Willkommen zum dritten Teil meiner kleinen Serie, wo es diesmal um die angekündigte Sahne gehen soll. Wie auch bei der Milch gibt es hier fetthaltige Unterschiede. Wie ich gerade bei Wikipedia gelernt habe “ist [Sahne] physikalisch gesehen eine Emulsion von Milchfett in Wasser, die daraus durch Emulsionsumkehr hergestellte Butter eine Emulsion von Wasser in Milchfett.”
Muss man nicht unbedingt wissen, denn es reicht, dass es in Deutschland süße und saure Sahne gibt. Grob gesagt. Bei der sauren kann man noch Schmand und Crème fraîche hinzuzählen, aber meine Geschichte handelt von Schlagsahne. Ich stand im Supermarkt und brauchte für einen Nachtisch (für geladene Gäste!) Schlagsahne, d.h. whipping cream, die aber nicht aufzufinden war. Es gab nur single, double und clotted cream. Da mir die double cream als viel zu dick und schwer in Erinnerung war, habe ich single cream genommen, was ein fataler Fehler war.
Nach mehreren Minuten vergeblichen Rührens habe ich parallel auf dem Handy im Internet nach Erklärungen gesucht und herausgefunden, dass die 18% Fett nicht ausreichen, denn damit die Sahne steif wird, benötigt es mindestens 30%. Wieder was gelernt! Die single cream wird hier so wie sie ist über den Kuchen oder die Erdbeeren gegossen. Mir kommt das nicht sehr appetitlich vor, aber ist sicherlich nur Gewöhnungssache.
Umgekehrt rümpfen die Briten sicherlich die Nase über die deutsche Kaffeesahne mit 10%. Diese wird zwar immer seltener benutzt, aber meine Großeltern können sich kaum etwas anderes in den Kaffee vorstellen. Hierzulande ist das wiederum die half cream (12%, laut Wikipedia “uncommon, some cocktails”). Für den deutschen Kaffee wird vielleicht noch Kondensmilch akzeptiert, welche normalerweise 10% Fettgehalt hat.




Dann war scheinbar (


