Archiv für den Monat: November 2009

Song des Tages: The Bangles – James

Ein weiteres Dankeschön an den Contrast Podcast, durch den ich einen tollen Song entdeckt habe. Aktuelles Thema ist Namesakes und da Greer und Vicki Peterson von den Bangles den gleichen zweiten Vornamen haben, stellte sie den Song James vor vom ersten Album All Over The Place (1984).

Der Song ist einfach fantastisch mit einer fetzigen Melodie und frischen Stimme, wenn auch thematisch eher frustrierend (Text). Spotify-Nutzer klicken bitte hier und ansonsten verweise ich auf eine Live-Version aus dem Dezember 1986:

So und wer es noch nicht ist, wird nun zum Podcastabonnenten (RSS-Link) oder hört sich zumindest die fragliche Folge an (Direktlink), ohne bis 31 Minuten vorzuspulen.

Gründe für und Arten von Coverversionen (Blog-Parade von beetFreeQ)

Old Vinyl
Creative Commons License photo credit: fensterbme
Das Thema Coverversionen bietet Stoff für Diskussionen und ist damit ideal geeignet für eine Blog-Parade. Beety möchte wissen

welche Coverversion euch besonders gut gefällt! Welcher Song schafft es in seiner Neuauflage, das Original noch zu übertrumpfen? Weshalb ist das eurer Meinung so? Oder ist es gar ein Song, der im Original wirklich schlecht ist? Es dürfen auch gern mehrere genannt werden, solange es nicht in mehrere Stunden Musik ausartet. Wer mag, kann auch seine allgemeine Einstellung zu Coverversionen kund tun. Oder seid ihr vielleicht komplett gegen Coverversionen?

Vor knapp anderthalb Jahren habe ich dazu mal einen Beitrag verfasst, in dem ich eine sehr strenge Auffassung vertreten habe. Mittlerweile bin ich nicht mehr der Meinung, dass bestimmte Coverversionen nicht erlaubt sein sollten, auch dank der Kommentare zum Beitrag. Aber ich finde immer noch, dass zumindest gewisse Einschränkungen bzgl. des Geschmacks gelten und darüber lässt sich bekanntlich nicht streiten. In der zugehörigen Umfrage sprachen sich 19% für “immer erlaubt” aus und 81% für “mit Einschränkungen” und niemand war für “nie erlaubt”.

Da ich dieses Thema schon behandelt habe, wende ich mich der positiven Seite zu und sehe, welche Gründe es denn dafür gibt. In meiner Sammlung befinden sich eine Reihe Alben, die nur aus Coverversionen bestehen und um die verschiedenen Arten soll es hier gehen. Die Einteilung ist nicht absolut und viele Alben kann man in zwei oder mehr Kategorien einordnen. Wo vorhanden, verweise ich auf Last.fm und/oder Spotify, damit der interessierte Hörer sich selber einen Eindruck verschaffen kann.

Englisch lernen mit TV-Serien #24: Belt and Braces

Das Ende der Zeit ist nah und in vier Tagen ist der Tag des jüngsten Gerichts, doch vorher wird noch eine Englischlektion eingeschoben. Glücklicherweise beziehen sich die Anspielungen nicht auf die reale Welt, sondern auf die von Doctor Who und zwar auf das kommende Weihnachtsspecial (SPOILER!) und das für den heutigen Ausdruck wichtige Four to Doomsday. Zwischen der Ausstrahlung der beiden Geschichten liegen knappe 28 Jahre (Januar 1982 gegenüber Dezember 2009) und die Effekte sind von etwas anderer Qualität, aber das soll hier nicht das Thema sein.

In Four to Doomsday landen der Doktor und seine drei (!) Companions auf einem Raumschiff und entdecken dort so einige tolle Gerätschaften (vom Technobabble nicht verwirren lassen):

DOCTOR
Amazing work! Worthy of Gallifrey. Non-corrosive alloys, saturated polymers, highly advanced.

NYSSA
Look at that!

DOCTOR
Yes! An interferometer.

ADRIC
What’s that?

NYSSA
This one’s for measuring gravitation waves.

DOCTOR
But you could use it on the time curve circuits.

NYSSA
Look, a graviton crystal detector.

ADRIC
What’s that for?

NYSSA
Same thing.

DOCTOR
Belt and braces.

NYSSA
Except on Traken, the interferometer superseded the crystal.

DOCTOR
Yes. That’s what’s interesting. See if you can get it going.

weitere Vokabeln:
to supersede – ablösen, ersetzen
Gallifrey und Traken sind die jeweiligen Heimatplaneten vom Doktor und Nyssa.

Doctor Who: Belts and braces

Eine kurze Erklärung liefert der Informationstext der DVD:

Blick über den Tellerrand vom 28. November 2009

  • Individuelles Kalender-Set gratis!!!! (27. November 2009)
    Hier gibt es gratis ein absolut kostenloses, absolut flexibel einsetzbares Kalender-Set für lau! Kopiert Euch einfach die folgenden Zahlen (für alle Tage und die Jahreszahl) und Buchstaben (für die dreibuchstabigen Monatskurzbezeichnungen) und bastelt Euch euren eigenen Kalender!!
    0000000000 0000000000 0000000000 0000000
    1111111111 1111111111 1111111111 1111111111 1111111111 1111111111 1111111111 1111111111 1111111111 1111111111 1111111111 1111111111 1111111111 1111111111 1111111111 1111111111 1111[...]

  • WordPress: Retweets und TweetBacks mit dem Plugin von Topsy.com (27. November 2009)
    So weit war ich zufrieden, aber eine Kleinigkeit hat mich dann doch gewurmt. Beim Einbinden des dazugehörigen Javascripts wurde ein "&" (Ampersand; kaufmännisches Und) nicht maskiert:

  • Homöopathisch behandelt; Leber weg (27. November 2009)
    Tja – jedenfalls hat sich hier mal wieder gezeigt, dass der Mythos der “sanften Naturmedizin Homöopathie” die niemanden schadet genau das ist: ein Mythos – und zwar ein sehr gefährlicher!

  • Urheberrecht: Video-Nutzung bei YouTube, kino.to und Co (26. November 2009)
    Videos sind angesagt im Internet: Per DSL kommen die neuesten Kinofilme in Minutenschnelle ins Haus, per UMTS und Datenflat kann man sie sich auf dem Mobiltelefon anschauen, YouTube erlaubt das Einbauen in die eigene Website und mit zusätzlichen Programmen kann man sie auf die eigene Festplatte speichern. Nur: was darf man und womit verstößt man gegen das Urheberecht?

  • Basht die Nigeria-Connection! (die besten Anti-419er Links) (26. November 2009)
    blogger machen sich einen spass daraus, die nigeria-connection mit deren eigenen mitteln zu bekämpfen! die trophäen hängen sie ins netz.

Beety Projekt Hörsturz: Runde 9 (Geburtstagsausgabe)

projekthoersturzEndlich ist es soweit, dass die mit dem 30. Geburtstag des Veranstalters eingeläutete aktuelle Runde des Projekt Hörsturz[1] auf meine Ohren losgelassen wird.

Der gute Beety ist ein Kenner und Genießer skurriler Musik und was ich bisher so in den Projektbeiträgen gelesen habe, wird er mit seiner Auswahl diesem Ruf gerecht. Ja, richtig, dieses Mal wurden alle fünf Songs vom Meister selbst ausgewählt und er hat im Gegenzug alle Vorschläge der Teilnehmer bewertet[2].

Nun aber genug mit dem auf die Folter spannen und nach einem kurzen Blick auf meine Skala (0 = unerträglich, 0,5 = abschreckend, 1 = Müll, 1,5 = schlecht, 2 = lässt mich kalt, 2,5 = Durchschnitt, 3 = so lala, 3,5 = ok, 4 = mag ich, 4,5 = super, 5 = perfekt) wird der Play-Button betätigt.

Die Kommentare von Beety lasse ich stehen als Einleitung und Einstimmung auf den Song.

  • Kaizers Orchestra – Maestro
    “Meine Lieblingsband muss natürlich dabei sein. Die Auswahl des richtigen Songs fiel mir am schwersten, aber alle kann ich ja nicht nehmen.”
    Ja, die habe ich mir sogar mal komplett angehört (dank Napster) und unter gut, aber anstrengend abgelegt. Das hier macht richtig Bock mit dem flotten Balkaneinschlag und dem fast verständlichen Text. Quasi Lordi meets Karl May. Ist dann aber doch einen Tick zu lang und wiederholend.
    Punkte: 4 von 5

Liedzeilen-Quiz #87

Kann es losgehen in der aktuellen Runde des Liedzeilen-Quiz?! Wem es zu schnell geht, wirft einen Blick in die Regeln unten und kann dann munter loslegen.

  • In den gesuchten sieben Zeilen werden ein paar hypothetische Überlegungen für den Ernstfall angestellt, die so verschiedene Dinge wie Berühmtheit und Körpertemperatur betreffen.
  • Die Wahl des Songs zu diesem Zeitpunkt scheint zusammenhanglos, aber mit der Geschichte dahinter dann doch wieder nicht.
  • Rein namentlich könnte man vermuten, dass der Künstler früher mal Erektionsprobleme hatte. Diese führten u.a. zur Benennung eines geographisch nahen Albums.
  • Der fatalistisch klingende, aber nichtsdestotrotz korrekte Titel hat nichts mit Weihnachten zu tun, dennoch wurde er wegen einer Kampagne und einem passenden Video so behandelt.
  • Nach einer etwas seltsamen Assoziationskette lande ich bei “Kometeneinschlag” als Tipp für den Albumtitel.
  • Die Haarfarbe des Künstlers lässt eine bestimmte Herkunft vermuten.
  • Die allererste Single des Künstlers (nicht von oben erwähnten Album) hat wirklich was mit Fliegen zu tun.
  • Aus einer anfänglichen Chance von einem Promille machten die Buchmacher 1/12 durch besagte Kampagne und Unterstützung eines berühmten DJs.

Auflösen: Gesucht war We’re All Going to Die von Malcolm Middleton vom Album A Brighter Beat (Text). Der Schotte war vorher in der Band Arab Strap (nach der das Belle & Sebastian-Album The Boy With the Arab Strap benannt ist).

Vor zwei Jahren gab es eine Aktion, den Song zur Christmas Number One zu machen, was aber nicht ganz geklappt hat (Aktionsseite). Davon hatte damals Marc berichtet und das fiel mir ein, als ich auf der Suche nach einem geeigneten Song für die Weihnachtsrunde des Projekt Hörsturz suchte. Jedenfalls das Video mit einem betrunkenen Weihnachtsmann, der durch London torkelt, passt dazu. Und noch mehr die Radioversion mit einem Kinderchor. Super!

Lösen konnte Yjgalla nach rekordverdächtigen drei Stunden und somit den Doppelsieg für heute einfahren.

Umfrage: Für welches Fernsehen würdet Ihr bezahlen?

In der gestrigen Sendung Markt beim NDR ging es um Flachbildschirme. Dort wurden Tipps gegeben, worauf man achten muss, z.B. für HD und digitales Fernsehen. Es wurde auch erwähnt, dass evtl. in Zukunft die privaten Sender ihre Signale verschlüsseln und man dafür extra zahlen muss.

Das brachte mich auf die Frage, ob und wie viel man für welches Fernsehen bezahlen würde, d.h. ob Kabel oder Satellit, analog oder digital. Passenderweise gibt es von einer früheren Markt-Sendung eine Übersicht über Kosten und Vor- und Nachteile der fünf Möglichkeiten (zusätzlich zu obigen Kombinationen noch DVB-T, digitales Antennenfernsehen).

Egal wie genau das Angebot sein wird, wofür wärt Ihr bereit, in die Tasche zu greifen? Ich nenne die Anschaffungs- und fortlaufenden Kosten und wie viele Sender empfangbar sind (laut der Liste bei Markt). Wenn man schon ein Gerät mit eingebauter Empfangseinheit hat, fallen diese Kosten weg und wenn die Kabelgebühren in der Miete enthalten sind, hat man keine Wahl. Aber nehmen wir mal an, Ihr könntet alles selbst bestimmen und in Eurer Wohnstätte wären alle Arten Fernsehen möglich. Wem HD-Fernsehen wichtig ist, der muss digitales Kabel oder digitalen Satellit wählen. Zusätzliche Optionen wie bestimmte Sport- und Filmpakete lasse ich außen vor, da es sonst zu kompliziert würde. Wem das wichtig ist, kann diese Gründe in die Antwort einfließen lassen, denn das Grundpaket muss ja vorhanden sein.

[polldaddy poll=2295756]

* = analoge Satellitenanlagen werden nicht mehr verkauft

Song des Tages: Doctor Who Original Theme Music

Heute vor 46 Jahren begann die Legende Doctor Who und läuft noch immer ununterbrochen[1]. Da ich momentan durch meine Gastbeitragsserie tief in der Materie stecke, gibt es entsprechend den damaligen Vorspann:

http://www.youtube.com/watch?v=LF2x5IKxmAQ

In der Beschreibung steht

This is a video of the 1963 Theme. From the Beginings Set. Posted to encourage people to buy the DVD’s.

was ich nur unterstützen kann, denn die DVDs sind hervorragend gemacht, sowohl von der Bild- und Tonqualität als auch von den Extras. Wer sich eindecken möchte, darf gerne bei meinem Doctor Who-Shop vorbei schauen.

Im Doctor Who-Blog gibt es sogar einen Ausschnitt aus einer Fernsehzeitschrift, in der die erste Folge “An Unearthly Child” beschrieben wird.

Und wenn der Doctor Who-You Tube-Channel ausnahmsweise gerade wieder in Deutschland funktioniert, kann man sich dort die zwei Folgen der dritten Geschichte The Edge of Destruction ansehen, die im Februar 1964 lief.

  1. Ununterbrochen gilt natürlich nur, wenn man alle Medien mitzählt, d.h. auch Bücher und Hörspiele. []

Blick über den Tellerrand vom 21. November 2009

  • Schweinefleisch und Mittagsschlaf: wie man Homöopathie wirkungslos macht (18. November 2009)
    Ihr esst gerne Schweinfleisch? Macht gern mal ein Mittagsschläfchen? Lest im Bett Bücher oder feiert mal ne Nacht lang durch? Und Kaffee trinkt ihr auch gern? Alles kein Problem – nur könnt ihr euch dann die Mühe sparen, bei Krankheiten homöopathische Mittel einzunehmen – die funktionieren dann nämlich nicht.

  • Filesharing-Abmahnungen im großen Stil rechtswidrig? (17. November 2009)
    Das bedeutet, dass die Rechteinhaber eine Art “Rundum-Sorglos-Paket” buchen. Wenn die Abgemahnten zahlen, werden die Einnahmen unter den Beteiligten aufgeteilt. Zahlen sie nicht, entstehen den Rechteinhabern keine Kosten daraus.
    Eine solche Regelung ist in Deutschland nicht legal. Denn reinen Erfolgshonoraren (im Gegensatz zu Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)) sind enge Grenzen gesetzt, schreibt Rechtsanwalt Thomas Stadler:

  • Über Enke und Werther « Stefan Niggemeier (16. November 2009)
    Studien haben gezeigt, dass die Suizidrate nach Berichten über Suizide unter anderem ansteigt,
    * wenn das Opfer besonders prominent ist
    * wenn die Berichterstattung prominent auf den Titelseiten stattfindet
    * wenn sich die Berichterstattung über Tage hinzieht
    * wenn der Ort und die Methode des Suizids genau beschrieben wird
    * wenn sich gefährdete Menschen mit dem Opfer identifizieren können.

  • Mitmachen: Die Open-Access-Petition bewerben (16. November 2009)
    Die Petition “Wissenschaft und Forschung – Kostenloser Erwerb wissenschaftlicher Publikationen” hat jetzt knapp 10.000 Mitzeichner gefunden und läuft noch bis kurz vor Weihnachten. Es wäre schön, wenn wir diese Petition trotz des eher trockenen Themas “Open Access” über die kritische Marke von 50.000 Mitzeichnern bekommen könnten