Jaja, das sieht hier gerade etwas ungewohnt aus. Ein unvorhergesehenes Theme-Update hat alles durcheinander gebracht. Das Wiederherstellen bzw. Anpassen dauert noch einige Jahre und in der Zwischenzeit kann es hier öfter mal komisch aussehen. Am besten den Feed abonnieren, dann ergibt sich dieses Problem.

Autoren-Archiv für juliaL49

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Kopfnicker-Mixtape (Beetys Blog-Parade)

Gute Ideen dürfen ruhig wiederholt werden und Beety veranstaltet erneut eine Blog-Parade zum Thema Mixtapes, diesmal mit drei optionalen Themenvorschlägen. Da die Laufzeit ganze sechs Wochen beträgt, habe ich auf eine Eingebung zu einem knackigen Oberbegriff gewartet oder eine zu einem der vorgegebenen Themen Kopfkino, Kopfnicker oder Kopflos erhofft. Diese Woche war es dann soweit, als ich ein Video gesehen habe (dazu gleich mehr) und ich präsentiere:

Kopfnicker: Das Wohlfühl-Elektro-Mixtape eines Nicht-Elektro-Hörers

Wie Ihr wahrscheinlich wisst, ist elektronische Musik normalerweise nicht mein Ding, weil ich das generell für seelenlose Musik halte. In den letzten Jahren sind mir aber einige wunderbare Gegenbeispiele begegnet und um diese soll es hier gehen. Um mein Mixtape aufzufüllen, habe ich die mir bekannten Vertreter (Architecture in Helsinki, The xx, Yeasayer, to my boy, MGMT) bei Last.fm und Spotify abgesucht auf gleiche ähnliche Künstler, die mir bekannt vorkommen, und diese dann einer näheren Prüfung unterzogen. Die Auswahl mag Kenner der Materie überraschen bzw. gerade nicht, aber wie gesagt, ist das eigentlich nicht mein Genre und ich bin danach gegangen, ob diese Songs (Stücke?) mich ansprechen, wie z.B. von Miike Snow, Dead Disco und Delphic. Ich habe auch ein paar alte Bekannte eingefügt, wie die Klaxons, Phoenix und La Roux.

Kommen wir endlich zum fertigen Produkt. Das Mixtape hat 90 Minuten Spielzeit und ich habe hoffentlich eine gute Abwechslung und Rhythmus gefunden. Wer Spotify nutzen kann, dem sei die entsprechende Playliste ans Herz gelegt. Für alle anderen habe ich eine mit Grooveshark gebastelt:

Blick über den Tellerrand vom 12. March 2010

Die 15 besten Song-Filmszenen-Symbiosen (11. March 2010)

Geht es euch auch so? Es gibt so Songs, die mich sofort an einen Film oder eine spezielle Filmszene erinnern, sobald ihre ersten Takte erklingen, weil eben diese Songs den Film oder die Szene erst zu dem gemacht haben, was sie sind. Wie hätte z.B. das Ende von Fight Club gewirkt, wäre dort nicht “Where Is My Mind” von den Pixies eingespielt worden? Hätte die große Überdosis-Szene in Trainspotting das selbe ausgedrückt, wenn man sie nicht mit Lou Reed’s “Perfect Day” unterlegt hätte?

Eine Ikone und eine postmortale Flut (7. March 2010)

Cash wusste, was Leiden bedeutet und wie sich schlimme Schmerzen anfühlen. Rubin wählte Songs für ihn aus, die aus der grenzenlosen Welt des Rock und Pop stammten. Nummern, die von Grunge-Bands wie Soundgarden oder Hardcore-Electro-Combos wie Nine Inch Nails geschrieben wurden; bekannte Songs aus dem Werk von Nick Cave, Leonard Cohen, Neil Young, Bob Dylan, Neil Diamond und U2. Mit seinem sonoren Bariton interpretierte Cash diese Lieder völlig neu und begleitete sich dazu auf der akustischen Gitarre. So pur hatte dieser bedeutende amerikanische Sänger zuletzt 1955 bei den Sun Sessions in Memphis geklungen. Cash sang Mörderballaden und Gospels, er sinnierte über den Tod, über Verrat und Verlust. Mit diesen schmucklosen Liedern zwischen Sünde und Sühne erschloss er sich das Publikum der MTV-Generation, das mit Country nichts am Hut hatte, aber viele der gecoverten Songs kannte und von deren düsteren Interpretationen begeistert war.

Über Volltextfeeds und Aufmerksamkeitsökonomie (6. March 2010)

Nächste Woche, Kinder, wird’s was geben!

Das 100. Liedzeilen-Quiz steht an und wird mit großem Tamtam nächste Woche zur gewohnten Zeit stattfinden. Ich habe ein paar Ideen, wie das ablaufen wird, heute aber nicht die Zeit dafür. Und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.

Wer entspannten Rätselspaß sucht, sei zum Postpunk verwiesen.

Buchempfehlung: Mark Haddon – A Spot of Bother

Vor knapp zwei Monaten habe ich Mark Haddons Buch The Curious Incident of the Dog in the Night-Time vorgestellt, das einfach nur fantastisch ist. In den Kommentaren schlug Thomas das zweite Erwachsenen-Buch von Haddon vor, der sonst eher für Kinder schreibt.

Doch erst war ich ein wenig zögerlich, denn die Inhaltsangabe von A Spot of Bother sprach mich nicht so an. Es geht um einen Rentner, der einen verdächtigen Fleck auf seiner Hüfte entdeckt und überzeugt ist, dass er an Krebs sterben wird. Dadurch bringt er sein Leben und das seiner Familie gehörig durcheinander, die allerdings auch selbst genug Blödsinn veranstalten.

Schließlich habe ich mir das Buch gebraucht besorgt und war ziemlich schnell angetan. Haddon hat eine unglaublich tolle Art der Beschreibung, mit sehr vielen kleinen Details, die man kennt, aber nie darauf achtet. Er versteht es, selbst wirklich dämliche Handlungen durch die Gedankengänge der jeweiligen Person als die einzig logische Verhaltensweise darzustellen. Das ist eine weitere Besonderheit des Buches, dass nämlich die vier Hauptpersonen (Vater George, Mutter Jean, Tochter Katie, Sohn Jamie) kapitelweise begleitet werden und man so alle vier und ihre jeweiligen Probleme kennen lernt. Neben Georges “Krankheit” geht es um Jeans Affäre, Katies zweite Hochzeit und Jamies Quasi-Freund. In der Hauptsache geht es um Beziehungen und Missverständnisse und wie schnell sich Situationen und Einschätzungen ändern können. Ein Kapitel ist nichts für zimperliche Leser, aber vielleicht kam es mir auch nur so vor.

Foto-Projekt 52 (2010) #9: Auf Achse

Projekt 52 (2010)Zum erfolgreichen Abschluss der Woche fehlt noch mein Beitrag zum Projekt 52[1] und diesmal lautete das Thema Auf Achse.

Mein Dalek Sgt. Pepper sitzt immer noch auf dem Eisplaneten Groodswoold fest, hat aber mittlerweile eine gebrauchte fliegende Untertasse erstehen können, die ihn in freundlichere Gefilde bringen soll. Soweit zumindest der Plan, denn kurz nach dem Start musste der unerfahrene Pilot eine Crashlandung hinlegen und er schlidderte in einen EisSchneeberg (größere Version):

09 Auf Achse

Das Bild wurde aufgenommen mit einer Belichtungszeit von 1/500 Sek, Blende f/9.5, Brennweite 11 mm und ISO-Empfindlichkeit 200. Wie üblich wurde es nach dem RAW-Import ein bisschen beschnitten und verkleinert.

So ganz zufrieden bin ich mit dem Bild nicht, was hauptsächlich am dreckigen Schnee und der daraus resultierenden ungünstigen Perspektive liegt. Aber die Aufteilung mit dem Hügel finde ich ganz gut. Wie seht Ihr das?

  1. Es handelt sich um ein Foto-Projekt, bei dem die Teilnehmer jede Woche zu einem vorgegebenem Thema ein Foto machen. Die Regeln sehen vor, dass eine bestimmte Figur auf den Bildern zu sehen sein muss. In meinem Fall ist das ein Dalek namens Sgt. Pepper. []

Test: Fotobücher von Pixelspeed

Das Internet und Digitalfotografie vertragen sich ja ganz hervorragend und eignen sich auch, um die wertvollen Fotos ins “reale Leben” zu holen, namentlich durch Poster, Fotobücher, Kalender, Tassen, T-Shirts und hastenichgesehen. Die Firma Pixelspeed ist ein solcher Service, die mir einen Gutschein zur Verfügung stellten und als Gegenleistung gibt es diesen Testbericht.

Wie der Zufall so will, war ich schon länger auf der Suche nach einem Anbieter für Fotobücher, da ich meine Urlaubsbilder vorzeigbar aufbereiten wollte. Also habe ich mich in das Abenteuer gestürzt und mich entschieden, meine beiden England-Urlaube in Buchform aufzubereiten. Der erste Schritt ist der Download des Pixelspeed Layouters und dessen Installation.

Startbildschirm Pixelspeed Layouter

Zusammenstellen des Fotobuchs

Die Software kommt mir bekannt vor und wer schon mal ein Fotobuch zusammengestellt hat, wird der schon begegnet sein. Vorbildlicherweise erscheint beim ersten Start die Hilfe, die ich jedoch wie gewohnt ignoriere. Wichtig ist, dass man zu Beginn das Produkt auswählt (hier: Fotobuch) und einige Voreinstellungen vornimmt (hier: schräge Anordnung, keine Schrift).

Die Aufteilung der Software ist ganz clever gemacht und übersichtlich. Allerdings treibt mich das Layouten der einzelnen Seiten fast in den Wahnsinn. Es ist entgegen meiner vorherigen Spezifikation nicht möglich, die Bilder schräg anzuordnen und jedes (!) Layout enthält Textboxen. Man kann eigene Layouts anlegen (Anzahl und Größe der Bild- und Textboxen, Hintergrundfarbe, etc.) und diese abspeichern, was die Arbeit ungemein erleichtert. Rudimentäre Bildbearbeitung ist möglich (Rote-Augen-Entfernen, Drehen (des Bildes innerhalb der Bildbox), Größe ändern etc.).

Fotobuch Bearbeiten

Liedzeilen-Quiz #99

Willkommen, liebe Rätselfreunde zu diesem ereignisreichen und schnapszahligen Donnerstag. Der Postpunk feiert die 66 und hier wird auf die umgekehrte Zahl angestoßen. Diese Woche wird es auch wie gewohnt richtige Musik zu erraten geben.

  • In den gesuchten vier Zeilen wird ein Widerspruch aufgebaut durch eine Angabe und scheinbar gegensätzliche Handlungen dazu. Ist jedenfalls nichts für Agora- oder Photophobiker.
  • Der gesuchte Song kann von Glück sagen, dass er das Licht der Musikwelt erblickte, denn für das zugehörige Album kamen einige Dutzend Songs in Frage, die dann in mehreren Auswahlprozessen auf ein Dutzend reduziert wurden.
  • Laut Album ist alles in bester Ordnung, davor und danach ging es eher um Unterschiede und um Wissenschaft.
  • Der besungene Ort ist je nach Interpretation relativ dunkel (Konsens) oder komplett dunkel (Schreiber).
  • Wenn man nach dem Bandnamen geht, ist die Band nur halb qualifiziert für ihren Job.
  • Der Titel bietet sich in bestimmten Situationen an, die von der Konsensinterpretation vorgegeben ist und er wird auch öfter in solchen Situationen gespielt.

Auflösung: Gesucht war Closing Time von Semisonic (Text, Video). Dem Text nach zu urteilen geht es um eine Bar, die schließen möchte, aber laut dem Drummer der Band ist der Song auch über Geburt. Die Alkoholreferenz beziehen sich auf das Verbot in der Schwangerschaft. Wie ich gerade erst gesehen habe, ist das Video ziemlich cool und deswegen binde ich es ausnahmsweise mal ein:

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 15

projekthoersturzEs ist Mittwoch und das heißt äh gar nichts, denn ausnahmsweise bin ich “früh” dran für die aktuellen Runde im Projekt Hörsturz[1]. Diesmal ist es wieder eine normale Runde mit ganz normalen Songs. Beety hatte die Regeln dahingehend geändert, dass auch die nicht gezogenen Vorschläge bewertet werden können und da es in dieser Runde nur sechs zusätzliche sind, bewerte ich alle elf.

Meine Punkteskala (0 = unerträglich, 0,5 = abschreckend, 1 = Müll, 1,5 = schlecht, 2 = lässt mich kalt, 2,5 = Durchschnitt, 3 = so lala, 3,5 = ok, 4 = mag ich, 4,5 = super, 5 = perfekt) sollte mittlerweile bekannt sein und dass ich bei Videos nur zuhöre.

  • Colin Meloy – Cupid (von mir)
    Tja, wenn der Decemberists-Sänger mit seiner herrlichen Stimme einen bezaubernden alten Song covert, bei dem ich immer die entsprechenden Szenen aus Blackpool vor meinem geistigen Auge sehe und meinem nicht hörsturzgefährdeten Ohr höre, da muss ich die volle Punktzahl geben.
    Punkte: 5 von 5
  • Mardi Gras.BB – Down Down Down (von beam)
    Flötenbläser?! So Zirkusmusik ist in meiner Rangliste nicht weit oben, aber die knarzige Stimme ist ganz ok. Wenn nur die dicke Tuba und die vorlauten Flöten nicht wären…
    Punkte: 1,5 von 5
  • Turmion Kätilöt – Sika (von Konna)
    Eigentlich kann man nie genug Umlaute haben, aber wenn die zwei grässlichsten aller Nicht-Musikgenres sich verschwören, um mir den Abend zu versauen, dann kehrt sich meine Meinung ins Gegenteil. Das kann ich nicht mal komplett anhören, ohne mir geplatzte Trommelfelle zu wünschen.
    Punkte: 0 von 5

Albumstream: Portugal. The Man – American Ghetto

Heute nach ging es heiß her im Twitter-Account von Portugal. The Man, als sie die Veröffentlichung ihres neuen Albums American Ghetto erwarteten. Auf der zugehörigen Seite kann man das Album in verschiedenen Formaten und Kombinationen (digital, Limited, Vinyl, mit T-Shirt etc) erwerben. Ich beschäftige mich nicht genauer damit, da ich noch sechs Wochen nicht einkaufen darf[1]. Glücklicherweise gibt es jedoch ebenfalls das komplette Album im Stream und den Player kann man auf der eigenen Seite einbetten:

Noch habe ich nicht alles gehört, aber es klingt sehr nach Portugal. The Man.

  1. Im Rahmen des sogenannten CDVD-Projekts 2010 kaufe ich drei Monate lang keine Musik und DVDs. Das mache ich jedes Jahr so aus Geld-, Zeit- und Platzgründen. []
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49 SunsSinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.

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» Liedzeilen-Quiz startet in 3 Tagen, 9 Stunden, 7 Minuten
» Aktuelle Runde im Projekt Hörsturz endet in 5 Tagen, 2 Stunden, 7 Minuten
» CDVD-Projekt 2010 endet in 27 Tagen, 18 Stunden, 6 Minuten
» Towel Day in 2 Monaten, 10 Tagen, 16 Stunden, 7 Minuten

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