Beetys Projekt Hörsturz: Runde 26

projekthoersturzNach einem ausgefüllten Tag, der mich länger als geplant vom Rechner fern hielt, bleibt noch knapp Zeit für die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1]. Mal sehen, ob ich das Durchhaltevermögen für die Bonussongs habe, doch zunächst nehme ich die Pflichtsongs unter die Lupe.

  • Guillemots – Kriss Kross (von kasumi)
    Ach ja, was waren das noch Zeiten, als wir alle die Klamotten falsch rum trugen! Bzw. das hat hier nix mit zu tun, denn es basst ordentlich und irgendwer hat eine Ladung Cellos ins Studio gekarrt. Wenn die Audioqualität nicht so unter aller Sau wäre, könnte man das durchaus genießen. Die transportierte Energie gefällt mir, aber es driftet doch schnell in Beliebigkeit ab.
    Punkte: 3 von 5
  • Jamie Lidell – The Ring (von beetFreeQ)
    Der gute Mann polarisiert und zwar pro Song je nach Laune. Manchmal finde ich denselben Song überfantastisch und dann wieder absolut grässlich. Irgendwie steht mir das hier heute nach knackig geil. Macht Laune und selbst die verknauserten Bläser sind stimmungsaufhellend. Könnte noch ein bisschen druckvoller sein, aber ansonsten passt das schon.
    Punkte: 4 von 5
  • Aereogramme – Post-tour, pre-judgement (von Dr. Borstel)
    Vom Titel her haben die Jungs schon mal einen Stein im Brett. Die Verbindung von flockiger Leichtigkeit und brachialen Gitarrenwänden ist auch wichtige Voraussetzung für meine Zustimmung. Dazu die völlig subjektive Bevorzugung aufgrund schottischer Herkunft und wir haben einen Volltreffer gelandet.
    Punkte: 4,5 von 5
  • Jex Thoth – Nothing left to die (von Fini)
    Das Orchester stimmt die Instrumente und ich warte ungeduldig auf den Beginn des Konzerts. Ah, jetzt ja. Rauchige Bonnie Tyler-Stimme zu fetten Gitarrenakkorden, die leicht ins Mittelalterliche abdriften. Als Grundidee vielversprechend, doch als kompletter Song völlig unzureichend.
    Punkte: 2,5 von 5
  • Sorry About Your Daughter – Scapegoat (von cimddwc)
    Nette Einleitung und wir sind mitten drin in der Vorbandatmosphäre. Ist natürlich Pech, dass die Jungs das einzige Hindernis zum sehnsüchtig erwarteten Hauptact sind und sie deswegen schon unglaublich gut und mitreißend sein müssen, um Eindruck zu machen. Sind sie aber natürlich nicht, sondern exakter Durchschnitt jeder Garagenband, die jemals das Licht der Vorstädte erblickt haben.
    Punkte: 2,5 von 5

Eine mäßig erfolgreiche Runde ohne Ausreißer nach unten, die im Durchschnitt 3,3 Punkte bringen. Die Bonussongs besteht diese Runde aus elf Vorschlägen, von denen ich vorher schon weiß, dass ich fünf schrecklich finden werde und deswegen überspringe die gekonnt.

Für die nächste Runde schlage ich einen Song erneut vor, da es ja am Anfang keine Bonussongs gab und so bekommen to my boy mit Fear of Fragility eine zweite Chance. Die Idee kam mir nach dem Hören von Timid Tiger, die Sascha endgültig empfohlen hatte.

  1. Für Uneingeweihte: Es handelt sich um ein Musikprojekt, bei dem die Teilnehmer alle zwei Wochen fünf zufällig ausgewählte Songs bewerten sollen. Mehr dazu bei den Pojektregeln. []

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

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