Archiv für den Autor: juliaL49

Englisch Lernen mit TV-Serien #52: cupidity

Es ist tatsächlich schon neun Monate seit der letzten Erfüllung meines Bildungsauftrags und das muss schnell geändert werden. Gestern Abend lief die letzte Folge der siebten Staffel Doctor Who mit Auftritten der “klassischen” Doktoren und da möchte ich die Gelegenheit ergreifen das als “beste TV-Folge” gewählte The Caves of Androzani einzubinden.

Zugegebenermaßen habe ich das ausgewählte Wort nicht während des Anschauens entdeckt, sondern im Blog Classical Gallifrey. Wer die Geschichte kennt, sollte den Beitrag lesen, denn die Interpretation ist zwar lang, aber tief und ausführlich.

Doch für den Moment ist das irrelevant, denn wir möchten ja was lernen:

SHARAZ JEK
So, you thought to follow me. I expected that you would, and now you have learned the price of your curiosity.

STOTZ
Is that thing back there one of your pets?

SHARAZ JEK
The magma creatures never ascend above Blue Level. And they have, in any case, no taste for my androids, only flesh and blood.

STOTZ
You tricked us into that!

SHARAZ JEK
No, you were led by your own cupidity. Greed, heedless of caution, lures many a man to his death.

Masken waren damals modisch voll im Trend.

Masken waren damals modisch voll im Trend.

Wieder einmal kann man die ungefähre Bedeutung von cupidity als Begierde, Habgier (LEO) herauslesen. Im free dictionary heißt es

Excessive desire, especially for wealth; covetousness or avarice.

Und damit steigt der Zähler für Synomyme auf ganze vier. Jetzt seid Ihr für die nächste Diskussion mit einem Investment-Banker gerüstet!

Song des Tages: The Indelicates – Not Alone

Es ist knapp acht Monate her, dass ich auf die Vorfinanzierung des vierten Indelicates-Albums hingewiesen habe. Diese Woche ist das Album nun offiziell erschienen, d.h. Part 3 wurde an die Unterstützer verschickt und damit auch alle evlt. gekauften Pakete.

Hier ist meins: (wobei das Fudge mittlerweile schon anders aussieht)

Ein Level-6-Paket von Diseases of England (Poster der ersten beiden Teile fehlen)

Ein Level-6-Paket von Diseases of England (Poster der ersten beiden Teile fehlen)

Und zur Feier des Tages gibt es auch ein neues Video zu Not Alone, das wunderbar den Inhalt des Songs widergibt. Unbedingt bis zum Ende schauen!

Und wer unverständlicherweise das Album nicht vorbestellt hat, kann es im Corporate Records Shop kaufen. Neben digitaler Version, CD und Vinyl gibt es von den Paketen auch das Lyric Book und die Video-DVD dazu.

Liukad #8: Running for Charity

Dieses urbritische Thema wollte ich schon sehr lange behandeln und da es diese Woche persönlich aktuell geworden ist, ergreife ich die Gelegenheit. Doch fangen wir von vorne an.

Wer sich einmal auf die Insel verirrt hat und sich die Läden genauer angesehen hat, dem wird aufgefallen sein, dass es sehr viele sogenannte Charity Shops gibt. Auch in Büchern, Filmen und Serien wird oft auf “Oxfam Shops” hingewiesen. Diese Läden basieren darauf, dass man ihnen Kleidung, Bücher, Krimskrams, und was nicht alles spendet, das sie dann verkaufen. Es sind vor allem Krebs- bzw- Krankheits-Forschungs-Wohltätigkeitsorganisationen, aber auch Organisationen für Obdachlose, christliche Vereine und das besagte Oxfam sind dabei. Und dass Recycling hierzulande erst langsam in Schwung kam, ist (angeblich) auf diese Charity Shops zurückzuführen.

Im gleichen Tätigkeitsbereich gibt es jedes Jahr die Aktionen Children in Need (November) und Red Nose Day (März), wo während eines Telethons[1] und mit Spezialangeboten in Supermärkten und mehr oder weniger verrückten Aktionen von Schulklassen, Privatpersonen, Bürogemeinschaften und überhaupt dem ganzen Land Geld gesammelt wird. Es ist üblich, dass es einen Kuchenverkauf gibt und die Bereitschaft zu spenden ist sehr weit verbreitet und selbstverständlich. In Deutschland werden jährlich um die 3 Milliarden Euro gespendet, während es hierzulande um die 10 Milliarden Pfund sind. Das ist beachtlich, wenn man die geringere Bevölkerung und den höheren Wert der Währung bedenkt (Quellen: UK, D).

Pudsey Bear and Red Noses

Pudsey Bear von Children in Need und die Nasen vom Red Nose Day

Rachel Sermanni Tour Recordings: 5 kostenlose Downloads

Die bezaubernde Rachel Sermanni habe ich mittlerweile dreimal live gesehen und gerade ist sie in Europa auf Tour. In Deutschland war sie schon und vielleicht hattet Ihr ja das Glück sie zu sehen. Wenn nicht, dann könnt Ihr Euch anhören, was Ihr verpasst habt und für das nächste Mal Besserung geloben!

Rachel hat bei Soundcloud fünf Songs der aktuellen Tour zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt. Um da ranzukommen, muss man sich allerdings per Email registrieren. Also schnell Formular ausfüllen, wo es heißt:

Rachel has released a series of exclusive live recordings captured across her recent tour of mainland Europe. Each track is available to download free, staring with a stunning version of ‘Breathe Easy’ from her show at Ekko in Utrecht, followed by ‘Eggshells’ live from Liechtenstein, ‘Ever Since The Chocolate’ from Mantova, ‘I’ve Got a Girl’, and finally ‘Burger Van Song’ from Zürich. Please sign up below to stream and download all five tracks. Enjoy the music.

Um die Entscheidung einfacher zu machen, hier ein Video, wo sie auch ihren Namen sagt, damit Ihr auch wisst, wie man das ausspricht, wenn Ihr ein Ticket oder eine CD kaufen wollt:

Dieser Song ist einer der fünf, also schnell, schnell!

The Innertube timelapse – life in Edinburgh’s fastlane

Radeln in einer hügeligen Stadt ist manchmal frustrierend, aber das ist akzeptabel, solange man ordentliche Radwege hat. Edinburgh hat davon eine ganze Menge und die Seite Inntertube Map ist ein Projekt, das diese in den Mittelpunkt rückt. Es gibt einen Faltplan (ja, echtes Papier!) und auf der Webseite kann jeder Geschichten zu einzelnen Strecken oder Punkten einreichen.

Ich habe mich bisher nur am Rande damit beschäftigt, da mein Stadtteil enttäuschend wenig dezidierte Radwege hat (im (interaktiven) Hintergrund der Seite wäre das “südlich” der dunkelgrünen Strecke). Aber folgendes Video macht Lust auf mehr, für diejenigen, die mal in Edinburgh waren, weckt es hoffentlich Erinnerungen und wer einen Besuch geplant hat, wird vielleicht zum Buchen inpsiriert[1]:

Im zugehörigen Blogbeitrag erzählt der Ersteller einiges zum Entstehungsprozess, natürlich auch zum Wetter:

If anything the elements became a part of the story – and if you live in Edinburgh, you’ll appreciate how dramatically it can change from one moment to the next. I was lucky enough to capture some of those moments. I was on Portobello Prom when sunny skies turned to a blizzard of hail, and at the foot of a snow covered Arthur’s Seat only to see it melt within an hour.

Die Musik ist meinem Geschmack nach schrecklich, aber man die ja stumm schalten und was angenehmeres als Hintergrund hören. Viel Spaß!

  1. In Bezug auf Edinburgh gibt es nur die Gruppe derjenigen, die mal hier waren und derjenigen, die unbedingt mal die Stadt besuchen wollen. []

Whenit.ws: What I was listening to on this day

Für Spotify-Nutzer gibt es mal wieder ein neues Spielzeug, das sich whenit.ws nennt. Man kann ein beliebiges Datum eingeben und erhält (soweit vorhanden) die Charts der USA oder aus dem UK von der Woche.

Ich probiere das mal aus mit einem Datum von vor 33 Jahren, an dem ich allerdings noch keine Musik gehört habe, da ich gerade mal zwei Stunden atmend an diesem Tag verbracht habe:

Wenn Ihr das Widget nicht sehen könnt, probiert diesen Direktlink zu Spotify.

Edinburgh International Science Festival: Richard Feynman, Mars One, bunte Ballons uvm

Morgen geht nach zwei Wochen das Science Festival zuende und ich habe natürlich einige Veranstaltungen (kostenlos wie bezahlt) besucht und viel gelernt.

Ein besonderes Ereignis war die Vorführung der Dokumentation The Pleasure of Finding Things Out über den Physiker Richard Feynman von 1981. Bzw. eigentlich ist es mehr ein langes Gespräch über eben jenes Thema. Der Regisseur/Produzent Christopher Sykes redete andschließend mit Robin Ince über den Film. Natürlich gibt es den auch auf YouTube und wer 50 Minuten Zeit hat, sollte sich das ansehen:

Im Laufe des Gesprächs kamen die beiden auch auf andere Sendungen zu sprechen, die Christopher Sykes mit Richard Feynman erstellt hat. Dabei ging es vor allem um die Serie Fun to Imagine, wo der Nobelpreisträger beim Thema Magnete erstmal die grundlegende Frage “Warum?” bespricht:

Des Weiteren gab es einen Vortrag von Bas Lansdorp über Mars One, seine non-profit Firma, die bis 2023 vier Menschen auf den Mars bringen will. Es ging um die Machbarkeit, die Risiken, die Technologien, die Ernährung, den Zeitplan, Familienplanung, Kolonisation etc. Dabei handelt es sich um eine einfache Fahrt, denn weder existiert die Technologie, um in der dünnen Atmosphäre eine Rakete zu starten, noch würde man es nach der Anpassung an 40% Erdanziehungskraft überleben, wenn plötzlich wieder 1G auf einen einwirken.

The Bells of Saint John: A Prequel – Doctor Who

Jawollja, am Samstag geht es weiter mit der besten Serie aller Zeiten und zwar mit Staffel 7.2. Ich kann es kaum erwarten und habe soweit alle Spoiler vermieden. Deswegen würde ich auch niemals einen Trailer in einem Beitrag zeigen, aber bei einem Prequel mache eine Ausnahme. Diese Form hat sich in den letzten beiden Staffeln eingebürgert und behandelt meist indirekt die kommende Folge, so auch hier:

Es sollte auch in Deutschland verfügbar sein…

Gefunden habe ich das übers Doctor Who Magazine, das mir mit dem Cover das Weihnachtsspecial ein bisschen verspoilert hat und deswegen mache ich mittlerweile nicht mal mehr den Umschlag auf.

Keep on Running

Es ist knapp drei Jahre her, dass ich angefangen habe zu Laufen bzw. mal wieder angefangen habe und dieses Mal dabei geblieben bin. Da ich gestern ein gutes Rennen gelaufen bin, ist es eine gute Gelegenheit diese drei Jahre mal genauer zu betrachten.

So richtig geplant war das nicht, dass ich mit nur vier Wochen Vorbereitungszeit einen 10 km-Lauf absolviere. Ich war Letzte, aber das hat mich natürlich nicht abgeschreckt, denn immerhin habe ich überhaupt die 10 km beendet! Obiges Video bzw. der zugehörige Film waren also tatsächlich eine passende Parallele.

Danach bin ich dabei geblieben dank meiner Motivation aus technischen Gründen (Apps, die die Trainings aufzeichnen), aus Zeitvertreib (Anhören von Hörspielen, hauptsächlich von Big Finish), aus Landschaftsentdeckung (Umzung an den Bodensee), weil man nach praktisch-schicker Ausstattung shoppen kann und einfach weil es Spaß macht und mit der Zeit immer leichter fällt.

Ich habe die folgenden Monate tatsächlich durchgehalten, bin auch im Winter bei Schnee und Eis in Dunkelheit gelaufen. Dafür habe ich zwei Tage die Woche später angefangen zu arbeiten, aber das war es mir wert. Es gab auch Montate, da bin ich nur am Wochenende gelaufen, da die 18 km zu und von der Arbeit mit dem Fahrrad genug Bewegung bedeuteten.

Ein positiver Nebeneffekt ist, dass ich mittlerweile knapp 15 kg an Gewicht abgenommen habe. Das kann aber auch damit zusammenhängen, dass ich nicht mehr eine Packung Snickers am Tag und mehrmals die Woche Big Macs und Chicken McNuggets esse…