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juliaL49. Bisher .
Da wollte ich mir einen frischen Kaffee vom Kaffeevollautomaten holen und habe zum Glück nochmal in die Tasse geschaut. Der Inhalt ließ mich erschauern: Schimmel in knallorange in einer gallertartigen Masse.
Merke: vor dem Wochenende immer schön die Kaffeetasse ausspülen, damit es am Montag nicht die Augen und den Magen verdirbt!
So, Kinners, dat war schon der komplette Beitrag.
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Schon seit dem letzten November gilt im öffentlichen Dienst im Länderbereich ein neuer Tarifvertrag. Genau habe ich mich damit nicht beschäftigt, ich habe das Merkblatt dazu (PR-Info 11 – August 2006) nur ein wenig überflogen. War zu kompliziert geschrieben als dass ich irgendwas verstanden hätte. Aber ein Kollege machte mich auf folgenden Satz aufmerksam (Hervorhebungen von mir):
Wurde die höchste Lebensalterstufe noch nicht erreicht, erfolgt die Überführung in eine individuelle Besitzstands-Zwischenstufe, aus der heraus für alle Beschäftigten am 01.11.2008 der Aufstieg in die dann zutreffende nächste Erfahrungsstufe erfolgt.
Was man sich unter einer Erfahrungstufe vorzustellen hat, kann ich nicht beantworten. Aber sie werden hier neu eingeführt. Und zwar wirklich ganz pünktlich:
Mit dem Wechsel in den neuen Tarifvertrag zwischen dem 31.10.06, 24.00 Uhr, und dem 01.11.06, 0.00 Uhr, erfolgt die Überleitung der Beschäftigten (Ausschlussfrist von 6 Monaten) in ein neues Entgeltsystem (Entgeltgruppen E 1 bis E 15), in dem an Stelle der bisherigen Lebensalterstufen Erfahrungsstufen eingeführt werden.
Wie viel Zeit vergeht denn zwischen 24 Uhr des einen und 0 Uhr des folgenden Tages? Ist das nicht beides Mitternacht? Oder sehe ich das jetzt ein wenig zu salopp? Angenommen, da tun sich ganze Zeit-Unterwelten auf, da bieten sich ungeahnte Plotkonstrukte für die Serie 24.
So, Kinners, dat war schon der komplette Beitrag.
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Gestern und heute gibt es ein interessantes Wetterphänomen im Norden. Warme Luft aus Südwesten und kalte Luft aus Nordosten treffen sich und so werden es in Niedersachsen (Osnabrück, Nordhorn) bis 13 Grad, während es in Greifswald, Wolgast und Rügen -2 Grad werden sollen. Mein touchtheSky-Widget von Opera sagt mir, dass es heute morgen allerdings noch gefühlte -16 Grad in Greifswald sind (reale Temperatur: -8 Grad) durch den leichten Südost-Wind (14 km/h SE in der Grafik).
In der dieswöchigen Ausgabe des Greifswalder Anzeiger gibt es auf der Titelseite ein Gespräch mit Stefan Kreibohm (der mit dem Puschelmikrofon vor dem Leuchtturm auf Hiddensee). Im Artikel heißt es zu Beginn
Der diesjährige Winter ist eindeutig zu warm. Sechs Grad Celsius[] über dem Mittelwert bewegen sich die durchschnittlichen Temperaturen seit Winteranfang. Der Grund dafür, weiß Stefan Kreibohm, der im Meteomedia-Studio Hiddensee das Wetter beobachtet, sei die konstante Wetterlage: “Seit Wochen haben wir einen kräftigen West-/Südwestwind”, der bis weit bis nach Mitteleuropa hinein bis Moskau und St. Petersburg, zum Teil bis zum Ural zu spüren ist. Die Folge der zahlreichen und kräftigen Tiefs: In breiten Teilen Europas konnte der Winter keinen Einzug halten. Dieses Phänomen habe es laut Statistik zuletzt 1974/75 gegeben.
Sieht so aus, als ob der Nordost-Wind (bzw. Südostwind) zur Zeit auch was zu melden hat. Vielleicht wird es doch noch ein wenig Winter. Aber solange es nicht so kalt wird wie letztes Jahr (gefühlte Temperatur auch tagsüber unter -20 Grad), kann es mir recht sein.
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juliaL49. Bisher .
Der chinesische Kalender verheißt dieses Jahr ein ganz besonderes Jahr. Kinder, die dieses Jahr geboren werden, sollen sehr viel Glück haben. Die Geburtenkliniken in Südostasien sollen schon jetzt starken Zulauf haben.
Diese Kombination von Schwein und Feuer (golden) kommt nur alle 60 Jahre vor. Es gibt nämlich im chinesischen Kalender sowohl die zwölf Erdwzweige/Tierkreiszeichen (Ratte, Rind, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Schaf, Affe, Hahn, Hund und Schwein), als auch die zehn Himmelsstämme, d.h. die fünf Wandlungsphasen (Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser) in Kombination mit Yin (Luft) und Yang (Himmel). Demnach bin ich in einer Kombination von Affe und Metall (Himmel) geboren.
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juliaL49. Bisher .
Zum Weiberdonnerstag ist es mir wieder vermehrt aufgefallen: gestreifte Krawatten sind zu 99.9% von links unten nach rechts oben gestreift. Hat das einen bestimmten Grund?
Ich hätte ja fast behaupten wollen, dass es das andersherum nicht gibt. Aber leider habe ich im Januar zum allerersten Mal eine Krawatte gesehen, die von links oben nach rechts unten ging. Bei Guido Westerwelle, die Krawatte war schwarz-grün gestreift. Diese Farbkombi fand ich seltsam unpassend für ihn.
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Aus aktuellem Anlass[]möchte ich auf die unglaublich hohe Supermarktdichte in der schönen Hansestadt hinweisen. Ende letzten Jahres gab es einen Artikel in einer kostenlosen Zeitung[], weil ein neuer Supermarkt eröffnet wurde. Das Besondere daran war, dass es der vierte in derselben Straße auf einer Länge von einem Kilometer ist. In der Anklamer Straße kann man aus Richtung Europakreuzung gemütlich erst in den Plus, dann in den Netto (neu eröffnet), in den Lidl (auch noch nicht allzu lange dort) und zum Schluss noch in den Penny gehen. Und eine Querstraße weiter findet man auch noch einen Aldi und einen Norma. Im Artikel hieß es, dass in Deutschland durchschnittlich ein Supermarkt auf 6000 Einwohner kommt, während sich in Greifswald nur 2000 Einwohner einen Supermarkt teilen müssen.[]
Die erwähnten sechs Supermärkte kann ich alle ohne großen Umweg auf meinem Heimweg aufsuchen und trotzdem reicht das manchmal nicht, um an sein Essen zu kommen. Als schwache Entschuldigung möchte ich vorbringen, dass der einzige, an dem ich direkt vorbeifahre das gewünschte Produkt überhaupt nicht führt. Ich habe mir fest vorgenommen, dass ich heute dran denke.
Ein anderes Problem dabei ist allerdings, dass dies alles verhältnismäßig kleinflächige Supermärkte sind und daher alle etwa das gleiche “umfangreiche” Sortiment führen. Sucht man mal etwas Ausgefalleneres, hat man ein Problem bzw. man muss schon etwas weiter raus fahren.
Ich hatte neulich ein unglaubliches Erlebnis mit unserem Freund und Helfer, von dem ich kurz berichten möchte. Ich war mit dem Fahrrad unterwegs und habe einen grün-weißen Bully weiter vorne auf der Straße gesehen, der verdächtig langsam fuhr. Also bin ich pflichtbewusst auf der Straße und nicht wie sonst auf dem Gehweg gefahren. Doch als ich dann an dem Bully vorbeifuhr, sprach mich der Beifahrer an. Ich habe es beim ersten Mal gar nicht mitgekriegt, weil ich meine Kopfhörer anhatte. Aber darauf ist er nicht weiter eingegangen, wo ich wohl großes Glück gehabt habe. Die eigentliche Frage war, ob ich denn nicht das Schild am Anfang des Gehwegs gesehen habe, der diesen neuerdings als gemeinsam für Radfahrer und Fußgänger benutzbar auswies. Hatte ich natürlich nicht, weil ich ja jeden Tag da lang fahre und seit langen nicht mehr auf die Beschilderung achte. Mein Argument war aber, dass die Fußgänger einen immer ansch***, wenn man auf dem Gehweg fährt (habe ich echt so gesagt, ist mir rausgerutscht). Aber das Erstaunliche an der Geschichte war, dass der Polizist meinte, beim nächsten Mal Ansch*** soll ich sagen, dass die Polizei gesagt hat, dass ich auf dem Gehweg fahren soll. Hat der tatsächlich so gesagt. Sehr überraschend, hat vielleicht zuviel Schimanksi geschaut… (Bildquelle: Wikimedia Commons)
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Ich bin ein großer Fan von den Uhrzeitbezeichnungen “Viertel” (= viertel nach) und “Dreiviertel” (= viertel vor), weil ich das ganz einfach für logisch halte: Viertel → Halb → Dreiviertel → Ganz (= um).
Als Nebenbemerkung: das wird oft als Grund für Verständigungsschwierigkeiten von Ost und West genannt (es gab letztes(?) Jahr einen Artikel in der Print-Ausgabe des Neon-Magazins; hab ich beim Arzt gelesen). Aber diese Bezeichnungen sind auch in Süddeutschland gebräuchlich. Bei Wikipedia zur Begriffserklärung Viertel heißt es:
Eine Zeitbezeichnung vor allem im süddeutschen (Baden, Franken, Schwaben, Kurpfalz, Pfalz, Österreich) und ostdeutschen Sprachraum. Zum Beispiel Viertel Sechs = Ein Viertel der sechsten Stunde (5:15 oder auch 17:15), aber auch Dreiviertel Sechs = Viertel vor Sechs (5:45); verbreiteter, aber eben nicht in dem genannten Sprachraum: Viertel nach sechs = Viertel Sieben (6:15).
Und da ich von meinen knapp 27 Jahren mehr als 15 Jahre in Baden, Schwaben oder Ostdeutschland verbracht habe (= 56 %), kann ich gar nicht anders als “Viertel” und “Dreiviertel” zu sagen…
Mein erster Kontakt mit diesem Uhrzeitkonstrukt war im zarten Alter von sieben Jahren. Wir waren gerade vom Ruhrgebiet an den Neckar gezogen und ich war bei einer neuen Freundin. Meine Mutter hatte mir eingeschärft, dass ich an diesem Tag unbedingt um halb sechs zu Hause sein müsse. Also erkunigte ich mich beim Vater meiner Freundin nach der Uhrzeit. Der gab als Antwort “Viertel sechs”. Oh da bin ich aber nach Hause gesaust und war noch überraschter als meine Mutter, als ich erfuhr, dass ich mehr als pünktlich zu Hause war.
Kinners, dat ist nur eine VORSCHAU auf Was ist so falsch an “zwanzig nach”?
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vor 3 Jahren, 5 Monaten unter
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juliaL49. Bisher .
Meine Vergesslichkeit nimmt manchmal beängstigende Züge an. Vergesslichkeit nicht im Sinne von “Dinge verlegen” (sich zu merken, wo man Dinge hingelegt hat, kann ich gut – übrigens eine typisch weibliche Eigenschaft). Nein, Vergesslichkeit im Sinne von sich Etwas vornehmen (“Denkst du bitte noch dran nachher…”) und nicht ausführen oder im Sinne von eine Tätigkeit beginnen wollen und dann nicht mehr weiterwissen mit “Was wollte ich denn grade noch?”
Jüngstes Beispiel: vorletzte Nacht konnte ich über einen längeren Zeitraum nicht schlafen und habe Probleme gewälzt. Drei davon erforderten eine Internerrecherche, d.h. es musste auf den nächsten Morgen im Büro verschoben werden. Ich habe mir fest vorgenommen, keins der drei zu vergessen und alles mehrmals laut aufgesagt. Aber schon beim Frühstück wusste ich nur noch das erste und dritte zu bewältigende Problem. Zum Glück gab es im Verlauf des Tages ein Gespräch, das genau das zweite Thema berührte und ich habe mich erinnert.
Mein Lieblingsbeispiel (schon länger her): ich sitze am Schreibtisch und möchte etwas tun, dass meine Aufmerksamkeit Richtung Regal lenkt. Ich drehe mich also auf meinem Stuhl um 90 Grad und schon habe ich vergessen warum! Zum Glück fiel mir auch hier einige Stunden später wieder ein, was das war.
Ärgerlich ist es nur, wenn ich auf dem Heimweg noch was erledigen wollte, z.B. Einkauf eines zeitnah relevanten Lebensmittels und dann seelenruhig am Supermarkt vorbeifahre.
Kinners, dat ist nur eine VORSCHAU auf Vergesslichkeit ist (… schon vergessen)
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