Kategorie-Archiv: Blogosphäre

Andere Blogs, Blog-Paraden, Blog-Aktionen, Stöckchen etc.

Musik des Jahres 2012 (Blog-Parade von cimddwc)

Logo Musik des Jahres 2012Eine Dreikönigstradition ist die Beendigung der Blog-Parade von cimddwc zur Musik des vergangenen Jahres. Auch ich mache wieder mit, wobei sich mein Musikkonsum im letzten Jahr radikal geändert hat.

Ich war auf so vielen Konzerten wie nie (Liste bei last.fm), was natürlich mit meinem Umzug nach Edinburgh zusammenhängt. Aber auch in Konstanz und “Umgebung” ist einiges los, wenn man es darauf anlegt. Mein Konzertkonsum hat entsprechend diktiert, was ich für Musik höre, sowohl in Vorbereitung als auch als Nachklang. Aber die größte Veränderung war, dass ich kaum noch Musik gehört habe. Weder unterwegs noch auf Arbeit oder zu Hause habe ich mehr als ein paar Mal Musik gehört. Vielleicht ändert sich das ja in diesem Jahr wieder.

Jedenfalls kann ich dennoch meinen jeweiligen Favoriten in Song, Album und Konzert herauspicken, auch wenn es nicht so eindeutig wie in den Jahren zuvor war.

Song des Jahres

Eine etwas ungewöhnliche Wahl, aber den größten und langanhaltensten Eindruck hat Hitchhiker’s Guide to the Galaxy Radio Show Live gemacht. Die Show habe ich im Juli besucht und danach die zugehörige Aufnahme entstanden, die als der Song des Jahres zählt. In Edinburgh war Neil Gaiman das Buch und das hat natürlich zum positiven Gesamteindruck beigetragen.

(hoffentlich könnt Ihr den Trailer ansehen in diesem zurückgebliebenen Land von Deutsch)

Album des Jahres

Die Band Meursault war mir vorher als etwas knarzige und eigenwillige Kapelle bekannt und warum ich ein Ticket zur Albumeröffnung erstand, ist mir bis heute ein Rätsel. Allerdings ist Something for the Weakend ein eher untypisches Album für die Band (Labelseite). Das Konzert war gänsehautig und das Album ist ebenso beeindruckend.

Mixtape-Wichteln von BeetFreeQ: das empfangene Mixtape

MixtapeWichteln

Vor anderthalb Wochen war die Panik groß, als mein Mixtape von Beetys Aktion nicht bis zum 1. April eingetroffen war. Doch ich hatte mich vertan und es sollte nur bis dahin verschickt worden sein. So ganz hat das wohl nicht geklappt, aber ich war die Woche davor nicht da und mein Wichtel wollte wohl auf Nummer sicher gehen. Jedenfalls habe ich jetzt seit knapp einer Woche diese CD zum freien Hörvernügen zur Verfügung:

mein Mixtape

Schicke Verpackung, schmucker Inhalt. Insgesamt durchweg gelungen, diese kleine, ruhige Insel zum Entspannen, die sich bereits an stressigen Arbeitstagen bewährt hat. Die meisten Interpreten kenne ich und einige mag ich sehr gerne. Da hat sich also jemand schlau gemacht oder teilt meinen wirklich sehr guten Musikgeschmack. Wer genau das ist, kann ich nicht sagen. Ich hatte erst Dany im Verdacht, weil die Künstler noch mehr zu ihr als zu mir passen und einige auf ihrem Blog vorgestellt wurden. Das lehnte sie jedoch ab und ich bin ratlos. Es ist auf jedenfalls ein weiblicher Wichtel, aber mehr Informationen habe ich nicht, da der Umschlag keinen Poststempel trägt. Also lieber Wichtel, bitte melde dich!

Hier noch zur Übersicht die Tracklist:

  1. Wakey! Wakey! – Brooklyn
  2. We Invented Paris – Bohème
  3. Patrick Watson – Into Giants
  4. Rue Royale – Guide to an Escape
  5. Slow Club – Two Cousins (Acoustic)
  6. Fionn Regan – The Horses ARE Asleep
  7. Ben Howard – Empty Corridors
  8. Bon Iver – HINNOM, TX

Musik des Jahres 2011 (Blog-Parade von cimddwc)

Musik des Jahres 2011 (cimddwc)Zum mittlerweile fünften Mal ruft cimddwc dazu auf, von unserem Album, Song und Konzert(-DVD) des Jahres zu berichten. In den Jahren zuvor (2007, 2008, 2009, 2010) habe ich bis auf das erste Mal immer geplittet zwischen einer Band, die mich besonders umgehauen hat und einer verteilten Antwort. Sonst wäre es sehr eintönig geworden. Nun, auch diesmal verfahre ich so, denn ein bewährtes System sollte man nicht ändern:

Album des Jahres (Einzel): The Indelicates – David Koresh Superstar

The Indelicates - David Koresh Superstar

Das Album wurde schon im Frühjahr veröffentlicht, aber aus mittlerweile nicht mehr nachvollziehbaren Gründen habe ich es erst im Sommer entdeckt (s.u.). Es hat sich dafür umso gewalitger in meine Playlisten geschoben. Thematisch geht es um die sog. Belagerung von Waco[1] bei der 76 religiöse Fanatiker bzw. deren Familien ums Leben kamen. Harte Kost, aber sehr gut aufgearbeitet von den Indelicates.

Song des Jahres (Einzel): The Indelicates – The Road from Houston to Waco

Diese Wahl ist zwar eindeutig, aber nur knapp. Der Song ist der zweite auf obigem Konzeptalbum David Koresh Superstar und beschreibt den Lebensweg vom “Helden” vor den tragischen Ereignissen. Sehr pointierter Text und eingängige Melodie. Überzeugt Euch selbst:

Konzert des Jahres (Einzel): The Indelicates im Café Galào, Stuttgart am 23.07.2011

Die erste Super Special Edition außerhalb des UK und dafür habe ich mich extra in den hohen Norden aufgemacht. Es war einfach magisch. Nachzulesen in meinem Konzertbericht oder dem von Veranstalter Holger. In Letzterem gibt es ein Foto vom Publikum inkl. mir im Indelicates-T-Shirt. Zum Neidisch werden dieses Video:

Wahlen: Top of the Blogs 2011 // Die besten Musikblogs 2011

Das Jahr neigt sich dem Ende und musikalisch wird es hektisch, wenn Rangfolgen und Bestenlisten erstellt werden. An dieser Stelle möchte ich auf zwei Aktionen aufmerksam machen:

Top of the Blogs 2011

Die irreführend betitelte Aktion findet schon zum dritten Mal statt und es geht darum, dass (Musik-)Blogs ihre Lieblingsalben des Jahres wählen. Dieses Mal gibt es einen eigenen Blog und ganze fünf Kategorien:

Bes­tes Album des Jahres
Bes­tes Lied des Jahres
Bes­tes Musik­vi­deo des Jahres
Bes­ter New­co­mer des Jahres
Bes­ter Live-​​Act des Jahres

Wird schwierig, aber das soll es ja auch. Veranstalter ist wieder Martin, der seinen Blog öfter wechselt als seine Unterwäsche und deswegen verlinke ich mal ganz vorsichtig den aktuellen Blog Korn & Sprite.

Gewählt werden kann bis zum 16.12.2011 per Blogbeitrag und es kann JEDER mitmachen, der sich berufen fühlt und die entsprechenden Ranglisten erstellt hat. Martin bittet um kurze Rückmeldung, wer alles teilnimmt. Ich weiß es noch nicht, denn es wird schwierig in den kommenden vier Wochen aussagekräftige Entscheidungen zu treffen.

Die besten Musikblogs 2011

Veranstalter Hey Tube nimmt sich von vornherein aus der Wertung heraus, was natürlich nur fair ist, aber auch schade. Jedenfalls das sind die Spielregeln:

1) Jeder interessierte Teilnehmer sucht sich aus allen Musikblogs seine 3 absoluten Lieblinge raus und postet diese einfach in der Kommentarfunktion.

2) Der Teilnehmer darf in der Kommentarfunktion seine eigene Seite nicht publik machen, darf aber natürlich diese Idee auf dem eigenen Blog bewerben.

3) Als Stichtag ist der 09.12.2011 ausgewählt.

Projekt CoPilot: August 2011 (Season 1, Episode 1)

Der Projektstart von CoPilot war eher mau, denn bis auf Veranstalter Freddi hat meines Wissens keiner seine Bewertungen eingereicht. Schade, denn die Idee, jeden Monat drei Serien zu begutachten ist toll. Aber eben aufwändig. Dabei habe ich mitbekommen, dass andere die 3×3 Folgen tatsächlich gesehen haben (dank Miso). Auch ich bin natürlich zu spät dran, denn eigentlich hätte dieser Beitrag vor über einer Woche erscheinen sollen. Aber besser spät als nie! Und es geht auch gleich los:

Alphas (von Jan)

Die Idee, dass manche Menschen übersinnliche Fähigkeiten haben und das entweder zum Guten oder Bösen nutzen können, ist höchst interessant und gab es so noch nie niemals in Film und Fernsehen! Kleiner Scherz, denn Alphas leidet sehr unter Klischees, d.h. Figuen, Handlungsstränge und Dialoge waten teilweise tief im schon-mal-gesehen-Sumpf.

Abgesehen davon, wurde ich schon nach acht Minuten von folgender falscher Definition überrascht:

Alphas - Synästhesie

Die gute Rachel kann unglaublich gut Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Fühlen. Sie ist sozusagen hypersensitiv. Aber sie hört nicht Formen, sie schmeckt keine Farben und alles was sonst noch in die Definition von Synästhesie fällt.

Sowas beeinflusst mein Gefühl (haha) einer Serie erheblich, denn ich achte vermehrt auf Unstimmingkeiten und mein Grundton ist angespannter. Abgesehen davon hatte ich nach drei Folgen nicht wirklich das Gefühl, dass hier Neues ausgebreitet und/oder Bekanntes frisch aufbereitet wird.

Fazit: wird definitiv nicht weiter geguckt

Black Books (von beetFreeQ)

Hach ja, das genaue Gegenteil. Und auch noch Dylan Moran. Mjam. Mehr dazu in meiner Serienkritik und natürlich in diesem Zusammenschnitt. Nuff said, watch!

Movie Monday #5

Beat the Fish: Movie MondayAls ob ich nicht schon bei genug Projekten mitmachen würde, kommt hier eins zum Thema Filme. Das ist eben die einfachste Methode, regelmäßig Beiträge zu veröffentlichen, wenn man nur wenig Zeit hat. Doch hoffentlich sind meine Antworten jeweils individuell genug, dass es das Lesen rechtfertigt…

Kommen wir nun zum Projekt: Movie Monday von Beat the Fish hat die knackige Form eines Lückentextes. Die Fragen habe ich nun einige Wochen verfolgt und möchte für die fünfte Ausgabe auch mitmachen. Meine Antworten sind in fett dargestellt:

  1. Der beste Film mit Moritz Bleibtreu ist für mich gezwungenermaßen Lola rennt, da es der einzige ist, den ich kenne. Ich schaue im Normalfall keine deutschen Filme und Herr B. ist einer der Gründe dafür..
  2. Das Ende von Gallipoli fand ich echt großartig.
  3. Die beste Actionszene gab es in Grosse Pointe Blank zu sehen.
  4. Wenn ich ins Kino gehe, hasse ich es, wenn der Film nicht in OmU oder OV läuft.
  5. Der beste Film mit Franka Potente ist für mich Lola rennt, da es der einzige ist, den ich kenne.
  6. Bei My Girl sind bei mir so einige Tränen gekullert.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war Withnail & I und der war wie auch bei den fünf Sichtungen vorher großartig, weil es einfach ein großer kleiner Film ist.

Joa, etwas aus den Fingern gesaugt sind die Antworten, aber Übung macht den Meister.

World of Music: Bermuda (Beetys Blog-Parade)

Sommerloch und Urlaubszeit. Oder so ähnlich. Jedenfalls schweifen momentan die Gedanken in die Ferne und der Beety verbindet das Ganze mit Musik in einer schicken Blog-Parade. Es soll darum gehen, einen Blick über den eigenen Musikhorizont zu werfen und Künstler vorzustellen, die nicht aus den USA, dem UK oder Deutschland stammen. Wer mitmachen möchte, hat noch bis Freitag Zeit!

In meiner Musiksammlung findet man nur ein paar schwedische Vertreter und dann wird es dünn. Eine Künstlerin fällt allerdings auf, die ich lange Zeit intensiv verfolgt habe. Es handelt sich um Heather Nova aus Bermuda. Einige werden jetzt “Thema verfehlt!” rufen, denn erstens ist sie relativ bekannt, zweitens ist sie erst durch einen Umzug nach London bekannt geworden und drittens ist Bermuda eine Kronkolonie Großbritanniens. Zum ersten Punkt entgegne ich, dass es genug Menschen gibt, die sie leider noch nicht kennen und dass ich nicht jemanden vorstellen wollte, den ich kaum kenne. Den zweiten Punkt halte ich für irrelevant, denn was hat der Wohnort mit der Herkunft zu tun?! Der dritte Punkt ist historisch korrekt, aber für Bermudians hat das kaum Auswirkungen, denn man hat z.B. kein Aufenthalts- oder Arbeitsrecht[1]. Da ist man als EU-Bürger im UK deutlich besser gestellt.

Nun aber endlich zur Musik. Das neueste Album 300 Days at Sea wurde im Mai veröffentlicht und wurde über Pledge Music finanziert. Auf der Seite gibt es einen Song zum anhören. Um den soll es hier aber nicht gehen, sondern um einen alten Song namens Sugar von ihrem 94er-Album Oyster. Der Text ist heftig und auch der Song ist so gar nicht kuschelig, wie man das vielleicht von Ms Frith erwartet. So richtig wütend wird es aber erst gegen Mitte. Überzeugt Euch selbst:

Stöckchen: Bin ich bibliophil

Die Frage ist eigentlich rhetorisch, aber man dem auch semi-wissenschaftlich auf den Grund gehen. Denis/gorgmorg hat eine Frageliste in der Unfugfabrik entdeckt und beantwortet. Jenny bittet nicht nur um Teilnahme, sondern auch um Feedback und das gibt es natürlich ebenfalls. Auf geht’s:

  1. [x] Du gehst nie ohne Buch aus dem Haus.
  2. [x] Dein Bücherregal nimmt den größten Teils deines Zimmers ein.
  3. [x] Du teilst dein Bett mit Büchern.
  4. [x] Du inhalierst den Geruch von Büchern.
  5. [ ] Du streichelst Bücher.
  6. [x] Du kaufst jedes Mal etwas, wenn du in eine Buchhandlung gehst.
  7. [ ] Dein SuB[1] ist dreistellig und tendiert zur Vierstelligkeit.
  8. [ ] Du unterhältst dich mit den Buchcharakteren.
  9. [ ] Du gibst im Monat mehr Geld für Bücher, als für Lebensmittel aus.
  10. [x] Du bereist die Orte, die in deinen Büchern genannt werden.
  11. [x] Du hältst Bücher für eine bessere Altervorsorge, als Aktien etc. .
  12. [ ] Du zeltest am Tag der neuen Bucherscheinung deines Lieblingsautor vor der Buchhandlung deines Vertrauens, um als erste/r ein Exemplar zu ergattern.
  13. [ ] Deine Familie und Freunde wisse nicht mehr, welches Buch sie dir zum Geburtstag schenken sollen, weil du schon alles hast.
  14. [x] Du verbindest mit mindestens ¼ deiner Bücher im Regal ein Ereignis, an das du dich gerne zurück erinnerst.
  15. [x] Bei dem Wort Buch, wirst du sofort aufmerksam.
  16. [ ] Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr wie du aussiehst, weil du ständig ein Buch vor der Nase hast.

Linktipp: Projekt Teamw0rk

Ungewöhnliche Ideen muss man unterstützen und erst Recht, wenn sie von jungen, intelligenten, kreativen, frischen Menschen stammt. Da die beiden Ideenfinder ihr Projekt am besten beschreiben können, kopiere ich einfach mal, was genau Teamw0rk sein soll:

Das Internet ist voll mit Künstlern und Personen, die irgendetwas schaffen – seien es Blogartikel, Blogkommentare, Musikstücke, Videos, Webseiten, Templates, Comics, Spiele, Grafiken, Malereien und so weiter und so fort.

Wir vom Projekt Teamw0rk möchten dieser Liste nun einen neuen Punkt hinzufügen: Ein Theaterstück. Aber wir wollen nicht nur einfach irgendein Theaterstück schreiben. Nein: Wir wollen irgendein Theaterstück zusammen mit Euch schreiben! Mit Euch allen, die Ihr da draußen vor Euren Rechnern sitzt und Lust dazu habt.

Über uns

Wir, das sind Johannes F. (HerrSalami.de) und Moritz C. (laute-irrt.de). Zwei ehemalige Schüler, die im Jahr 2011 ihr Abitur gemacht haben und die sich nur über das Internet kennen. In unserer Freizeit schreiben wir beide sehr viel – Blogartikel, Kurzgeschichten, Prosa, Gedichte,… die Liste ist endlos (ist sie nicht wirklich, aber das klingt sehr gut).

Der Ablauf

Die Besucher dieser Seite gestalten den Inhalt des Stücks mit. Die Charaktere, die Story, einfach alles. Das geht ganz einfach in Form von Kommentaren unter dem aktuellsten Beitrag im Menüpunkt „DAS STÜCK„. Jede Woche wird die Geschichte so weiter gesponnen, wobei wir zwei dazu da sind, zwischen allen Gedanken auszuwählen, sie zu kombinieren und dann in die Form eines zusammenhängenden Theaterstücks zu pressen.

Für alle Neulinge gibt es hier eine Zusammenfassung des aktuellen Inhalts des Stücks.