Aktueller Stand zum Bücher-CD-DVD-Verkauf

Vor genau einem Monat kündigte ich an die meisten meiner Bücher, CDs und DVDs verkaufen zu wollen bzw. schon damit angefangen zu haben.

Die ganze Sache ist ziemlich ausgeartet, d.h. es läuft prima. Ich habe bisher 280 Bücher und CDs an sieben verschiedene Anbieter geschickt. Bestätigt sind bisher 190 Stück, d.h. drei Sendungen stehen noch zur Bestätigung aus. Die Zeitspanne zwischen Paketversand und Geldeingang beträgt zwischen sieben und 14 Tagen.

Bemerkbar macht sich das in gewonnenem Platz, denn die Bücherreihen haben sich von sieben auf dreieinhalb verringert und ganze zwei CD-Regale sind überflüssig geworden. Von den Büchern werde ich wohl nicht mehr viel los, aber bei den CDs bin ich erst zur Hälfte durch mit der Preisermittlung. An DVDs habe ich die kompletten Friends verkauft (privat) und sonst bisher nichts. Es bleibt also noch einiges zu tun.

Alle Details, die wichtig sein könnten für jemanden, der selber eine solche Aktion in Angriff nehmen möchte, sammle ich und werde sie „demnächst“ in übersichtlicher Form hier präsentieren. Bis dahin wird sich dieser Anblick noch verstärken:

Leere CD-Regale

Am Ende muss ich mir dann noch überlegen, was mit den Büchern und CDs passieren soll, die es nicht lohnt zu verkaufen. Dafür werde ich sicherlich diese Platform nutzen. Man darf also gespannt sein.

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

9 Gedanken zu „Aktueller Stand zum Bücher-CD-DVD-Verkauf“

  1. bullion, ich habe alle Folgen jetzt mindestens drei Mal gesehen – das reicht für eine Weile. Außerdem sind meine Boxen aus vier unterschiedlichen Ländern und machen sich nicht so gut im Regal. Bei Gelegenheit werde ich mir die 15th Anniversary Box kaufen.

  2. Ich finde es ein wenig traurig, also alles wegzugeben. Es gibt mir wichtige Alben, wichtige Bücher.
    Musik ist digital für mich wert- und stillos, entweder echt oder gar nicht.
    mp3 interessieren mich nicht. Einwegbücher kann man gerne digital lesen, die kommen nachher eh weg, aber ansonsten habe ich Bücher gerne in echt, hat was mit Lesestil zu tun.

    Es ist für mich eben so das digitale Medien einen sehr viel geringeren Wert haben als reale, daher kaufe ich auch keine mp3, E-Books oder dergleichen, vor allem nicht zu den Preisen.

    Das ganze hat für mich aber auch etwas mit Kultur zu tun.
    Digitale Medien sind für mich sowas wie Fast Food, kann man eben nutzen, aber ist zu schnell und billig, ein wenig stillos.
    Muss aber jeder selber wissen.

  3. Sebastian, bis vor einem oder zwei Jahren habe ich auch noch so gedacht 🙂 Aber der zersetzende Prozess, der mein Kapitalismusdenken aufweicht, hat mich soweit, dass ich bis auf Sammlerstücke (z.B. mit Autogramm) alles loswerden möchte.

    Hörst du auch nur CDs und Platten? Gar keine Musik digital? Bist du in letzter Zeit mal umgezogen? All das nagt am Festhalten des physischen Besitzes.

    Und sobald dir klar ist, wie viele Kubikmeter Platz und Hunderte Euro du gewinnst, ist der Kampf endgültig verloren!

  4. Julia, ich höre sogut wie nur reale Tonträger, digitales nur als Bemusterung, Musik nur im Auto oder auf der Stereoanlage, nicht am PC, ferner Musik nur als Alben, nicht einzelne Songs.

    Ich finde, Musik auf dem PC zu hören und zu sammeln bindet mich zu sehr an dieses Gerät, ich höre Musik lieber in der ganzen Wohnung.

    Ich bin ein paar mal umgezogen, ich weiß das die ganzen Sachen viele sind, finde aber auch das Bücher und Tonträger eine Art von Kultur darstellen.
    Nicht alles, aber das Anspruchvolle.

    Ferner gehört eine Musik- und Buchsammlung für mich auch ein wenig zu einem Statussymbol, andere setzen da eher auf Apple Produkte, ich besitze dafür lieber Tonträger mit einem Artwork zum durchblättern und dergleichen.

    Digitale Bücher und Musik sind für mich nur Daten, Töne, aber der Rest fehlt mir irgendwie.
    Das Werk und das Gefühl.

    Was aber bei Pop-Mainstream Kultur sowieso fehlt, diese Wegwerf-Musik und Bücher, da kann ich es verstehen wenn diese nur für einen Sommer digital vorliegt.

  5. Ok, dann sind wir meilenweit voneinander entfernt 🙂

    Was ich nicht verstehe: warum ist ein Buch, dessen Buchstaben auf einem Bildschirm zu lesen sind, weniger Kultur als eines, wo sich die Buchstaben auf dem Papier befinden? Der Inhalt ist exakt gleich. Dein Empfinden beim Lesen exakt gleich. Die Absicht des Autors ist exakt gleich.

    Dein Argument mit dem Binden an den PC sehe ich genau umgekehrt: gerade weil ich keine CDs mehr nutze, sondern mp3s bin ich frei. Für die CD müsste ich mir eine Anlage kaufen, die mp3s kann ich am Laptop, auf meinem Handy, auf meinem mp3-Player, auf gebrannter CD hören, unterwegs wann und wo ich will!

    Und woher kommt die Ansicht, dass digitale Medien „nur einen Sommer“ verfügbar sind? Meine Sammlung wächst seit 11 oder 12 Jahren und ich habe immer noch dieselben Dateien. (also zumindest einige)

    Und schließlich und endlich: was spricht dagegen BEIDES zu nutzen? Sowohl digitale als auch physische Medien haben ihre Vorteile. Wer beides nutzt, hat viel breitere Anwendungsmöglichkeiten.

  6. Ja, wir sind in diesem Bereich einiges voneinander entfernt.

    Für mich sind Dinge in dem Bereich der Kultur wenn sie vom reinen Konsum gelöst sind.
    Musik und Bücher müssen für mich überreichbar sein, tragbar, mehr als nur ein digitaler Datenträger oder ein Anhang in einer Mail.

    Und mit digitaler Musik und digitalen Büchern binde ich mich an Geräte, wie ich finde.
    Ich muss einen Laptop einschalten oder einen PC um dort Musik zu hören.
    Damit bin ich immer an den Rechner gebunden, ohne mich wirklich frei bewegen zu können und diese Geräte haben nicht wirklich einen guten Sound.

    Ich wähle lieber ein Album aus dem Regal aus und lege es in einer richtigen Anlage ein, eine Anlage bei der ich die Musik auch noch im Nachbarzimmer hören kann, was für mich ein wenig bedeutet das ich auch in anderen Zimmern zum Beispiel aufräumen kann und dabei die Musik höre.
    Das habe ich bei digitalen Medien so nicht, da muss ich entweder den Laptop mit herumtragen oder im Raum bleiben an dem der feste Rechner steht.

    Richtige Bücher kann ich dafür ohne Stom lesen, überall wo ich mag.

    Bei mir ist es einfach so das die digitalen Musikstücke in den tiefen des Rechners verschwinden, das ist für mich nicht das gleiche wie Musik aus dem Regal zu suchen, oder mache ich einfach seltener.
    Kann vielleicht auch daran liegen das ich meinen Rechner nur zur Unterhaltung privat nutze und nicht als Arbeit, ich hier vielleicht ein anderes Nutzungsverhalten habe.

    Gegen die beidseitige Nutzung spricht überhaupt nichts, ich mache es eben nur nicht.
    Einen mp3 Player nutze ich nicht, das Handy ist hauptsächlich zum telefonieren, da habe ich nicht mal Musik drauf, auch wenn ich dies könnte.
    Und mein in meinem Auto kann ich nur richtige CDs abspielen, der kann keine mp3 lesen.

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