Oje, es ist tatsächlich schon einige Monate her, dass ich Euch neuen Vokabeln versorgt habe. Aber der Englisch-Blog aka Markus fragt jeden Tag bei Twitter und deswegen berichte ich heute von einer meiner Antworten.
Die zugehörige Serie ist die einzige aus den USA, die ich diese Saison verfolge, da ich im September spontan beschlossen hatte, “meine” vier Serien nicht mehr zu gucken. Eigentlich wollte ich es dabei belassen…
Aber natürlich ist auf Ini Verlass, dass er mir doch wieder eine schmackhaft macht. Es handelt sich um Homeland (mehr dazu unten) und zwar die Folge Clean Skin. CIA-Agentin Carrie ist spitze außer beim Hausfrauen-Dasein und so spielt sich folgender Dialog beim Überwachen ab:
VIRGIL
Got any tomatoes?CARRIE
In the crisper.VIRGIL
Any from this century?CARRIE
Uh, in the cupboard, there might be a jar of something.

Wo bewahrt man Tomaten auf? Richtig, an einem trockenen Ort bei Zimmertemperatur fern von anderem Gemüse oder Obst, da die doofen Dinger Ethen (=Reifegas) ausdünsten. Aber Carrie weiß das anscheinend[1] nicht und so lagert sie ihre Tomaten im Gemüsefach des Kühlschranks. Da kann man sie auch viel leichter aus den Augen verlieren. Der Begriff ist entweder so offensichtlich oder obskur, dass er nur in einer Diskussion bei LEO zu finden war. Aber man weiß nie, wann man das mal anwenden kann! Ansonsten einfach vegetable cooler sagen.
Nun zur Serie. Von der Prämisse her müsste mich das abschrecken, von wegen Krieg und Patriotismus und so. Kommt auch genug drin vor, aber aus interessanten Blickwinkeln und (bis auf kurze Ausnahmen) nicht zu aufgeplustert. Für die Serie sprechen Claire Danes (wo ich mir erst gerade in England die My So-Called Life-Box gesichert habe), Mandy Patinkin (den ich seit Dead Like Me alle meine Hörbücher einsprechen lassen möchte), Morena Baccarin (was für Castle gilt, muss auch hier gelten). Ich könnte auch noch David Harewood in diese Aufzählung werfen, aber er tauchte erst in der absolut unterirdischen dritten Staffel von Robin Hood auf und deswegen zählt er dagegen. Ein bisschen wird das durch The End of Time[2] ausgewogen. Und er ist Brite.
Ähm ja, also die Serie kann man sich durchaus angucken, soweit ich das nach fünf Folgen beurteilen kann. Ich hoffe sehr, dass es wie bei 24 nach einer Staffel es eine Art Auflösung gibt und nicht wie bei Lost ein sinnloses Tanzen um den heißen Brei über mehrere Staffeln. Aber damit muss man wohl leben bei US-Serien. Seufz.
- Ha, guter Einwurf für den Unterschied von anscheinend und scheinbar. Hier ist ersteres angebracht, da wir davon ausgehen müssen. Wenn ich scheinbar schreiben wollte, wüsste sie es eigentlich und tut nur so als ob. [↩]
- Die finale Doppelfolge des zehnten Doktors aus – wer hätte es vermutet – Doctor Who! [↩]








DOCTOR
HENRY, DUKE OF BUCKIGHAM [entering]
