Archiv für den Monat: Mai 2011

Song des Tages: Kaiser Chiefs – Little Shocks

Jawohl, ein kleiner Schock ist es, wenn eine Lieblingsband wieder aus der Versenkung erscheint. Und deshalb ohne große Worte ein Dank an Ariane von den WhiteTapes, die mich gestern Abend bei Twitter daran erinnerte.

Der Song ist irgendwie typisch KC, aber auch frisch. Klingt komisch, ist aber so. Ich freue mich jedenfalls auf alles, was da noch kommen wird. Das Allerbeste wäre natürlich eine Englandtour im September, wo ich dann auf ein Konzert gehen könnte…

KC bei Twitter: Band, Ricky, Nick, Peanut, Whitey, Simon

Englisch lernen mit TV-Serien #46: trunk

Erneut begeben wir uns ins Serienland und versuchen ein bisschen unser Sprachverständnis zu erweitern. Heute geht es um ein Teekesselchen und im Zuge dessen auch darum, dass es im Englischen keine Teekessel gibt. Zumindest im übertragenen Sinne.

Schauplatz ist das Staffelfinale The Roommate Transmogrification von The Big Bang Theory. Enjoy:

RAJ
More wine?
PENNY
Oh, no, no, no. I’ve had way too much already.
SHELDON
Here’s an interesting fact about alcohol…
PENNY
Hit me.
SHELDON
Man is not the only species that ferments fruit in order to become intoxicated. Can you guess what the other is? A hint: sometimes they pack the alcohol in their trunks.
PENNY
Monkeys.
SHELDON
When does a monkey have a trunk?
PENNY
When a suitcase just won’t do.
SHELDON
Mmm, all right. It would appear as if alcohol is playing keep-away with your intelligence.

Big Bang Theory: Trunk

Der Witz hier besteht darin, dass es mehrere Bedeutungen für trunk gibt. Als ich dibs gerufen habe, bei David (@Sm0k1ngGnu) hat er prompt genau die falschen Bedeutungen, nämlich Baumstamm und Kofferraum genannt. Letztere ist AmE, aber darauf kommen wir gleich nochmal zurück. Gesucht sind im Beispiel die Bedeutungen Rüssel und Schrankkoffer (s. LEO). Es kann auch Rumpf heißen, wobei da meines Wissens eher torso verwendet wird. Weniger bekannte Vertreter sind Badehosen (Mehrzahl!) und als Vorsilbe Fern- (-verkehr, -kabel, -leitung, -anschluss, …). Einen Überblick gibt das OALD:

Blick über den Tellerrand vom 27. May 2011

Massive Doctor Who Audio Bargains! (25. May 2011)

We’re delighted to announce a series of one-day sales called ‘Big Finish Week’. It starts on June 6th, and features a selection of Doctor Who double-CD releases available to buy from bigfinish.com for just £5 each for one day only.

Seriencheck (XLI) (24. May 2011)

Der 41. Seriencheck mit einer spektakulären Neuerung! Ab sofort erhält jede Serie, die ich über mehr als vier Episoden verfolgt habe, einen absoluten Abschlusswert.

Complete Seventh Doctor Adventures (so far…) (16. May 2011)

The Doctor’s Wife (15. May 2011)

I also have a little issue with a throwaway line that states Time Lords can regenerate into either sex, male or female. The little joke Tom Baker and former producer John Nathan-Turner decided to play at Tom’s press conference as he was leaving as the Fourth Doctor has really gone too far. I can only think of what poor Leela would think if Andred turned into someone named Adriana one fine morning or what David Campbell might think when the Doctor’s granddaughter Susan turns into a man named Solomon.

Douglas Adams und Doctor Who

Hat es wer noch nicht mitbekommen, dass heute Towel Day ist?! Falls nicht, schnell nachlesen. Natürlich hatte ich heute mein Handtuch dabei, wenn auch nur ein kleines. Aber der Gedanke zählt.

Allerdings will ich mit diesem Beitrag auf etwas ganz anderes hinaus, wie die Überschrift schon verraten haben sollte. Es mag unglaublich erscheinen, aber als ich vor über sechs Jahren meine DVD des Hitchhiker’s Guide to the Galaxy bestellte, hatte ich von Doctor Who noch nie was gehört. Das war kurz bevor die “neue” Serie anlief, aber das habe ich damals auch nicht mitbekommen. Meinen ersten (wissentlichen) Kontakt hatte ich dank eben jener DVD, denn dort hat Peter Davison – Doktor Nummer Fünf – einen Kurzauftritt:

Ein Tierarzt als Milchvieh

Ja, das Ungetüm im Hintergrund. Jedenfalls wurde in den Infountertiteln erwähnt, dass er gerade als fünfter Doktor besetzt worden war. Zwei Jahre später habe ich eine kleine Beitragsserie über eben jene DVD-Untertitel geschrieben (1. Folge) und in der vierten Folge erwähne ich “Doctor Who” zum allerersten Mal in diesem keinen Blog.

Es sollte erneut fast ein Jahr vergehen, bevor ich mich tatsächlich mit der Serie Doctor Who beschäftigte. Nach mittlerweile gut drei Jahren und weit über 100 DVDs, Dutzenden CDs und eingen Büchern kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen.

Englisch lernen mit TV-Serien #45: hoist with/by one’s own petard

Die Beiträge dieser Reihe sprudeln nur so aus mir heraus, was daran liegt, dass ich die letzten Folgen bis zu den US-Finales nachgeholt habe. Aber dieser Beitrag hier sollte der vorerst vorletzte in so schneller Abfolge sein.

Bevor es jedoch soweit ist, lernen wir heute einen seltsamen Spruch kennen, der meinen Recherchen zufolge selbst Muttersprachler verwirrt. Damit Ihr beim nächsten internationalen Dinner punkten könnt, passt gut auf!

Wir reisen ins klassische New York und treffen auf Castle in Pretty Dead. (WARNUNG: wer noch vorhat, die Folge zu sehen, sollte lieber nicht weiterlesen) Der Spruch wird allerdings ein wenig verfremded, wie wir gleich sehen werden:

CASTLE
What’s going on is, we finally figured out who, aside from Amber… would be nervous about these photos.

KAYLA BARON
What photos?
[DETECTIVE BECKETT hands over the photos]
Oh, my God. Oh, my God! Victor. Oh, my God!

VICTOR BARON
I-it’s not what it looks like.

KAYLa
It’s not what it looks like? This is… This is our house in the Hamptons. This is our bed.

VICTOR
It’s our vacation bed.

BECKETT
Right underneath the $2-million Picard that you purchased at the auction, which just happens to be the companion to this painting here in your office.

CASTLE
We read all about it on the spread they did on you in “Today’s Architect.” Looks as though you were hoisted on your own Picard.

Castle: hoisted on your on Picard

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 46

projekthoersturzWer geglaubt hat, dass in diesen Minuten die Entrückung beginnt, wird laut Zähler enttäuscht werden, aber die Anzeichen waren da, denn die aktuelle Runde zum Projekt Hörsturz[1] ist die nächste nach einer ausgelassenen Runde! Ja, Guilty Pleasures habe ich feigerweise ausgelassen. Beety hatte mir zwar noch angeboten zu warten, aber dank meiner Chartspunkte-Erfahrung hatte ich zu viel Angst davor[2]. Doch da wir nun wieder in sicheren Gefilden sind, kann ich mich wieder ins Projekt wagen. Abgesehen davon, dass ein Einreichen in der Mitte statt am Ende der Bewertungszeit doch für einen Weltuntergang sprechen würde.

  1. Wim – See You Hurry (von Mars)
    Bei den bisherigen Bewertern wurde vor allem das Video hervorgehoben, das ich mir natürlich nicht ansehe. Aber dieses leicht evangelikale hört sich erstmal nicht so gut an. Der Typ andererseits schmeichelt sich in harmloser Weise in meine Gehörgänge. Bin noch unsicher, ob das super oder langweilig ist. Mal abwarten……… Hm, Höhepunkte gibt es keine, aber so für nebenher geht das durch.
    Punkte: 3 von 5
  2. Childish Gambino – Freaks And Geeks (von David)
    Das ist also der Typ, der immer retweetet wird, weil es angeblich so witzig ist. Hinweis: Ist es nicht! Und das hier bei allem Willen auch nicht. Den Text bekomme ich vor lauter Luftholen und Hintergrundgequitsche überhaupt nicht mir. Wobei mir einfällt, dass da noch so einige Serien auf meinem sogeannten Pile of Shame liegen, inkl. Community und Freaks and Geeks.
    Punkte: 1 von 5

Foto: Morgennebel

Morgennebel

Morgennebel, ursprünglich hochgeladen von juliaL49

Ein Dreifachexperiment! Erstens das Foto selber, denn die Szenerie lud einfach dazu ein, zu probieren, ob die Stimmung auf Papier äh Leinwand äh Bildschirm gebannt werden kann. Zweitens die Bearbeitung, die durch entrückteres Ausprobieren gekennzeichnet war.

Und schließlich auch noch das Technische, denn der Beitrag wird automatisch von flickr veröffentlicht, das an meinen Blog angebunden ist. Ob das funktioniert hat, weiß ich jetzt, da ich diese Zeilen tippe noch nicht. Man darf gespannt sein…

Nachtrag: Funktionert hat es, aber mit Nachteilen, wie fehlender Kategoriezuweisung und dämlichen HTML-Tags.

English lernen mit TV-Serien #44: scullery

Manche Themenbereiche werden im Bulk abgedeckt und im Mai ist es das Englisch Lernen. Daran ist die letzte Doctor Who-Folge schuld, die erstens eine der besten Folgen überhaupt war und zweitens ein Wort enthielt, das ich schon lange vorstellen wollte. Deswegen gibt es heute wieder zwei Beispiele zur Anwendung.

Zunächst einmal werfen wir einen Blick auf The Doctor’s Wife, wo Neil Gaimian (@neilhimself[1] eindrucksvoll beweist, wie man eine alleinstehende Folge mit vielen wunderbaren Anspielungen auf die gesamte Historie der Serie verbindet.

RORY
What is happening?!

DOCTOR
We are leaving the universe!

AMY
How can you leave the universe?

DOCTOr
With enormous difficulty! Right now I’m burning up TARDIS rooms to give us some welly. Goodbye, swimming pool, goodbye, scullery, sayonara, squash court seven!

Doctor Who: Scullery

Jenes Loswerden von TARDIS-Räumen zur Energiegewinnung gab es vorher schon bei Castrovalva. Damals allerdings war das eher zufällig und der so ziemlich wichtigste Raum wurde mit abgeworfen. Doch das schaut Ihr Euch am besten selber an.

Viel wichtiger ist, dass scullery hier zwar als Teil eines Hauses erkennbar ist, aber die genaue Bedeutung bleibt unklar. Deswegen hören wir mal in The Chimes of Midnight rein, wo der achte Doktor und Charley in einem dunklen Haus gelandet sind und sich zurechtzufinden versuchen:

DOCTOR
It’s a scullery!

CHARLEY
It seems you’re right. We’re in an Edwardian house.

DOCTOR
Or sometime afterwards.

Albumkritik: Sir Simon – Goodnight, Dear Mind…

Sir Simon - Goodnight, Dear MindDas Universum kollabiert gerade, denn es gibt an dieser Stelle endlich mal wieder eine Albumkritik und es ist ein Künstler aus Deutschland!

Beim ersten Album war noch die Rede von Sir Simon Battle (in Anspielung auf den Dirigenten Sir Simon Rattle), aber aus welchen Gründen auch immer, veröffentlichte dann Sir Simon das Album Battle. Eben jenes besorgte ich mir damals ™ über meinen eMusic-Account, verlor es aber dann aus den Augen bzw. Ohren. Wird es mir mit dem Nachfolger Goodnight, Dear Mind… genauso gehen? Gefällig ist es in jedem Fall – schnuffelige Musik vorgetragen von einer einschmeichelnden Stimme.

Die Texte fallen sofort auf und schwanken zwischen einfach nur dämlich und genial durchdacht, wie man das eben von deutschen Textern gewohnt ist. Wäre es in deutsch, würde ich mich einfach nur fremdschämen; aber so in angelsächsisch ist es größtenteils bezaubernd.

Die Musik selber ist eher zurückhaltend, wobei mir das Zurückhalten mit den Bläsern an einigen Stellen lieber gewesen wäre. Jedenfalls klingt es nach ordentlichem Singer-Songwriter-spielt-alles-selber-ein. Muss ja nicht stimmen, aber den Eindruck hat man. Die Stimme wird leider selten erhoben und wirkt auf Albumlänge oder spätestens im zweiten Durchgang doch etwas dröge.

Fazit: Ist also eher ein Album für nebenbei Entspannen statt zum konzentrierten Sporttreiben. Erkennt man eigentlich schon am Cover (Oma-Lampenschirm in schummriger Hotellobby), das wie der Vorgänger (Legal Pad auf Red Checkered Tablecloth) eher gediegene Töne vermuten lässt. (Wertung: 3 von 5 Punkten)