Projekt “Halbmarathon in unter 2 Stunden” – Woche 11

Nächsten Monat ist es schon soweit! Naja, fünf Wochen noch und bisher sieht es doch ganz gut aus. Ich mache fleißig meine Übungen und mein Knie hat sich nicht mehr gemeldet. Dafür drängt sich mein Knöchel langsam in den Vordergrund. Bisher ist es ein unbestimmter, dumpfer Schmerz, den ich auf die verschobene Belastung zurückführe. Da es aber nur noch fünf Wochen sind und sich das Pensum bis dahin nicht mehr stark erhöht (nächste Woche ein bisschen, danach nur noch weniger), sollte das ok sein.

1. Session am Dienstag Morgen – Tempodauerlauf

Wert Geplant Gelaufen
Dauer 30 min mit 10 min EL, 20 min AL 1:10:15 (2 km EL, 6 km TDL, 4 km AL)
Puls 137 bis 143 bzw. 165 bis 171 im Durchschnitt 163
Tempo 6:45 min/km bzw. 5:38 min/km 5:51 min/km
Distanz 9,8 km 12,0 km
Höhenunterschied 77 m

So ganz hat das mit dem Tempodauerlauf nicht geklappt, da ich kreuz und quer durch die Rosliner Landschaft getingelt bin und entsprechend etwas länger unterwegs war. Da zählt dann eher der Parkrun vom vorherigen Sonntag und das hier war eine experimentelle Trail-Session. Oder so ähnlich.

2. Session am Donnerstag Morgen – Intervalltraining

Wert Geplant Gelaufen
Dauer 10 min EL, 2×10 min mit 5 min TP, 20 min AL 55:00 min nach Vorgabe
Puls 132 bis 138 bzw. 174 bis 180 im Durchschnitt 162
Tempo 7:08 min/km bzw. 5:16 min/km Durchschnitt 5:47, schnell ca. 5:00
Distanz 8,7 km 9,5 km
Höhenunterschied 58 m

Eine unerwartet fantastische Session. Ich hatte Halsweh[1] und es war wieder sehr windig. Ausserdem nieselte es ein bisschen. Aber wenn man dann seinen inneren Schweinehund überwindet, läuft es oft umso besser und so war es auch hier, wo die schnellen Intervalle genau passten.

3. Session am Samstag Morgen – Langer Dauerlauf

Wert Geplant Gelaufen
Dauer 120 min 1:56:37
Puls 141 bis 147 (ohne Pulsmessung)
Tempo 6:29 min/km 6:08 min/km
Distanz 18,5 km 19,0 km
Höhenunterschied 157 m

Die gleiche Strecke wie vor zwei Wochen, nur ein bisschen langsamer, was dann bedeutete, dass ich meine Zeitvorgabe (fast) erfüllt habe. Das Wetter hat auch wieder verrückt gespielt, so dass es beim Start strahlend blauen Himmel gab, von Kilometer 16-18 Regen und als wieder Zuhause ankam, ga es wieder fast komplett blauen Himmel. Schottland halt.

Mit diesem letzten Lauf im August habe ich es übrigens auf knapp 197 Kilometer in einem Monat gebracht. Das ist ganz ordentlich! Ende September werde ich auf das letzte Jahr zurückblicken, was hoffentlich interessant sein wird.

4. Session am Sonntag Mittag – Lockerer Dauerlauf

Wert Geplant Gelaufen
Dauer 60 min 59:07 min
Puls 143 bis 149 im Durchschnitt 155
Tempo 6:22 min/km 5:53 min/km
Distanz 9,4 km 10,04
Höhenunterschied 102 m

Gegen den Wind! Und zwar diesmal so richtig, da die Böen laut Vorhersage bis in die 50er und sogar 60er gehen sollten. Natürlich kommt der Wind fast immer von vorne, egal in welche Richtung man läuft. Andererseits ist meine Grundlagenausdauer anscheinend mittlerweile gut ausgebaut, denn ich war jeweils 20 Minunten im anaeroben, aeroben und fettverbrennenden Pulsbereich.

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  1. Das Halsweh trat am Dienstag Spätnachmittag plötzlich auf. Abends habe ich ein bisschen Salzwasser gegurgelt und den Mittwoch mit Halstuch verbracht. Doch da man bei Symptomen im Hals und oberhalb weitermachen darf und nur bei unterhalb des Halses auskurieren sollte, hat mich das nicht abgehalten. []
Dieser Beitrag ist Teil 12 von 17 der Beitragsserie Projekt „Halbmarathon in unter 2 Stunden“

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

2 Gedanken zu „Projekt “Halbmarathon in unter 2 Stunden” – Woche 11“

  1. 197 Kilometer in einem Monat ist sogar mehr als ordentlich! Respekt – damit hast du mehr als mein halbes Jahrespensum abgedeckt… 😉

    Ich drücke dir die Daumen, dass Knie und Knöchel noch durchhalten. Lang ist es nun ja wirklich nicht mehr.

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