Archiv für den Monat: Januar 2010

Foto-Projekt 52 (2010) #4: Wind und Wetter

Projekt 52 (2010)Ein sehr passendes Thema gibt es diese Woche im Projekt 52[1], denn Sari hat Wind und Wetter gezogen. Der deutsche Wetterdienst hat vor zwei Stunden bekannt gegeben, dass 48 cm Schneehöhe in Greifswald erreicht wurden und damit seit Februar 1979 der höchste Stand (via, Bilder).

Ob das ein Grund zu feiern ist, bleibt abzuwarten, aber solange Wochenende ist, sollte es den Alltag nicht allzu sehr beeinträchtigen. Ich bin jedenfalls mit Hamstern versorgt und auch mein Dalek Sgt. Pepper ist fleißig am Eis räumen. Hier z.B. auf dem Fluss:

04 Wind und Wetter

Das Foto habe ich schon am Montag gemacht, als das Begehen des Ryck noch nicht verboten war (und die Sonne schien). Aufgenommen wurde es mit einer Belichtungszeit von 1/1500 Sekunde, Blende f/9.5, Brennweite 10 mm und ISO-Empfindlichkeit 320. Nach dem RAW-Import habe ich das Bild verkleinert und quadratisch beschnitten.

So ganz gefällt mir die Aufteilung nicht, aber ich wollte nicht allzu lange da auf dem gefrorenen Fluss rumkriechen.

  1. Es handelt sich um ein Foto-Projekt, bei dem die Teilnehmer jede Woche zu einem vorgegebenem Thema ein Foto machen. Die Regeln sehen vor, dass eine bestimmte Figur auf den Bildern zu sehen sein muss. In meinem Fall ist das ein Dalek namens Sgt. Pepper. []

Blick über den Tellerrand vom 29. January 2010

«This Is Spinal Tap» von Rob Reiner (Blu-ray)

Bezüglich Bild- und Tonqualität hatte ich keine grossen Erwartungen gehegt. Schliesslich wurde der Film auf 16 mm gedreht, um die damaligen Dokumentarfilme zu imitieren. Die Präsentation auf Blu-ray-Disc ist aber schlicht phänomenal. Manchmal ist das Bild zwar unscharf, aber so soll es auch sein. «This Is Spinal Tap» liegt auf dieser Blu-ray-Disc in optimaler Bildqualität vor. Die Tonspur in DTS-HD Master Audio 5.1 ist in den gespielten Szenen in erster Linie funktional und bietet die Dialoge in klarem Klang. Erstklassig abgemischt sind die Auftritte der Band. So wuchtig waren Spinal Tap noch nie zu hören.

Kommentar-Anzahl anzeigen (ohne Plugin) :: cimddwc

Deswegen hab ich mir – nach einem kurzen Test mit einem simplen internen Cache, der sicher noch etwas schneller als eine Anfrage an den MySQL-DB-Cache ist – eine Lösung gebastelt, bei der alle Kommentaranzahlen für den jeweiligen Beitrag auf einmal eingelesen werden, was meinen Tests zufolge nicht wesentlich teurer ist als eine einzelne Abfrage der oben genannten Art:

Das Kind in Dir – Projektbeschreibung

Jeder Teilnehmer schreibt auf seinem Blog einen Artikel zu dem aktuellen Thema, schwelgt in Erinnerungen und freut sich seines Lebens. Denn das Recherchieren des Themas und Reflektieren auf die eigene Kindheit/Jugend wird einige “Ahs” und “Ohs” hervorrufen. Innerhalb des Beitrag kann gerne eine Top 3 oder Top5 erstellt werden.

Serien legal und zeitnah gucken – Was ist es mir wert?

Liedzeilen-Quiz #94

Heute wagen wir uns an die umgedrehte Nummer des Biests der Autorin und die Zeit wird zeigen, ob das die Auswahl des Songs beeinflusst hat. Sollte sich ausnahmsweise ein Rätsel-Neuling hierher verirrt haben, so möge er oder sie sich die Regeln unten durchlesen und dann fleißig mitraten. Und alle anderen natürlich auch. Los geht’s:

  • Ich hab dich erkannt, du Möchtegern-Bösewicht, du grinsender Frauenheld und in mir hast du einen ebenbürtigen Gegner gefunden. (3 Zeilen)
  • Der Werdegang des Künstlers erinnert an einen Film und einer der Hauptdarsteller hat in einem späteren Film einen Song des Interpreten verwendet.
  • Der echte Bösewicht wird im Titel des Songs genannt und entsprechend dessen geschichtlicher Verortung werden passende Metaphern im Text verwendet.
  • Beim gesuchten Künstler handelt es sich um eine Band, deren namentliche Herleitung hierzulande bekannt sein sollte. Oder auch nicht.
  • Der Song wurde für den Originalinterpreten geschrieben von jemandem, der mir kein Unbekannter ist. (Hinweis auf meine musikalische Vergangenheit – wir sind ja unter uns.)
  • Die gesuchte Coverversion wurde für ein Album aufgenommen, für das viele ähnliche Cover eingespielt wurden und der Titel der Compilation drückt das seltsame Verhältnis von Originalversionen und covernden Künstlern aus.
  • Der Originalinterpret bewies mit diesem (und anderen Songs vorher) stimmliches Talent, was jedoch in späteren Jahren vertuscht wurde.
  • Die im Titel genannte historische Person wurde ziemlich oft filmisch verarbeitet, u.a. vor nicht allzu langer Zeit und dort wurde im Titel eine weitere historische Person genannt.

Auflösung: Gesucht war Just Like Jesse James in der Version von The Mooney Suzuki, das sie für die Compilation Guilt by Association gecovert haben (Text, Anhören). Die Band benannte sich nach zwei Mitgliedern der deutschen Band Can. Das Original des gesuchten Songs stammt von Cher und wurde von Desmond Child geschrieben.

Abräumen konnte heute Sebastian, auch wenn er nur das Original wusste.

Albumkritik: Enno Bunger – Ein bisschen mehr Herz

Im Dezember schon war Lukas in seiner Listenpanik der Band Enno Bunger auf der Spur, die sich nach ihrem Sänger benannt hat (“das Danko-Jones-Phänomen”) verortete sie zwischen Florian Silbereisen und Blumfeld/Kante/Tocotronic. Bekanntermaßen für mich alles Unbekannte, doch das muss ja nicht so bleiben. Ich durfte in das am 19. Februar erscheinende Album Ein bisschen mehr Herz schon mal reinhören, nachdem Bassist Bernd Frikke mich kontaktiert hatte.

Enno Bunger (Foto: Gerald von Foris)

In den letzten Tagen habe ich das Album ziemlich oft gehört und es hat sich als angenehmer Begleiter durch den Tag herausgestellt. Die Jahreszeit ist dabei dienlich, denn es ist ein absolutes Winteralbum für gemütliche Abende vor dem Kamin. Schauen wir uns das mal genauer an:

Serienkritik: State of Play

State of Play DVD-CoverGerade auf der Suche nach sechs Stunden fantastischer Unterhaltung? Wenn ja, dann auf jeden Fall weiterlesen, wenn nein, dann trotzdem, denn es lohnt sich! Die BBC-Serie State of Play von 2003 hört sich der Beschreibung nach an wie ein politischer Journalisten-Thriller im Sinne von All The President’s Men/Die Unbestechlichen. Das Geniale an der Umsetzung ist jedoch, dass all die ikonischen Ideen vom Film integriert und mit unerwarteten Wendungen erweitert wurden.

Es beginnt damit, dass an einem gewöhnlichen Morgen ein schwarzer Junge erschossen wird und etwa zur gleichen Zeit eine Regierungsangestellte auf den Gleisen der Londoner Underground den Tod findet. Wie sich herausstellt, haben diese beiden Fälle natürlich etwas miteinander zu tun. Die junge Frau arbeitete für den Abgeordneten Stephen Collins (David Morrissey) aus Manchester[1] und der ist befreundet mit dem Reporter Cal McCaffrey (John Simm). Die etwas übertrieben wirkende Reaktion von Collins zum Tod seiner Angestellten während der Pressekonferenz bringt den Stein ins Rollen und bald ist ein ganzes Team von Reportern auf den Spuren des Falls bzw. der Fälle bzw. des zusammenhängenden Falls.

Es kommt keine Sekunde Langeweile auf, denn das vorgelegte Tempo ist scharf. Dabei kommen kleine humoristische Einstreuungen nicht zu kurz und sogar für einige wiederkehrende detailreiche Nebenfiguren reicht es. Details sind überhaupt das Stichwort, denn davon gibt es viele. Ich hatte jedoch nie das Gefühl den Faden zu verlieren, weil immer genau in der richtigen Menge dosiert neue Informationen übermittelt und mit vorhandenen Informationen verbunden wurden.

Spaziergang auf dem Fluss

Ich kann übers Wasser laufen! Zumindest gefrorenes Wasser, denn momentan ist der Ryck (Fluss durch Greifswald) praktisch komplett vereist und das ist ein Erlebnis fotografischer wie historischer Natur. Schon am Samstag berichtete Oliver aus Wieck und gestern legte Jockel nach, der sogar einen Spaziergang über den Bodden gewagt hatte. Auch ich habe die gefühlten -14° ignoriert und bin mit dem Rad am Ryck entlang nach Wieck geradelt, denn es lohnt sich!

Eine Auswahl der entstandenen Bilder habe ich zum Greifswald-Album bei flickr hinzugefügt, das man auch als Diashow genießen kann. Hier ein kleiner Teaser:

Gefrorener Ryck Gefrorener Ryck Gefrorener Ryck

Buchempfehlungen: Edwin A. Abbott – Flatland, Ian Stewart – Flatterland

Heute gibt es eine Doppelbuchempfehlung, die ich schon lange machen wollte und durch die letztwöchige Folge von The Big Bang Theory erinnert wurde. Dort erwähnt einer der Charaktere “the two-dimensional world described in Edwin Abbott’s mathematical fantasy, Flatland.” und genau darum geht es heute und um eine der vielen inoffiziellen Fortsetzungen.

Flatland CoverIch habe die beiden Bücher vor anderthalb Jahren verschlungen, deswegen wird die Inhaltsangabe etwas unsicher, aber auf jeden Fall ist sie ungewöhnlich. Flatland wurde von Abbott im Jahr 1884 mit dem Untertitel A Romance of Many Dimensions veröffentlicht und scheint mit gerade einmal 95 Seiten (Digireads-Ausgabe von 2005) leicht verdaulich. Wie der Name schon andeutet, ist es jedoch etwas komplizierter, denn der Erzähler A Square berichtet von seiner Heimat Flatland und wie die Bewohner (geometrische Figuren wie Fünfecke, Kreise, Linien etc.) leben und zurecht kommen. Er erzählt von der Beschaffenheit der Häuser, den Gesetzen, der Klassenhierarchie (je mehr Ecken und je regelmäßiger, desto besser) und dass Frauen Linien sind. Es beginnt damit, dass er einen seltsamen Traum von Lineland hat und wenig später von einer Kugel besucht wird, die ihn die unglaubliche dreidimensionale Welt von Spaceland entführt. Seine Erfahrungen soll A Square nutzen, um die Regierung vom Evangelium der dritten Dimension zu überzeugen.

Das klingt wirklich seltsam, oder?! Ist es auch und zwar nicht nur die Idee, sondern auch die komplette Ausarbeitung des Lebens in Flatland, z.B. wie sich die verschiedenen Formen untereinander erkennen, dass die Priester (fast) Kreise sind und dass es mal Farben gab und diese nach einer gescheiterten Revolution verboten wurden.

Foto-Projekt 52 (2010) #3: Freundschaft

Projekt 52 (2010)Das aktuelle Thema des Projekt 52[1] wird gerade noch rechtzeitig eingereicht.

Freundschaft fotografisch festzuhalten ist gleichzeitig schwierig und einfach, denn sobald man ein ausdrucksstarkes Detail gefunden hat, muss man es nur noch umsetzen. In beiden Bereichen (Finden und Umsetzen) gibt es Stolperfallen, die man umgehen muss.

Beim Stichwort Stolperfalle sind wir auch schon bei meinem Fund, denn für den vierten Doktor war dies sein meterlanger Schal. Es dauerte eine Weile, bis ich einen mehr oder weniger adäquaten Schalersatz gefunden habe und den trägt Sgt. Pepper nun aus Freundschaft dem Doktor hinterher, damit dieser nicht mehr drüber fällt.

Wer vom letzten Absatz kein Wort versteht, dem sei verraten, dass es sich bei Sgt. Pepper um einen Dalek aus Doctor Who handelt und dass die sich eigentlich feindlich gesinnt sind. Aber das nennt man dann künstlerische Freiheit:

03 Freundschaft

Aufgenommen wurde das Foto mit einer Belichtungszeit von 1/4 Sekunde, Blende f/11.0, Brennweite 20 mm und einer ISO-Empfindlichkeit von 320. Bearbeitet habe ich es nur minimal, d.h. importiert, beschnitten und verkleinert.

Wie findet Ihr Idee und Umsetzung? Es darf auch gerne philosophiert werden, wie realistisch diese Freundschaft ist.

  1. Es handelt sich um ein Foto-Projekt, bei dem die Teilnehmer jede Woche zu einem vorgegebenem Thema ein Foto machen. Die Regeln sehen vor, dass eine bestimmte Figur auf den Bildern zu sehen sein muss. In meinem Fall ist das ein Dalek namens Sgt. Pepper. []

Blick über den Tellerrand vom 23. January 2010

Umfrage erstellen ohne Plugin (22. January 2010)

Aber es geht ja auch ohne WP-Polls (oder ähnlichen Plugins) – und zwar auch hier wieder mit Google Text und Tabellen. Im Folgenden möchte ich beschreiben, wie das funktioniert und was dabei zu beachten ist.

WordPress: Blog-Archiv mit Bordmitteln (22. January 2010)

Bevor man sich daran macht Plugins zu installieren und der functions.php eine Kaffekochen-Funktion spendiert, sollte man schauen welche Bordmitteln WordPress anbietet, wenn es darum geht ein Blog-Archiv aufzubauen.

Movies of the Zeros (20. January 2010)

So, this post will be something like a Best Movies of the Decade List, widely influenced by my own personal opinion. The Zero-Decade is the decade in which my interest for movies and culture in general developed into what it is today. I was 15 years old when the century began and 25 when it ended. From rhapsodic teenager over nocturnal metalhead, I’ve become a wannabe-cineast with a preference for movies you’ve either never even heard of, or movies you only know because your parents like them.

Google Nexus One: It’s the search, stupid (20. January 2010)

Das ist der Grund, warum Google ein eigenes Handy haben musste und Android 2.1 zunächst nur darauf präsentiert: Erst die ideale Hardware garantiert, dass diese “Beta”-Anwendungen auf eine Art und Weise funktionieren, welche die Anwender überzeugen kann. Innovation, habe ich mir mal sagen lassen, besteht ausschliesslich in dem, was die Leute annehmen, nicht in dem, was Ingenieure entwickeln.