Archiv für den Monat: Februar 2010

Beitragsserien organisieren mit dem In Series-Plugin

Wer hier gelegentlich mal rein schaut, wird mitbekommen haben, dass ich eine ganze Menge Beitragsserien schreibe. Diese sind mehr oder weniger lose organisiert und bei den meisten ist es egal, ob der Leser alle Teile gelesen hat oder in welcher Reihenfolge sie konsumiert werden.

Manchmal aber bauen die einzelnen Beiträge aufeinander auf oder man möchte den Service anbieten, alle Teile nacheinander lesen zu können. Hier kommt das In Series-Plugin für WordPress zum Einsatz. Dies erstellt ein Inhaltsverzeichnis und fügt automatisch Links zum vorherigen und nächsten Beitrag ein. Wo diese Links auftauchen, kann in den Einstellungen festgelegt werden (oben oder unten, überall oder nur im Einzelbeitrag) und ob erster und letzter Beitrag extra. Die Einstellungen gibt es in einfacher und ausführlicher Form. So sehen die einfachen aus:

Einstellungen bei In Series

In Aktion erleben kann man das z.B. bei meinem letzten Artikel über Englisch Lernen mit TV-Serien. Auf der Startseite sieht man das Inhaltsverzeichnis nicht, weil – wie oben in den Einstellungen zu sehen – das nur auf den Einzelbeitragsseiten erscheinen soll. Die jeweiligen Elemente sind mit CSS-Klassen versehen und ich habe z.B. das Inhaltsverzeichnis mit grauem Hintergrund versehen und auf ein Drittel der Spaltenbreite gesetzt.

In Series: Serienliste Des Weiteren werden zwei Widgets angeboten: die Serienliste, das eine bestimmte Anzahl Beitragsserien anzeigt und das Inhaltsverzeichnis, wenn man sich auf einer Beitragsseite befindet. Ich nutze diese Widgets nicht, da ersteres 35 Datenbankabfragen erfordert und letzteres bei mir nicht nötig ist.

Englisch lernen mit TV-Serien #28: error/mistake

Habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum es im Englischen so viele Wörter für “Fehler” gibt? Es gibt error und mistake und dann hätten wir noch fault, failure, bug, blunder, gaffe, defect, usw. Je nach Zusammenhang, kann alles “Fehler” bedeuten, aber mit einer jeweils etwas anderen Bedeutung. Mit diesen kleinen, aber feinen Unterschieden wollen wir uns heute mal befassen.

Als Beispielgrundlage dient die Serie State of Play, die ich neulich vorgestellt habe und es wäre ein Fehler, die nicht anzusehen (haha).

Fangen wir mit dem Dialog an, der mich auf die Idee fürs Thema gebracht hat. Zum Verständnis muss man wissen, dass eine junge Regierungsangestellte gestorben ist, mit der der Abgeordnete Stephen Collins eine Affäre hatte. Auf einer Pressekonferenz wird Collins Ehefrau dazu befragt:

REPORTER 1
What was your reaction to Sonia Baker’s death, Mrs Collins?

MRS COLLINGS
Everybody wants everybody in politics to be pristine, but they still expect them to be in touch with real life. This was a bit of real life that just… happened. We grew apart. Our marriage suffered from the strains of work – mine and Stephen’s. Mistakes are easy in those circumstances. In this case, there were mistakes on both sides.
I’m profoundly sorry that Sonia Baker died and my heart goes out to her parents and to her family. And l’m sure that conversations with her, in time, could have been constructive.

REPRORTER 2
Mrs Collins, what does “errors on both sides” mean?

MRS COLLINS
Errors are what tills make. I said “mistakes“.

Foto-Projekt 52 (2010) #8: Wärme

Projekt 52 (2010)Passend zu den Temperaturen über Null gibt es diese Woche beim Projekt 52[1] das Thema Wärme.

Mein Dalek verweilt immer noch auf dem Eisplaneten Groodswoold, der aber mittlerweile nicht mehr nur aus Eis und Schnee besteht, sondern sich zu einen Mischplaneten aus Dune und Waterworld entwickelt. Es ist aber natürlich immer noch kalt und deswegen ist Sgt. Pepper auf der Suche nach Aufwärmmöglichkeiten. Sein neuester Versuch besteht darin, mit einer Sammellinse ein Feuerchen zu entfachen (größere Version):

08 Wärme

Dumm nur, dass Brillen für Kurzsichtige aus Zerstreuungslinsen bestehen, höhö. Jedenfalls wurde das Bild aufgenommen mit einer Belichtungszeit von 1/750 Sek, Blende f/6.7, Brennweite 10 mm und ISO-Empfindlichkeit 200.

Da ich nur Konturen sehen konnte, mich für die Perspektive ziemlich verrenken musste und die Sonne ungünstig stand, hatte ich keine vollständige Kontrolle über Fokus und Ausschnitt. Das hier wurde aus RAW entwickelt, verkleinert und mit einer Vignette versehen. Trotz der eher zufälligen Entstehung bin ich ganz zufrieden mit der Aufteilung und den Farben des Bildes. Wie seht Ihr das?

  1. Es handelt sich um ein Foto-Projekt, bei dem die Teilnehmer jede Woche zu einem vorgegebenem Thema ein Foto machen. Die Regeln sehen vor, dass eine bestimmte Figur auf den Bildern zu sehen sein muss. In meinem Fall ist das ein Dalek namens Sgt. Pepper. []

Sag mir wieviel Sternlein stehen (Filmestöckchen)

Achtung Stöckchen-Content! Wochenende! Und damit Zeit für Zeitverschwendung. Gerade habe ich bei Sari eine Liste der 100 erfolgreichsten Filme gefunden, bei denen man angeben soll, welche man gesehen hat. Mal sehen, ob ich an die unglaublichen 82 von Sari rankomme. Filme, die ich gesehen habe, sind fett markiert und in Klammern, ob ich den zuerst im Kino, im Fernsehen oder auf DVD gesehen habe.

Blick über den Tellerrand vom 26. February 2010

Poppende Bilder: Etwas über Lightbox-Effekte im Blog (25. February 2010)

Thomas Quensen meinte, ein Lightbox-Effekt sei besser als das große Bild auf einer neuen Seite anzuzeigen oder garnicht anzubieten. Dieser Meinung schließe ich mich vollkommen an. Jedenfalls nannte er einen Link zu einem Projekt, bei dem zahlreiche Lightbox-Effekte in einer Tabelle aufgelistet sind.

The Spotties: Nominees for Best Remote Control App (25. February 2010)

Here’s the second in a series of posts about the nominees in The Spotties. Yesterday we covered the Best URL Tool Nominees. Today we’ll look at the tools to control Spotify remotely, from iPhones, smartphones, mini-controllers, or web-browsers: here are the candidates for Best Remote Control App.

New Series labelling quandary (25. February 2010)

1 / 11.1 / 31 / 5 / Fnarg!
No… not the solution to the LOST series finale, these are, in fact, the contendors for the labelling of the next series of Doctor Who. With only a few weeks to go until the new series begins, the big question on everyone’s lips is what will it be?

Margot Käßmann: Kein Respekt für Alkolenker! (25. February 2010)

Im Jahr 2008 sind in Deutschland 18215 Unfälle unter Alkoholeinfluß aufgetreten; dabei sind 428 Menschen getötet worden und 6374 wurden schwer verletzt! In Österreich sind 53 Menschen gestorben. Alkohol ist einer der größten Risikofaktoren im Strassenverkehr (der sowieso schon gefährlich genug ist!). Und vor allem: sämtliche Toten die bei solchen Unfällen sterben wären absolut vermeidbar gewesen! Es ist ganz einfach: wenn man hinter dem Steuer sitzt, hat man nüchtern zu sein!

Liedzeilen-Quiz #98

Yay, Donnerstag und Rätselzeit! Herzlichen willkommen zum knallharten Liedzeilen-Quiz. Letzte Woche dauerte es immerhin über Nacht und ich bin gespannt, ob es heute schneller geht. Sollten sich Neulinge eingefunden haben (Mitmachen!), verweise ich auf die Regeln am Ende. Legen wir also los:

  • Was sehr eintönig und wenig abwechslungsreich klingen mag, ist romantisch gemeint, d.h. wir haben es hier nicht mit einer Horrorvorstellung zu tun und auch Bedrängungsängste sind fehl am Platz.
  • Der gesuchte Song wurde nicht vom gesuchten Künstler geschrieben, sondern von mehreren Personen inkl. jemandem, der eigentlich ganz andere Musik macht.
  • Der gesuchte Künstler macht ebenfalls normalerweise etwas völlig anderes, aber anders, als man vielleicht denken könnte.
  • Der Titel des Albums ist eher ungewöhnlich als dass die verwendete Phrase normalerweise gemieden wird.
  • Bleiben wir bei Titeln und wenden uns dem Song selber zu, der nicht nur gemieden werden sollte, sondern verboten, denn so eine schlechte Grammatik dürfte nicht verbreitet werden.
  • Der Song war ursprünglich gar keiner, aber weil er in anderer Form so erfolgreich war, wurde das Stück nachträglich als Single veröffentlicht.
  • Ich gehöre zwar genau zur Zielgruppe des Künstlers, aber ich habe mir den Song dennoch nicht gekauft.
  • Der Künstler wird oft mit einem eher seltsam gefärbten Verrückten in Verbindung gebracht.
  • Wer in den letzten Jahren Musikfernsehen geschaut oder hier im Blog gelesen hat, kennt den gesuchten Song auf jeden Fall.
  • Den Song gibt es in verschiedenen Sprachen und er war in mehreren Ländern erfolgreich in den Charts, jedoch nirgends so sehr wie in Deutschland (ok, Österreich).

Song des Tages: Missent to Denmark – Where Are My Glasses? [kostenloser Download]

Nach dem Aufstehen geht mein erster Griff zur Brille und so kann ich die Motivation hinter Where Are My Glasses? durchaus nachvollziehen. Die Band Missent to Denmark hat das ganze vertont und Künstlerin Verena Gillmeier hat ein animiertes Video dazu gebastelt, in dem eine Himbeere die Hauptrolle spielt. Knuffig und genauso verrückt wie die Musik. Irgendwo zwischen Radiohead und Placebo wird hier Pop mit eingestreuten sperrigen Elementen geboten. Beim ersten Hören war ich nicht so begeistert, aber beim mittlerweile sechsten oder siebten Durchlauf zieht mich der Song in den Bann.

http://vimeo.com/9640462

Das zugehörige Album I Am Your Son wird im April erscheinen und das wird noch wesentlich abwechslungsreicher als Where Are My Glasses?, den ihr bis dahin schon mal kostenlos und umsonst als Referenz downloaden könnt (Rechtsklick auf Bild und “Speichern unter”):

Missent to Denmark

Wie sich das in der heutigen Zeit gehört, sind die vier Jungs an den richtigen Stellen im Internet vertreten:

offizielle Seite der Band
Biegen und Brechen (Label)
Facebook
MySpace (Songs vom neuen Album plus zwei ältere)
Twitter
Last.fm (vier ältere Songs in voller Länge)

Von U_mag zu uMag: von glanzweiß zu mattgrau

Heute gibt es einen etwas ungewöhnlichen Test, denn (wie so manch anderer Blogger) wurde ich vom U_mag/uMag gefragt, ob ich es rezensieren möchte. Öfter mal was Neues und die Seite sagte mir zu und so habe ich eine alte (November 2009) und die erste neue Ausgabe (Februar 2010) zugeschickt bekommen.

Noch bevor ich letzte Woche die neue Ausgabe erhalten habe, las ich die erste vernichtende Kritik und war doppelt gespannt, wie mein Eindruck sein würde. Was ich von dem Artikel mitgenommen habe, ist, dass eine sog. “Kreativagentur” das Magazin neu gestaltet hat. Wir werden sehen, was das für Auswirkungen hat. Erst einmal ein visueller Vergleich:

U_mag und uMag im Vergleich

Links die alte Version, rechts die neue. Wie man vielleicht erkennen kann, ist das Magazin kleiner in Höhe und Breite, aber gewachsen in der Dicke. Letzteres täuscht jedoch, da beide Ausgaben 82 Seiten beinhalten. Der Grund für die Dickenerhöhung macht sich beim Aufschlagen bemerkbar, denn aus den vormals gewohnt dünnen, glatten, weißen Hochglanzseiten sind dicke, aufgeraute Umweltpapierseiten geworden. Ist erstmal ungewohnt, aber das weckt Assoziationen zu der Art Bücher, die ich gerne lese und von daher zähle ich das als Pluspunkt.

Ich habe beide Ausgaben komplett durchgelesen, was ich bei Magazinen fast immer mache und die vergleichsweise kurzen, aber zahlreichen Interviews (fast immer jeweils eine Doppelseite) sind knackig und für den webverwöhnten und aufmerkskamkeitsgeschädigten Mitzwanziger bis Mitdreißiger von heute genau das Richtige. Die Aufteilung hat sich geändert insofern, dass vorher die Themen durcheinander waren (Literatur folgt Musik folgt Film folgt Musik folgt Film folgt Literatur und dazwischen noch Kunst). Jetzt ist alles schön getrennt, was man altmodisch nennen mag, ich aber bevorzuge. Allerdings sind durch die Trennung die hübschen Indikatoren in der Ecke unnötig geworden, was schade ist, denn die fand ich sympathisch.

Song des Tages: George Harrison – Looking For My Life

HeuteMorgen wäre der “stille” und jüngste Beatle 67 Jahre alt geworden und deswegen gibt es eines meiner Lieblingslieder von ihm. Es stammt von seinem letzten Album Brainwashed, das 2002 nach seinem Tod veröffentlicht wurde. Leider gibt es zu Looking For My Life nur ein Standbildvideo, aber es kommt ja auf die Musik an. Enjoy:

http://www.youtube.com/watch?v=4qXwrtdM2Q8

Der Text ist sehr interessant und introspektiv.