Song des Tages: Tensheds – Angel of London

Mal wieder hat mich ein Song voll erwischt, was wahrscheinlich vor allem daran liegt, dass er ein bisschen melancholisch, aber auch kneipig-gutelaunig ist. Passt gerade hervorragend zur Stimmung und das zugehörige Album habe ich mir bei Spotify schon öfter angehört.

Es handelt sich um Angel of London von Tensheds, das im November auf Crazy Beautiful erschien. Leider gibt es keine einbindbaren Möglichkeiten zum Vorstellen des Songs. Wer mal reinhören möchte, kann das auf der offiziellen Seite (Quicktime-Plugin nötig) oder bei MySpace tun. Wer Spotify hat, klickt hier.

Als Entschädigung gibt es das ebenso famose Go Out on the Weekend, das etwas ruhiger, aber nicht weniger klavierlastig ist.

Das Album lebt von der rauhen Stimme des Sängers Matt Tensheds („that’s not his real name, by the way“) und den verschiedenen Stilen rund um Klavier oder Gitarre, die stellenweise von anderen Instrumenten unterstützt werden. Mal ist es eher Boogie (wie bei Angel of London), mal Powerpop, mal Dixie-Country. Stellenweise klingt es fast zu radiotauglich, aber die ausdrucksstarke Stimme und die mitreißenden Melodien machen das mehr als wett (Spotify-Link).

Ist zwar noch viel zu früh für eine Einschätzung, aber das Album hätte gute Chancen gehabt in meine letztjährigen Top 20 zu kommen (wo die zweite Hälfte übrigens bald vorgestellt wird).

In verschiedenen Albumkritiken wird er verglichen mit Tom Waits/Brian Eno/David Bowie und Joe Cocker/Paolo Nutini/Nick Drake, was seltsam klingt, aber doch ungefähr die Richtung trifft. Jedenfalls sind sie alle ähnlich begeistert wie ich. Nachzulesen bei Blabber ‚N Smoke, Flyinshoes und Maverick.

Wie so oft war der Made in the UK Podcast verantwortlich für die Entdeckung. Also auch ganz schnell abonnieren!

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

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