Das Jahr endet wie diese Woche begonnen hat und zwar mit einem Foto zum Projekt 52[1].
Eine offensichtliche Wahl zum Thema Zeitkapsel wäre das hier gewesen, aber darauf bin ich nicht gekommen. Der Grund dafür ist, dass ich momentan viele alte Sachen aus meiner Kindheit zum Wegwerfen aussortiere. Einen ganzen Umzugskarton habe ich schon zusammen und eine Ecke davon sieht so aus (Klick für etwas größere Version):
Die technischen Details sind diesmal wieder verfügbar und verraten, dass das Foto aufgenommen wurde mit einer Belichtungszeit von 1/1.5 Sek, Blende f/6.7, Brennweite 18 mm und ISO 200.Die Nachbearbeitung beschränkte sich auf das Verkleinern.
Neben der Gesamtthematik (Sachen aus der Kindheit) sind an sich zeitkapselige Dinge in dem Karton (Kassetten, Walkmen, Kalender, Schülerzeitungen, alte europäische Münzen etc.). Das Banana-Hörspiel suche ich übrigens in elektronischer Form und wäre für jede Information dankbar, wo man das bekommt.
- Für Uneingeweihte: Es handelt sich hier um ein Fotografieprojekt, wo jede Woche ein vorgegebenes Thema bearbeitet wird. Mehr dazu unter obigem Link. [↩]













Das vermeintlich kälteste Album des Jahres, zumindest wenn man die verzerrte Stimme und die dumpfen Synthiesounds die ersten Male auf sich wirken lässt. Doch hinter dem eisigen Wasserfall sind ungeahnte Landschaften zu finden. Ruhig stapft das Album weiter, über afrikanische Steppen hin zum windigen Atlantik. „When I grow up, I want to live near the sea.“ Ein Album, das schnell wächst, mal tanzend, mal geruhsam fortwärtsschreitend, um sich dann auf den Tafelbergen niederzulassen und zur Antarktis zu schauen. „I put my soul in what I do.“ Das glauben wir aufs Wort.
Das vierte Werk von Sunset Rubdown droht anfangs missverstanden zu werden, versteckt sich seine Komplexität doch tückisch hinter einer simpel anmutenden Fassade. Wer den Kanadiern berechenbaren Pop nach einem simplen Schema unterstellt, hat nicht richtig hingehört und verpasst Großartiges. Die Mannen hinter Wolf Parade und Handsome Furs fahren hier teils vertraute Stützen wie Spencers gewohnt eilende Stimme auf, doch kribbelt es dahinter mit jedem Hördurchgang immer mehr; es wächst und gedeiht, über das umzäunte Beet hinaus.