England 2011 (4): Stratford-Upon-Avon

Nach einer kleinen Pause geht es weiter mit meinem Bericht vom England-Urlaub. Die zweite Woche begann mit der Stadt, die ganz im Zeichen ihres berühmtesten Sohnes steht, wie ich schon vor Ort schrieb.

Die meisten meiner Fotos handeln denn auch im weitesten Sinne davon, was einerseits daran liegt, dass diese alten Häuschen wirklich schicke Motive abgeben und andererseits die sonstigen Bilder nicht so geworden sind, wie ich die haben wollte. Eine Ausnahme für die erste Kategorie ist das weniger als spärlich beleuchtete Hexenmuseum:

Stratford-Upon-Avon

Für die erste Kategorie gibt es z.B. dieses Gebäude, das heute noch eine Schule ist und die Shakespeare angeblich besucht hat:

Stratford-Upon-Avon

Das ist ein Zimmer im New Place, dem damals zweitgrößten Haus der Stadt. Das konnte er sich aber wohl nicht (nur) wegen seines Theatererfolgs leisten, sondern wegen Landbesitz und vielleicht auch Geldleihens. Weiß man ja alles nicht so genau.

Stratford-Upon-Avon

Und so sieht sein Grab in der Holy Trinity Church aus:

Stratford-Upon-Avon

Auch das hat eher weniger mit seinem Schaffen, sondern mehr mit seinem Wohlstand zu tun. Er hat Geld gespendet, dass er in der Kirche begraben wird, weil er nicht wie damals üblich alle paar Jahrzehnte umgegraben werden wollte. Und wir haben davon eines der drei “Portraits” von ihm: die Büste, die von seinen Verwandten angefertigt wurde und ihm deshalb ähnlich sehen sollte.

Natürlich habe ich auch live erlebt, was der Barde so verbrochen hat. Meine Wahl fiel auf A Midsummer Night’s Dream und es hat sich absolut gelohnt!

Stratford-Upon-Avon

Das ist der zum Theater gehörige Turm

Stratford-Upon-Avon

von dem man eine fantastische Aussicht hat:

Stratford-Upon-Avon

Zum Abschluss noch ein paar Tiere, z.B. eine Eule und ein Falke:

Stratford-Upon-Avon

Und natürlich Cat Content:

Stratford-Upon-Avon

Mehr gibt es wie immer im zugehörigen flickr-Album.

Über juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker