Beetys Projekt Hörsturz: Runde 46

projekthoersturzWer geglaubt hat, dass in diesen Minuten die Entrückung beginnt, wird laut Zähler enttäuscht werden, aber die Anzeichen waren da, denn die aktuelle Runde zum Projekt Hörsturz[1] ist die nächste nach einer ausgelassenen Runde! Ja, Guilty Pleasures habe ich feigerweise ausgelassen. Beety hatte mir zwar noch angeboten zu warten, aber dank meiner Chartspunkte-Erfahrung hatte ich zu viel Angst davor[2]. Doch da wir nun wieder in sicheren Gefilden sind, kann ich mich wieder ins Projekt wagen. Abgesehen davon, dass ein Einreichen in der Mitte statt am Ende der Bewertungszeit doch für einen Weltuntergang sprechen würde.

  1. Wim – See You Hurry (von Mars)
    Bei den bisherigen Bewertern wurde vor allem das Video hervorgehoben, das ich mir natürlich nicht ansehe. Aber dieses leicht evangelikale hört sich erstmal nicht so gut an. Der Typ andererseits schmeichelt sich in harmloser Weise in meine Gehörgänge. Bin noch unsicher, ob das super oder langweilig ist. Mal abwarten……… Hm, Höhepunkte gibt es keine, aber so für nebenher geht das durch.
    Punkte: 3 von 5
  2. Childish Gambino – Freaks And Geeks (von David)
    Das ist also der Typ, der immer retweetet wird, weil es angeblich so witzig ist. Hinweis: Ist es nicht! Und das hier bei allem Willen auch nicht. Den Text bekomme ich vor lauter Luftholen und Hintergrundgequitsche überhaupt nicht mir. Wobei mir einfällt, dass da noch so einige Serien auf meinem sogeannten Pile of Shame liegen, inkl. Community und Freaks and Geeks.
    Punkte: 1 von 5
  3. Panic! At the Disco – There’s a good reason these tables are numbered Honey, you just haven’t thought of it yet (von maloney8032)
    Zu urteilen nach dem Ausrufezeichen, haben wir es hier mit einem frühen Werk der Band zu tun. Liegt das an der Aufnahme oder ist da wirklich ein extrem nerviges Drumset im Einsatz? Nehmen wir da noch die Bläser und das aufdringliche Klavier in die Wertung, so kann das nichts werden.
    Punkte: 2,5 von 5
  4. Adebisi Shank – International Dreambeat (von beetFreeQ)
    Oh, hat Ross seine alten Keyboard-Disketten wiedergefunden und eine Blaskapelle eingeladen?!? Jedenfalls kenne ich den Namen – aha, die mit den offensichtlich betitelten Alben. Die ich beide nicht mochte. Kommt aber auf die Stimmung an. Momentan flutscht das ganz schön.
    Punkte: 3,5 von 5
  5. Rev Theory – Justice (von cimddwc)
    Manchmal kann es so einfach sein! Der hier will einfach nur Gerechtigkeit, was mich an die vorvorletzte Folge Castle erinnert. Aber da hören die Parallelen schon auf. Wenn die aufgedrehten Schreie zwischendurch nicht wären, könnte man das durchaus nebenher hören.
    Punkte: 2,5 von 5
  6. 16 Horsepower – Clogger (von Michael)
    Hinweis an Beety: bitte leere Links entfernen! Ein Ausflug in die Achziger! Im guten Sinne. Laut Wikipedia soll das eher in Richtung Alternative gehen. Stimmlich und räumlich bin ich aber eher an The Church und ein kleines bisschen an The Smiths erinnert. Merken!
    Punkte: 4 von 5
  7. Streetlight Manifesto – One Foot on the Gas, One Foot in the Grave (von Tenza)
    Eine Raserhymne? Oder ein Mahnmal? Hm, textlich schwankt es zwischen Rapture und wehmütigem Lebensrückblick. Ergibt jedenfalls keinen Sinn, aber der Song ist schön flott.
    Punkte: 3,5 von 5
  8. Van She – Sex City (von Fabian)
    Noch ein Ausflug in die Achziger? Diesmal die aufgekrempelte Polyesterjacken-Variante? Warum singt der so zurückhaltend? Hat er Angst, dass bei es voller Stimme unmelodiös klingt? Reinstes Radiofutter.
    Punkte: 1 von 5
  9. David Ford – Go To Hell (von Sorkin)
    Holt die Taschentücher raus! Ist das aus einem Film? Aus einer entsprechenden Szene? Dann könnt ich das ja noch verstehen, aber so ist es ein wenig sehr tränendrückend. Die Stimme des Sängers ist jedoch wunderbar Kellyjonesig und kann bleiben. Muss mir mal das letztjährige Album anhören.
    Punkte: 3 von 5
  10. Metallspürhunde – Moloch (von Konna)
    And now for something completely different. Sowohl zum letzten Song als auch für Konna. Oder auch nicht. Hier treffen Rammstein auf die Fantastischen Vier und das kann natürlich nur schief gehen.
    Punkte: 1,5 von 5

Mit einem Schnitt von 2,55 genau durchschnittlich!

Für die nächste Runde schlage ich The Wave Pictures – Now You’re Pregnant vor, weil sie vor zwei Wochen ein neues Album veröffentlichten. (Das hier ist ein uralter Song, der live immer vom Drummer gesungen wird und letztes Jahr als Single auf Jonny Helm Sings rauskam. Das neue Album habe ich erst einmal gehört und kann es noch nicht einschätzen.)

  1. Für Uneingeweihte: Es handelt sich um ein Musikprojekt, bei dem die Teilnehmer alle zwei Wochen zehn zufällig ausgewählte Songs bewerten sollen. Mehr dazu bei den Pojektregeln. []
  2. Was glaubt Ihr eigentlich, warum ist seit knapp einem Jahr das mit den Chartspunkten nicht mehr mache?!? []

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

6 Gedanken zu „Beetys Projekt Hörsturz: Runde 46“

  1. Sag mal, kopiert ihr euch die Links bei mir immer alle schon direkt, nachdem der Beitrag online gegangen ist? Hab schon bei mehreren gelesen, dass der Link nicht funktioniert hat, obwohl ich ihn zwischenzeitlich und vor den Beiträgen korrigiert hatte. Ich bin da selbst immer ganz gemütlich und kopiere sie mir immer erst, wenn ich grad den Beitrag schreiben will.

Kommentare sind geschlossen.