Archiv für den Monat: Januar 2012

Konnas 52 Songs #30: Versuchung

Konnas Projekt 52 SongsEs ist Zeit für einen weiteren Song für das passend benannte Projekt 52 Songs von Konna[1]. Diese Woche lautet das Thema Versuchung und da kommen mir sofort zwei Dinge in den Sinn.

Sehr schön in Songform verpackt haben das Marcy Playground mit ihrem unnachahmlichen Sex & Candy. Wer Proxytube oder ähnliches installiert hat, kannd das skurrile Originalvideo sehen, alle anderen freuen sich auf die folgende Akustik-Version, die ebenso die geile Stimme von Sänger John Wozniak hervorbringt:

  1. Für Uneingeweihte: Ähnlich wie beim Foto-Projekt 52 wird jede Woche ein Thema vorgegeben, zu dem die Teilnehmer einen Song vorstellen. Mehr dazu auf der Projektseite. []

Song des Tages: The Postelles – Sound the Alarms

Schon letzte Woche kündigten die Postelles an, dass es ein neues Video für Sound the Alarms gibt. Der Song ist auf ihrem selbtbetitelten Debütalum (das in meinen nie veröffentlichten Jahres-Top-5 gelandet ist), aber irgendwie ist der bei meiner Version nicht enthalten… Jedenfalls ein eher langsames Stückchen für die New Yorker, doch natürlich trotzdem noch knackig beatlesesk. Enjoy:

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 61

projekthoersturzDie aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] steht wieder an, wie man an zwei beitragslosen Wochen im Blog sehen kann. Also immer ran an die Musik:

  1. Various Cruelties – Great Unknown (von JuliaL49)
    Perfekter Pop. Punkt. Brauch man gar nicht kleinreden.
    Punkte: 4,5 von 5
  2. Autobot – der nächste Song heisst “Fick dich” (von Sebastian)
    Bei solchen Titeln geht bei mir zunächst das Vorurteilsschild hoch. Aber die Gitarre beruhigt mich erst mal. Passt eher in die 80er, was prinzipiell in Ordnung geht. Textlich aus der Feder eines pubertären Gerkänkten, aber noch gerade auf der richtigen Seite. Knackig kurz.
    Punkte: 3,5 von 5
  3. The Electric Prunes – Sold To The Highest Bidder (von Michael)
    Hier rächt es sich, dass ich zu lange gewartet habe, denn Grooveshark ist nun nicht mehr erreichbar. Auch nicht mit dem von Beety empfohlenen Addon. Aber der internationale Mensch von heute hat ja Spotify und da gibt es den Song.
    Lohnt sich auch. Osteuropäisch hatten wir in letzter Zeit öfter, aber hier ist es sehr westlich verpackt und stilistisch haben die Pflaumen es drauf.
    Punkte: 4 von 5
  4. Lana Del Rey – National Anthem (von David)
    Dieser Track ist nun nicht bei Spotify verfügbar, weil das Album erst nächste Woche erscheint. Aber wofür gibt es WAWSTSF?! Dieses Stück ist nun nicht dazu geeignet die überhypte Dame zu mögen. Sie sollte lieber bei Kleidung und Freizeitaktivitäten bleiben. Viel zu aufgebläht und elektronisch aufgemotzt.
    Punkte: 2 Punkte

“The Minister of Chance” jetzt kostenlos zu haben

The Minister of ChanceÜber die Hörspielserie The Minister of Chance habe ich schon öfter berichtet (z.B. hier). Bisher waren die ersten beiden Episoden für einen kleinen Betrag zu haben, jetzt aber sind sie kostenlos, wobei man spenden kann. Die Fortsetzung wird dadurch finanziert, also wenn es Euch gefällt, spendet einen Euro oder zwei! Zur Erklärung:

All donations to The Minister Of Chance go to supporting further adventures…

We’ve gathered together some of the finest British acting talent to bring you the highest standard of performance and recording possible in audio drama. Sylvester McCoy and Paul McGann (both ex-Doctors in Doctor Who); acclaimed stage and screen actor Julian Wadham (Spielberg’s War Horse, The Madness Of King George, The English Patient, The Iron Lady); the appealing and deeply talented Lauren Crace (EastEnders); the inimitable Paul Darrow (narrator in Star Wars: The Old Republic, as well as starring in Law and Order UK and having burnt his place in sci-fi TV history best anti-hero ever as ‘Avon’ in the BBC’s Blake’s 7), Jenny Agutter (An American Werewolf In London, Logan’s Run, Equus)…and more.

We’re bringing you a new Time Lord, an amazing world where Tolkien meets Star Wars, and a universally acclaimed standard of audiophonic experience…all from the mind of writer Dan Freeman, who first created the Minister (then played by Stephen Fry) in the award-winning Doctor Who drama Death Comes To Time. Despite this distinguished line-up, there’s no cigar-chewing fat-cat funding the adventures of Kitty and The Minister – it’s up to you. So support your local defrocked Time Lord and hit the ‘Donate’ button above.

Musik des Jahres 2011 (Blog-Parade von cimddwc)

Musik des Jahres 2011 (cimddwc)Zum mittlerweile fünften Mal ruft cimddwc dazu auf, von unserem Album, Song und Konzert(-DVD) des Jahres zu berichten. In den Jahren zuvor (2007, 2008, 2009, 2010) habe ich bis auf das erste Mal immer geplittet zwischen einer Band, die mich besonders umgehauen hat und einer verteilten Antwort. Sonst wäre es sehr eintönig geworden. Nun, auch diesmal verfahre ich so, denn ein bewährtes System sollte man nicht ändern:

Album des Jahres (Einzel): The Indelicates – David Koresh Superstar

The Indelicates - David Koresh Superstar

Das Album wurde schon im Frühjahr veröffentlicht, aber aus mittlerweile nicht mehr nachvollziehbaren Gründen habe ich es erst im Sommer entdeckt (s.u.). Es hat sich dafür umso gewalitger in meine Playlisten geschoben. Thematisch geht es um die sog. Belagerung von Waco[1] bei der 76 religiöse Fanatiker bzw. deren Familien ums Leben kamen. Harte Kost, aber sehr gut aufgearbeitet von den Indelicates.

Song des Jahres (Einzel): The Indelicates – The Road from Houston to Waco

Diese Wahl ist zwar eindeutig, aber nur knapp. Der Song ist der zweite auf obigem Konzeptalbum David Koresh Superstar und beschreibt den Lebensweg vom “Helden” vor den tragischen Ereignissen. Sehr pointierter Text und eingängige Melodie. Überzeugt Euch selbst:

Konzert des Jahres (Einzel): The Indelicates im Café Galào, Stuttgart am 23.07.2011

Die erste Super Special Edition außerhalb des UK und dafür habe ich mich extra in den hohen Norden aufgemacht. Es war einfach magisch. Nachzulesen in meinem Konzertbericht oder dem von Veranstalter Holger. In Letzterem gibt es ein Foto vom Publikum inkl. mir im Indelicates-T-Shirt. Zum Neidisch werden dieses Video:

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 60 (Musical)

projekthoersturzÜber den Jahreswechsel hatten wir vier Wochen Zeit für die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1], doch bisher gab es noch nicht viele Teilnehmer. Mag nicht nur an den Feiertagen liegen, sondern auch am Thema: Musical. Es kamen nur acht Songs zusammen und zu diesen werde ich mir ausnahmsweise das Video ansehen, denn bei einem Musical ist das wichtig. Und los:

  1. Starkid Potter – Goin’ Back To Hogwarts (A Very Potter Musical) (von David)
    Die Aufnahmequalität leidet natürlich, wenn die Location eine Hotellobby (?) bei einer Convention (?) ist. Aber was man davon hört, ist gut. Zieht sich nur etwas hin.
    Punkte: 4 von 5
  2. Die Ärzte – Teenager Liebe (aus Richy Guitar) (von Sebastian)
    Klingt alles ein wenig wie von einem Teenager geschrieben, gesungen und produziert. Könnte man als charmant bezeichnen, aber irgendwie wirkt es doch zu gewollt dilettantisch. Und Bläser geben sowieso Punktabzug.
    Punkte: 2 von 5
  3. Barney Stinson – The Suit Song (How I Met Your Mother) (von Mars)
    Wenn damals Schluss gewesen wäre, hätte ich die Serie sicher besser in Erinnerung. Aber darum soll es ja hier nicht gehen. Macht Spaß.
    Punkte: 4 von 5
  4. Forgive Durden – Life is Looking Up (Razia’s Shadow) (von Kristin)
    Seltsamer Mix aus beschwingtem Gassenhauer und metallisierter Hartejungs-Attitüde. Hat Energie und Abwechslung. Wächst.
    Punkte: 4,5 von 5
  5. Hinton Battle – What You Feel (Buffy the Vampire Slayer – Once More, With Feeling) (von cimddwc)
    Dieser Beitrag durfte natürlich nicht fehlen. Der Dämon ist cool, aber Jazz kann bei mir nie punkten. So eine gequetschte Trompete gehört für mich zu den grausamsten Geräuschen, das die Menschheit hervorbringen kann.
    Punkte: 1 von 5