einen Account zu haben, möge folgende Playlisten als Inspiration bzw. Informationsquelle nutzen, um auf dem Laufenden zu bleiben:

2011/3 (bisher erst ein Album)
2011/2
2011/1

Und weil die vom letzten Jahr fleißig nachträglich gefüllt wurden, gibt es auch die Links dazu:

2010/4
2010/3
2010/2
2010/1

Als Veröffentlichungszeitpunkt wurde wo möglich der entsprechende Wikipedia-Artikel genommen. Ansonsten die Angabe von Amazon (UK/DE/US). Meiner Erinnerung nach gab es keine Überschneidungen über Quartalsgrenzen hinweg, so dass leicht unterschiedliche Daten keinen Einfluss hatten.

Es sind natürlich längst nicht alle Alben vorhanden, was am fehlenden Vorhandsein bei Spotify liegt (viele vermisste aus dem letzten Jahr sind mittlerweile verfügbar), meinem fehlenden Aktualisierungsdurchhaltevermögen (v.a. gegen Ende letzten Jahres fehlen noch Alben) und/oder dass das Album in den Blogs, die ich zu Rate ziehe, nicht erwähnt wurde.

Wer fehlende Alben entdeckt, bitte melden!

Plume: Android-Twitter-Client mit Filterfunktion

Lange habe ich nach einer Twitter-Anwendung für mein Milestone gesucht, die filtern kann. Kennen und lieben gelernt habe ich diese Funktion beim Tweetdeck-Desktop-Client, wo man bestimmte Nutzer, Hashtags oder Applikationen ausfiltern kann. Seitdem ich hauptsächlich mobil twittere vermisse ich diese Funktion sehr, denn Tweetdeck for Android hat es auch nach knapp einem Jahr nicht geschafft, dieses Feature einzubauen[1].

Da mich die häufigen Meldungen über den aktuellen Aufenthaltsort, Filmgenuss, Lesestand, Workoutablauf usw. nur bedingt interessieren, würde ich das gerne ausblenden. Die Alternative wäre Unfollow, aber nachdem ich testweise alle “Übeltäter” in einer Liste gesammelt habe, würde danach meine Timeline sehr leer aussehen. Und die restlichen 20% Tweets derjenigen Nutzer sind eben doch relevant.

Also bin ich immer verzweifelter auf die Suche gegangen, bis ich auf diesen Beitrag stieß, wo es eigentlich um Twitter-Trolle und Spam geht. Dort werden einige Anwendungen vorgestellt, die Filterfunktionen haben und für welche Plattformen sie jeweils verfügbar sind. Da ich noch andere Ansprüche an einen Twitter-Client habe, kam nur Plume (ehemals Touiteur) in Frage (offizielle Seite mit QC-Code und Link zum Market).

Die Authentifizierung meines Twitterkontos war ziemlich langwierig und beinahe hätte ich das Ding wieder deinstalliert. Doch innerhalb der ersten Minuten hatte es mich überzeugt, denn die Handhabung ist intuitiv, in vielen Aspekten ähnlich Tweetdeck for Android, wie z.B. die Spaltenaufteilung. Die Möglichkeit der Einfärbung und des Einblendens von Vorschaubildern ist ähnlich wie bei Seesmic und dient der Übersichtlichkeit. Nun aber zum wichtigen Feature, dem Filtern. Man kann Benutzer, Text und Apps stummschalten. Einige übliche Verdächtige wie Gowalla und Foursquare sind schon vorgeschlagen und müssen nur noch angekreuzt werden.

Um einen Eindruck zu gewinnen, hier ein paar Screenshots aus dem Market:

Plume: Timeline mit unterschiedlicher Einfärbung
Plume: Menü und Schreiben

Was mir ebenso wichtig ist, neben den Standardspalten, der Filterfunktion und der Übersichlichkeit, sind zusätzliche Spalten mit Listen oder gespeicherten Suchen, einstellbares Aktualisierungsintervall, einstellbarer Bilderclient, einstellbarer URL-Verkürzer (nur Goo.gl und Bit.ly, aber immerhin), Autocomplete, uvm. Vor allem habe ich das Gefühl, dass die App ständig weiterentwickelt und gepflegt wird, weil eine Firma dahinter steht. Das waren mir dann auch die zwei Euro für die werbefreie Version wert.

Was denkt Ihr? Gibt es Alternativen?

  1. Laut der offiziellen Feedback-Seite war das eine der meistgewünschten Optionen und in einem Kommentar aus dem August 2010 “arbeiten die Entwickler daran” (finde die Quelle leider nicht mehr). In einem Tweet im Februar hieß es, dass das Feature in einem zukünftigen Update verfügbar sein wird. Bisher ist aber noch nichts in Sicht. []

10 aus 20: neues Kaiser Chiefs-Album selbst zusammenstellen

Ungewöhnliche Ideen garantieren mediale Aufmerksamkeit und die Kaiser Chiefs haben sich für ihr neues Album The Future is Medieval etwas ausgedacht, das wunderbar in diese Kategorie fällt:

Es stehen 20 Songs zur Auswahl und jeder kann selbst zehn davon aussuchen, die Reihenfolge bestimmen und ein Cover zusammenbasteln. Klingt interessant und macht Spaß. Mit £ 7,50 ist das auch noch angemessen bepreist. Der Clou: wenn jemand anders deine Zusammenstellung kauft, bekommst du jeweils £ 1 wieder zurück (deswegen wird das über Paypal abgewickelt).

So ungefähr sieht das aus, wenn man die Songs zusammenklöppelt (mit 30 Sekunden langen Hörbeispielen):

Kaiser Chiefs: Album Creator

Problem ist natürlich, dass jetzt jeder sein eigenes Album erstellt und praktisch kaum einer die der anderen kauft. Vielleicht aber auch nicht. Es gibt ein Gewinnspiel, wonach derjenige mit den meisten Verkäufen bis Montag eine Widmung und Karten für ein Konzert nächste Woche gewinnt – mehr Infos. Ebenfalls interessant ist eine statistische Aufstellung hier, welche Songs wie oft verkauft wurden.

Der wichtigste Link mit der besten Zusammenstellung wo gibt: mein Album. KAUFEN!

Nächste Woche oder so werde ich vielleicht eine Kritik zu diesem Album schreiben, wobei das ein bisschen seltsam sein wird. Aber wir werden sehen.

PS: Am Anfang hatte ich Probleme, die Seite zu Gesicht zu bekommen. Ein Hinweis in den FAQs hat mich auf die Lösung gebracht:

Why can’t I create an album on my iPad or iPhone?
The part of the website that lets you create your own album is coded in Flash. Unfortunately this code isn’t supported by Apple so it won’t work on their products. You can buy someone else’s album on the site using your iPad but not create your own. Also your download file is in a zip format – iPads cannot open this file format, so you will need to use a desktop or laptop to open it.

Das mit dem iPhone ist irrelevant, aber Flash ist hier der Übeltäter. Wenn man eingestellt hat, dass keine Infos gepeichert werden dürfen, erscheint der Album Creator erst gar nicht. Wer also das gleiche Problem hat wie ich geht wie folgt vor:

- Rechtsklick auf der Seite (irgendwo wo Flash läuft)
- Auswahl von “Globale Einstellungen”, Tab “Speicher”
- Anklicken von “Zulassen, dass Webseiten Informationen auf diesem Computer speichern” (oder das zweite mit “Fragen, ob …”, aber auf keinen Fall “Verhindern, dass …”)

Neue Feedadresse (zum Zweiten)

Vor einigen Tagen habt Ihr, verehrte Feedleser, schon einmal einen Beitrag über die geänderte Feedadresse bekommen. Das Anliegen ist noch aktuell, hat sich aber etwas verschoben, da es natürlich erstens anders kommt und zweitens als man denkt. Jedenfalls möchte ich Euch bitten, zu überprüfen, ob Ihr den Feed über die Adresse

49suns.de/feed

abonniert habt. Falls nicht, ist dies nun die Gelegenheit durch Nichtstun von meiner Schreibe verschont zu werden oder aber aktiv zu werden, um weiterhin von neuen Beiträgen verfolgt zu werden.

Wie kam zur geänderten Adresse? Am Wochenende habe ich in einem schlecht durchdachten Schnellschuss alle meine Feedburner-Feeds gelöscht. Um diejenigen Leser zu erreichen, die darüber den Blog abonniert haben, wollte ich einen wordpress.com-Blog[1] auf die Feedburner-Adresse umleiten und auf die geänderte Feedadresse hinweisen. Aber natürlich hat das nicht funktioniert und der Feedburner-Feed lieferte Fehler und ich konnte keinen anderen Feed auf die Adresse umleiten. Deswegen habe ich die Blogfeedadresse wieder auf Feedburner umgelenkt. Das hat seltsamerweise funktioniert, ist aber nur eine temporäre Lösung.

Wie kam es zum Löschen der Feedburner-Adresse? Das hatte ich schon länger vor und am Wochenende war es so weit. Eigentlich wollte ich vorher die Abo-Statistiken aus den letzten Jahren studieren und/oder exportieren, bin aber nicht mehr dazu gekommen. Es ist natürlich schade um die verlorenen Zahlenkolonnen, aber es juckt mich überraschend wenig und so ist das bald vergessen.

Bald werde ich also die Feedburner-Adresse erneut löschen und diesmal hoffe ich, dass es gut geht und Ihr alle vorgewarnt seit und es überhaupt nicht merkt. Soweit zumindest die Theorie und bin mal gespannt, wie anhänglich Google sein wird.

Falls Euch was auffällt, meldet es bitte – Danke!

  1. Für alle, die sich gewundert haben: Nein, mein Blog ist nicht plötzlich blau geworden! []

Vergleich von Trainingsapps: CardioTrainer, runtastic (Pro) und RunKeeper (Pro)

Der Januar ist bekanntlich geprägt von guten Vorsätzen und viele Menschen nehmen sich vor, endlich wieder mehr Sport zu treiben. Für diejenigen unter Euch, die (jetzt wieder oder schon immer) aktiv sind und Besitzer eines Android-Handys sind, habe ich einen kleinen Test unternommen, welche Apps gut zur Unterstützung geeignet sind. Wer diese oder weitere kennt und Erfahrungen teilen möchte, ist herzlich willkommen.

Passend zum Jahresanfang sind zwei der drei getesten Apps momentan in der Pro-Version kostenlos zu haben. Deswegen habe ich diese zwei überhaupt erst getestet, denn eigentlich bin ich mit meiner ursprünglichen Wahl ganz zufrieden. Seit dem Citylauf im letzten Jahr bin ich (mit zwei Unterbrechungen) regelmäßig Laufen gewesen und einen nicht unwesentlichen Anteil daran hat die Motivation durch die Laufapplikation gehabt. Klingt komisch, aber bei mir funktionert das so.

Verglichen habe ich Cardiotrainer (kostenlose Basis-Version), runtastic (momentan kostenlos erhältliche Pro-Version) und RunKeeper (momentan kostenlos erhältliche Pro-Version). Auf erstere stieß ich bei Beety in den Kommentaren und auf letztere wurde ich durch Caschy aufmerksam[1]. Die Pro-Version von Cardiotrainer kostet $9,99. Die anderen beiden sind meines Wissens etwas billiger, aber den genauen Preis kenne ich nicht.

Zur besseren Übersicht gibt es die Vor- und Nachteile jeder App. Allen gemeinsam ist die Grundaufgabe, verschiedene Aktivitäten aufzeichnen zu lassen und diese dann zu archivieren. Wahlweise können die Ergebnisse auf eine Webseite hochgeladen werden und/oder bei Twitter und Facebook veröffentlicht werden. Die Einheiten können bei allen nachträglich (erneut) hochgeladen werden, so dass man sich nicht sofort entscheiden muss.

Screenshots gibt es leider keine eigenen, da die für Android so komplizierte Möglichkeit (drölf Entwicklungsumgebungen installieren, Debug-Einstellungen ändern) am Ende doch nicht funktionerte.

Cardiotrainer

Daran müssen sich die anderen Apps messen, denn den Cardiotrainer nutze ich seit über einem halben Jahr. Seitdem gab es viele neue Features und offiziell ist die Anwendung immer noch im beta-Status. Im folgenden drei Screenshots des Startbildschirms, der Ansicht nach dem Laden und die Übersicht nach absolviertem Training (mit Karte und einigen Statistiken):

Cardiotrainer: Screenshots (1)

Hier sehen wir die Liste der bereits absolvierten Trainings (History), die weltweite Übersicht und die Statistiken eines Laufs (aufrufbar aus der obigen Übersicht rechts):

Cardiotrainer: Screenshots (2)

Vorteile der eigentlichen Funktion während des Trainings:

  • sehr viele Sportarten zur Auswahl (inkl. Kajaking, Pilates, Spinning etc.; fürs Laufband muss Schrittweite angegeben werden)
  • Trainingseinheiten manuell eintragbar (ohne Karte)
  • Ansage der Geschwindigkeit (min/km oder km/h) und Kalorien nach bestimmter Distanz oder Zeit
  • Beginn wahlweise mit einstellbarem Countdown
  • Autopause nach einstellbarem Zeitabschnitt
  • einstellbare Genauigkeit des GPS-Signals und Häufigkeit der Abfrage
  • musikalische Untermalung möglich (Auswahl des Players und der Playliste/des Genres)
  • Lautstärke der Musik und Ansagen separat einstellbar
  • gut zu bedienen (große Flächen, reagieren sofort)

Vorteile der eigentlichen Funktion nach dem Training:

  • Übersicht auf Karte mit Angabe der Kilometerzeiten
  • Angaben: Distanz, durchschnittl. Geschwindigkeit, Zeit; wenn entspr. Angaben gemacht wurden: Kalorien und Schrittzahl
  • Graph der Geschwindigkeit über die Zeit (Genaugigkeit abhängig von GPS-Einstellungen)
  • optional: Veröffentlichung auf Facebook und/oder Twitter
  • optional: Hochladen des Tracks auf die Webseite des Betreibers (mit Access Code, kein Account nötig) – Beispiel (Daten als gxp oder kml exportierbar)

Nachteile der eigentlichen Funktion während des Trainings:

  • Standardangaben in Meilen muss erst auf Kilometer geändert werden
  • keine frei kombinierbaren Ansagen von Distanz/Zeit und Geschwingkeit
  • GPS lässt sich durch Unterführungen o.ä. leicht durcheinander bringen (Geräte- oder Anwendungsfehler?)
  • Ansage nur in englisch verfügbar (mMn kein Nachteil und da auch die Anwendung selbst mittlerweile in deutsch verfügbar ist, kommt das wahrscheinlich noch)
  • relativ hoher Akkuverbrauch (bei genauem GPS-Signal)

Nachteile der eigentlichen Funktion nach dem Training:

  • Trainingsart nicht mehr änderbar (ärgerlich, wenn man gelaufen statt geradelt ist)
  • Angabe über Höhenmeter nur auf der Webseite

weitere Features

  • optional: “Kalorienmedaille” (Angabe der in den letzten 7 Tagen verbrauchten Kalorien im Kopfbeich)
  • Eingabe der geplanten Trainingseinheiten mit Erinnerungsfunktion und Übersicht, welche erfüllt wurden
  • Aktionen passend zur Jahreszeit (z.B. nach Thanksgiving oder zum Jahresanfang) mit Trainingszielen, die auf Wunsch mit einer Spende verbunden werden, wenn man es nicht schafft
  • Abnehmtrainer (Pro-Version) und Kalorientrainer (kostenlos, zusätzlich runterladbar)
  • Intervalltrainingspläne (Pro-Version)

Wie man sieht, ist das relativ umfangreich und meiner Meinung nach alles, was der Hobbyläufer benötigt. Das Intervalltraining wäre für mich kein Anreiz, die Pro-Version zu kaufen.

runtastic (pro)

Da ich diese Anwendung nur ein paar Mal getestet habe und die wichtigen Features für eine solche App genannt habe, gibt es hier die Kurzform.

Runtastic (Pro): Screenshots

  • extra Schritt am Anfang durch Aufforderung zur Anmeldung/Erstellung eines Accounts (einige Features ohne nicht nutzbar)
  • Änderung der Aktivitätsart nur in den Einstellungen möglich (nicht beim Start der Session)
  • Beginn mit einstellbarem Countdown
  • “Pause für Geotagging” ankreuzbar, aber kein Zeitintervall einstellbar
  • Ansage in deutsch von frei kombinierbaren Angaben
  • Ansage auf maximaler Lautstärke (nicht änderbar) und Musik nicht mehr hörbar (ärgerlich bei Hörspielen)
  • Streckenerfassung per GPS oder online (Unterschied unklar)
  • kleine Flächen zum Antippen, die schlecht reagieren (zumindest so mein Eindruck direkt nach dem Training)
  • manuelle Trainingseinheiterfassung möglich
  • optional: Pulsuhranbindung über Bluetooth
  • Statistiken optisch gut aufbereitet, inkl. Höhenmeterangaben (allerdings unzuverlässig, denn es werden 62m Maximalunterschied statt 4m angezeigt), keine Kilometerzeiten
  • nach dem Training: Abfrage über Gefühl, Strecke und Wetter – nachträglich änderbar
  • weitere Features wie Intervalltraining, Laufen gegen sich selbst etc. (alle (bisher) nicht getestet)

Die Unterschiede zur Basis-Version kenne ich nicht, aber wer sich beeilt, wird ebenfalls noch kostenlos in den Genuss der Pro-Version kommen.
Hier gefällt mir die Statistikübersicht besser als bei Cardiotrainer. Da es sich um eine österreichische Firma handelt, sind die Angaben von vornherein in Kilometer und müssen nicht erst umgestellt werden.

RunKeeper (Pro)

Auch hier haben wir es mit einer sich ständig entwickelnden Anwendung zu tun (siehe Blog) und einer sehr aktiven Community. Das ist einerseits begrüßenswert, andererseits wird man ebenfalls beim Start mit dem Hinweis auf das Anlegen eines Accounts genervt. Hier wieder ein paar Worte dazu, was mir aufgefallen ist:

  • extra Schritt am Anfang durch Aufforderung zur Anmeldung/Erstellung eines Accounts (einige Features ohne nicht nutzbar)
  • manuelle Trainingseinheitenerfassung möglich
  • frei kombinierbare Ansagen nach bestimmer Distanz und/oder Zeit mit sehr angenehmer Stimme (in englisch)
  • unglücklich gelöst: Flächen, ob nach dem Training gespeichert oder verworfen werden soll, sind schlecht getrennt
  • wenige Statistiken zum Training: Zeit, Durchschnittgeschwindigkeit, Kalorien, Karte
  • Coaching mit vorhandenen Einheiten oder selbst erstellbaren Workouts (leider nur mit Meilenangaben)

Hier gefällt mir die Ansage am besten, was natürlich kein Entscheidungskriterium sein sollte. Ansonsten sind die Features nicht so ausgereift und zahlreich, was natürlich noch kommen kann.

Insgesamt gefällt Cardiotrainer immer noch am besten, trotz der Basisversion. Einige Kleinigkeiten (Kombinieren der Ansage, Höhenprofil) gefallen mir bei den anderen Anwendungen besser, aber z.B. die Laufplanung möchte ich nicht mehr missen, ebenso wie die Kilometerzeitenangabe und die Musikunterstützung. Außerdem sind viele Angaben einstellbar, bei denen die anderen beiden Apps nur ein An/Aus bieten.

So, nach über 1000 Wörtern von mir seid Ihr dran. Habt Ihr Erfahrungen mit einer der Apps gemacht, haben sich Fehler eingeglichen, welche Fitnessapps könnt Ihr noch empfehlen?

PS: Installieren der Anwendungen ist natürlich über den Market möglich. Einfach nach dem Namen suchen.

  1. In den Kommentaren bei Caschy werden zwei weitere Apps genannt. Vielleicht schaue ich mir die auch noch an. []

Wilson, Nelson und Winston

Was haben diese drei Herren gemeinsam? Sie hatten alle die Ehre als Namensgeber für meine Notebooks zu dienen. Der älteste weilt nicht mehr unter uns, aber die anderen beiden sind noch recht munter:

Nelson und Winston

Die Namen sind etwas ungewöhnlich und da sich nach drei Geräten langsam ein Muster abzeichnet, erkläre ich das mal an dieser Stelle. Außerdem gehe ich ein bisschen auf die Eckdaten ein, um nochmal ins Gedächtnis zu rufen, wie sehr sich die Spezifikationen in den letzten zehn Jahren verändert haben.

Wilson, ein Acer Travelmate 521 (Sommer 2000 bis Frühling 2004) war ein Intel Pentium III 600 MHz, verfügte über 6 GB Festplattenspeicher und 64 MB RAM (erweitert auf 128 MB) und kostete 1100 DM. Er lief erst mit Windows 98 und dann mit SuSE 7. Daher stammt auch der Name, denn bei der Linuxinstallation musste ein Name her. Da nebenher Hör mal, wer da hämmert lief, fiel die Entscheidung schnell auf den allwissenden Nachbarn Wilson.

Wilson begleitete mich nach Schottland und diente dort als musikalischer Wecker, d.h. ein Konsolenbefehl startete morgens automatisch einen Medienplayer. Außerdem durfte er meine Vorlesungen und Facharbeiten in LaTeX übertragen.

Einziges Manko war das verfluchte Softmodem, dass ich auch nach stundenlangen Versuchen nie dazu brachte, unter Linux zu funktionieren. Deswegen musste doch öfter wieder Win98 herhalten, um mit Modemgeschwindigkeit über das Uninetz ins Internet zu gehen. Damals ™ noch mit dem Smartsurfer. Jaja, das waren noch Zeiten…

Nelson, ein Acer Travelmate 663 (Frühling 2004 bis Herbst 2010) ist ein Intel Pentium-M 1,6 GHz, verfügt über 40 GB Festplattenspeicher (immer noch) und 512 MB RAM (erweitert auf 1,5 GB) und kostete 1700 Euro. Der brave Nelson hat so einige Betriebssysteme ertragen müssen, d.h. neben seinem nativen Windows XP war auch mal SuSE 9, Kubuntu und/oder Windows 7 installiert.

Der Name stammt aus meiner Zeit in Edinburgh, wo es ein Nelson Monument und eine Statue zu Ehren des alten Lords gibt. Außerdem fand ich Master and Commander ganz gut.

Nelson hat sehr lange treue Dienste geleistet und bleibt auch entweder als Ersatzgerät in der Familie oder wird an einen freundlichen Halter abgegeben, dem das für einfache Arbeiten noch ordentliche Gerät zu Nutzen sein kann.

Winston, ein Samsung R540 (ab Herbst 2010) ist ein Intel Core i3 2,3GHz, verfügt über 320GB Festplattenspeicher und 4 GB RAM und kostete 700 Euro. Noch läuft er fröhlich mit Windows 7 und vielleicht kommt da bald noch Kubuntu hinzu – Platz ist ja mehr als genug[1].

Der Name leitet sich von John Winston Lennon und damit indirekt von Winston Churchill, wodurch wir immerhin sehr lose einen Bogen zu Doctor Who geschlagen haben.

Die Inbetriebnahme gestern verlief reibungslos und nachdem ich acht (!) Spiele deinstalliert hatte (Trialversionen für je 60 Min) und weiteren Ballast wie Windows Live, Internet Explorer und Windows Media Player, ging es ans Installieren der von mir favorisierten Programme. Das ging alles flott vonstatten und so konnte ich nach weniger als zwei Stunden schon normal arbeiten. Die Tastatur ist sehr angenehm und ich tippe jetzt schon so schnell wie auf einer externen Tastatur.

Erzählt doch mal, wie Ihr Eure Rechner nennt/genannt habt und wie sich deren Spezifikationen im Laufe der Jahre verändert haben.

  1. Mein Dank geht an tobi für die Empfehlung dieses schmucken Geräts und an cimddwc für die Entscheidungshilfe zur Namensgebung. []

Am seidenen Faden Oder: Wie ich endlich zum WLAN kam

Seit nunmehr einer Woche weile ich endlich wieder unter den Lebenden, d.h. den Internetangeschlossenen. Davor habe ich mich mehr schlecht als recht mit dem mobilen Zugang übers Handy rumgeschlagen. Und bis ich endlich wieder wie gewohnt auf der großen Tastatur ins Internet schreiben konnte, galt es einige Hürden zu überwinden und so richtig klappt es immer noch nicht, wie die Überschrift schon erahnen lässt. Doch fangen wir von vorne an:

Die Voraussetzung: eine alte, fehlerhafte Kunbunu-Installation
Vor einer Weile habe ich beim Testen in den WLAN-Einstellungen rumgemurkst und seitdem war es nie mehr dasselbe. Sogar die Updates per Kabel haben nicht mehr funktioniert, weil irgendwelche Pakete und Abhängigkeiten sich gegenseitig blockiert haben. Aber da ich vorher nie WLAN genutzt habe, war das irrelevant und blieb ungelöst.

Der Plan: Neuinstallation von DVD mit aktueller Kubuntuversion
Um Installationsfehler zu beheben, fängt man am besten wieder bei Null an und bügelt einmal alles drüber. Daten sind gesichert und es kann losgehen!

Die gebrannte DVD wartete schon gespannt auf ihren Einsatz. Allerdings spielte da das Laufwerk meines Notebooks nicht mit, das schon immer etwas zickig war. Anfangs wurde die DVD erkannt und die Installation startete, doch irgendwann ging es nicht mehr weiter. Nach einigen Versuchen wurde nicht mal mehr die DVD erkannt und dieser Plan löste sich somit in Luft auf.

Der böse Backup-Plan: Windows installieren
Mein Notebook ist so alt, dass da ursprünglich WinXP installiert war. Das Problem ist nur, dass meine Installations-CDs momentan noch im Lager schlummern und ich die nicht nutzen kann.

Als Ausweichlösung bot sich eine neuere Windows-Version an, die ich für 30 Tage ohne Aktivierung nutzen kann. Also habe ich mir eine besorgt und hoffte so das Problem lösen zu können.

Auch hier kam mir wieder das Laufwerk in die Quere. Doch zum Glück fiel mir mein externer Brenner ein, der theoretisch auch funktionieren sollte. Kurz habe ich überlegt, es auch mal mit Kubuntu zu versuchen, aber die Windowswelt rief zu stark (MediaMonkey, mühsam aufgebaute Profile vieler Programme) und so war nach weniger als 20 Minuten Windows 7 installiert.

So nah und doch so fern: alte Hardware ohne passende Treiber
Nach dem ersten Start sah alles vielversprechend aus, doch wie das bei einem knapp sieben Jahre alten Notebook zu erwarten war, fehlten noch einige Treiber – inklusive dem für WLAN!

Dass auch kein Sound verfügbar war und nur eine matschige Auflösung von 1280×1024 war in dem Moment zweitrangig.

Die moderne Lösung: Download über Handy
Mein mittlerweile heißt geliebtes Milestone hat den Vorteil, dass Downloads auf der SD-Karte gespeichert werden, die nach dem Anschluss an den Computer als externes Laufwerk erkannt wird. Also habe ich nach dem entsprechenden Treiber gesucht und auch gefunden auf der Herstellerseite.

Der Fluch des mobilen Internets: kein FTP-Download
Leider waren die Treiber nur per FTP erreichbar, was bei einem normalen Computer kein Problem darstellt. Doch mein knuffiger Dolphin-Browser wusste nichts damit anzufangen und ich habe auch (auf die Schnelle) keine Lösung dafür gefunden. Das war auch nicht nötig, denn es gibt es ja viel einfachere Möglichkeiten…

Der Segen des mobilen Internets: Twitter und freundliche Helfer
Auf Twitter setzte ich einen Hilferuf ab, dass mir jemand die Datei runterlädt und per E-Mail schickt. Latita und Yjgalla waren sofort zur Stelle (vielen Dank nochmal!) und setzten eine E-Mail ab. Die kam aber leider nie an aus Sicherheitsgründen – gepackte Datei und Treiber und so ist alles viel zu gefährlich!

Zum Glück fand cimddwc einen Link mit einem noch besseren Treiber (für Vista statt XP), den ich auch mobil runterladen konnte. Damit klappte dann endlich die Installation – nach Speichern aufs Handy, Anschließen ans Notebook, Kopieren aufs Notebook, Installieren auf Notebook.

Noch näher und noch weiter weg: Viele WLANs, kein Zugang
Das Notebook war nun theoretisch in der Lage, sich in einem WLAN-Netz anzumelden. Laut Suche waren da drei bis sieben in der näheren Umgebung. Ich hatte die Zugangsdaten erhalten, wusste aber nicht genau, wie die Verbindung heißt und welche Verschlüsselung es sein muss. Letzteres war egal, da das automatisch erkannt wird, aber Ersteres stellte sich als zu große Hürde heraus.

An dem Zeitpunkt habe ich dann aufgegeben und beschlossen, am nächsten Tag zu fragen, was die Ursache sein könnte.

Die Lösung aller Probleme: Wo kein Router, da kein WLAN
Gleich am nächsten Morgen sprach ich meine Vermieterin auf das Problem an (ich darf als FeWo-Gast ihren Zugang mitnutzen) und erst war sie verwirrt, da es bisher nie Probleme gab. Doch dann fiel ihr ein, dass sie den Router abgestellt hatte, weil sie die Woche in Urlaub war!

Kurz danach fand die WLAN-Suche die richtige Verbindung und natürlich passte da auch der Schlüssel. ENDLICH!!!

Ein Paradies mit Fehlern: sporadischer Zugang
Wie schon in der Lösung des eigentlichen Problems zu erkennen, schaltet meine Vermieterin den Router gerne ab, um Strom zu sparen und wohl auch wegen der Wellen. Für mich heißt das, dass der lang ersehnte Zugang nur stundenweise jeden Tag verfügbar ist. Wenn ich nach der Arbeit “nach Hause” komme, ist je nach Stimmung WLAN verfügbar oder nicht und wenn ja, wird irgendwann abends zwischen 20 und 22 Uhr wieder abgeschaltet. Dann ist es vorbei mit der endlosen Freiheit. Ist natürlich ärgerlich, wenn ich gerade mitten im Schreiben einer E-Mail oder eines Blogbeitrags bin.

Immerhin habe ich ein bisschen Internet und wenn ich weiß, dass es nicht verlässlich ist, stelle ich mich darauf ein. In zwei Wochen wird das sowieso vorbei sein, wenn ich endlich in meine neue Wohnung ziehe. Das wären dann drei Wochen, die ich auf diese Weise überbrücken muss und das ist aushaltbar, zumal gar kein Internet wesentlich weniger erträglich wäre. Wobei ich das die drei Wochen davor ja auch geschafft habe…

In dem Sinne: it’s good to be back!

P.S. Gerade wollte ich auf “Publizieren” klicken und schon war der Spaß wieder vorbei. Die letzten zwei Zeilen schreibe ich also gerade auf dem Milestone…

Spotify-Playlisten mit (fast) allen Albumveröffentlichungen pro Quartal

Wer wie ich das Glück hat, einen Spotify-Account zu haben und gerne neue Musik entdeckt, für den habe ich drei Playlisten zusammengestellt. Es erscheinen so viele neue Alben, dass man leicht den Überblick verliert und die Playlisten à la “für später” werden länger und länger. Leider macht Spotify außer den Jahreszahlen keine Angaben über das Erscheinungsdatum und da kommen meine drei Playlisten ins Spiel, die quartalsweise sortiert sind:

Spotify-Playlisten nach Quartal

2010.1 mit Two Door Cinema Club, Turin Brakes, Woodpigeon, She & Him, Efterklang, Blood Red Shoes, Frightened Rabbit, Ocean Colour Scene uvm.

2010.2 mit The Hold Steady, The New Pornographers, Band of Horses, Minotaurs, Stornoway, The Divine Comedy, The Tallest Man on Earth, Against Me!, Foals uvm.

2010.3 mit Arcade Fire, Wavves, I am Kloot, Math and Physics Club, The Coral uem.

Die letzte Playliste ist kürzer, da das Quartal erst zur Hälfte vorbei ist, aber die werden alle ständig erweitert. Die Sortierung ist willkührlich, d.h. wie mir die Alben über den Weg gelaufen sind. Eine genauere Sortierung nach Monat ist mir zu aufwändig und auch teilweise unmöglich, da die Veröffentlichungsdaten weltweit schwanken. Als Orientierung habe ich wo vorhanden, das bei Wikipedia angegebene Datum genommen, ansonsten das von Amazon UK.

Die Playlisten sind als Verzeichnis und Ausgangsort für weitere Entdeckungen und Zusammenstellungen gedacht. Für Tipps zur besseren Organisation oder Fehlerkorrekturen bin ich dankbar.

Als Quellen dienten diverse Musikblogs, auf Spotify spezialisierte wie Indiefy und Hot Spot Music, deutsche “Albumvorsteller” wie nicorola, indiestreber, auftouren und White Tapes, internationale Vielschreiber wie Music Fans Mic, The Pop Cop und We All Want Someone to Shout for, ab und zu auch mal The Line of Best Fit und NME Reviews.

Und jetzt viel Spaß beim Hören!