Archiv für den Monat: März 2011

Preview-Stream & signierte Vorbestellung: Glasvegas – EUPHORIC /// HEARTBREAK \\\

Es ist mittlerweile schon über drei Jahre her, dass ich voller Begeisterung Glasvegas entdeckte und nächste Woche (Montag 4.04.2011) steht das zweite Album an. Es trägt den schlumpfigen Titel EUPHORIC /// HEARTBREAK \\\ und dazu gibt es zwei interessante Dinge zu berichten.

Zum ersten wäre da die einmalige Gelegenheit, das Album signiert zu erwerben, wenn man es vorbestellt. Der Preis ist mit £9,99 ein wahres Schnäppchen. Hierzulande kommen noch Versandkosten von £2 hinzu, aber das lohnt sich meiner Meinung nach immer noch. Auf zum Shop.

Wer die Katze nicht im Sack kaufen möchte, der kann in das Album reinhören bzw. wer es bei Facebook verbreitet sogar komplett. Der erste Song ist eine interessante Soundcollage und die anderen beiden sind zwar typisch Glasvegas, aber sie haben sich weiter entwickelt. Erst war ich skeptisch ob der neuen Songs, aber mittlerweile bin ich überzeugt, dass auch das zweite Album ein Knaller wird. Auf zum Vorhören.

Überzeugt Euch selbst:

Gedankendeponie-Song-Contest 2011: Anmeldung zur Teilnahme

Nun ist es tatsächlich soweit, dass der diesjährige GSC beginnt! Wie am Sonntag angekündigt wird es hier darum gehen, die Länder zu vergeben und Informationen zur Teilnahme zu verbreiten.

GSC 2011

Worum geht es?

Wie beim Eurovision Song Contest treten verschiedenen Länder mit einem Song gegeneinander an und am Ende vergibt jeder Teilnehmer Punkte an die anderen (analog der ESC-Punktevergabe). Gewonnen hat derjenige, der die meisten Punkte bekommt. Bei Gleichstand gibt es Regeln diesen aufzulösen.

Wer kann teilnehmen?

Konna als Vorjahresausrichter ist automatisch gesetzt. Anstonsten ist jeder willkommen, der eine öffentliche URL vorzuweisen hat, z.B. einen Blog, eine Twitterseite oder einen Facebookaccount. Diese URL muss nicht unbedingt mit einem Klarnamen verknüpft sein, aber eine gewisse Aktivität zeigen und ohne Anmeldung von jedem Besucher einsehbar sein. Bitte bedenkt, dass die Teilnahme mit (minimalem) Aufwand verbunden ist und wer sich anmeldet, der übernimmt diese Verantwortung.

Wie kann man sich anmelden?

Mit einem Kommentar unter diesen Beitrag, in dem das Land genannt wird. Hier gilt, wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Die URL sollte im entsprechenden Kommentarfeld eingetragen werden. Dabei kann es vorkommen, dass ein Land schon vergeben ist, weil der zugehörige Kommentar noch nicht freigegeben ist (Erstkommentatoren landen in der Moderation). Ich werde versuchen, die Kommentare möglichst sofort freizugeben. In begründeten Einzelfällen ist es möglich, nachträglich zu tauschen, aber das müsst Ihr unter Euch ausmachen und das letzte Wort behalte ich bzw. Konna.

Das mit dem manuellen Fokus üben wir noch

Yeah, baby! Mein schon eingetroffenes und verfrüht ausprobiertes Geburtstagsgeschenk ist eingetroffen und so ungefähr sieht das in Aktion aus:

unscharf dank manuellem Fokus

Abgesehen von den Fingern und der seltsamen Frisur sieht man hier die Nikon D300s samt Nikkor 50mm f1.4 D. Beides echte Schmuckstücke, an die ich mich erst noch gewöhnen muss. Die Anleitung der Kamera hat schlappe 404 Seiten und die des Objektivs ist ein ganzes Poster mit lauter Tabellen.

Das Haupteingewöhnungsthema wird der manuelle Fokus sein, denn bei einer Brennweite von f/1.4 ist der Schärfebereich ziemlich schmal. Der erste Schritt zur besseren Fokussierung ist nachher ein Besuch beim Optiker, um meine Brillengläser um ein Dioptrien zu erhöhen. Für Euch gibt es ein Testbild und ich packe das Ding nochmal für zwei Wochen weg.

Holzelefanten (Test 50mm)

Ankündigung: Gedankendeponie-Song-Contest 2011

Darauf hat die (Blogger-)Welt gewartet! Der letztes Jahr von Konna ins Leben gerufene Gedankendeponie-Song-Contest geht in die nächste Runde, d.h. in zwei Tagen, am Dienstag, den 29.03. gegen Spätnachmittag/Abend wird der GSC 2011 starten[1].

GSC 2011

Viele werden den GSC 2010 wahrscheinlich miterlebt haben, aber natürlich wird alles nochmal genau erklärt. Grob gesagt geht es wie beim Eurovision Song Contest darum, dass verschiedene Länder mit einem Song gegeneinander antreten. Die einzelnen Länder werden jeweils von einem Blogger/Twitterer vertreten und am Dienstag wird es um die Länderzuteilung gehen. Da werde ich dann auch den genauen Ablauf und die Bedingungen bekannt geben. Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich kaum etwas geändert.

Wer sich jetzt fragt, warum ich das ganze dieses Jahr veranstalte und nicht Konna, der sei auf den letztjährigen Siegertitel aus Irland verwiesen, den ich ins Rennen geschickt hatte und der knapp gewonnen hat:

  1. Zum Nachlesen: Ankündigungsbeitrag aus dem letzten Jahr []

Liedzeilen-Quiz #127

Nach einer kurzen Pause von vier Monaten gibt es endlich die nächste Ausgabe meines berühmten Liedzeilen-Quiz. Seid Ihr alle noch mit den Regeln vertraut? Falls nicht, stehen die unten zur genaueren Betrachtung bereit.

Je nachdem wie schleppend es voran geht, werde ich entsprechend schnell oder langsam neue Tipps geben. Es kann aber auch sein, dass es anfangs ruhig ist, wenn ich von meiner Tour um den Untersee völlig entkräftet zurückkehre und keinen Finger zum Tippen heben kann.

Genug geplappert, jetzt kann es endlich losgehen:

  1. Da ist aber jemand glücklich und das nur wegen einer Aussicht. Aber wie so oft liegt es im Auge des Betrachters, was als das Schönste bezeichnet wird. (4 Zeilen)
  2. Die romantische Verklärung des Themas ist aus heutiger Sicht etwas seltsam. Mittlerweile dürfte sich die Meinung ins Gegenteil gekehrt haben.
  3. Wir haben es mit einem älteren Titel zu tun und natürlich wurde der oft gecovert und natürlich suchen wir heute eine dieser Versionen.
  4. Die gesuchte Version ist auf einem Album nur mit Coverversionen zu finden, das leider das einzige der Band ist.
  5. Eines der Bandmitglieder ist weit berühmter als die anderen und zwar nicht nur als Solokünstler, sondern auch als Familienmitglied einer Person, die sehr enge Verbindungen zu einem früheren Quiz-Song hat.
  6. Zu meiner Person hat der Song auch eine Verbindung, denn ich war schon in der besungenen Stadt und habe angefangen, die Ursache für die gegenteilige Meinung zu verfolgen.
  7. Der Bandname mag umgangssprachlich für einen seltsamen Humor sprechen, aber es könnte auch eine Anspielung an einen Künstler des Genres sein.
  8. Die berühmte Person erkennt man nicht am Nachnamen, da der zweite Vorname clever gewählt wurde. Die Soloalben handeln vom Titel her vom Weggehen und Heimat.
  9. Bevor wir alle den Faden verlieren: mittlerweile ist bekannt, dass es sich um eine Stadt an der Ostküste der USA handelt, die nördlich südlich von New York ist und durch ein “modernes Medium” in den letzten Jahre in ein nicht so vorteilhaftes Licht gerückt wurde.

Auflösung: Gesucht war Streets of Baltimore in der Version der Little Willies (Text, Standbildvideo). Mitglied der Band ist Norah Jones, die Tochter von Ravi Shankar, der George Harrison dazu inspirierte bei Norwegian Wood Sitar zu spielen.

Vor viereinhalb Jahren war ich in “dem schönsten Ort der Welt” (mit einem bloggenswerten Hinflug), mitten in der Ausstrahlungszeit von The Wire, wo ein leicht anderes Bild der Stadt präsentiert wird.

Nach knapp 49 Stunden erlöste Beety die rätselnden Massen, die wahrscheinlich gerade mit Hochrechnungen bombardiert werden.

Foto-Projekt 52 (2011) #10: Fernweh

Projekt 52 (2011)Mein gestriger Ausflug um und über den Bodensee brachte mich auf die Idee für das nächste Thema im Projekt 52. Wenn es nämlich um Fernweh geht, ist die Gegend hier bestens geeignet, dies zu erwecken.

Am besten passt dafür der Doktor Nummer Zehn[1], denn der will ja bekanntlich nicht gehen. Und er ist der einzige, den ich dieses Jahr noch gar nicht beim Projekt verwendet habe. Jedenfalls guckt er ganz sehnsüchtig auf den See durch das schnell noch geputzte Fenster (Klick für größere Version in der Lightbox):

10 Fernweh

Die nachträgliche Bearbeitung beeinhaltete neben den üblichen RAW-Import-Einstellungen das Zuschneiden ins Quadratische. Leider sind die Hände der Figur für so eine Pose schlecht geformt, aber man kann dennoch erkennen was gemeint ist. Den folgenden Ausblick hätte man übrigens von der anderen Seeseite:

Romanshorn (Panorama)

Interesting fact: Fernweh auf englisch heißt Wanderlust!

  1. Für das Projekt 52 kann eine feste Figur verwendet werden. Das dient einerseits als Beweis, dass die Fotos tatsächlich von mir stammen und andererseits soll es die Kreativität fördern. In meinem Fall ist es der Doktor aus Doctor Who, den es in mittlerweile elf Inkarnationen gibt. []

Foto-Projekt 52 (2011) #9: Kontraste

Projekt 52 (2011)Der diesige Aufholbeitrag für das Projekt 52 zum Thema Kontraste ließ etwas länger auf sich warten, da ich keine Idee hatte. So überhaupt keine. Bei solch einem Thema tendiere ich dazu, es ein wenig zu übertreiben und ganz viele Kontraste einzubauen. Um das zu vermeiden, habe ich es auf einen Hauptkontrast reduziert und einen weiteren instrinsischen mitgenommen.

Der Hauptkontrast ist natürlich das Fragezeichen für das ich nur ein großes Ausrufezeichen finden musste. Der siebte Doktor[1] hat praktischerweise einen entsprechenden Regenschirm und ein hilfsbereiter Australier lieferte einige Ausrufezeichen (Klick für größere Version in der Lightbox):

09 Kontraste

Die nachträgliche Bearbeitung war diesmal etwas intensiver, d.h. das Bild wurde beschnitten und ich habe an den Kontrasten rumgespielt, um das Flimmern des weißen Bildschirms rechts zu reduzieren. Was meint Ihr?

PS: Nach dem Schreiben fiel mir ein zusätzlicher Kontrast auf: der geografische zwischen England und Australien!

  1. Für das Projekt 52 kann eine feste Figur verwendet werden. Das dient einerseits als Beweis, dass die Fotos tatsächlich von mir stammen und andererseits soll es die Kreativität fördern. In meinem Fall ist es der Doktor aus Doctor Who, den es in mittlerweile elf Inkarnationen gibt. []

Fotoserie: Giebel im noch nicht erwachten Meersburg

Meinen Urlaub in der neuen Heimat habe ich mit einem Ausflug nach Meersburg begonnen. Natürlich kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Deswegen berichte ich an dieser Stelle nicht von tollen Burgen, Museen und Galerien, sondern von Dachgiebeln. Wir werden sehen, wie es dazu kam.

Das beschauliche Dörfchen hat ein paar Sehenswürdigkeiten zu bieten, wovon mich das Zeppelinmuseum am meisten interessierte. David hatte es ausdrücklich empfohlen und laut Museumsseite hat es von März bis November Montags bis Freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Gegen 11 Uhr bot sich folgender Blick:

Zeppelin-Museum (geschlossen)

Der Ritter in der angrenzenden Burg meinte, dass das wahrscheinlich erst in der Woche vor Ostern aufmacht, weil “Meersburg dieses Jahr erst spät erwacht”. Die Burg war mir zu teuer, das Weinbaumuseum zu uninteressant, die Bibelgalerie zu unheimlich und die Pfahlbauten zu ungewiss (ob sie schon geöffnet haben). So habe ich aus der Not eine Tugend gemacht und den schönen blauen Himmel ausgenutzt, um Dachgiebel zu fotografieren. Wenn ich keinen vergessen habe, dürften so ziemlich alle (interessanten) Meersburger Giebel abgelichtet worden sein:

Giebel in MeersburgGiebel in MeersburgGiebel in MeersburgGiebel in MeersburgGiebel in Meersburg

Alle 50 Bilder in der Lightbox gibt es hier zu bewundern.

Podcastempfehlung: Minister of Chance

Es folgt ein kleiner Ausflug in die Welt von Science-Fiction, Hörspielen und – iTunes! Warum mich das interessiert verrät die Beschreibung auf der Preview-Seite:

The Minister of Chance is a new Science Fiction Fantasy series delivered by podcast, starring Julian Wadham, Jenny Agutter, Lauren Crace, Paul Darrow, Sylvester McCoy and Paul McGann. More info at www.ministerofchance.com

Ja, richtig Doktoren Sieben und Acht spielen mit und im Prologue hören wir letzteren in aller Ausführlichkeit:

Na, Interesse geweckt? Wer die Folgen kostenlos haben möchte, benötigt iTunes, um den Podcast zu abonnieren.[1] Alternativ kann man die Folgen für £ 1,49 kaufen, da sich das ganze Projekt alleine über Spenden finanziert. Bisher ist die erste Folge erschienen und die zweite fertig. Soweit ich das verstanden habe, hängt die weitere Produktion von der Unterstützung ab. Ich habe jedenfalls zugegriffen, da 1,76 € mir das wert sind. Und natürlich weil ich McCoy und McGann in Hörspielen zu schätzen gelernt habe. Die Folge kann mit Paypal oder Kreditkarte bezahl werden und ist nicht kopiergeschützt (Format: mp3, Länge: 35:15 min).

Wallpaper: Minister of Chance

Die Webseite ist übrigens schick gemacht, aber mit absoluten Ankern versehen, so dass man die Hälfte nicht lesen kann, wenn man z.B. mit einem Notebook mit 16:9-Bildschirm unterwegs ist. Wer sich da durchwühlt, findet Castinfos, Fotos, Kritiken, Möglichkeiten zum Spenden und einen Shop.

Gefunden habe ich das übrigens via Toby Hadoke, der das gestern getwittert hat.