Erste Bilder mit der Dacora Dignette

Überlebt eine Kamera 48 Jahre unbeschadet und macht immer noch brauchbare Bilder? Die Spannung war groß, denn aufgrund einer wackeligen Kurbel riss auch der zweite Film. Den ersten konnte ich verschmerzen, denn der war schon drin in meinem Flohmarktfund und nachdem ich die Klappe geöffnet hatte, wohl auch unbrauchbar. Den zweiten habe ich am Montag in der Mittagspause verknipst mit jeweils drei Bildern zu f/8, f/11 und f/16 (1/125 Belichtungszeit). Da ich dusseligerweise die Entfernung nicht geändert habe (am Sonntag habe ich es penibel bei jedem Bild eingestellt), ist immer nur das kleinstblendigste überhaupt brauchbar gewesen. Hier ein kleiner Eindruck (in größer bei flickr):

Testbilder mit Dacora DignetteTestbilder mit Dacora DignetteTestbilder mit Dacora DignetteTestbilder mit Dacora DignetteTestbilder mit Dacora DignetteTestbilder mit Dacora Dignette

Beim ersten Bild sieht man, dass der Film gerissen ist und beim letzten ist auch irgendwas schief gegangen. Aber das macht ja den Charme dieser analogen Bilder aus, oder? Naja, es geht auch besser und das ist erst der Anfang. Beim nächsten Mal werde kann ich besser die Belichtung einschätzen und hoffentlich an die Entfernungseinstellung denken.

Der Film in der Agfa Optima 535 ist noch nicht voll. Da musste ich auch erst noch eine (extrem teure) Batterie kaufen, damit der Belichtungsmesser funktioniert – 1976 war man eben schon einen Schritt weiter…

Was meint Ihr?

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

3 Gedanken zu „Erste Bilder mit der Dacora Dignette“

  1. Interessant. Vielleicht schauch ich mich auch mal bei ’nem Flohmarkt um. Bei denen hier gibt’s aber ’n bisschen viel professionelle Händler, so dass ich Zweifel habe, was Billiges zu finden…

    Hast du eigentlich schon ’ne eigene Dunkelkammer eingerichtet? 🙂

  2. cimddwc, da muss man eben Glück haben – wünsche dir jedenfalls viel davon!
    Eine Dunkelkammer brauche ich (noch) nicht, da normale Kleinbildfilme ausreichen. Aber evtl. bekomme ich von meinem Opa eine richtig alte Kamera. Mal sehen, was daraus wird.

    Moritz, früher war eben alles besser 😉

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