Mixtape-Wichteln von BeetFreeQ: das empfangene Mixtape

MixtapeWichteln

Vor anderthalb Wochen war die Panik groß, als mein Mixtape von Beetys Aktion nicht bis zum 1. April eingetroffen war. Doch ich hatte mich vertan und es sollte nur bis dahin verschickt worden sein. So ganz hat das wohl nicht geklappt, aber ich war die Woche davor nicht da und mein Wichtel wollte wohl auf Nummer sicher gehen. Jedenfalls habe ich jetzt seit knapp einer Woche diese CD zum freien Hörvernügen zur Verfügung:

mein Mixtape

Schicke Verpackung, schmucker Inhalt. Insgesamt durchweg gelungen, diese kleine, ruhige Insel zum Entspannen, die sich bereits an stressigen Arbeitstagen bewährt hat. Die meisten Interpreten kenne ich und einige mag ich sehr gerne. Da hat sich also jemand schlau gemacht oder teilt meinen wirklich sehr guten Musikgeschmack. Wer genau das ist, kann ich nicht sagen. Ich hatte erst Dany im Verdacht, weil die Künstler noch mehr zu ihr als zu mir passen und einige auf ihrem Blog vorgestellt wurden. Das lehnte sie jedoch ab und ich bin ratlos. Es ist auf jedenfalls ein weiblicher Wichtel, aber mehr Informationen habe ich nicht, da der Umschlag keinen Poststempel trägt. Also lieber Wichtel, bitte melde dich!

Hier noch zur Übersicht die Tracklist:

  1. Wakey! Wakey! – Brooklyn
  2. We Invented Paris – Bohème
  3. Patrick Watson – Into Giants
  4. Rue Royale – Guide to an Escape
  5. Slow Club – Two Cousins (Acoustic)
  6. Fionn Regan – The Horses ARE Asleep
  7. Ben Howard – Empty Corridors
  8. Bon Iver – HINNOM, TX
  9. Regina Spektor – All the Row Boats
  10. Greg Laswell – Come Back Down
  11. Elbow – The Birds

Das Gegenstück, d.h. das von mir erstellte “Tape” ging an Flo, der es aber noch nicht hören konnte, da er unterwegs ist. Ich habe mich aber zu erkennen gegeben… Zum Inhalt sage ich noch nichts, um die Überraschung nicht zu verderben. Es liegt also nicht daran, dass meine Musikfestplatte einen Sturz nicht überlebt hat und ich die Titel sowieso nicht rekonstruieren könnte.

Musik des Jahres 2011 (Blog-Parade von cimddwc)

Musik des Jahres 2011 (cimddwc)Zum mittlerweile fünften Mal ruft cimddwc dazu auf, von unserem Album, Song und Konzert(-DVD) des Jahres zu berichten. In den Jahren zuvor (2007, 2008, 2009, 2010) habe ich bis auf das erste Mal immer geplittet zwischen einer Band, die mich besonders umgehauen hat und einer verteilten Antwort. Sonst wäre es sehr eintönig geworden. Nun, auch diesmal verfahre ich so, denn ein bewährtes System sollte man nicht ändern:

Album des Jahres (Einzel): The Indelicates – David Koresh Superstar

The Indelicates - David Koresh Superstar

Das Album wurde schon im Frühjahr veröffentlicht, aber aus mittlerweile nicht mehr nachvollziehbaren Gründen habe ich es erst im Sommer entdeckt (s.u.). Es hat sich dafür umso gewalitger in meine Playlisten geschoben. Thematisch geht es um die sog. Belagerung von Waco[1] bei der 76 religiöse Fanatiker bzw. deren Familien ums Leben kamen. Harte Kost, aber sehr gut aufgearbeitet von den Indelicates.

Song des Jahres (Einzel): The Indelicates – The Road from Houston to Waco

Diese Wahl ist zwar eindeutig, aber nur knapp. Der Song ist der zweite auf obigem Konzeptalbum David Koresh Superstar und beschreibt den Lebensweg vom “Helden” vor den tragischen Ereignissen. Sehr pointierter Text und eingängige Melodie. Überzeugt Euch selbst:

Konzert des Jahres (Einzel): The Indelicates im Café Galào, Stuttgart am 23.07.2011

Die erste Super Special Edition außerhalb des UK und dafür habe ich mich extra in den hohen Norden aufgemacht. Es war einfach magisch. Nachzulesen in meinem Konzertbericht oder dem von Veranstalter Holger. In Letzterem gibt es ein Foto vom Publikum inkl. mir im Indelicates-T-Shirt. Zum Neidisch werden dieses Video:

Das war der einfache Teil. Nun kommt der schwierige Prozess.

Album des Jahres (Mannschaft): Frankie & the Heartstrings – Hunger

Das Album erschien schon im Januar, ich entdeckte es erst so richtig im Dezember. Dafür umso heftiger. Dank gebührt den WhiteTapes, die das ganze Jahr über mit Begeisterung die Werbetrommel gerührt haben. Die Albumkritik gibt es hier und einen Eindruck mit folgendem Video:

Song des Jahres (Mannschaft): The Postelles – 123 Stop

Die Last.fm-Charts sprechen eine eindeutige Sprache und Postelles-Songs habe ich im letzten Jahr am häufigsten gehört (als Künstler “gewinnen” die Indelicates natürlich), wobei dieser hier am meisten heraussticht. Zur Demonstration gibt es eine leicht andere Version als vom Album:

Konzert des Jahres: The Wave Pictures im räng teng teng, Freiburg am 9.09.2011

Ich war auf insgesamt 10 Konzerten, jeweils fünf in Deutschland und England. Es waren allesamt tolle Erlebnisse, doch der schwitzige Marathon der Wave Pictures war das bisschen besser als alle anderen. Meinen Bericht gibt es hier und für Euch das hier:

Wer selber noch seinen Song/Album/Konzert des Jahres einreichen möchte, sollte sich sputen, denn bis heute um Mitternacht ist noch Zeit.

  1. Dass es hierzu keinen deutschen Wikipedia-Artikel gibt, mag mittlerweile niemanden mehr verwundern… []

Wahlen: Top of the Blogs 2011 // Die besten Musikblogs 2011

Das Jahr neigt sich dem Ende und musikalisch wird es hektisch, wenn Rangfolgen und Bestenlisten erstellt werden. An dieser Stelle möchte ich auf zwei Aktionen aufmerksam machen:

Top of the Blogs 2011

Die irreführend betitelte Aktion findet schon zum dritten Mal statt und es geht darum, dass (Musik-)Blogs ihre Lieblingsalben des Jahres wählen. Dieses Mal gibt es einen eigenen Blog und ganze fünf Kategorien:

Bes­tes Album des Jahres
Bes­tes Lied des Jahres
Bes­tes Musik­vi­deo des Jahres
Bes­ter New­co­mer des Jahres
Bes­ter Live-​​Act des Jahres

Wird schwierig, aber das soll es ja auch. Veranstalter ist wieder Martin, der seinen Blog öfter wechselt als seine Unterwäsche und deswegen verlinke ich mal ganz vorsichtig den aktuellen Blog Korn & Sprite.

Gewählt werden kann bis zum 16.12.2011 per Blogbeitrag und es kann JEDER mitmachen, der sich berufen fühlt und die entsprechenden Ranglisten erstellt hat. Martin bittet um kurze Rückmeldung, wer alles teilnimmt. Ich weiß es noch nicht, denn es wird schwierig in den kommenden vier Wochen aussagekräftige Entscheidungen zu treffen.

Die besten Musikblogs 2011

Veranstalter Hey Tube nimmt sich von vornherein aus der Wertung heraus, was natürlich nur fair ist, aber auch schade. Jedenfalls das sind die Spielregeln:

1) Jeder interessierte Teilnehmer sucht sich aus allen Musikblogs seine 3 absoluten Lieblinge raus und postet diese einfach in der Kommentarfunktion.

2) Der Teilnehmer darf in der Kommentarfunktion seine eigene Seite nicht publik machen, darf aber natürlich diese Idee auf dem eigenen Blog bewerben.

3) Als Stichtag ist der 09.12.2011 ausgewählt.

Bisher wurden schon eine Menge Blogs genannt, doch es ist noch knapp drei Wochen Zeit, Eure Stimme abzugeben. Los!

Projekt CoPilot: August 2011 (Season 1, Episode 1)

Der Projektstart von CoPilot war eher mau, denn bis auf Veranstalter Freddi hat meines Wissens keiner seine Bewertungen eingereicht. Schade, denn die Idee, jeden Monat drei Serien zu begutachten ist toll. Aber eben aufwändig. Dabei habe ich mitbekommen, dass andere die 3×3 Folgen tatsächlich gesehen haben (dank Miso). Auch ich bin natürlich zu spät dran, denn eigentlich hätte dieser Beitrag vor über einer Woche erscheinen sollen. Aber besser spät als nie! Und es geht auch gleich los:

Alphas (von Jan)

Die Idee, dass manche Menschen übersinnliche Fähigkeiten haben und das entweder zum Guten oder Bösen nutzen können, ist höchst interessant und gab es so noch nie niemals in Film und Fernsehen! Kleiner Scherz, denn Alphas leidet sehr unter Klischees, d.h. Figuen, Handlungsstränge und Dialoge waten teilweise tief im schon-mal-gesehen-Sumpf.

Abgesehen davon, wurde ich schon nach acht Minuten von folgender falscher Definition überrascht:

Alphas - Synästhesie

Die gute Rachel kann unglaublich gut Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Fühlen. Sie ist sozusagen hypersensitiv. Aber sie hört nicht Formen, sie schmeckt keine Farben und alles was sonst noch in die Definition von Synästhesie fällt.

Sowas beeinflusst mein Gefühl (haha) einer Serie erheblich, denn ich achte vermehrt auf Unstimmingkeiten und mein Grundton ist angespannter. Abgesehen davon hatte ich nach drei Folgen nicht wirklich das Gefühl, dass hier Neues ausgebreitet und/oder Bekanntes frisch aufbereitet wird.

Fazit: wird definitiv nicht weiter geguckt

Black Books (von beetFreeQ)

Hach ja, das genaue Gegenteil. Und auch noch Dylan Moran. Mjam. Mehr dazu in meiner Serienkritik und natürlich in diesem Zusammenschnitt. Nuff said, watch!

Fazit: kann man immer und immer wieder gucken

Hung (von Marc)

Um die Sache abzurunden treffen wir auf einen mittelmäßigen Vertreter. Die Prämisse, dass ein Lehrer in finanziellen Nöten mit seinem übergroßen Geschlechtsteil Nutzen daraus ziehen möchte, ist erstmal löblich. Also anders.

Die ersten drei Folgen behandeln die Irrwege bis zum eigentlichen Beginn, d.h. bis es zumindest so aussieht, als ob da ein Geschäft draus werden könnte. Die Frage ist nur, ob die Themen nun nicht ausgehen. Ich bin ehrlich gesagt nicht wirklich so gespannt zu sehen, wie es weitergeht. Vielleicht können diejenigen, die schon mehr gesehen haben, eine Yay-Nay-Empfehlung aussprechen?

Was mir z.B. bisher fehlt ist eine moralische Debatte. Muss nicht ausführlich sein, aber zumindest angedeutet. Der Mann schläft immerhin für Geld mit völlig fremden Frauen und das bietet Potential für angeregte Diskussionen und erfrischende Denkweisen. Wäre der Protagonist eine Frau, wäre das eine ganz andere Serie wie Diary of a Call Girl. Aber vielleicht erwarte ich da auch zu viel.

Fazit: wäre da nicht noch so viel anderes, würde ich das durchaus gucken

So und nun macht Ihr bitte auch alle bei CoPilot mit und guckt Euch im September Being Erica, The Shadow Line und Suits. Mehr hier.

Movie Monday #5

Beat the Fish: Movie MondayAls ob ich nicht schon bei genug Projekten mitmachen würde, kommt hier eins zum Thema Filme. Das ist eben die einfachste Methode, regelmäßig Beiträge zu veröffentlichen, wenn man nur wenig Zeit hat. Doch hoffentlich sind meine Antworten jeweils individuell genug, dass es das Lesen rechtfertigt…

Kommen wir nun zum Projekt: Movie Monday von Beat the Fish hat die knackige Form eines Lückentextes. Die Fragen habe ich nun einige Wochen verfolgt und möchte für die fünfte Ausgabe auch mitmachen. Meine Antworten sind in fett dargestellt:

  1. Der beste Film mit Moritz Bleibtreu ist für mich gezwungenermaßen Lola rennt, da es der einzige ist, den ich kenne. Ich schaue im Normalfall keine deutschen Filme und Herr B. ist einer der Gründe dafür..
  2. Das Ende von Gallipoli fand ich echt großartig.
  3. Die beste Actionszene gab es in Grosse Pointe Blank zu sehen.
  4. Wenn ich ins Kino gehe, hasse ich es, wenn der Film nicht in OmU oder OV läuft.
  5. Der beste Film mit Franka Potente ist für mich Lola rennt, da es der einzige ist, den ich kenne.
  6. Bei My Girl sind bei mir so einige Tränen gekullert.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war Withnail & I und der war wie auch bei den fünf Sichtungen vorher großartig, weil es einfach ein großer kleiner Film ist.

Joa, etwas aus den Fingern gesaugt sind die Antworten, aber Übung macht den Meister.

World of Music: Bermuda (Beetys Blog-Parade)

Sommerloch und Urlaubszeit. Oder so ähnlich. Jedenfalls schweifen momentan die Gedanken in die Ferne und der Beety verbindet das Ganze mit Musik in einer schicken Blog-Parade. Es soll darum gehen, einen Blick über den eigenen Musikhorizont zu werfen und Künstler vorzustellen, die nicht aus den USA, dem UK oder Deutschland stammen. Wer mitmachen möchte, hat noch bis Freitag Zeit!

In meiner Musiksammlung findet man nur ein paar schwedische Vertreter und dann wird es dünn. Eine Künstlerin fällt allerdings auf, die ich lange Zeit intensiv verfolgt habe. Es handelt sich um Heather Nova aus Bermuda. Einige werden jetzt “Thema verfehlt!” rufen, denn erstens ist sie relativ bekannt, zweitens ist sie erst durch einen Umzug nach London bekannt geworden und drittens ist Bermuda eine Kronkolonie Großbritanniens. Zum ersten Punkt entgegne ich, dass es genug Menschen gibt, die sie leider noch nicht kennen und dass ich nicht jemanden vorstellen wollte, den ich kaum kenne. Den zweiten Punkt halte ich für irrelevant, denn was hat der Wohnort mit der Herkunft zu tun?! Der dritte Punkt ist historisch korrekt, aber für Bermudians hat das kaum Auswirkungen, denn man hat z.B. kein Aufenthalts- oder Arbeitsrecht[1]. Da ist man als EU-Bürger im UK deutlich besser gestellt.

Nun aber endlich zur Musik. Das neueste Album 300 Days at Sea wurde im Mai veröffentlicht und wurde über Pledge Music finanziert. Auf der Seite gibt es einen Song zum anhören. Um den soll es hier aber nicht gehen, sondern um einen alten Song namens Sugar von ihrem 94er-Album Oyster. Der Text ist heftig und auch der Song ist so gar nicht kuschelig, wie man das vielleicht von Ms Frith erwartet. So richtig wütend wird es aber erst gegen Mitte. Überzeugt Euch selbst:

Sie ist übrigens auch sonst künstlerisch tätig (einige der Pledges enthielten Bilder und Zeichnungen), wie z.B. ein Gedichtband zeigt. Davon habe ich eine Ausgabe mit persönlicher Widmung:

Heather Nova: The Sorrowjoy

Und dass Bermuda besser als sein Ruf ist, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen:

Bermuda
Bermuda
Bermuda

PS: Genauer als “Bermuda” kann ich den Wohnort nicht angeben. Aber da die Insel(gruppe) etwa halb so groß wie Sylt bzw. wie Borkum und Amrum zusammen ist, sollte das ausreichen.

  1. Das sind zumindest meine Informationen. Ich habe das nicht weiter recherchiert und wenn jemand es besser weiß, darf und soll er mich gerne korrigieren. []

Stöckchen: Bin ich bibliophil

Die Frage ist eigentlich rhetorisch, aber man dem auch semi-wissenschaftlich auf den Grund gehen. Denis/gorgmorg hat eine Frageliste in der Unfugfabrik entdeckt und beantwortet. Jenny bittet nicht nur um Teilnahme, sondern auch um Feedback und das gibt es natürlich ebenfalls. Auf geht’s:

  1. [x] Du gehst nie ohne Buch aus dem Haus.
  2. [x] Dein Bücherregal nimmt den größten Teils deines Zimmers ein.
  3. [x] Du teilst dein Bett mit Büchern.
  4. [x] Du inhalierst den Geruch von Büchern.
  5. [ ] Du streichelst Bücher.
  6. [x] Du kaufst jedes Mal etwas, wenn du in eine Buchhandlung gehst.
  7. [ ] Dein SuB[1] ist dreistellig und tendiert zur Vierstelligkeit.
  8. [ ] Du unterhältst dich mit den Buchcharakteren.
  9. [ ] Du gibst im Monat mehr Geld für Bücher, als für Lebensmittel aus.
  10. [x] Du bereist die Orte, die in deinen Büchern genannt werden.
  11. [x] Du hältst Bücher für eine bessere Altervorsorge, als Aktien etc. .
  12. [ ] Du zeltest am Tag der neuen Bucherscheinung deines Lieblingsautor vor der Buchhandlung deines Vertrauens, um als erste/r ein Exemplar zu ergattern.
  13. [ ] Deine Familie und Freunde wisse nicht mehr, welches Buch sie dir zum Geburtstag schenken sollen, weil du schon alles hast.
  14. [x] Du verbindest mit mindestens ¼ deiner Bücher im Regal ein Ereignis, an das du dich gerne zurück erinnerst.
  15. [x] Bei dem Wort Buch, wirst du sofort aufmerksam.
  16. [ ] Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr wie du aussiehst, weil du ständig ein Buch vor der Nase hast.
  17. [x] Menschen, die Bücher nicht mögen, magst du nicht.
  18. [ ] Du gehst auf die Lesung jedes Autors, dessen Buch du im Regal stehen hast.
  19. [ ] Du benutzt Bücher als (Kuschel-) Kissen.
  20. [ ] Du vergleichst deine Freunde mit Buchcharakteren.
  21. [ ] Deine besten Freunde heißen Bertelsmann, Carlsen, Heyne, Lyx &Co. und heißen alle „Verlag“ mit Nachnamen.
  22. [x] Dein SuB weigert sich vehement dagegen kleiner zu werden.
  23. [ ] Du versuchst Buch-Flatrates mit den Verlagen auszuhandeln.
  24. [x] Du lernst eine neue Sprache, damit du nicht warten musst, bis das Buch endlich auf Deutsch erscheint.
  25. [ ] Wenn du einmal ein Buch angefangen hast, legst du es bis zum Schluss nicht mehr weg.
  26. [x] Du verleihst keine Bücher, weil du Angst hast, dass jemand deinen Lieblingen Schaden zufügen könnte.
  27. [x] Man könnte meinen, du besitzt eine eigene Bücherei oder Buchhandlung.
  28. [ ] Deine besonderes Schätze bekommen einen Platz in deiner (gesicherten) Vitrine.
  29. [ ] Wenn dich dein Partner vor die Wahl stellt „Ich oder das Buch“, antwortest du „Von welchem Buch reden wir denn?“
  30. [ ] Du verbringst mehr Zeit mit Lesen als mit anderen Dingen (Job, Schlafen, Freunde und Familie).
  31. [ ] Du magst keine eBooks.
  32. [x] Buchverfilmungen findest du in der Regel schlecht und du hättest es viel besser umgesetzt.
  33. [ ] Du schreibst ein Buch darüber, wie es mit deinen Buchlieblingen weitergeht.
  34. [ ] Du besitzt immer noch das Buch, welches du als erstes gelesen hast.
  35. [ ] Du kennst dich besser mit der aktuellen Beststellerliste aus als die meisten Buchhändler/innen.

Zur Auswertung heißt es:

0-5 Antworten: Du brauchst dir keine Sorgen machen. Mit dir ist alles in Ordnung. Vielleicht solltest du aber mal öfter ein Buch in die Hand nehmen.

6-10 Antworten: Mit dir ist noch alles in Ordnung. Du bist ein ausgeglichener Viel-Leser, der neben Büchern noch viele andere Hobbies hat.

11-15 Antworten: Dein Zustand ist kritisch. Aber du kannst immer noch damit umgehen, wenn du mal kein Buch zur Hand hast.

Ab 16 Antworten: Bitte besuche sofort ein Treffen der anonymen Bibliophilen!

Mti 15 Antworten bin ich also noch so gerade im grünen Bereich… Einige Auswahlmöglichkeiten sind allerdings interpretationswürdig und ich könnte bis zu drei Antworten nach oben oder unten gehen.

Feedback: Die Fragen sind nach meinen Eindruck stark auf die Gruppe derjenigen ausgerichtet, die deutschsprachige Bestseller in gebundener Form lesen.

Ich lese bevorzugt Taschenbücher (und kann darauf warten), ich bestelle fast nur im Internet (gebraucht und neu), meine Bücher sind zu 95% auf englisch, die restlichen 5% sind schwedische Bücher, die auf deutsch besser übersetzt sind. Frage 24 habe bejaht, da ich angefangen habe, Schwedisch zu lernen mit dem Hintergedanken, Liza Marklund und Henning Mankell im Original zu lesen. Dass ich nicht durchgehalten habe, steht auf einem anderen Blatt.

Die erste Frage habe ich bejaht, da ich immer ca. ein halbes Dutzend Hörspiele auf meinem Milestone mit mir trage und die zählen auch, oder?

Warum ist man bibliophil, wenn man keine eBooks mag?! Darauf sind doch auch Bücher, oder etwa nicht? Ich habe mal verschiedene eBook-Reader in einem Buchladen ausprobiert und war angenehm überrascht. Langsam spiele ich mit dem Gedanken, mir einen zu Weihnachten zu leisten – von wegen Geschenkenotstand und so.

Und nun ist es an Euch meine Antworten zu analysieren und/oder selber Kreuzchen zu machen.

  1. Stapel ungelesener Bücher []

Linktipp: Projekt Teamw0rk

Ungewöhnliche Ideen muss man unterstützen und erst Recht, wenn sie von jungen, intelligenten, kreativen, frischen Menschen stammt. Da die beiden Ideenfinder ihr Projekt am besten beschreiben können, kopiere ich einfach mal, was genau Teamw0rk sein soll:

Das Internet ist voll mit Künstlern und Personen, die irgendetwas schaffen – seien es Blogartikel, Blogkommentare, Musikstücke, Videos, Webseiten, Templates, Comics, Spiele, Grafiken, Malereien und so weiter und so fort.

Wir vom Projekt Teamw0rk möchten dieser Liste nun einen neuen Punkt hinzufügen: Ein Theaterstück. Aber wir wollen nicht nur einfach irgendein Theaterstück schreiben. Nein: Wir wollen irgendein Theaterstück zusammen mit Euch schreiben! Mit Euch allen, die Ihr da draußen vor Euren Rechnern sitzt und Lust dazu habt.

Über uns

Wir, das sind Johannes F. (HerrSalami.de) und Moritz C. (laute-irrt.de). Zwei ehemalige Schüler, die im Jahr 2011 ihr Abitur gemacht haben und die sich nur über das Internet kennen. In unserer Freizeit schreiben wir beide sehr viel – Blogartikel, Kurzgeschichten, Prosa, Gedichte,… die Liste ist endlos (ist sie nicht wirklich, aber das klingt sehr gut).

Der Ablauf

Die Besucher dieser Seite gestalten den Inhalt des Stücks mit. Die Charaktere, die Story, einfach alles. Das geht ganz einfach in Form von Kommentaren unter dem aktuellsten Beitrag im Menüpunkt „DAS STÜCK„. Jede Woche wird die Geschichte so weiter gesponnen, wobei wir zwei dazu da sind, zwischen allen Gedanken auszuwählen, sie zu kombinieren und dann in die Form eines zusammenhängenden Theaterstücks zu pressen.

Für alle Neulinge gibt es hier eine Zusammenfassung des aktuellen Inhalts des Stücks.

Wirklich tolle Idee. Und bis Freitag ist noch Zeit den Beginn zu beeinflussen. Also auf auf!

PS: Ich habe (noch) keine absurde Idee, die ich vorschlagen möchte und überlege noch.

Linktipp: Against Dubbing

Bekannterweise bin ich großer Verfechter von Originalsprachenglisch bei Filmen und Serien und vielen Menschen geht es ähnlich. Aber es gibt auch noch viel zu viele, denen gar nicht bewusst ist, wie toll und einfach das Schauen der Lieblingsfilme und -serien im Orignal ist. Eine “Bewegung”, die diese Idee in die Welt tragen möchte und Unterstützer sucht, ist Against Dubbing, das es nun als Blog gibt und wo man unterschreiben kann und mithelfen, dass Originalsprachenkinos selbstverständlicher werden uvm.

Against Dubbing

Natürlich bin ich auch aktiv mit von der Partie, denn Initiatorin Ute hat mich gefragt, ob ich einige meiner Englisch-Lernen-Beiträge dort veröffentlichen möchte. Das tue ich gerne und nutze so gleich die Gelegenheit meine Lieblingsserien bekannter zu machen.

Eine weitere, entfernt verwandte Sache in diesem Zusammenhang ist Audio-Navigation. Bei deutschen DVDs bin ich nicht auf dem neuesten Stand (letzte vor mindestens drei Jahren gekauft), aber gibt es das, dass man bei entsprechender Voraussetzung die DVD per Sprache steuern kann? Bei britischen DVDs ist mir das schon häufiger begegnet und es ist auch üblich, dass Audiodeskriptionen von Serien und Filmen verfügbar gemacht werden.

Ende des Exkurses und zurück zur Originalsprache! Wer die Sache unterstützen möchte, unterschreibe hier und lese fleißig mit!