Archiv für den Monat: November 2010

Fotos: Rheinfall und Schaffhausen

Vor vier Wochen war hier unten im Süden der Montag frei (Allerheiligen) und so habe ich die Gelegenheit genutzt, meine neue Heimat in größerem Umfeld kennenzulernen. Der erste Ausflug führte mich zum Rheinfall, der laut Wikipedia mit der größte Wasserfall Europas ist und – was im Verlauf der Geschichte noch wichtig wird – nicht in Deutschland:

Er befindet sich in der Schweiz auf dem Gebiet der Gemeinden Neuhausen am Rheinfall im Kanton Schaffhausen (rechtsufrig) und Laufen-Uhwiesen im Kanton Zürich (linksufrig), rund vier Kilometer westlich unterhalb der Stadt Schaffhausen.

Mit der Bahn gibt es zwei Verbindungen (nach Schaffhausen und nach Schloss Laufen) und um alle Optionen offen zu halten, habe ich erst nur für die Hinfahrt die Karte gekauft. Verlief alles einwandfrei und in Schaffhausen habe ich im Bus meine ersten CHF als Wechselgeld erhalten (Bezahlen ist möglich in Euroscheinen).

Am Rheinfall angekommen, habe ich ausgiebig fotografiert:

Rheinfall SchaffhausenRheinfall Schaffhausen

Am Schloss Wörth konnte ich meine CHF gleich einsetzen für eine Überfahrt zum Schloss Laufen. Es gibt auch die Möglichkeit, sich auf die Felsen in der Mitte schippern zu lassen, aber das war mir zu nass.

Auf der anderen Seite habe ich den Bahnhof ausgekundschaftet und wurde von einem Plakat begrüßt, dass der Zug nur bis 25. Oktober an der Station hält. Das hieß also, dass die Rückfahrt auf jeden Fall von Schaffhausen aus stattfinden würde.

Liedzeilen-Quiz #126

Hui, letztes Mal war die Nummer 125 dran, aber da ich die aus Versehen weggelassen habe, stellen wir uns einfach heute die eineinviertelhundert Quiz vor, die es bisher gab. Und dann stürzen wir uns völlig unbeeindruckt in die aktuelle Runde.

Bitte beachten: der gesuchte Text ist nicht bei lyr.db verfügbar und deswegen verlasse ich mich auf den offiziellen Text im lyrikWiki.

  1. Ein Vorwurf und dann ein verschachtelter Satz mit indirekten Vorwürfen wie Kommunikationslosigkeit und Geldschulden. (6 Zeilen)
  2. Wenn wir mal die Geschichte des Liedgutes durchforsten, so ist wohl die umgekehrte Situation wesentlich häufiger besungen worden.
  3. Der Interpret weist freie Parallelen zu bekannten Figuren aus der Geschichte auf.
  4. Stichwort Namen: ein anderer Song beschäftigt sich ausdrücklich mit der Aussprache eines solchen und wie das zu Streit führen kann.
  5. Aktuell hat der Interpret sich verpfändet, um weitermachen zu können.
  6. Der nicht-historische Teil des Interpretennamens ist preislich sehr attraktiv.
  7. Das Album beschäftigt sich übrigens primär mit dem Thema.

Auflösung: Gesucht war We almost had a baby von Emmy the Great vom Album First Love (Text, Video).

Das neue Album wird durch Pledge Music finanziert und soll bald erscheinen.

Der Namenszusatz bezog sich natürlich auf den Karl, der im Nordischen “der Freie” heißt.

(Links gibt es morgen oder übermorgen, wenn ich wieder richtiges Internet habe.) erledigt

Lösen konnte mal wieder Rätselkönigin Yjgalla.

Wilson, Nelson und Winston

Was haben diese drei Herren gemeinsam? Sie hatten alle die Ehre als Namensgeber für meine Notebooks zu dienen. Der älteste weilt nicht mehr unter uns, aber die anderen beiden sind noch recht munter:

Nelson und Winston

Die Namen sind etwas ungewöhnlich und da sich nach drei Geräten langsam ein Muster abzeichnet, erkläre ich das mal an dieser Stelle. Außerdem gehe ich ein bisschen auf die Eckdaten ein, um nochmal ins Gedächtnis zu rufen, wie sehr sich die Spezifikationen in den letzten zehn Jahren verändert haben.

Wilson, ein Acer Travelmate 521 (Sommer 2000 bis Frühling 2004) war ein Intel Pentium III 600 MHz, verfügte über 6 GB Festplattenspeicher und 64 MB RAM (erweitert auf 128 MB) und kostete 1100 DM. Er lief erst mit Windows 98 und dann mit SuSE 7. Daher stammt auch der Name, denn bei der Linuxinstallation musste ein Name her. Da nebenher Hör mal, wer da hämmert lief, fiel die Entscheidung schnell auf den allwissenden Nachbarn Wilson.

Wilson begleitete mich nach Schottland und diente dort als musikalischer Wecker, d.h. ein Konsolenbefehl startete morgens automatisch einen Medienplayer. Außerdem durfte er meine Vorlesungen und Facharbeiten in LaTeX übertragen.

Einziges Manko war das verfluchte Softmodem, dass ich auch nach stundenlangen Versuchen nie dazu brachte, unter Linux zu funktionieren. Deswegen musste doch öfter wieder Win98 herhalten, um mit Modemgeschwindigkeit über das Uninetz ins Internet zu gehen. Damals ™ noch mit dem Smartsurfer. Jaja, das waren noch Zeiten…

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 33 (Frauenstimmen)

projekthoersturzJawollja, endlich wieder am Laptop in die Tasten hauen für die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1]. Wobei es das letzte Mal auf meinem alten Acer sein wird. Doch das Thema gehört nicht hierher, denn es soll um Frauenstimmen gehen.

Stürzen wir uns also ins Vergnügen, solange es noch Internet gibt und geben uns den hohen Frequenzen hin:

  • Yeah Yeah Yeahs – Y Control (von DerGraf)
    Eigentlich nicht so meine Musik, aber letztes Jahr oder Anfang dieses Jahres schlug der Blitz ein (bad pun, sorry) und die YYYs wuchsen mir ans Herz. Das hier ist nicht ganz so wuchtig, aber die Stimme ist wirklich genau richtig.
    Punkte: 3,5 von 5
  • Tarja – In For A Kill (von cimddwc)
    Jetzt wird es ein bisschen extremer und cinematischer. Ich habe U-Boote und Geheimagenten vor Augen bis dann der Metallbass ins Spiel kommt. Die klare Stimme fängt die Gitarrenwand etwas ab, aber so ganz werden wir keine Freunde. Auch stört mich die Enunziation (Artikulation ist zu mild), denn sowas klingt immer schnell gekünstelt.
    Punkte: 2,5 von 5
  • Agnes Obel – Beast (von Dany)
    Darauf war ich jetzt echt gespannt und es geht auch in die Richtung, die ich erwartet hatte. Reduziert und fast schon harfig trägt Agnes das vor. Wenn wir mal ein paar Schubladen aufmachen wollten, so stecken wir sie zu Likke Li und First Aid Kit. Bezaubernd und talentiert, aber (noch) springt der Funke nicht über. Auch das gesungene Kindchenschema muss nicht sein.
    Punkte: 3,5 von 5

Liedzeilen-Quiz #125

So, Kinners, es geht wieder los! Die Zeit ist vielleicht etwas ungünstig und Ihr hängt gerade mit einem Cocktail auf der Tanzfläche rum, aber das heißt ja nicht, dass Ihr nicht trotzdem was Sinnvolles beitragen könntet. Also immer fleißig mitgeraten:

  1. Heute geht es um eine spontane Entscheidung, die sich in Reisevorbereitungen äußert und einer frühen, planlosen Flucht. (5 Zeilen)
  2. Das klingt alles sehr romantisch, doch die wahre Geschichte zum Song nahm leider keinen so guten Ausgang.
  3. Das zugehörige Album hat eine etwas ungewöhnliche Werbebotschaft zu bieten.
  4. Dem Namen nach haben wir es heute mit einem sportlichen Interpreten zu tun. Aber hierzulande weiß das wahrscheinlich sowieso niemand.
  5. Ein paar Jahre später behauptete die Band, das angesungene Gegenüber sei ziemlich groß.
  6. Der zweite große Hit hat übrigens eine Verbindung zu einer Aktion, die diese Woche ziemlich Aufsehen erregt hat.

Auflösung: Gesucht war The Way von Fastball vom Album All The Pain Money Can Buy (Text, Video).

Die Inspiration und die Geschichte hinter der Entstehung lest Ihr am besten auf der Wikipedia-Seite nach.

Einige Jahre später hatten Fastball mit You’re an Ocean einen weiteren kleinen Hit. Dort spielte Billy Preston Klavier, der auch schon bei Get Back in die Tasten haute.

Gelöst wurde vom Burgherrn, der den Song anscheindend gut kennt, uns aber lange auf die Folter spannte. Dafür war es mal wieder eine sehr rege Raterunde – vielen Dank an alle Mitrater!

Die Regeln

Fotos: Konstanz morgens und abends

Neue Stadt, neue Fotomotive! Und da ich besonders die Sonne während ihres Auf- und Untergangs mag (siehe Blogtitel), waren auch in Konstanz meine ersten Motive vorgegeben. Einige Male gab es einen wirklich tollen Sonnenuntergang als ich natürlich keine Kamera dabei hatte, aber ein paar schöne Bilder sind es dennoch geworden.

Fangen wir mit dem Hafen in Staad an, in der Nähe wo ich zur Zeit noch wohne. Es ist herrlich da und in meiner zweiten Woche hier gab es Vollmond und dazu einen betörend rosafarbener Himmel:

Früher Abend in Konstanz

Früher Abend in Konstanz

Ein paar Tage später habe ich auf dem Weg zur Arbeit auch Fotos gemacht, u.a. meinen bisherigen Favoriten:

Früh morgens in Konstanz

Irgendwann hat es dann auch mal mit dem Sonnenuntergang geklappt:

Sonnenuntergang in Konstanz

Sonnenuntergang am Seerhein

Noch ein paar mehr Fotos gibt es im entsprechenden flickr-Album. Dort sind auch schon einige Bilder vom Rheinfall, aber die werden nochmal gesondert vorgestellt – genauso wie die von Mainau vom letzten Wochenende.

Und was meint Ihr? Kann Konstanz mit Greifswald mithalten?

PS: flickr behauptet, dass die alle am 10. November aufgenommen wurden, was aber nur das Hochladedatum ist. LightRoom schließt offensichtlich in der Vorgabe “überflüssige Metadaten entfernen” auch das essentielle Aufnahmedatum ein.

Am seidenen Faden Oder: Wie ich endlich zum WLAN kam

Seit nunmehr einer Woche weile ich endlich wieder unter den Lebenden, d.h. den Internetangeschlossenen. Davor habe ich mich mehr schlecht als recht mit dem mobilen Zugang übers Handy rumgeschlagen. Und bis ich endlich wieder wie gewohnt auf der großen Tastatur ins Internet schreiben konnte, galt es einige Hürden zu überwinden und so richtig klappt es immer noch nicht, wie die Überschrift schon erahnen lässt. Doch fangen wir von vorne an:

Die Voraussetzung: eine alte, fehlerhafte Kunbunu-Installation
Vor einer Weile habe ich beim Testen in den WLAN-Einstellungen rumgemurkst und seitdem war es nie mehr dasselbe. Sogar die Updates per Kabel haben nicht mehr funktioniert, weil irgendwelche Pakete und Abhängigkeiten sich gegenseitig blockiert haben. Aber da ich vorher nie WLAN genutzt habe, war das irrelevant und blieb ungelöst.

Der Plan: Neuinstallation von DVD mit aktueller Kubuntuversion
Um Installationsfehler zu beheben, fängt man am besten wieder bei Null an und bügelt einmal alles drüber. Daten sind gesichert und es kann losgehen!

Die gebrannte DVD wartete schon gespannt auf ihren Einsatz. Allerdings spielte da das Laufwerk meines Notebooks nicht mit, das schon immer etwas zickig war. Anfangs wurde die DVD erkannt und die Installation startete, doch irgendwann ging es nicht mehr weiter. Nach einigen Versuchen wurde nicht mal mehr die DVD erkannt und dieser Plan löste sich somit in Luft auf.

Der böse Backup-Plan: Windows installieren
Mein Notebook ist so alt, dass da ursprünglich WinXP installiert war. Das Problem ist nur, dass meine Installations-CDs momentan noch im Lager schlummern und ich die nicht nutzen kann.

Liedzeilen-Quiz #124

Nach vier Wochen Pause gibt es endlich, endlich wieder ein neues Quiz und heute zum ersten Mal am neuen Sendeplatz. Mal sehen, ob sich das etabliert oder ob noch geschoben wird. Ebenso wird sich zeigen, ob es tatsächlich neue Tipps alle Viertel- bis halbe Stunde gibt. Nun aber frisch losgeraten:

  1. Da ist die Rede von der größtmöglichen Katastrophe (die wissenschaftlich eher ziemlich unwahrscheinlich ist) und von einer kleineren, sehr viel wahrscheinlicheren Katastrophe. (3 Zeilen)
  2. Den Titel hatten wir hier fast schon mal im Quiz. Aber nur fast, denn der damals gesuchte Song wurde umbenannt wegen dem heutigen.
  3. Der Interpret hat den passenden Namen für die Mitschreiber.
  4. Wie so oft ist der Song aus einem Film bekannt, doch hier liegt die Sache etwas anders, denn der Film kam später, verhalf aber zu erneutem Chartserfolg.
  5. Bleiben wir beim Film und den Hauptdarstellern, die mittlerweile tot, dünn, vergessen oder übergeekig sind.

Auflösung: Gesucht war Stand By Me von Ben E. King (Text, Video). Mitgeschrieben wurde der Song von Leiber und Stoller, die einige Hits für Elvis schrieben.

Das Video stammt aus dem Soundtrack/der DVD zum gleichnamigen Film, der einige Jahrzehnte später ins Kino kam und für einen erneuten Chartserfolg sorgte. Lohnt sich alleine wegen der knuffigen Tanzbewegungen von River Phoenix und Wil Wheaton.

Wie schon befürchtet, hat die Lösung sehr lange auf sich warten lassen, aber dann kam Thomas mit seinem Filmwissen und dröselte das alles schön auf.

Ab morgen wieder Liedzeilen-Quiz

Jauchzet und frohlocket, die quizlose Zeit neigt sich ihrem Ende zu! Nachdem ich seit einigen Tagen wieder Internet habe[1], kann morgen in alter Frische wieder gerätselt werden.

Angepeilt habe ich einen Startzeitpunkt um 18 Uhr. Die Aktualisierungsfrequenz wird sich nach der Teilnahme richten. Zum Freitagabend habe ich noch keine Erfahrungswerte und vielleicht zieht sich die Lösungsfindung über das Wochenende. Oder es ist so einfach, dass sofort gelöst wird. Wir werden sehen.

Dann bis morgen!

  1. Die spannende und langwierige Geschichte, wie es dazu kam, werde ich auch noch erzählen. []