Archiv für den Monat: August 2012

Europa-Tour von Spring Offensive

Jawollja, die dem regelmäßigen Leser bekannten Oxforder von Spring Offensive kommen für sagenhafte 30 Termine in 5 Ländern aufs “main land”. Ihr seid die Glücklichen, die davon profitieren können:

20.09:Utrecht,Tivoli
21.09: Hamburg, Reeperbahn Festival (*)
22.09: Zwolle, Heden
24.09: Heemskerk, Lokaal
25.09: Luxembourg, Rockhal
26.09: Leuven, Welcome Festival
27.09: Kortrijk, Den Trap
28.09: Brussels, Mme Moustache
29.09: Geneva, La Grafiere
30.09: Porrentruy, Secret Show
01.10: Bern, Ono
03.10: Baden, Merkker
04.10: Basel, Hinterhof
05.10: Zurich, Exil
06.10: Wil, Gare De Lion
15.10: Milan, Transito
16.10: Trieste, Tetris
18.10: München, Feierwerk (*)
19.10: Freiburg, Raeng Teng Teng (*)
20.10: Stuttgart, Keller Klub (*)
21.10: Bedroom Disco Secret Show (*)
22.10: Dresden, Ostpol (*)
23.10: Leipzig, Neues Schauspiel (*)
25.10: Berlin, secret “Wohnzimmer“ show (*)
26.10: Berlin, secret “Wohnzimmer” show (*)
27.10: Berlin, Lido (*)
02.11: Berlin, Magnet (*)
03.11: Hamburg, Molotow (*)
05.11: Münster, Pension Schmidt (*)
06.11: Hannover, Glocksee (*)
07.11: Köln, Stereo Wonderland (*)
08.11: Heidelberg, Häll (*)
09.11: Mainz, Schon Schön (*)
10.11: Aachen tbc

Präsentiert von ByteFM, rote raupe & white tapes
(*) deutsche Termine

Die Kollegen von den White Tapes präsentieren die deutschen Termine die Tour[1]. Aus eigener Konzerterfahrung kann ich das Räng Teng Teng in Freiburg empfehlen, aber es findet sich sicher für jeden in der Nähe eine Möglichkeit.

Spring Offensive

Spring Offensive – unten rechts der neue Bassist

Damit es auch richtig was zu feiern gibt, wird nächste Woche die neue Single Not Drowning But Waving samt Video veröffentlicht – dazu dann an entsprechender Stelle mehr.

Test: Fotobuch von Prentu

Im Juli habe ich ein Fotobuch verschenkt (aus Anlass einer Hochzeit) und zufällig bekam ich von Prentu das Angebot ein beliebiges Produkt zu testen. Da meine Voraussetzungen an ein Fotobuch erfüllt wurden (mattes Fotopapier, ca. A4-Format, erweiterbare Seitenanzahl) habe ich zugesagt.

Neben den Anforderungen an das fertige Produkt ist es ebenso wichtig wie (einfach) das Buch erstellt wird. Bisher habe ich mit mit auf dem Rechner installierter Software gearbeitet, bei der am Ende das erstellte Buch zur Webseite hochgeladen wird. Bei Prentu läuft das über eine Weboberfläche mit Flash.

Das bietet den Vorteil, dass der Nutzer nichts installieren muss (außer evtl. den Flashplayer) und dass die Voraussetzungen leichter kontrolliert werden können. Es gibt aber auch den Nachteil der Flash-Abhängigkeit. Bei mir bedeutete dies, dass einige Funktionen fehlerhaft liefen (Hintergründe falsch dargestellt). Vorbildlicherweise haben sich sofort nach meiner Meldung die Tester darum gekümmert, konnten den Fehler aber nicht nachvollziehen. Bei mir ist er nach einem Flash-Update nicht mehr aufgetreten.

Vorgehensweise: Man registriert sich und erstellt ein Projekt, in meinem Fall ein Fotobuch. Der erste Schritt ist das Hochladen der Bilder, die in Ordnern organisiert werden können. Leider sind die Sortiermöglichkeiten auf Upload-Reihenfolge und Name beschränkt, was beides für Probleme sorgt. Ersteres weil der Upload natürlich eher zufällig läuft und letzteres weil Zahlen lexikografisch und nicht nummerisch sortiert werden (1,10,2 etc). Die Hilfefunktion ist dagegen sehr gut, da man auf die wichtigsten Funktionen mit einem grünen, hüpfenden Pfeil hingewiesen wird und es Tipps beim Start gibt.

Song des Tages: Vanessa Knight – Love You More

Am Freitag habe ich im Rahmen des Fringe Festivals Multiparallelinstrumentalistin Vanessa Knight gesehen. Vorkonzertliche Befürchtungen, dass es “cheesy” werden würde, haben sich zum Glück nicht erfüllt. Sie spielt mit einem sogenannten Loop Pedal, womit sie einige Takte mit verschiedenen Instrumenten nach und nach aufnimmt. So baut sich jeder Song langsam, aber gewaltig auf. Sie spielte zwei Coverversionen, ein zu erratendes Sweet Child O’ Mine (nach 4 Noten) und ein gänsehauterzeugendes Stand By Me. Eigentlich wollte ich letzteres vorstellen, aber die auf YouTube vorhandene Version ist nicht lange nicht so atmosphärisch.

Deswegen habe ich ihren Eröffnungssong herausgesucht, wo sie das Prinzip erklärt hat. Leider tritt ihr treuer Begleiter Magic Mike nicht auf, aber den könnt Ihr in diesem Video sehen, wo sie beim letztjährigen Festival im gleichen Club aufgetreten ist. Hier also Love You More:

Wie ich zu Elvis kam

Aus Anlass des 35. Todestags von Elvis Presley hat Leserin Brigitte einen Gastbeitrag geschrieben. Sie hat bei einem Beitrag mit Übersetzungen von Elvis-Songs vor fünf Jahren einige weitere Übersetzungen in die Kommentare geschrieben und so kamen wir in Kontakt. Hier beschreibt sie wie sie zu Elvis kam und was er für sie bedeutet. Viel Spaß beim Lesen! Und großen Dank an Brigitte!

Heute vor 35 Jahren verstarb ELVIS, und auf fast allen Radio-und TV-Kanälen wurde verkündet: “Der King ist tot!” Die Welt war schockiert! Man sah weinende Menschen (nicht nur Frauen). Sie konnten die TATSACHE nicht akzeptieren, obwohl sie wussten, dass sie wahr war.
ELVIS ist 1977 mi 42 Jahren verstorben – aber sein Tod war nicht wirklich. Es gibt ihn noch!
Bis heute im Jahre 2012 hört man seinen Namen jeden Tag auf irgend einer Radio-Station, bei Musiksendungen, bei Konzerten, Wunschsendungen, in TV-Serien und Spielfilmen von heute. ELVIS ist nicht nur in der Musik-Welt lebendig; er ist wohl der Mensch mit den meisten Fans auf dieser Welt. Aus Kassettenrekordern, CD- und DVD-Anlagen, Computern und dergleichen in mehreren tausend Haushalten erklingen täglich seine Songs und Shows. Im Facebook gibt es die ELVIS-Woche. Und wenn jemand einmal sein Fan wurde, dann bleibt er es sein Leben lang: Man möchte ihn hören, man möchte ihn sehen, man möchte ihn fühlen!
Schade, dass ich erst so spät sein Fan wurde, da habe ich viele glückliche Jahre verpasst!

Song des Tages: Rachel Sermanni – Eggshells

Gestern abend wurde die Radioshow von Vic Galloway live übertragen mit Frightened Rabbit (yeah!), Rachel Sermanni (s.u.) und Discopolis (Elektrorock, meh). All das im Rahmen von BBC at Festival Fringe (Twitter, Website). Mein Sichtfeld könnt Ihr auf diesem Foto nachvollziehen (ich stehe rechts außerhalb des Bildes).

Jedenfalls waren die Headliner in fantastischer Form und die Sendezeit wurde etwas überzogen, weil wir so schön mitgesungen haben. Das kann man alles nachhören, sobald die Show im iPlayer verfügbar ist. JA, AUCH INTERNATIONAL! Hier oder hier sollte der entsprechende Link auftauchen.

Ok, nun aber zum eigentlichen Thema. Rachel Sermanni ist eine wunderbare Mischung aus Zerbrechlichkeit und Selbstbewusstsein. Und natürlich singt sie herrlich und spielt hervorragend Gitarre. Ich habe sie ein wenig ignoriert, da ich sie mit Sophie Zelmani verwechselt habe. Peinlich, aber kann passieren. Aufgefallen ist es mir als Vic sie nach ihrem Debutalbum gefragt hat, das demnächst erscheint (Under Mountains, signierte Vorbestellung hier). Am besten fand ich Bones, aber das gibt es natürlich nicht in Videoform und deswegen hier das nur ganz knapp weniger bezaubernde Eggshells:

PS: Das sind andere Eierchalen als die von Beerjacket.

Englisch Lernen mit TV-Serien #51: I haven’t got a scooby

Eine weitere exzellente britische Serie ging vor knapp zwei Wochen zuende, weshalb die fünfte und letzte Folge noch bis heute um Mitternacht im iPlayer zu sehen ist. Da Euch das aber wahrscheinlich sowieso nicht möglich ist, vertröste ich Euch damit, dass es eine zweite Staffel geben wird. Momentan gibt es noch kein DVD-Erscheinungsdatum, aber ich erzähle ich trotzdem was zur Serie nachdem das eigentliche Thema abgehandelt wurde.

Line of Duty

Line of Duty: Korruption im Parkhaus?

Der heutige Ausdruck stammt aus der dritten Folge und um nicht zu viel zu verraten, ist das Beispiel knuffig kurz:

MORTON
What’s going on with Kate?

GATES
Ain’t got a scooby.

Line of Duty: Scooby

Line of Duty: DCI Gates ist ratlos

Wie schon die Bildunterschrift verrät, heißt I aint’t/haven’t got a scooby soviel wie Ich hab keine Ahnung. Mit diesem Beispiel betreten wir das minenbehaftete Land des Cockney Rhyming Slang, wo Wörter durch ihre reimenden Vertreter ersetzt werden. Bekanntestes Beispiel ist wahrscheinlich Apples and Pears, das für Stairs steht. Unser Beispiel Scooby ist ein Fall wo das zweite Wort weggelassen wird und man zwei Schritte zurückgehen muss, in dem Fall zu Scooby Doo und dann zu clue, d.h. Hinweis, Anhaltspunkt. Einfach, oder?