Beetys Projekt Hörsturz: Runde 44

projekthoersturzSonderüberraschung! An dieser Stelle gibt es den aktuellen Beitrag zum Projekt Hörsturz[1] und nicht die Startnummer 26 des GSC, weil der ausfällt[2]. Aber natürlich wird für musikalischen Ersatz gesorgt. Auf geht’s!

  1. De Drangdüwels – Överfahrt (von Michael)
    Grmpf, erst runterladen vor dem Anhören gibt Punktabzug. Ist das eine Kirmeskapelle oder eine Irland-Verarsche? Jedenfalls nicht ernst zu nehmen.
    Punkte: 1 von 5
  2. Opeth – Burden (von Tenza)
    aefmklöasdjklÖÄyl_aüöP+ä#HOIWUEVN””)(§$Z UQOiqufg8 Ups, da ist mein Kopf auf der Tastatur gelandet. Bin aufgewacht, um das Richard Marx-Gedächtnis-Geschwurbel abzuschalten.
    Punkte: 0 von 5
  3. Q and not U – Soft Pyramids (von Kristin)
    Das hingegen könnte man durchaus ernst nehmen. Wenn die sich nicht selber ziemlich ernst nehmen würden. Buchstabiererei ist ein beliebtes Stilmittel, um die Massen auf den Dancefloor zu holen, aber das kann es hier nicht sein. Nimmt man zur blutdrucksteigernden Unaufgeregtheit noch die schmerzenden Brüche hinzu, werte ich diesen Song zwar besser als die zwei Ausfälle davor, aber gefallen tut es mir nicht.
    Punkte: 1,5 von 5
  4. The Naked And Famous – All Of This (von Freddi)
    Aha, das klingt schon besser. Zu jeden anderen Zeitpunkt würde ich das wegen Langeweile verdammen, aber hier ist es eine willkommene Abwechslung. Für das Verbrechen der künstlichen Drums müssen allerdings Punkte abgezogen werden.
    Punkte: 2 von 5
  5. Middle Class Rut – New Low (von LemonHead)
    Kann mein Präsident es richten?! Hm, schlecht ist es nicht, aber auch hier wird nicht mein Interesse geweckt. Ist ordentlich flott, aber ein paar Highlights hätten dem Song gut getan.
    Punkte: 3 von 5
  6. Alestorm – Keelhauled (von Graval)
    Und wieder zurück zur Kirmes. Mit einem Abstecher zum Karneval. Irgendwie passt das Piratenthema nicht zu den Metalgitarren und mit den Traditionalgeigen wird es vollends lächerlich. In der richtigen Stimmung macht das bestimmt Spaß, aber in kritischer Laune vor dem Computer wirkt es nicht.
    Punkte: 2,5 von 5
  7. Coheed And Cambria – A Favor House Atlantic (von Konna)
    Oh, Konna mag Britney! Oder ist das ein Mann? Ja, tatsächlich. Wheatus, anyone?!
    Punkte: 2,5 von 5
  8. A Backward Glance On A Travel Road – Regular Barbary (von beetFreeQ)
    Es wird dramatisch. Im wahrsten Sinne des Wortes. Bei sprachlich nicht korrekten Bandnamen kann ich mich nicht auf die Musik konzentrieren. Könnte ich bei so einem Potpourri an zusammengewürfelten Songstücken aber sowieso nicht.
    Punkte: 1 von 5
  9. And So I Watch You From Afar – Set Guitars To Kill (von Khitos)
    Und jetzt alle Instrumente auf volle Lautstärke! Yay! Ge-nau-so-muss-das-kli-ngen!!!!
    Punkte: 0 von 5
  10. Sens Unik – Charlie (von maloney8032)
    Nein, die Hoffnung auf einen versöhnenden Abschluss wird durch dieses gesampelte Ungetüm zerstört.
    Punkte: 0 von 5

Tjoa, das war mal wieder eine ziemlich schlechte Runde mit einem rekordverdächtig niedrigem Schnitt von 1,35.

Das nächste Mal soll es um Guilty Pleasures gehen und es gab eine angeregte Diskussion, was daran denn anders sein soll als Bad Taste. Für mich unverständlich, denn wie beety schon richtig sagte, ist der Unterschied, dass man bei Letzterem die “Musik” nicht mal gegen Geld hören würde, während man bei Ersterem insgeheim sehr gerne zuhört. Die Bezeichnung ist eigentlich eindeutig, oder?! Jedenfalls hat mich die letzte Confidential-Folge auf meinen Vorschlag gebracht: Chris Isaak – Baby Did a Bad, Bad Thing

  1. Für Uneingeweihte: Es handelt sich um ein Musikprojekt, bei dem die Teilnehmer alle zwei Wochen zehn zufällig ausgewählte Songs bewerten sollen. Mehr dazu bei den Pojektregeln. []
  2. Dass es keinen Ersatz oder Vorziehen der anderen Kandidaten lag, ist meine Schusseligkeit: Ich habe Jenny und Jess als eine Person eingeordnet! Jenny, die Teilnehmerin, die leider absagen musste und Jess, die Teilnehmerin, die heute Abend ihren Beitrag vorstellen wird, schrieben mich innerhalb von wenigen Stunden mit einem Problem an. Aufgrund der ähnlichen Namen habe ich die beiden Fälle zusammengeworfen und da Jess doch nicht abgesagt hat, habe ich total aus den Augen verloren, dass Jenny nicht teilnehmen wird. Entschuldigt bitte die Verwirrung. []

Über juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

8 Gedanken zu „Beetys Projekt Hörsturz: Runde 44

  1. “Der Präsident” verabschiedete soeben ein neues Konjunkturprogramm, wonach es in Zukunft vermehrt Klänge aus dem Propagandaradio geben wird, die vermehrt dem Standard der 49 Sonnen entsprechen sollen. Pressemitteilung Ende.

  2. Da muss ich mal nachfragen: Inwiefern meinst du, Beetys Bandname wäre sprachlich nicht korrekt? Das “on” (statt “at”) passt ja, wenn die halt nicht die Straße anschauen, sondern auf der Straße sind und zurückblicken. Oder ist’s was anderes, das ich nicht erkenne?

  3. Konna, LemonHead Propagandaradio ist nie verkehrt! Also wenn es aus Lemonien kommt.

    Kristin, gute Brüche sind nie verkehrt. Die hier wirken wie gewollt und nicht gekonnt. Es ist schwierig, den Bruch als Teil des Songs zu integrieren und dem Hörer nicht das Gefühl zu vermitteln, dass hier zwei (oder mehr) unterschiedliche Songs stümperhaft zusammengeklöppelt wurden. Es soll vielmehr der Eindruck vermittelt werden, dass der/die Künstler wusste, was er/sie tat(en) und dass es zwei unterschiedliche Stücke ein- und desselben Songs sind.

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