Beetys Projekt Hörsturz: Runde 60 (Musical)

projekthoersturzÜber den Jahreswechsel hatten wir vier Wochen Zeit für die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1], doch bisher gab es noch nicht viele Teilnehmer. Mag nicht nur an den Feiertagen liegen, sondern auch am Thema: Musical. Es kamen nur acht Songs zusammen und zu diesen werde ich mir ausnahmsweise das Video ansehen, denn bei einem Musical ist das wichtig. Und los:

  1. Starkid Potter – Goin‘ Back To Hogwarts (A Very Potter Musical) (von David)
    Die Aufnahmequalität leidet natürlich, wenn die Location eine Hotellobby (?) bei einer Convention (?) ist. Aber was man davon hört, ist gut. Zieht sich nur etwas hin.
    Punkte: 4 von 5
  2. Die Ärzte – Teenager Liebe (aus Richy Guitar) (von Sebastian)
    Klingt alles ein wenig wie von einem Teenager geschrieben, gesungen und produziert. Könnte man als charmant bezeichnen, aber irgendwie wirkt es doch zu gewollt dilettantisch. Und Bläser geben sowieso Punktabzug.
    Punkte: 2 von 5
  3. Barney Stinson – The Suit Song (How I Met Your Mother) (von Mars)
    Wenn damals Schluss gewesen wäre, hätte ich die Serie sicher besser in Erinnerung. Aber darum soll es ja hier nicht gehen. Macht Spaß.
    Punkte: 4 von 5
  4. Forgive Durden – Life is Looking Up (Razia’s Shadow) (von Kristin)
    Seltsamer Mix aus beschwingtem Gassenhauer und metallisierter Hartejungs-Attitüde. Hat Energie und Abwechslung. Wächst.
    Punkte: 4,5 von 5
  5. Hinton Battle – What You Feel (Buffy the Vampire Slayer – Once More, With Feeling) (von cimddwc)
    Dieser Beitrag durfte natürlich nicht fehlen. Der Dämon ist cool, aber Jazz kann bei mir nie punkten. So eine gequetschte Trompete gehört für mich zu den grausamsten Geräuschen, das die Menschheit hervorbringen kann.
    Punkte: 1 von 5
  6. Cheryl Freeman – Acid Queen (The Who’s Tommy) (von Michael)
    Tolle Stimme, übertrifft für mich die von Tina und vom Album. So viel mehr Druck und viel lasziver. Die Bedeutung verschiebt sich von verrückter Esoteriktante zu mysteriöser Domina.
    Punkte: 4 von 5
  7. Blues Brothers – Rawhide (Blues Brothers (der Film)) (von beetFreeQ)
    Wenn man den Film gesehen hat, macht das sicher noch sehr viel mehr Spaß, aber auch so rockt das gewaltig. Schade um die Hintergrundgeräusche und das lange Intro.
    Punkte: 3,5 von 5
  8. The Who / Ann-Margret & Oliver Reed – Christmas (The Who’s Tommy) (von JuliaL49)
    Ja, vor zwei Wochen passte das noch besser. Oder naja, so Anfang Januar wird einem die Absurdität des Textes vielleicht noch klarer. Absolut abgedreht und das Video unterstreicht das noch weiter.
    Punkte: 4 von 5

Lief doch ganz gut! Deshalb ohne weitere Worte mein Vorschlag für die nächste Runde: Various Cruelties – Great Unknown

Various Cruelties – Great Unknown from Mattias Nyberg on Vimeo.

  1. Für Uneingeweihte: Es handelt sich um ein Musikprojekt, bei dem die Teilnehmer alle zwei Wochen zehn zufällig ausgewählte Songs bewerten sollen. Mehr dazu bei den Pojektregeln. []

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

Ein Gedanke zu „Beetys Projekt Hörsturz: Runde 60 (Musical)“

  1. Die Ärtze waren dereinst auch nicht viel älter als Teenager.
    Die Bläser kommen bei dem Song nur im Film vor, meine ich.
    Ohne klingt der Song besser, aber dann wäre er eben nicth mehr passend zum Thema hier gewesen.

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