Beetys Projekt Hörsturz: Runde 61

projekthoersturzDie aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] steht wieder an, wie man an zwei beitragslosen Wochen im Blog sehen kann. Also immer ran an die Musik:

  1. Various Cruelties – Great Unknown (von JuliaL49)
    Perfekter Pop. Punkt. Brauch man gar nicht kleinreden.
    Punkte: 4,5 von 5
  2. Autobot – der nächste Song heisst „Fick dich“ (von Sebastian)
    Bei solchen Titeln geht bei mir zunächst das Vorurteilsschild hoch. Aber die Gitarre beruhigt mich erst mal. Passt eher in die 80er, was prinzipiell in Ordnung geht. Textlich aus der Feder eines pubertären Gerkänkten, aber noch gerade auf der richtigen Seite. Knackig kurz.
    Punkte: 3,5 von 5
  3. The Electric Prunes – Sold To The Highest Bidder (von Michael)
    Hier rächt es sich, dass ich zu lange gewartet habe, denn Grooveshark ist nun nicht mehr erreichbar. Auch nicht mit dem von Beety empfohlenen Addon. Aber der internationale Mensch von heute hat ja Spotify und da gibt es den Song.
    Lohnt sich auch. Osteuropäisch hatten wir in letzter Zeit öfter, aber hier ist es sehr westlich verpackt und stilistisch haben die Pflaumen es drauf.
    Punkte: 4 von 5
  4. Lana Del Rey – National Anthem (von David)
    Dieser Track ist nun nicht bei Spotify verfügbar, weil das Album erst nächste Woche erscheint. Aber wofür gibt es WAWSTSF?! Dieses Stück ist nun nicht dazu geeignet die überhypte Dame zu mögen. Sie sollte lieber bei Kleidung und Freizeitaktivitäten bleiben. Viel zu aufgebläht und elektronisch aufgemotzt.
    Punkte: 2 Punkte
  5. Pain of Salvation – Ashes (live) (von cimddwc)
    Das Einzige, das hier erlöst wird, sind meine Ohren, die auf Abwechslung warten. Dingdeng und ein bisschen Flüstern machen noch keinen Song. Aha, jetztja. Muss man das gleich so übertreiben?
    Punkte: 1,5 von 5
  6. Wye Oak – Holy Holy (von Kristin)
    Ach, das kennen wir doch. Flotte Untermalung, aber die junge Dame könnte ein bisschen mehr Enthusiasmus zeigen. Ist natürlich schwierig bei dem eintönigen Text. Vor allem das Singen mit noch vom Zahnarzt betäubtem Mund ist nicht angenehm auf den Ohren.
    Punkte: 3 von 5
  7. O’Death – Alamar (von beetFreeQ)
    Hier hilft wieder Spotify. Klingt nach einem Beety-Song. So mit zerknirschten Instrumenten und dramatisch-melancholischer Grundstimmung und Tempo-/Instrumenten-/Tonartwechseln. Kann man durchaus anhören.
    Punkte: 4 von 5
  8. Peter Licht – Sonnendeck (von Konzertheld)
    Hier spielt Spotify mir einen Streich und bietet nur Remixe an. Ist das Absicht? Jedenfalls ist das auch auf dem Album so drauf. Aber das würde bei mir keinen Unterschied machen. Deutschsprachig-tränig halt. Ist nicht meine Welt und diese lahme Verknurschtelung kann das nicht ändern.
    Punkte: 1 von 5

Blöd, dass ausgerechnet in der Runde, wo Grooveshark beendet wird, die Hälfte der Songs von dort kommen müssen. Ist aber dank Spotify in meinem Fall nochmal gut gegangen.

Für die nächste Runde schlage ich French Films vor, die ich am Donnerstag live gesehen habe:

  1. Für Uneingeweihte: Es handelt sich um ein Musikprojekt, bei dem die Teilnehmer alle zwei Wochen zehn zufällig ausgewählte Songs bewerten sollen. Mehr dazu bei den Pojektregeln. []

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker