Massenverkauf von Büchern, CDs, und DVDs (2): Vergleich

Nachdem der Massenmedienverkauf durch gründliche Überlegungen vorbereitet wurde, geht es nun um den Vergleich von Anbietern und Preisen. Eine erste Anlaufstelle ist werzahltmehr.de

Hinweis: aktuell gibt es für Werzahltmehr-Facebook-Fans bei Cashfix einen 25-Euro-Gutschein. Voraussetzungen und mehr Infos im werzahltmehr-Blog[1], u.a. dass es mindestens 50 Artikel (CD-Alben, deutsche DVDs, Games) sein müssen und bis 30.06.2012 gilt.

Auf der Seite werden mehrere Anbieter verglichen, es kommen ständig neue hinzu, aber einige Schwergewichte fehlen – dazu gleich mehr. Je nach bevorzugtem Verkaufsverhalten empfehlen sich zwei mehr oder weniger aufwändige Strategien.

Angebote für Buchverkauf

Beispiel für Preisangebote (Hinweis: dieses Buch würde ich nicht verkaufen)

weniger Aufwand, weniger Erlös

Wer einfach nur loswerden oder möglichst schnell verkaufen möchte, vergleicht die Preise (per Barcode-Scanner der App (s.u.) oder über die Weboberfläche) und wählt unter den häufiger auftretenden Anbietern mehrere aus. Nach ein paar Versuchen hat man ein Gefühl dafür und wählt z.B. drei oder vier aus. Es werden Stapel der zu verkaufenden Artikel für den jeweiligen Anbieter gebildet.

Zu beachten sind etwaige Mindestankaufspreise oder -mengen und die Erstattung von Versandgebühren. Die meisten Anbieter stellen ein Versandlabel (Paket) zur Verfügung, aber es gibt Ausnahmen.

Einen zusätzlichen Bonus bieten Gutscheine, die z.B. für die erstmalige Nutzung oder für bestimmte Anzahlen von Artikeln gezahlt werden. Einige Anbieter wie cashfix, rebuy oder spieletipps bieten diese regelmäßig an. Eine kurze Suche bei den einschlägigen Gutscheinportalen liefert manchmal erfreuliche Ergebnisse.

mehr Aufwand, mehr Erlös

Wer Zeit und Lust hat, kann den Vergleich aufwändiger gestalten und eine möglichst optimale Lösung aus hohem Preis und geringer Anbieterzahl finden.

Hierzu empfielt es sich einen werzahltmehr-Account anzulegen, denn dann können bis zu fünf Suchpakete angelegt werden, d.h. Listen mit bis zu 50 ISBNs/EANs zum Massenvergleich. Die gespeicherten Pakete können immer wieder erneut abgefragt und geändert werden.

Die Pakte sollten Themenbereiche abdecken, z.B. CDs grob nach Charts, Compilations, Indie, Maxis sortieren, DVDs nach Herkunftsländern (D, UK, USA etc), Genres, Special Editions und Bücher nach Gebieten wie Romane, Krimis, Sachbücher, etc. Der Grund ist, dass der Gesamtpreis pro Anbieter angezeigt wird und nicht pro Artikel. Da verschiedene Anbieter bessere Preise für bestimmte Genres/Gebiete bieten, sind diese bei Themensortierung gebündelt in einem Paket und gehen nicht zwischen den “n.v.” (nicht verfügbar) verloren.

Pakete bei werzahltmehr

Pakete bei werzahltmehr.de

Das Zusammenstellen der Pakete erledigt man am einfachsten mit einem Smartphone und der entsprechenden App (Android, iPhone/iPad). Man meldet sich mit seinem Account an, fügt bis zu 50 Artikel zum Warenkorb hinzu und übermittelt diese dann an den Account. Auf der Weboberfläche wird dann der Vergleich gestartet.

Der größte Anbieter momox ist nicht in der abzufragenden Anbieterliste enthalten. Es empfielt sich deshalb die ISBN/EAN-Liste aus werzahltmehr zu exportieren und bei momox hochzuladen. Momox hat eine eigene App (Android, iPhone/iPad).

Die Preise sind bei momox häufig niedriger als der Höchstpreis und es werden vergleichsweise wenige Artikel akzeptiert. Der Funktionsumfang auf der Webseite und die Schnelligkeit bei der Bearbeitung sind jedoch vorbildlich. Wem es also darauf ankommt, der sollte diesen Anbieter ebenfalls in Betracht ziehen.

Die Preisangebote der bei werzahltmehr und momox überträgt man in eine Excel-Tabelle und kann so genauer vergleichen. Ich habe das mit bedingter Formatierung gelöst (Farbskalen und Symbolsätze) und so einen guten Überblick bekommen, wie ich bei nur zwei bis drei Anbietern den höchsten Erlös bekomme. Für jede Warengruppe (Bücher, CDs, DVDs) habe ich mir Mindestpreise gesetzt und teilweise im Einzelfall entschieden, ob ich den Preis akzeptieren würde.

Tabelle mit Überblick über Medienverkauf

Tabelle mit Überblick über meinen Medienverkauf

Bei beiden Methoden werden als nächstes die ausgewählten Artikel beim jeweiligen Anbieter in den Warenkorb gelegt und der Verkauf abgeschlossen. Die Tipps und Hinweise dazu gibt es im nächsten Beitrag.

Zum Vergleich gibt es sicher noch viele weitere Tipps, z.B. wie man noch effizienter die Artikel auf Anbieter verteilt und noch eher an die optimale Lösung kommt. Nur her damit! Fragen sind ebenso willkommen.

  1. Das ist eine echte Empfehlung, denn Cashfix habe ich selber mehrfach genutzt und als sehr zuverlässig erfahren. Da ich den Gutschein nicht nutzen kann (keine 50 Artikel mehr) gebe ich diesen gerne an jemand anders. Einfach melden! []

Massenverkauf von Büchern, CDs, und DVDs (1): Vorbereitung

Im letztem November habe ich angefangen, meine Mediensammlung aufzulösen und bin auf verschiedenste Arten bisher über 600 Bücher, CDs und DVDs losgeworden. Meine Beweggründe habe ich in diesem Beitrag dargelegt. Wie man den Verkauf möglichst geschickt durchführt, möchte ich in einer Beitragsserie vorstellen.

Wenn es darum geht, schnell viel loszuwerden, kann man auf die “klassischen” Varianten wie eBay, Amazon Marketplace, PlayTrade nicht setzen, da diese auf Einzelverkäufen beruhen. Ich wollte die Sachen mindestens im Dutzend loswerden. Also habe ich mich auf die sogenannten Ankaufportale konzentriert, die gebrauchte Medien wie Bücher, CDs, DVDs, aber auch Computer-/Videospiele annehmen. Letzteres war für mich irrelevant, aber wer einige davon zu verkaufen hat, für den sind meine Tipps wahrscheinlich ebenso hilfreich.

Angebote für Buchverkauf

Beispiel für Preisangebote (Hinweis: dieses Buch wird nicht verkauft)

Bevor man mit dem Verkaufen beginnt, sollte man sich im Klaren sein, dass das ein wenig Aufwand bedeutet, aber man wird mit mehr Platz in der Wohnung und mehr Geld auf dem Konto belohnt. Beachten sollte man Folgendes:

  • Was genau will ich verkaufen?
    Man sollte von Anfang an alles raussuchen, was verkauft werden soll und sich möglichst nicht umentscheiden. Mir ging es so, dass sich die Gruppe der “Die verkaufe ich nie!”-Medien über die Monate stark reduziert hat, was den Aufwand vergrößert und die Verkaufsmöglichkeiten verringert hat.
  • Welchen Zustand haben meine Medien?
    Hier ist es von Vorteil, wenn man seine Dinge immer pfleglich behandelt hat, denn je nach Anbieter werden Bücher wegen Rückenknicken oder CDs wegen zerbrochener Hüllen abgelehnt.
  • Wie behalte ich den Überblick?
    Wer wirklich viel verkaufen will, sollte die einzelnen Transkaktionen verfolgen, d.h. welche Medien wann an welchen Anbieter geschickt wurden. Das hilft nachzuverfolgen, welche Verkäufe noch offen sind und welche Medien noch in der eigenen Sammlung vorhanden sind. Ich mache das klassisch mit Excel. Ein erster Versuch mit Google Spreadsheets scheiterte an fehlenden Formatierungsmöglichkeiten.
  • Wie katalogisiere ich die zu verkaufenden Medien?
    Hier hilft ein Smartphone, denn einige Verkaufs- bzw. Vergleichsanbieter haben Apps (mindestens für iPhone/iPad und Android, teilweise auch Windows Mobile/Phone), um die Barcodes der Medien zu scannen. Alternativ müsste man alle EANs/ISBNs abtippen. Manche Anbieter verschicken Barcode-Scanner, die an den Computer angeschlossen werden (PS/2 oder USB). Ich habe das ausprobieren wollen, aber der Scanner wurde nicht von meinem Notebook erkannt.
  • Wie verschicke ich das ganze Zeug?
    Man benötigt eine Menge Kartons und Füllmaterial, um die Medien sicher zum Ankäufer zu schicken. Natürlich kann man die entsprechenden Packsets bei der Post kaufen, aber günstiger sind eigene Kartons. Ich hatte sowohl Kartons, die sich über die Jahre angesammelt haben als auch Verpackungen, die auf der Arbeit angefallen sind und ich mitnehmen durfte.

Dies gilt es also meiner Meinung nach im Vorfeld zu beachten. Habe ich etwas übersehen? Wer selber schon Erfahrungen gesammelt hat (z.B. oggy) kann vielleicht noch mehr Infos geben.

Nein, ich wandere nicht aus, ich ziehe nur nach Schottland

Ende März hat sich für mich überraschend die Möglichkeit ergeben, einen neuen Job in Edinburgh anzunehmen. Natürlich habe ich die Gelegenheit wahrgenommen und habe alles in Bewegung gesetzt, dass es auch klappt. Es hat einige Tage gedauert, bis ich hier alles erfolgreich geregelt hatte. Nun steht es aber fest, dass ich ab Juni in einem “fremden” Land wohnen und arbeiten werde.

Parliament and Calton Hill

Bzw. es ist kein “fremdes” Land für mich. Vor genau zehn Jahren hat es mich schon einmal in das “Athen des Nordens” gezogen für ein Auslandsstudium. Ok, da war Vieles einfacher, weil man als Student und auf bestimmte Zeit wesentlich leichter organisieren kann. Doch einige Dinge sind einfacher geworden, weil die EU immer weiter zusammenwächst. Mir kam überhaupt nicht der Gedanke, dass es kompliziert werden könnte. Klar, ich muss mich um Sozial- und Krankenversicherung kümmern, ein Bankkonto eröffnen und mir eine Wohnung suchen. Ich muss mich mit Altersvorsorgeplänen (deutsch wie britisch), Umzugs, Strom-, Internet- und Mobilfunkanbietern beschäftigen und viele weitere Kleinigkeiten beachten. Aber im Großen und Ganzen ist es mit ein bisschen Vorbereitung machbar.

Waterloo Place and Princes Street

Von einigen Leuten habe ich die überraschte Reaktion gehört, dass ich auswandern möchte und die Definition greift wohl, aber ich bin nur eine Flugstunde entfernt und die Landessprache kann ich fast besser als meine Muttersprache. Naja, letzteres natürlich nicht, aber Verständigung bereitet mir kaum Probleme, weder sprachlich noch kulturell. Man muss ich auch jeweils umgewöhnen, wenn man vom Siegerland ins Ruhrgebiet, nach Schwaben, ins Rheinland, nach Vorpommern, nach Baden zieht.

Edinburgh Tenements

Hoffentlich werde ich nicht in einigen Wochen meine Worte essen müssen, wie es im Englischen so schön heißt. Doch ich bin guten Mutes, denn ich habe viel Unterstützung und noch bin ich immer auf die Füße gefallen… Soweit möglich und angebracht, werde ich über meine Erfahrungen auf Twitter und hier berichten.

Wer Tipps zur Erleichtung und/oder Vermeidung von Fallen hat, darf diese gerne kundtun!

Zum Welttag des Buches 30x “About A Boy” zu verschenken

Morgen ist Welttag des Buches und dazu gibt es die Aktion Lesefreu(n)de. Dafür wurden 33.333 “Lese-Fans” ausgesucht, um eines von 25 Büchern 30x zu verschenken. Meine erste Wahl fiel auf About A Boy von Nick Hornby und das habe ich nun zu verschenken.

Welttag des Buches: About A Boy

Das Buch ist auf deutsch und wer Interesse hat, ein Exemplar zu bekommen, gehe bitte folgendermaßen vor[1]:

  1. Schreib einen Kommentar mit gültiger E-Mail-Adresse (wird nicht angezeigt), dass du gerne eines haben möchtest. Mit guter Begründung können es evtl. auch zwei Bücher sein.
  2. Schicke mir bis Samstag, 28.04.2012 um 9 Uhr deine Anschrift. bis Samstag, 5.05.2012 um 9 Uhr deine Anschrift. Das kann per E-Mail sein, über das Kontaktformular erfolgen oder mit “findest du im Impressum meines Blogs” mitgeteilt werden.
  3. In KW 18 sollte dann ein Exemplar des Buches bei dir eintrudeln. Sollte es zu viele Interessenten geben, werde ich diejenigen informieren, die kein Buch bekommen.

Wer auch noch gerne Adressat unbekannt von Kressmann Taylor bekommen möchte, der schaue bei Josie vorbei.

NACHTRAG vom 5.05.2012: Es sind alle Bücher verschenkt!

  1. Nachtrag vom 29.04.2012: Nach der ersten Woche habe ich noch knapp die Hälfte der Bücher. Deswegen werde ich am nächsten Samstag erneut verschicken. Das Datum wurde in der Liste entsprechend angepasst. []

Konzert: Spring Offensive im Parterre, Basel am 13.4.2012

Endlich war es letzten Freitag so weit, dass ich Spring Offensive mal live erleben durfte. Es sind immerhin schon zwei Jahre, dass ich hier ab und zu über die Band berichte. Manager Chris (@ilovepopnoodle) meinte nach dem Konzert, dass wir uns ja sozusagen schon kennen würden (Hallo!).

Das Konzert war das letzte in ihrer “Deutschland”-Tour und die fünf Oxforder gaben noch einmal Vollgas. Wie sie selber schrieben war es wundervoll:

It’s already becoming one of our favourite places to play. Beautifully treated from the moment we arrived at Parterre, we played a show to a wonderful packed crowd, who asked us back onstage for three encores. Three! Humbling indeed. We’re back in Basel in June for Imagine Festival, and it really can’t come soon enough.

Bei den bekannten Songs hat das Publikum die Band stimmlich unterstützt, was hoffentlich in den nächsten Monaten immer mehr der Fall sein wird. Begonnen wurde mit einem ganz neuen Song und bei der dritten Zugabe wurde auf Every Coin zurückgegriffen. Eigentlich wollten sie diesen Song gar nicht spielen (“uncivilised in this rather civilised place”), aber da aus dem Publikum speziell danach verlangt wurde, wurde es dennoch dargeboten. Naja, der Grund war eher, dass sie sonst keine weiteren Songs mehr zur Verfügung hatten.

Es war also ein unvergesslicher Abend und wie ich erfahren habe, ist “49 Suns” auch bei der Frühlingsoffensive ein Begriff und das mit den Klamotten ist Absicht. Natürlich habe ich mir eine der tollen CDs gesichert (Herstellungsbeschreibung) und gleich noch ein Poster und T-Shirt dazu.

Hier ein kleiner visueller Eindruck, der trotz Blende 1,4 sehr verwackelt wurde, da mit Licht gespart wurde:

Spring Offensive Konzert am 13. April 2012 in Basel
Spring Offensive Konzert am 13. April 2012 in Basel
Spring Offensive Konzert am 13. April 2012 in Basel
Spring Offensive Konzert am 13. April 2012 in Basel

Noch ein paar weitere gibt es hier zu sehen.

PS: Besten Dank an die Spenderin des Radlers (ups, Namen vergessen – schreib einen Kommentar!)

Der Unterschied von scheinbar und anscheinend

In den letzten Monaten ist mir aufgefallen, dass sehr häufig die genau falsche Bedeutung der beiden Wörter scheinbar und anscheinend verwendet wird. Das kommt vor online wie offline, beruflich wie privat, mündlich wie schriftlich. Deshalb an dieser Stelle ein Aufruf und ein Hinweis, wie es richtig ist.

scheinbar – nicht wirklich gegeben

Diese Variante wird meistens verwendet, aber vom Sprecher/Schreiber genau anders gemeint. Wenn zum Beispiel ein Großkonzern seine Kunden über Lieferschwierigkeiten informiert und schreibt

Die Probleme sind scheinbar behoben

sollten sich die Kunden große Sorgen machen, denn es hat sich herausgestellt, dass die ursprüngliche Lösung nicht erfolgreich war. Die erste Definition und Synomyme im Duden lauten

aufgrund einer Täuschung wirklich, als Tatsache erscheinend, aber in Wahrheit nicht wirklich gegeben

angeblich, nicht in Wirklichkeit, nur zum Schein, vermeintlich, virtuell, vorgeblich, vorgetäuscht; (veraltet) speziös; (Rechtssprache) putativ

anscheinend – offenbar

Dieses Adjektiv ist in den meisten Fällen gemeint, wird aber nicht verwendet. Wenn es in unserem Beispiel heißt

Die Probleme sind anscheinend behoben.

können die Kunden sich freudig darauf einstellen, bald wieder Strom/Schuhe/Sexspielzeuge/whatever zu erhalten. Auch hier die Definition und Synonyme aus dem Duden:

wie es scheint; dem Augenschein, Anschein nach; offenbar

dem/allem Anschein nach, dem/allem Vernehmen nach, es ist denkbar/möglich, es kann sein, es sieht so aus, möglicherweise, offenbar, offensichtlich, vermutlich, wahrscheinlich, wie behauptet/gesagt/vorgegeben wird, wie es aussieht/scheint, wie man hört, wohl; (gehoben) augenscheinlich, dem Augenschein nach, mutmaßlich; (landschaftlich, besonders süddeutsch und schweizerisch) scheints

Wie kann man sich das merken?

Entweder man lernt es auswendig, was aber den Nachteil hat, im entscheidenden Moment zu versagen. Oder man baut sich eine Eselsbrücke. Meine ist z.B. diese hier:

anscheinend → Anschein → Substantiv → groß geschrieben → richtig

scheinbar → scheint so → Verb → klein geschrieben → falsch

Hat jemand eine bessere, die man sich besser merken kann?

Mixtape-Wichteln von BeetFreeQ: das empfangene Mixtape

MixtapeWichteln

Vor anderthalb Wochen war die Panik groß, als mein Mixtape von Beetys Aktion nicht bis zum 1. April eingetroffen war. Doch ich hatte mich vertan und es sollte nur bis dahin verschickt worden sein. So ganz hat das wohl nicht geklappt, aber ich war die Woche davor nicht da und mein Wichtel wollte wohl auf Nummer sicher gehen. Jedenfalls habe ich jetzt seit knapp einer Woche diese CD zum freien Hörvernügen zur Verfügung:

mein Mixtape

Schicke Verpackung, schmucker Inhalt. Insgesamt durchweg gelungen, diese kleine, ruhige Insel zum Entspannen, die sich bereits an stressigen Arbeitstagen bewährt hat. Die meisten Interpreten kenne ich und einige mag ich sehr gerne. Da hat sich also jemand schlau gemacht oder teilt meinen wirklich sehr guten Musikgeschmack. Wer genau das ist, kann ich nicht sagen. Ich hatte erst Dany im Verdacht, weil die Künstler noch mehr zu ihr als zu mir passen und einige auf ihrem Blog vorgestellt wurden. Das lehnte sie jedoch ab und ich bin ratlos. Es ist auf jedenfalls ein weiblicher Wichtel, aber mehr Informationen habe ich nicht, da der Umschlag keinen Poststempel trägt. Also lieber Wichtel, bitte melde dich!

Hier noch zur Übersicht die Tracklist:

  1. Wakey! Wakey! – Brooklyn
  2. We Invented Paris – Bohème
  3. Patrick Watson – Into Giants
  4. Rue Royale – Guide to an Escape
  5. Slow Club – Two Cousins (Acoustic)
  6. Fionn Regan – The Horses ARE Asleep
  7. Ben Howard – Empty Corridors
  8. Bon Iver – HINNOM, TX
  9. Regina Spektor – All the Row Boats
  10. Greg Laswell – Come Back Down
  11. Elbow – The Birds

Das Gegenstück, d.h. das von mir erstellte “Tape” ging an Flo, der es aber noch nicht hören konnte, da er unterwegs ist. Ich habe mich aber zu erkennen gegeben… Zum Inhalt sage ich noch nichts, um die Überraschung nicht zu verderben. Es liegt also nicht daran, dass meine Musikfestplatte einen Sturz nicht überlebt hat und ich die Titel sowieso nicht rekonstruieren könnte.

Tourankündigung: Spring Offensive in Deutschland und der Schweiz

Regelmäßige Leser wissen um meine Begeisterung für die Oxforder Band Spring Offensive. Sie haben bisher zwei EPs veröffentlicht und kommen damit und weiteren Songs auf Tour ab Ostermontag:

09.04 Musikbunker, Aachen
10.04. Schon Schön, Mainz
11.04. MUZ, Nürnberg
12.04. Häll, Heidelberg
13.04. Parterre, Basel (CH)

Dort gibt es die aktuelle Single Worry Fills My Heart zu kaufen, wobei auf der CD weitere drei Songs zu finden sind und – das sollte einen zusätzlichen Anreiz zum Konzertbesuch geben – mit Textposter und einem von fünf verschiedenen Fotos, die von je einem Bandmitglied ausgewählt wurden. Sowas sollte man sich nicht entgehen lassen. Wobei die Musik und hoffentlich gute Stimmung natürlich der Hauptgrund sein werden. Ich versuche am Freitag in Basel dabei zu sein, wenn ich es rechtzeitig schaffe, die zweieinhalb Stunden Fahrt hinter mich zu bringen…

Zur Einstimmung mein (bisheriges) Lieblingsvideo:

Verkauf meiner Bücher, CDs und DVDs

Bücher, CDs, DVDsIn den letzten Monaten habe ich fast meine komplette Mediensammlung aufgelöst und habe diese paketweise an diverse Dienste verkauft (Beiträge mit Vergleichen und Tipps folgt). Einige Bücher, CDs und DVDs sind noch übrig, weil der angebotene Preis der Ankäufer nicht meinen Vorstellungen entspricht. Hier habt Ihr die Chance zuzugreifen!

Ich habe deswegen ein Google-Spreadsheet angelegt mit drei Arbeitsblättern, wo jeweils der Titel und die ISBN bzw. EAN angegeben ist. Die Büchern sind grob nach Genre sortiert. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle sehr gut erhalten. Die Romane sind meistens englischsprachig, aber im Zweifel hilft die ISBN weiter. Bei den DVDs ist der Regionalcode angegeben, da es ein paar US-Importe dabei sind. Die meisten sind UK-Importe, aber nicht bei allen steht es dabei. Hier hilft meine Online-Movie-Collection, um die genaue Version und Edition herauszufinden (Passwort: 49suns). [nachtrag] ACHTUNG: BITTE UNBEDINGT DARAUF ACHTEN, DASS LINKS “OWNED, FOR SALE” AUSGEWÄHLT IST, SONST DURCHWÜHLT IHR MEINE KOMPLETTE SAMMLUNG UND MACHT EUCH UNNÖTIG ARBEIT! [/nachtrag]

Wie soll das ablaufen?

Wer sich für ein bestimmtes Medium interessiert (vorzugsweise mehrere auf einmal!) meldet sich bei mir per Mail an verkauf@julial49.de mit Titel und Preisvorstellung. Das Porto muss der Käufer tragen. Für Bücher möchte ich zwischen 0,50 und 2,- €, für CD-Alben 0,50 bis 1 €, CD-Singles 0,50 €, DVD-Filme 1,50 bis 2,50 € und für DVD-Staffeln 4 bis 8 €. Natürlich gibt es Rabatte für den Kauf mehrerer Medien. Fragen können gerne per Kommentar gestellt werden.

Für eine Verbreitung der Aktion wäre ich dankbar! Und nun viel Spaß beim Stöbern!