Blick über den Tellerrand vom 3. October 2009

  • Kofi Annans „Beds are Burning“-Aktion zur Klimakonferenz (2. October 2009)

    Kofi Annan hat die Aktion „Beds are burning“ gestartet, die zum Start der Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen nochmal Druck aufbauen soll. Die Aktion ist rund um das Cover von Midnight Oild „Beds are burning“ aufgebaut, jeder Download des Songs, an dem über 60 Künstler weltweit mitgewirkt haben, entspricht der Unterzeichnung einer Petition, mein Download läuft und das, obwohl die Scorpions dabei sind.

  • What You Get with a Spotify Premium Subscription (2. October 2009)

    Here’s an updated run-down of what you get from a premium subscription to Spotify:

  • It is Germany here and here is german speaking! (2. October 2009)

    Nein, was mich an diesem Video viel mehr erschreckt, ist die Tatsache, dass der Politiker, der künftig maßgeblich für die Außendarstellung Deutschlands im Rest der Welt zuständig sein wird, die nationalmuffige Reaktion eines Spießbürgers an den Tag legt, der von einem Ausländer nach dem Weg zum Bahnhof gefragt wird: „Hörnse mal, wir sind hier in Deutschland, und hier wird gefälligst anständig Deutsch gesprochen!“ Diese Gebaren ist viel, viel peinlicher als schlechtes Englisch. Was kommt als nächstes? Eine Ansage an die Arbeitslosen: „Solange ihr EURE Füße unter MEINEN Tisch stellt…?“

  • 'My phone got wet' and other terrible excuses (1. October 2009)

    Then again, pop stars are particularly prone to the odd tall, if not outrageously Pinocchio-nosed, story. Here, then, are a few of our favourites.

  • Werden die Planeten 2012 alle in einer Reihe stehen? (29. September 2009)

    Betrachtet man die Gravitationskraft, dann beträgt der gesamte Einfluss aller anderen Planeten noch nicht mal 2% der Kraft, die der Mond ausübt. Wenn die Planeten also alle in einer Reihe stehen und dadurch die stärkstmögliche Kraft auf die Erde ausüben, wäre diese Kraft nur um 2% größer als der normale Wert.

  • Seriencheck (XXVI) (29. September 2009)

    Die Saison ist in vollem Gange, es gibt einiges zu checken: Neustarts, Staffelstarts, abgeschlossene Staffeln, ein paar Shows haben sogar schon Richtfest gefeiert. Gut, dass ich meinem Blog just eine Runde Breite spendiert habe, so wirken die Texte nicht mehr allzu bildschirmfüllend. Und nun Vorhang auf für die von mir gesichteten Neustarts:

  • 10 Jahre in Musik – Teil 1 (28. September 2009)

    Ich möchte natürlich nicht umhinkommen eine subjektive Auswahl der besten Platten des Jahres zu präsentieren. Aufgenommen werden können nur CDs, die ich in voller Länge im vollstandigem Besitz meiner geistigen Kräfte abgehört habe. Ich bitte daher das Fehlen anderer bestimmt ganz großartiger Platten zu entschulden und wie gesagt: alles ist SUBJEKTIV.

  • Persönliche Empfehlungen: Wird Google Reader das Twitter für Links? (28. September 2009)

    Anders aber Google Reader, der beliebte und vielseitig einsetzbare RSS-Reader von Google. Dieser wird von Google seit einiger Zeit sukzessive mit sozialen Funktionen ausgestattet. So können Nutzer in einem RSS-Feed auftauchende Artikel favorisieren (”bevorzugen”), in ihren persönlichen Stream empfohlener Beitrag übernehmen (”empfehlen”) sowie kommentieren. Das für die Zukunft potenziell wichtigste Feature ist die Following-Funktion, mit der sich die von anderen Usern als lesenswert markierten Artikel abonnieren lassen.

  • In eigener Sache – MP3’s, Major Labels, Abmahnungen gegen uns und wie ihr helfen könnt (27. September 2009)

    Bedeutet im Klartext, dort wird nur Material zur Verfügung gestellt, das der Plattform vom Rechteinhaber zur Verwendung frei zur Verfügung gestellt wurde. Darunter auch das Stück “Signs (Armand van Helden Remix)” von Bloc Party. Auch auf dieses Stück haben wir verlinkt, was für eine von einem Major Label, das die Interessen von Bloc Party in Deutschland vertritt, beauftragte Anwaltskanzlei anscheinend als Verletzung des Urheberrechts durch uns verstanden wurde.

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

3 Gedanken zu „Blick über den Tellerrand vom 3. October 2009“

  1. Diese Version von „Beds are Burning“ wirkt richtig zahnlos, im Vergleich zum Original (welches eigentlich auch ein anderes Thema behandelt). Schade, diese Version rüttelt nicht genug auf. Da hätte man für diesen Zweck mehr draus machen können. Sehr bedauerlich!

    Und wegen Guido… da können wir uns auf einiges gefasst machen, wenn er unsere Republik dann in anderen Ländern repräsentieren und vertreten soll. Diese Aktion mit dem BBC Reporter wird ihm noch lange nachhängen.

  2. Also, am 26.09., also einen Tag vor der Wahl, war ich hier in Köln auf der letzten Wahlkampfveranstaltung des Herrn Westerwelle. Ich war sicherlich nicht dort, weil mir die FDP so gut gefällt, sondern wegen der Aktion gegen Atom (Flashmob von Campact). So, und nun zu deinem Satz mit den Füßen und dem Tisch: Ein kleiner Junge stand mit einem dieser Poster gegen Atomkraft auf einem Tisch (ja, vermutlich von einem Erwachsenen dort hoch geholfen und ja, vermutlich weil er sonst nichts hätte sehen können). Und da stand der Bundes-Guido mit erhobenen Zeigefinger auf der Bühne und sagte: „mit dreckigen Schuhen steigt man nicht auf Tische, von denen gegessen wird; wir sind hier nicht bei den Grünen, wir sind hier bei der FDP..“
    Das ist eine Tatsache. Zu einem Kind sagte er das. Ich war sehr entsetzt, das hinter uns Menschen standen die geklatscht haben und habe so laut ich konnte „Arschloch“ gesagt…
    Also, so weit ist der gar nicht davon weg.

    P.S. Von den Tischen und Bänken, die vor der Bühne für die FDP-Mitglieder aufgebaut waren, wurde nicht gegessen. Und der Junge war so in etwa 10 Jahre alt.

  3. Andi, hier verderben viele Köche den Brei. Aber das ist meistens so, wenn das Original ganz besonders mag, dass jede Coverversion schlechter ist.

    endgueltig (das habe ich nicht geschrieben, sondern zitiert), aber der Guido und seine FDP sind eine lustige Truppe. Wenn es nicht so traurig wäre, dann würde ich lachen. Ob Schwarz-Gelb schwanke ich momentan zwischen Weltuntergang und „Die machen ja eh alle dassselbe und es ändert sich nix!“. Mal sehen, wie es wird.

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