
Für das Projekt 52[1] gibt es einen weiteren Aufholungsbeitrag aus dem Urlaub, den ich gleich mit dem Oktoberthema zum Projekt 42 verbinden kann. Bei Saris Fotoprojekt soll es um Wochenene gehen und Jans Assoziationsprojekt fragt nach Banken, das ich zur Einzahl umfunktioniere und daraus Bänke mache:
Wir sehen hier eine Reihe davon im Princes Street Garden in Edinburgh, die besonders am Wochende voll besetzt sind von Einwohnern wie Touristen. Ich selber habe dort schon in beiden Eigenschaften einige Stunden verbracht, denn es ist einfach herrlich dort mitten in der Stadt ein paar Stunden zu lesen oder sich einfach nur auszuruhen.
Ein weiterer Grund, warum diese Parkbänke hier auftauchen ist ein Beitrag von hombertho, der in Bamberg Bänke mit Widmungen fotografiert hat. In Großbritannien ist das weit verbreitet, dass Familienangehörige für Verstorbene eine Bank stiften. Ich habe im Peak District einige mitten im Nirgendwo gesehen, aber da sind die Fotos nichts geworden und deswegen zwei weitere aus Edinburgh:
- Für Uneingeweihte: Es handelt sich hier um ein Fotografieprojekt, wo jede Woche ein vorgegebenes Thema bearbeitet wird. Mehr dazu unter obigem Link. [↩]



Sinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.




Jetzt mal unabhängig von der Interpretation vom Thema, finde ich Deine “Bankenflucht” wirklich sehr gelungen.
Diese massiven Holzbänke in dieser Flucht (auch so akkurat englisch aufgestellt) und die gegensätzlichen Farben. Tolles Foto.
Die Perspektive vom nächsten Bild finde ich auch sehr schön gelungen. Ein gutes Auge hast Du ja
Hehe, Bankenflucht klingt gut (und ist doppelt doppeldeutig).
Besten Dank
Sehr schön
Die Parkbänke machen doch gleich mal einiges mehr her, als die bei uns. Vor allem sind sie persönlicher und hinter jeder steht eine Geschichte. Aber fühlt man sich da nicht unwohl, wenn man weiß, dass derjenige für den die Bank aufgestellt wurde nun tot ist?
Viele Grüße
Thomas
Das Unwohlsein verfliegt nach einer Weile, weil es eben so normal ist. Wie man an den Daten oben sieht, ist das schon seit Jahrzehnten üblich. Andererseits finde ich es beruhigend, dass die Person, der die Bank gewidmet ist, nicht vergessen wird und sozusagen diesen Platz schon getestet und als für gut befunden hat. (was ich aus Inschriften wie “enjoyed this view for many years” etc herauslese)