Fish Custard: Ein Selbstversuch in Fotos

Leser mit empfindlichem Magen und/oder fehlendem Sinn für Unsinnigkeiten sollten diesen Beitrag am besten ignorieren. Wer jedoch gerne mal was ausprobiert und/oder jeden Blödsinn mitmacht, der wird seine Freude haben. Und Doctor Who-Fans sowieso. Am Karsamstag lief die erste Folge des elften Doktors und dieser bewies darin einen untrüglich schlechten Geschmack und tunkte Fischstäbchen in Vanillepuddingsoße (custard, siehe mein Beitrag dazu und beim Englisch-Blog).

Die Idee dazu kam Steven Moffat durch Winnie-the-Pooh (laut Doctor Who News Page) und es gibt mittlerweile eine Menge Videos von Leuten, die das ausprobieren (Sammlung, via). Allen gemeinsam ist, dass sie das als eigentlich gar nicht so schlecht einschätzen.

Ich habe das gestern auch ausprobiert und das größte Problem dabei war das Besorgen des custards, den es hier in Deutschland so nicht gibt. In der Folge nimmt Matt Smith bzw. der Doktor eine Fertigmischung aus dem Kühlschrank:

Fish Fingers and Custard

Ich habe als Ausweichlösung Crème brûlée genommen, denn custard ist dafür Basis. Der Nachteil ist, dass diese warm ist, aber der grundsätzliche Geschmack sollte gleich bleiben. Es folgt der Selbstversuch in Fotos. Das Ausgangsmaterial:

Packungen: Fischstäbchen und Crème brûlée

Die Zubereitung:

Zubereitung der Fischstäbchen und der Crème brûlée

Fertig:

Fischstäbchen und Crème brûlée fertig zum Verzehr

Einmal eingetunkt und schon zerbrechen die Fischstäbchen:

In Crème brûlée eingetunkte Fischstäbchen

Unter Zeugen habe ich dann alle fünf Fischstäbchen so gegessen:

Lecker Fish Custard!

Ergebnis: nicht sehr spektakulär! Die Fischstäbchen haben kaum einen Eigengeschmack, nur die Kruste ist leicht süß und diese Süße wird durch die Vanillesoße noch verstärkt. Es war ziemlich heiß und deswegen habe ich sowieso wenig geschmeckt. Von daher wäre eine kalte Soße vielleicht nicht schlecht. Dann wäre auch der Custard Moustache leichter zu bewerkstelligen.

Kann man also durchaus mal ausprobieren, wenn man gerade nichts anderes außer Äpfeln, Joghurt, Speck, Bohnen und Karotten im Haus hat.

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

16 Gedanken zu „Fish Custard: Ein Selbstversuch in Fotos“

  1. Ich kann mir das ganz gut vorstellen. Also, dass es nicht schmeckt. Ohne dass ich prinzipiell was gegen die Vermischung süß und nicht-süß hätte. Knipp mit Apfelmus mag ich. Aber Fischstäbchen mit Custard? Dann lieber ohne alles.

  2. ich wusste es, als ich es sah in der folge! habe nur drauf gewartet, dass ichs im ersten blog lesen darf 🙂
    und dass es in köln nen english-shop gibt war mir neu, muss ich mich mal durchklicken.

  3. @ Tobi: Der ist auch – obwohl zentral gelegen – etwas versteckt; wenn man vom Kaufhof in Richtung Neumarkt geht. 🙂

  4. Muriel, Knipp?! Aber wie gesagt, es schmeckt einigermaßen!

    Steve, besten Dank für den Tipp. Köln ist nicht so aus der Welt 🙂 Die haben da auch den Ambrosia Custard, den die meisten Tester in den Videos genommen haben.

    Thomas, nächstes Mal! Ich war erst am nächsten Tag beim Frisör 😉

    tobi, du solltest das auch mal probieren!

    Gamlor, hatte ich!

  5. Aha, Grützwurst. Klingt jetzt erstmal nicht so lecker, aber z.B. Haggis ist nicht so weit davon entfernt und der schmeckt super. Falls sich also mal die Gelegenheit ergibt, dann greife ich zu 🙂

  6. Ich gönne mir gerne mal Fischstäbchen mit Erdbeer-Marmelade. Und btw. Knipp ftw. Süß kenne ich es aber auch noch nicht.

  7. Hui, mit Erdbeermarmelade ist ja noch einen Tacken schärfer. Bzw. süßer 😉

    Apfelmus gilt ja eigentlich nicht, denn das kann man z.B. auch zu Gulasch und Kartoffelpuffer essen.

  8. Ich habe es mit Vanillepudding (Dr. Oetker Mein Moment, habe es mir bei Netto besorgt) versucht und es war eigentlich der Hammer, die Fischstäbchen blieben zusammen und es hat genauso wie in der Folge ausgesehen.

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