Beetys Projekt Hörsturz: Runde 24

projekthoersturzJaja, es wird immer später, aber mit einem Internettotalausfall ist es schwierig, noch rechtzeitig meine Bewertungen für die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] einzureichen. Doch natürlich findet man bzw. ich immer eine Gelegenheit mit Anschluss und so klappt es dennoch. Und losgestürzt:

  • Milow – You don’t know (von kasumi)
    Kennt man, hasst man mittlerweile. Ist ja prinzipiell ganz nett, doch nach 123985 Mal Hören hat sich der Song abgenutzt.
    Punkte: 2 von 5
  • Pernice Brothers – Jacqueline Susann (von JuliaL49)
    Eine Zufallsentdeckung von mir, wo ich mittlerweile das ganze Album sehr zu schätzen gelernt habe. Schön flott und mit angenehmen Timbre. Warum viele Teilnehmer das als monoton und eintönig eingeschätzt haben, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben.
    Punkte: 4 von 5
  • Raining Pleasure – Fake (von Postpunk)
    Erst Geraschel und dann sehr leises Gejaule. So kann ich doch nicht arbeiten! Das bisschen, das ich höre, klingt jedenfalls interessant. Hier kann ich verstehen, wenn man das als eintönig empfindet, da es mir jedenfalls so geht. Ein bisschen weniger Zaghaftigkeit hätte dem Sänger gut gestanden.
    Punkte: 3 von 5
  • Emerald Park – For Tomorrow (von Dr. Borstel)
    Aha, der gute Doktor und ich könnten Freunde werden, wenn der Song hält, was der Anfang verspricht. Huch, mit siebeneinhalb Minuten hätte ich aber nicht gerechnet – die sollen mal endlich aus dem Knick kommen. Wenn das auf die Hälfte komprimiert worden wäre, wäre es optimal gewesen.
    Punkte: 3,5 von 5
  • Berndsen – Lover in the Dark (von endgueltig)
    Oha, was Experimentelles. Wenn man nur die Klänge hört und nicht das Video sieht, kann das sehr verwirrend sein. Geblippe plus einschläfernde Choralgesänge sind allerdings in jeder Lebenslage fehl am Platz.
    Punkte: 1,5 von 5

Mit einem Durchschnitt von 2,8 sind wir diesmal mitten im Durchschnitt gelandet und hoffen auf bessere Songs für die Bonusauswahl:

  • Firewater – Weird To Be Back (von beetFreeQ)
    Mit Posaunen kann man mich sehr leicht vergraulen, doch der Gesang macht einiges wieder gut. Schöner Sommersong, der eben etwas weniger Bläs(s)e(r) vertragen hätte.
    Punkte: 3 von 5
  • Indica – Islands Of Light (von cimddwc)
    Der Bombast hält Einzug und bringt Minnie Mouse mit. Im Ansatz eine nette Idee, doch für Versuchen hat noch niemand was gewonnen.
    Punkte: 2 von 5
  • Latch Key Kid – Good Times (von Steve)
    Schubidubidu, da kann man gleich mitsingen. Schöne Schunkelmusik, die man so schon tausendfach gehört hat, aber irgendwie habe ich gerade Lust darauf.
    Punkte: 3,5 von 5
  • Madison – Shiver My Timbers (von Sir Donnerbold)
    Ist das Filmmusik? Klingt jedenfalls sehr episch, nur die vorlaute elektrische Gitarre erinnert an eine 80er-Actionserie. Diese unpassende Kombination macht mich leicht nervös und der künstliche Bass erst Recht.
    Punkte: 2,5 von 5
  • Neaera – The Cleansing Void (von Tenza)
    Aha, wieder etwas härtere Töne, die zum Glück zeitweise nur unter der Oberfläche ihre volle Wucht ausspielen und von einer sanfteren Stimmung verdeckt werden. Das Verhältnis ist jedoch nicht zu meinen Gunsten.
    Punkte: 2 von 5
  • Slipknot – Vermillion Part 2 (von Fini)
    Huch, habe ich etwa ein völlig falsches Bild von der Band?! Das klingt nach einer ordentlichen Rockballade mit gekonnt gespielter Gitarre und vereinzelten Harmonieansätzen. Eine positive Überraschung diese Runde.
    Punkte: 4 von 5
  • Ton Steine Scherben – Rauch Haus Song (von Robert)
    Ein Klassiker zum Abschluss und dazu noch ein Rausschmeiß-Song. Der schräge Singsang mit einer Ukulele (?) untermalt ist für bestimmte Gelegenheiten genau das Richtige, doch genau jetzt sitzt das irgendwie quer. Mag an der Menge Wasser liegen, die seitdem unter der Brücke durchgeflossen ist.
    Punkte: 3 von 5

Die Bonusrunde war knapp besser, doch wir blicken nach vorne. Die nächste Runde wird zur Feier der Vierteljahrhundertigkeit eine Sonderrunde sein und es sollen Coverversionen vorgeschlagen werden. Nach langem Überlegen habe ich mich für mein Lieblingscover entschieden und zwar Golden Skans in der Version der Kaiser Chiefs, im Original von den Klaxons.

  1. Für Uneingeweihte: Es handelt sich um ein Musikprojekt, bei dem die Teilnehmer alle zwei Wochen fünf zufällig ausgewählte Songs bewerten sollen. Mehr dazu bei den Pojektregeln. []

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker