Englisch Lernen mit TV-Serien #54: cordial

In diesen Minuten wird die sechste und letzte Folge von Peaky Blinders ausgestrahlt, die ich mir danach im iPlayer angucken werde. Hachja. Doch davor gibt es noch eine Englisch-Lektion aus der fünften Folge des period drama, wie es so schön heißt.

Die Serie spielt kurz nach dem ersten Weltkrieg in Birmingham und es gibt toughe Gangster (u.a. Cillian Murphy) und noch toughere Polizei (u.a. Sam Neill). Daneben eine Menge Familientragödie, Politik und ein fantastischer Soundtrack mit Nick Cave/Nick Cave & the Bad Seeds und den White Stripes/Raconteurs. Und ja, das passt! Wer auch mal reinsehen möchte, kann die DVD oder Blu-ray[1] bestellen, die am Montag erscheint.

Die Bildersprache ist echt toll und düster. Die Story hat so ihre vorhersehbaren Wendungen, doch die Überraschungen überwiegen. Nach der ersten Folge war ich noch nicht so überzeugt, aber jetzt kann ich das Finale kaum abwarten.

Ok, genug der Vorrede, wir sind hier ja nicht zum Vergnügen. In der fraglichen Szene taucht ein Spieler auf, mit dem man es sich nicht verscherzen sollte. Um die Spannung nicht zu verderben und es nicht zu lang werden zu lassen, gibt es eine Lücke:

BYRNE
Mr Shelby?

THOMAS SHELBY
Who’s asking?

BYRNE
My Name is Byrne. I had word from your man in Camden town you wanted to parley.

THOMAS SHELBY
Then parley it is.

[…]

THOMAS SHELBY
All are welcome here, Mr Byrne.

BYRNE
Including Irish?

THOMAS SHELBY
Oh, especially Irish.

BYRNE
Ryan told you he was a member of the Irish Republican Army. Was he still welcome?

THOMAS SHELBY
Like I say, any man that buys beer is welcome.

BYRNE
Perhaps you didn’t believe him.

THOMAS SHELBY
In pubs, sometimes people say things and sometimes it’s the whisky talking. It’s hard to tell which is which.

BYRNE
As a teetotal man I find that amusing. Except when it ends in tragedy.

THOMAS SHELBY
Would you like some water and cordial, Mr Byrne?

Screenshot aus Peaky Blinders
Frisöre konnte sich nach dem Krieg keiner mehr leisten.

Zum Verständnis sei erwähnt, dass parley eine Friedensverhandlung ist (frz. parler = reden) und a teetotal ein Abstinenzler. Und der cordial kann ein Kräuterlikör, was später in der Szene auch serviert wird. Es kann auch weniger speziell als Stärkungsmittel übersetzt werden. Doch die übertragene Bedeutung ist herzlich/aufrichtig, was hier sozusagen auch impliziert werden soll (s. LEO).

PS: Der Name basiert auf einer echten Gang aus dem 19. Jh., die Rasierklingen in ihre Mützen genäht hatten, was für als unauffällige Waffe diente.

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Dieser Beitrag ist Teil 23 von 25 der Beitragsserie Englisch lernen mit britischen TV-Serien

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker