Song des Tages: Richard Thompson – I Feel So Good

Schon mit der Zeile I Feel So Good I’m Going To Break Somebody’s Heart Tonight war ich überzeugt (kompletter Text) und habe den Song gestern abend andauernd gehört und auch geblippt (Uwe hat’s ebenfalls gefallen). Dass es sich um einen folkigen Song mit leichten Punkanleihen handelt, macht die Sache nur umso besser. Hier eine Liveversion von 1991:

Jawollja, der Song ist fast 20 Jahre als und auf dem Album Rumor and Sigh enthalten (Spotify-Link), das insgesamt sehr gut ist. Die Schreibweise lässt vermuten, dass wir es hier mit einem Ami zu tun haben, aber der Typ ist in Notting Hill geboren und waschechter Brite.

Gefunden habe ich Herrn Thompson über einen anderen Song von ihm, 1952 Vincent Black Lightning, der vor einigen Wochen bei Drowned in Sound in der wöchentlichen Spotify-Liste enthalten war[1]. Mit diesem Link können nicht sehr viele hierzulande was anfangen und für diejenigen verweise ich auf Grooveshark, wo allerdings die Reihenfolge etwas durcheinander ist.

  1. Laut einer Quelle im Wikipedia-Artikel der meistgewünschte Song bei NPR. []

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

9 Gedanken zu „Song des Tages: Richard Thompson – I Feel So Good“

  1. Ganz bestimmt habe ich den Song im zarten Alter von Eins schon mehrmals geblippt 8) (Gefällt mir immer noch!)

  2. Hat mich nicht wirklich überzeugt. Vielleicht stört einfach Paul Shaffer, den ich sonst eigentlich mag. Aber irgendwie ist der Ton des Videos auch nicht wirklich überragend, so dass die Stimme von Thompson ziemlich schwach klingt. Wenigstens gab es nachher zur Auswahl auch noch eine Live-Version von «Dad’s Gonna Kill Me» von Thompson. Das hörte sich schon bedeutend besser an. Bluesiger Rock ohne Synthesizer.

  3. Nebenbei: Seltsame Statistik. Den Artikel hast du heute aufgeschaltet. Gelesen: 50 · heute: 25. Die anderen 25 haben ihn gestern gelesen? Erst Morgen? Gleich Sheldon Cooper informieren, dass die Zeitmaschine schon erfunden wurde.

  4. Uwe, wie Thomas gerade bemerkt hat, wurde die Zeitmaschine ja schon erfunden und deswegen glaube ich dir das mal 🙂

    Thomas, die Tonqualität sollte nicht ausschlaggebend sein 🙂 Die Blipversion ist anständig und Dad’s Gonna Kill Me macht wirklich was her!

    Die Statistik ist wirklich etwas seltsam, das ist schon das zweite Mal diese Woche.

  5. Ungewöhnlich rockig, ich kenn von Richard eher seine Folk-Frühphase mit Linda Thompson (I want to see the bright lights tonight, Shoot out the lights). Wenn du das Gegenmodell zu dem Song hören willst, gönn dir „The End of the Rainbow“.

  6. Werd ich machen 🙂 Wollte sowieso mal den gesamten (bei Spotify verfügbaren) Katalog anhören, denn auch Fairport Convention lässt so einige Glocken klingeln.

    Nachtrag zu „I want to the bright lights“: den kenne ich von Ocean Colour Scene und finde den Song einfach nur fantastisch! Besten Dank für den Hinweis 🙂

  7. Folk-Song geht ja noch in Ordnung, aber wo findest du Punk-Anleihen? Ich finde ja das der Typ überhaupt nicht singen kann, was wohl die punkigste Tatsache wäre. Das Keyboard hätte man sich auch sparen können. Aber gut, die Gesamtkomposition bleibt wohl Geschmackssache 😉

  8. Chlorine (besser spät als nie), Fußwippen ist ja ein amtlich anerkanntes Qualitätsmerkmal 😉

    Robert, da ist mir die Vergleichskiste durchgegangen, denn in der Albumversion erinnert der Song ein wenig an Flogging Molly.

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