Nachdem ich Karten für das Konzert verlost habe, bin ich natürlich auch selber hingegangen. Das wäre ich allerdings auch so, denn The Bewitched Hands wurden mehrfach als tolle Liveband empfohlen. Das kann ich nur so bestätigen, denn die sechs Franzosen haben einen unglaublichen Spaß auf der Bühne, der sich auch aufs Publikum überträgt. Das sind übrigens die, die ihren Namen gekürzt haben von The Bewitched Hands on the Top of Our Heads und sich als The Bewitched vorstellten.
Als Vor”band” trat Pinot Noir, ein Schweizer, der “kein Sturmgewehr im Schrank daheim stehen” hat. Alleine mit Gitarre bezauerte er das bis zu diesem Zeitpunkt noch spärlich vorhandene Publikum. Ein paar verstreute Gestalten konnte er von der Bar in den Zuschauerraum locken und anschließend fleißig E-Mail-Adressen sammeln, denn leider gibt es noch kein Album zum Kaufen.

Nach kurzer nicht-Umbaupause kam die Hauptband auf die Bühne und nach einem Song hatten auch sie das Publikum in der Hand. Die beiden Sänger-Gitarristen (Namen haben ich nirgends finden können) rockten richtig ab inkl. Gitarre in die Luft werfen und es ließen sich einige der Zuschauer davon anstecken.
Leider kannte ich die Songs nicht gut genug, um mitsingen zu können, aber wenn sich in nächster Zeit ein weiterer Konzertbesuch anbietet, werde ich diese Wissenslücke bis dahin nachgeholt haben. Auf dem Album klingen sie wesentlich ruhiger und beherrschter. Leider habe ich keine passende, qualitativ gute Aufnahme finden könne und daher gibt es diese etwas wackelige, übersteuerte Aufnahme, die aber sehr schön die Stimmung einfängt










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