Musik des Jahres 2013 (Blog-Parade von cimddwc)

Wie schon in den vergangenen Jahren, beginnt das Bloggerjahr mit einem Rückblick auf die Musik des vergangenen Jahres in Form der Blog-Parade von cimddwc, wo nach meinem Song, Album und Konzert des Jahres gefragt wird.

Das Jahr war geprägt von sehr wenig Musik. Ich höre kaum noch Musik (zumindest im Vergleich zu den vorherigen Jahren), weder auf Arbeit noch in der Freizeit. Fast die einzige Gelegenheit bieten Intervalltrainingseinheiten[1] und da habe ich fast immer auf dieselben Alben zurückgegriffen und zwar von Künstlern, die mir vorher schon bekannt waren. Mal sehen, wie sehr sich das auf meine Auswahl auswirkt.

Song des Jahres 2013: Stornoway – The Great Procrastinator

Der Song hat mich zum ersten Mal im Februar beeindruckt bei einem Liveauftritt einen Monat vor Erscheinen des Zweitwerks Tales from Terra Firma. Beim zweiten Konzert im November habe ich dann lauthals mitgesungen, wie auch die meisten anderen Besucher, denn der Song scheint sehr beliebt zu sein. Besonders die Zeilen I am a scientist with far too many metaphors / And far too little data to conclude in time haben es mir angetan. Den Hinweis auf die vielen Metaphern beziehe ich gerne auf den November Song, der vor Vergleichen nur so strotzt (und „far too many simlies“ doof klingt) vom selben Album.

Album des Jahres: Frankie & The Heartstings – The Days Run Away

Ebenfalls ein Zweitwerk und diesmal hatte ich schon lange vorbestellt, denn das Debütalbum habe ich ärgerlicherweise erst verspätet entdeckt. Das hatte zur Folge, dass ich das Album sogar zweimal gekauft habe, denn die Vorbestellung war über die Labelseite und einige Monate später habe ich bei Amazon nochmal zugegriffen, weil ich einen Gutschein hatte. Aber da mich das Album wirklich oft auf meinen Läufen begleitet und unterstützt hat, war das nur gerecht.

Konzert des Jahres: Young Rebel Set am 14.11.13 im Circus Edinburgh

Ich war bei insgesamt 14 Konzerten im letzten Jahr, aber das hier war ein ungewöhnliches Erlebnis, denn es endete damit, dass der Drummer den Sänger ins Publikum schubste. Sie haben sich danach anscheinend schnell wieder vertragen, denn einige Tage später ging die Tour planmäßig weiter. Auch sonst hat es mir gefallen und deswegen wähle ich dieses Konzert als das herausstechendste des Jahres. Interessanterweise komplettieren Young Rebel Set hiermit das Trio der Bands, die im letzten Jahr ihr Zweiwerk veröffentlicht haben und eines der wenigen Alben, die ich öfter gehört habe.

Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, „neue“ Bands live zu sehen, denn von den 14 Konzerten waren nur vier von Bands/Künstlern, die ich vorher noch nie gesehen habe. Den Anfang machen (nach aktueller Planung) Maxïmo Park im März. Aber da das noch einige Wochen dauert, kann sich natürlich bis dahin ein anderen Künstler dazwischen drängen.

  1. Normalerweise bevorzuge ich Hörbücher, aber beim Intervalltraining gibt es sehr viele Ansagen zu Geschwindigkeit und Intervallzeiten, so dass das nicht möglich ist. []

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker