Heute endlich erscheint das famose Debutalbum Goodbye Falkenburg der Race Horses auch in Deutschland und zu dieser Gelegenheit gibt es ein paar Worte dazu. Ich habe es schon vor einigen Tagen bei eMusic erstanden, da es in Großbritannien im Januar erschienen ist[1]. Wie das himmelschreiend bunte Cover und der seltsame Titel schon andeuten, haben wir es hier mit ein paar Scherzkeksen zu tun. Zumindest nehmen sich die vier Waliser selber nicht allzu ernst und sowas kann im Musikbusiness nie schaden.
Den Anfang macht Man In My Mind, das es schon letztes Jahr auf einer gleichnamigen EP zu bewundern gab und perfekt als Einstieg geeignet ist. Es ist schön fluffig und fröhlich und das Glockenspiel (?) deutet an, dass Experimente zu erwarten sind. Danach folgt der Übersong Cake, der mich bei HeyTube auf die Band aufmerksam machte. Pony ist ziemlich funky und irgendwie retro, was von Isle of Ewe mit seinen Ententröten noch weiter getrieben wird. Da kommt ein wenige Familienurlaubsstimmung auf. Klingt komisch, ist aber so.
Nach diesem noch konventionell zu nennenden Viererpack tauchen wir ins Walisische ab und auch wenn Google in Cacen Mamgu katalanisch erkannt haben will, so ist das doch die Sprache mit den vielen Cs und Ys. Der Granny Cake führt weiter in die Vergangenheit mit Instrumenten und Tierstimmen, die stark an die Sgt. Pepper-Phase der Beatles erinnern. In Glo Ac Oren (Kohle und Orange) wird das Tempo merklich zurückgenommen und man kann sich ganz an den Achlauten und gerollten Rs erfreuen.






Wer Macher Graham Linehan auf Twitter verfolgt, weiß, dass im März und April die neuen Folgen für Staffel vier von The IT Crowd gedreht wurden (