Archiv für den Monat: Februar 2011

Konzert: The Bewitched Hands im Kulturladen, Konstanz am 24.02.2011

Nachdem ich Karten für das Konzert verlost habe, bin ich natürlich auch selber hingegangen. Das wäre ich allerdings auch so, denn The Bewitched Hands wurden mehrfach als tolle Liveband empfohlen. Das kann ich nur so bestätigen, denn die sechs Franzosen haben einen unglaublichen Spaß auf der Bühne, der sich auch aufs Publikum überträgt. Das sind übrigens die, die ihren Namen gekürzt haben von The Bewitched Hands on the Top of Our Heads und sich als The Bewitched vorstellten.

Als Vor”band” trat Pinot Noir, ein Schweizer, der “kein Sturmgewehr im Schrank daheim stehen” hat. Alleine mit Gitarre bezauerte er das bis zu diesem Zeitpunkt noch spärlich vorhandene Publikum. Ein paar verstreute Gestalten konnte er von der Bar in den Zuschauerraum locken und anschließend fleißig E-Mail-Adressen sammeln, denn leider gibt es noch kein Album zum Kaufen.

The Bewitched Hand Konzert 24. Februar 2011 Konstanz

Nach kurzer nicht-Umbaupause kam die Hauptband auf die Bühne und nach einem Song hatten auch sie das Publikum in der Hand. Die beiden Sänger-Gitarristen (Namen haben ich nirgends finden können) rockten richtig ab inkl. Gitarre in die Luft werfen und es ließen sich einige der Zuschauer davon anstecken.

The Bewitched Hand Konzert 24. Februar 2011 KonstanzThe Bewitched Hand Konzert 24. Februar 2011 Konstanz

Leider kannte ich die Songs nicht gut genug, um mitsingen zu können, aber wenn sich in nächster Zeit ein weiterer Konzertbesuch anbietet, werde ich diese Wissenslücke bis dahin nachgeholt haben. Auf dem Album klingen sie wesentlich ruhiger und beherrschter. Leider habe ich keine passende, qualitativ gute Aufnahme finden könne und daher gibt es diese etwas wackelige, übersteuerte Aufnahme, die aber sehr schön die Stimmung einfängt

“Splendid chap!”

Gestern gab es nur ein Thema über das geschrieben wurde:

Ja, leider der Brig hat das Gebäude verlassen. Und ich höre jetzt nochmal “A Soldier In Time”, seine Audioautobiographie. Seine papierne Autobiographie nennt sich “Five Rounds Rapid” nach einem berühmten Zitat, auf das er auch in dem Hörbuch eingeht.

A Soldier In Time

Verlosung: 2×2 Karten für The Bewitched Hands in Konstanz

Jawollja, nach Nico und Julien verlose auch ich 2×2 Karten für The Bewitched Hands, allerdings nur in Konstanz am kommenden Donnerstag (24.Feb).

The Bewitched Hands

Was ich bisher von der Band gehört habe, macht richtig Laune und Nico hat sie schon begeistert live erlebt. Das wird sicher ein Spaß! Das Konzert wird im Kulturladen um 20:30 stattfinden (siehe Last.fm, neben Zebra-Kino, Nähe Bahnhof Fürstenberg).

Wie könnt Ihr gewinnen? Hinterlasst bis um 12 Uhr am Mittwoch hier einen Kommentar. Bei mehr als zwei Interessierten entscheidet Zufallsgenerator.

Passend zum Schnee gibt es noch ein bisschen Spätsommerfeeling mit Papprittern:

Beety Projekt Hörsturz: Runde 39 (instrumental)

projekthoersturzEs ist wieder mal soweit, dass eine Sonderrunde im Projekt Hörsturz[1] ansteht. Wie auch beim letzten Mal (WTF?) werde ich wahrscheinlich selten gute Bewertungen abgeben.

In meiner umfangreichen Musiksammlung befindet sich zwar das ein oder andere Instrumentalstück, die werden aber von mir meistens vorab mit 2/5 bewertet und tauchen so nie wieder in irgendwelchen Playlisten auf. Das mag harsch erscheinen, aber erstens kann die Wertung natürlich anders ausfallen und zweitens liegt das in meiner Art Musik zu beurteilen begründet. Die Stimme ist eine der Hauptkriterien, die entscheiden, ob mir ein Song bzw. Künstler gefällt. Damit kann ein Song von Durchschnitt zu Lieblingsstück aufgewertet werden und es gibt umgekehrt einige Sänger, denen ich absolut nicht zuhören kann, auch wenn der Rest des Songs ok ist. In gewissem Sinne sind also Instrumentals für mich unvollständig. Man kann einwenden, dass mir so viele tolle Musikstücke verborgen bleiben, aber ich entgegne dann, dass es so schon geradezu unendlich viel (gute) Musik gibt, dass ich mich nicht auch noch mit Instrumentalmusik beschäftigen müsste.

Genug der langen Vorrede und rein ins “Vergnügen”:

  • Ludovico Einaudi – Fuori dal mundo (von Konna)
    Also entweder ist Google zu doof oder die Interpreten haben da ganz frech spanisch und italienisch gemischt, um außerhalb der Welt darstellen zu können. Klingt nach Weihnachtsschulaufführung und auch wenn es technisch einwandfrei ist, so schlafe ich doch ein bisschen ein.
    Punkte: 1,5 von 5

Neue Feedadresse (zum Zweiten)

Vor einigen Tagen habt Ihr, verehrte Feedleser, schon einmal einen Beitrag über die geänderte Feedadresse bekommen. Das Anliegen ist noch aktuell, hat sich aber etwas verschoben, da es natürlich erstens anders kommt und zweitens als man denkt. Jedenfalls möchte ich Euch bitten, zu überprüfen, ob Ihr den Feed über die Adresse

49suns.de/feed

abonniert habt. Falls nicht, ist dies nun die Gelegenheit durch Nichtstun von meiner Schreibe verschont zu werden oder aber aktiv zu werden, um weiterhin von neuen Beiträgen verfolgt zu werden.

Wie kam zur geänderten Adresse? Am Wochenende habe ich in einem schlecht durchdachten Schnellschuss alle meine Feedburner-Feeds gelöscht. Um diejenigen Leser zu erreichen, die darüber den Blog abonniert haben, wollte ich einen wordpress.com-Blog[1] auf die Feedburner-Adresse umleiten und auf die geänderte Feedadresse hinweisen. Aber natürlich hat das nicht funktioniert und der Feedburner-Feed lieferte Fehler und ich konnte keinen anderen Feed auf die Adresse umleiten. Deswegen habe ich die Blogfeedadresse wieder auf Feedburner umgelenkt. Das hat seltsamerweise funktioniert, ist aber nur eine temporäre Lösung.

Wie kam es zum Löschen der Feedburner-Adresse? Das hatte ich schon länger vor und am Wochenende war es so weit. Eigentlich wollte ich vorher die Abo-Statistiken aus den letzten Jahren studieren und/oder exportieren, bin aber nicht mehr dazu gekommen. Es ist natürlich schade um die verlorenen Zahlenkolonnen, aber es juckt mich überraschend wenig und so ist das bald vergessen.

Bald werde ich also die Feedburner-Adresse erneut löschen und diesmal hoffe ich, dass es gut geht und Ihr alle vorgewarnt seit und es überhaupt nicht merkt. Soweit zumindest die Theorie und bin mal gespannt, wie anhänglich Google sein wird.

Blick über den Tellerrand vom 16. Februar 2011

Die prekären Arbeitsverhältnisse der Wissenschaftler (10. February 2011)

Außer den Professoren und einigen technischen Angestellten hat fast niemand einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Ein Jobwechsel, zum Beispiel nach der Doktorarbeit oder dem Postdoc, ist fast immer mit einem Wohnortwechsel verbunden und nach neuen Stellen in der Wissenschaft wird selbstverständlich deutschlandweit, wenn nicht europa- oder weltweit gesucht. Die geforderte Flexibilität und die fehlenden langfristigen Perspektiven erschweren das Zwischenmenschliche. Viele meiner Kollegen sind entweder ohne festen Partner oder führen Fernbeziehungen. Fast alle sind kinderlos.

Doctor Who for Newbies: The Eleventh Doctor (1. February 2011)

Kill ‘em all! (30. January 2011)

Ein durchaus nicht ganz unepischer Filmmoment. Und noch während die Kamera auf dem traurigen Gesicht von Robert Sean Leonard verweilt, der zu diesem Zetpunkt noch nicht wusste, dass ihm noch ein jahrelanges Martyrium an der Seite eines gewissen Dr. House bevorsteht, wird der Film einfach abgeschnitten und der liebe Zuschauer daran erinnert, dass er garantiert noch nicht ausreichend versichert ist oder ruhig noch ein drittes Haus finanzieren könnte.

Musik in der Cloud: tunesBag wird zum Musikplayer für Dropbox (25. January 2011)

User, die für die Nutzung von tunesBag nicht in die Tasche greifen wollen, können durch die Verknüpfung mit Dropbox die Kapazität ihres tunesBag-Kontos quasi um den bei Dropbox vorhandenen Speicherplatz erhöhen – ein Schritt, der Respekt verdient, immerhin verringert tunesBag so den Anreiz für seine User, Speicher hinzuzukaufen, und ein hervorragendes Beispiel, was es heißt, die Bedürfnisse der Nutzer in den Mittelpunkt zu stellen.

Spring Offensive – Between Me & You [zum wählbaren Preis]

Das pay-what-you-want-Modell bekommt Zuwachs und zwar in Form des Oxforder Quintetts Spring Offensive, die ich schon öfter hier vorgestellt habe. Diese Woche (und zwar nur diese Woche) gibt es die EP Between Me & You zum frei wählbaren Preis und es ist nicht mal eine E-Mail-Adresse nötig – einfach auf der offiziellen Seite vorbeischauen und die EP runterladen.

Spring Offensive

Das Besondere: Wer bezahlen möchte und mindestens £ 4 ausgibt, wird namentlich auf dem im April erscheinenden physischen Release erwähnt. Mein Geld haben die Jungs sicher, denn erstens ist die EP eine wunderbar zurückgenommene Zusammenstellung (Anspieltipp: A Stutter and a Start) und zweitens möchte ich es einmal erleben, dass mein Name auf einer Veröffentlichung korrekt geschrieben erscheint.

Nochmal zum Mitschreiben: www.springoffensive.co.uk

Foto-Projekt 52 (2011) #5: In & Out

Projekt 52 (2011)Zum Thema In & Out (5. Wochenthema beim Projekt 52) hätte ich gerne Figuren von Kevin Kline und Tom Selleck gehabe (Hä?). Leider gibt es meines Wissens keine und so blieb auch der Schrank zu (Hä?).

Doch das Rein- und Rausgehen bietet sich beim Doktor[1] von Natur aus an durch die verschiedenen Leben/Inkarnationen/Versionen des Doktors. Da blieb nur die Frage, welche Staffelübergabe für das Projekt 52 herhalten sollte. Ich habe mich für acht zu neun entschieden, denn für alle anderen sind die letzten und/oder ersten Momente bekannt. Meiner Meinung nach sah das wahrscheinlich ungefähr so aus (Klick für größere Lightbox-Version):

05 In & Out

Naja, wohl eher nicht, aber der Gedanke zählt. Was meint Ihr?

  1. Für das Projekt 52 kann eine feste Figur verwendet werden. Das dient einerseits als Beweis, dass die Fotos tatsächlich von mir stammen und andererseits soll es die Kreativität fördern. In meinem Fall ist es der Doktor aus Doctor Who, den es in mittlerweile elf Inkarnationen gibt. []

Serienkritik: Bob & Rose (2001)

Bob and RoseNach der Lektüre von The Writer’s Tale war es unausweichlich, dass ich mich weiter mit dem Werk von Russell T. Davies beschäftige und die erste Wahl fiel auf Bob & Rose, das mittlerweile fast zehn Jahre alt ist.

Die Serie spielt in Manchester und wie es sich für die Schwulenhauptstadt Englands gehört, lernen wir Bob bei einem fehlgeschlagenen One Night Stand kennen. Während er mitten in der Nacht auf der Suche nach einem Taxi ist, begegnet er Rose, die auch nicht gerade in der besten Stimmung ist. Das wortwörtlich ungleiche Paar beginnt eine seltsame Beziehung und sowohl sie selber als auch ihr Umfeld werden dadurch gehörig verwirrt.

Diese Beschreibung könnte ebenso eine Inhaltsangabe für einen christlichen Lehrfilm sein, doch da wir es hier mit einem Werk von RTD zu tun haben, kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Wie bei einer britischen Produktion üblich gibt es neben den herrlich treffsicheren Charakterisierungen der Protagonisten und ihren Verwandten/Freunden/Kollegen natürlich fantastische Umsetzungen in Form von vielen bekannten Gesichtern (Jessica Hynes/Stevenson, Penelope Wilton). Die Hauptrollen spielen Lesley Sharp (womit das Doctor Who-Damentrio komplett wäre) und Alan Davies, der auf den Fotos bei tv.com einem gewissen Wetterfrosch beängstigend ähnlich sieht.

Jedenfalls haben wir es hier mit einem halben Dutzend sehr kurzweiligen Folgen zu tun, die man durchaus an einem Abend weggucken kann, aber nicht sollte, denn sonst ist der Spaß viel zu schnell vorbei. Die DVD bietet leider keinerlei Extras, ist aber mit £ 4,47 sehr günstig zu haben (Amazon-Partnerlink).