Blick über den Tellerrand vom 10. October 2009

  • Tag gegen die Todesstrafe: weniger Henkerstaaten, aber mehr Hinrichtungen (10. October 2009)

    Immer weniger Staaten richten Menschen hin, doch einige wenige Staaten richten immer mehr Menschen hin. Das ist das Fazit von Amnesty International anlässlich des Internationalen Tages gegen die Todesstrafe am 10. Oktober.

  • TESTING OUR SOON TO BE RELEASED WIDGET (9. October 2009)

    Untill now, we’ve had no means to track all these small music blogs. But now we do! We have developed a Twones Widget that allows individual blog owners and their visitors to see what is being played on their blogs in real-time. As a Twoner, you can follow any individual blog that has the Twones Widget installed, and all your plays will be aggregated to your Twones account.

  • Der blanke Wahn (9. October 2009)

    Und die Sache mit Johnston ist in der Zusammenballung von Vergangenheits- und Möglichkeitsformen nun besonders anspruchsvoll, schließlich ist er der Nicht-mehr-noch-nicht-Schwiegersohn der Nicht-mehr-Gouverneurin und Noch-nicht-Präsidentschaftskandidatin, genau genommen sind beide im Moment also ungefähr nichts.

  • Uncut's Top 20 Albums Of The '00s (9. October 2009)

    It’s 2009, so in addition to the usual year-end list, as fall turns to winter we’ll be drowning in end-of-the-decade lists, too. It’s only October, but you can add Uncut’s Top 20 Albums Of The ’00s to Pitchfork’s Greatest Albums Of The ’00s. (Thanks for the tip, Ben.) Putting the two side by side illustrates why it can be fun getting into list mode: Beyond putting Funeral in the Top 10, these couldn’t be any more different.

  • Kein Tuch mit sieben Siegeln (8. October 2009)

    Jetzt also das Grabtuch von Turin, in Italien schlicht “Sindone”, anderswo “Shroud” genannt. Im kommenden Jahr soll es wieder öffentlich ausgestellt werden, und wieder werden Millionen Menschen nach Turin pilgern. Wieso eigentlich? “Das Ergebnis zeigt eindeutig”, zitiert spiegel.de Garlaschelli zu seinem Experiment, “dass dieses vermeintlich unglaubliche Objekt von menschlicher Hand hergestellt werden kann – mit billigen Materialien und einer ziemlich simplen Prozedur.”

  • Das "Institute for Human Continuity" ist ein Fake! (8. October 2009)

    Ich hab ja prinzipiell nichts gegen virales Marketing. Sowas kann richtig originell sein und Spaß machen. Aber das hier geht meiner Meinung nach zu weit. Den Menschen Angst vor dem Weltuntergang und gewaltigen Katastrophen mit Millionen Toten zu machen – und das alles nur um einen Film zu bewerben ist nicht mehr ok. Klar, wenn man ein bisschen genauer hinschaut, dann sieht man, dass das IHC nicht echt ist. Aber das macht nicht jeder. Viele lassen sich durch die professionelle Aufmachung und die angebliche Wissenschaftlichkeit des IHC beeindrucken.

  • Amanda Palmer über Twitter und co. als Tools für Musiker (8. October 2009)

    Die Online-Angebote sind alles Tools. Die Online-Tools – Blogs, Social Networks, etc. – sind sehr gut dazu geeignet, Informationen über das eigene Publikum zu erhalten. Das Tool Twitter bezeichnete Amanda Palmer als “the smallest thing” und etwas, das sich anfühlt, als wäre man in einem Club. Twitter sei eines der effektivsten Tools. Amanda Palmer ist in der Tat sehr aktiv auf Twitter.

  • 10 Forderungen für eine zeitgemäße Netzpolitik (8. October 2009)

    In verschiedenen Parteien nähern sich jetzt immer mehr Menschen dem Themenfeld Netzpolitik. Ich finde das prima und freue mich über die gesteigerte Aufmerksamkeit, die das Thema jetzt erhält. Da aber gleichzeitig immer die Frage aufkommt, was man denn konkret fordern könnte, sei hier nochmal auf einen etwas älteren Text von mir hingewiesen “10 Forderungen für eine zeitgemäße Netzpolitik”.

  • Copyright Drama Prevents Artist From Sharing Music on MySpace (8. October 2009)

    Although Collins owns the copyright to his own music, and all licensing deals for the track have expired, MySpace wouldn’t allow him to make the song available on his profile. Grace Maxwell, the manager and wife of Collins, wrote about the unpleasant surprise in a recent blog post.

  • From sketch to photo instantly (this is insanely awesome) (7. October 2009)

    Wow. With PhotoSketch, you just draw a sketch, label each item, like so:
    […]
    and then the system goes out, finds photos that match the sketched items and their labels, and automatically pastes it all together into one composite image:

  • Major-Plattenfirmen versus Indie-Blogs. Die Anwälte sprechen. (6. October 2009)

    Im ersten Moment denkt man natürlich: klar, böse Filesharer, wir sind ganz bei Lily Allen (Fuck You) und das wird schon seinen Sinn haben – bis wir feststellen mussten, dass die Links nicht etwa zu hochgeladenen oder illegal veröffentlichten Songs führen, sondern viel mehr selbst von den Künstlern und/oder deren Plattenfirmen (in anderen Ländern) kostenlos veröffentlicht wurden.

  • Bombenstimmung auf dem Oktoberfest – oder: Wie einmal überhaupt gar nichts geschah (5. October 2009)

    Es fing ja schon nicht sonderlich gut an: Auf einmal durften keine nackten Brüste und Betrunkenen mehr fotografiert werden (Oh nein! Welch Verlust für die deutsche Kulturlandschaft!) und schon vor dem Beginn des Oktoberfestes schwebte die Grippe des Todes (auch Schweinegrippe genannt) wie ein Damoklesschwert über den potentiellen Besuchern: Wächst mir bei Busseln eine Schweinenase? Wenn im Zelt jemand hustet, werden wir dann alle sterben? Doch das sollte nach nur kurzer Zeit die geringste Sorge der Wiesn-Besucher sein – die Rede ist natürlich vom Auftritt des bösen Islamisten™ ! Doch von Anfang an…

  • Glosse: Gedanken zum Wahlergebnis (4. October 2009)

    Dass Angela Merkel eine Niederlage wie einen Sieg feiert, zeigt schon jetzt, wie es in nächster Zeit zugehen wird. Idiotisch. Und dass die FDP vierzehn Prozent geholt hat, ist doch ganz klar auf die Bildungskuerzungen der letzten Jahre zurueckzuführen. Wie sonst können so viele Menschen mit einem gelben Warenkorb voller Atommüll, Inkompetenz und inhaltlicher Leere liebäugeln? Die geistigen Ressourcen in Deutschland sind weggebrochen und nun koaliert geistige Leere mit inhaltlicher.

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker