Rough Diamonds from Down Under – An Australian Mixtape

Mixtape-WichtelnNach dem Erfolg der ersten Runde des Mixtape-Wichtelns hat Sascha alias endgültig eine zweite Runde ins Leben gerufen und so langsam trudeln die ersten Tapes bwz. CDs bei den Empfängern ein.

Mir war das Glück diesmal doppelt hold, denn erstens kam es überpünktlich gestern and und zweitens hat mich mit Beam eine echte Musikkundige bewichtelt. So sieht das gute Stück aus:

Mixtape Kontinente von beam

Das Cover ist sehr schick, die CD ist in Vinyloptik und es gibt es auch noch ein Ringelnatz-Gedicht über einen Bumerang! Das Optische passt also, doch wie ist es mit dem auditorischen Eindruck? Nun, ich bin begeistert! Allein ein Blick auf die Songliste sollte das bestätigen:

  1. The Whitlams – I Get High
  2. The Cat Empire – In My Pocket
  3. Blue King Brown – Come and Check Your Head
  4. The Herd – A Few Things
  5. Xavier Rudd – The 12th of September
  6. John Butler Trio – Oldman
  7. Nick Cave & The Bad Seeds – Carry Me
  8. The Church – Under the Milky Way
  9. Sia – Butterflies
  10. The Sleepy Jackson – Miles Away
  11. Lior – Sitting With a Stranger
  12. Gotye – Coming Back
  13. The Lucksmiths – Edward, Sandwich Hand
  14. Crayon Fields – All The Pleasures Of The World
  15. The Temper Trap – Sweet Disposition
  16. Wolfmother – Joker & The Thief
  17. Regurgitator – My Friend Robot
  18. Bluejuice – Phantom Boogie
  19. The Vines – Outtathaway!

Die Idee, sich auf einen Kontinent zu beschränken, gefällt mir. Das ist mutig und der rote Kontinent bietet trotzdem genug schnieke Songs zur Auswahl. Einige Interpreten kenne ich natürlich (John Butler Trio, Nich Cave, Vines etc) u.a. aus dem Projekt Hörsturz (Gotye, Bluejuice), aber außer Under the Milky Way kannte ich keinen Song wirklich gut. Es sind zum Glück keine Ausfälle dabei, auch wenn die Rapeinlagen von The Herd nicht unbedingt sein müssten. Doch direkt danach folgt mit Xavier Rudd eine echte Entdeckung, der Paul Simon (ca. Graceland) und David Lindley (ca. Playing Real Good) mit Didgeridoos verbindet und das ist einfach fantastisch! Der gute Mann ist mit vier Alben bei Spotify vertreten (Link zur Übersicht) und damit werde ich mich heute Abend mal näher beschäftigen.

Das Album habe ich erst zweimal gehört – das erste Mal heute auf dem Weg zur und von der Arbeit. Es hat genau gepasst, dass die letzten Klänge liefen, als ich meine Mütze auf die Garderobe hängte. Ich bin sicher, dass da noch einige Durchläufe folgen werden. Danke, Beam!

PS: Mein Tape sollte heute oder morgen an(ge)kommen (sein). Daher verrate ich noch nichts darüber. Allerdings wird der Bewichtelte evtl. nicht ganz so begeistert sein…

Nachtrag: Beam hat eine Übersicht über die Songs und eine Grooveshark-Playliste erstellt. Hier entlang!

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

3 Gedanken zu „Rough Diamonds from Down Under – An Australian Mixtape“

  1. Fein, da bin ich ja froh, dass dir das „Tape“ gefällt. Die Idee war mir eigentlich sofort nachdem ich vom Thema erfahren habe eingefallen. Besonders weil ich selbst in der letzten Zeit immer mehr erstaunlich gute und ausgefallene Bands und Solokünstler aus Australien entdeckt habe. Ich liebe unter anderem den netten Aussie-Akzent, den viele davon an den Tag legen. Außerdem sind die meisten echte Kreativköpfe und irgendwie leicht abgedreht. Das passt total auf meine Musikschiene! Ich freu mich, dass es dir ähnlich geht und wünsche dir noch viel Spaß mit dem Tape!

  2. Achja…. und the Herd sind auch nur in die innere Auswahl gekommen, da sie ähnlich wie Blue King Brown und Xavier Rudd sehr engagierte politische Texte haben. Ich bin sonst auch nicht so der Rap-Fan, aber wenn die Message stimmt, dann kann ich damit auch mal ganz gut!

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