Albumkritik: Slow Club – Yeah, So?

Slow Club sind eine meiner Entdeckungen des Jahres und ihr Debütalbum Yeah, So? ist ein Anwärter auf die Jahresalbumcharts. Umso erfreulicher, dass ich Charles und Rebecca heute abend live sehen werde und zwar in ihrer Heimatstadt Sheffield.

Slow Club - Yeah So

Um die beiden einordnen zu können, liefert die Einleitung vom Who Are…-Feature bei eMusic ein paar passende Schubladen:

File Under: Gently subversive, rockabilly-tinged folk
For Fans Of: Belle & Sebastian, The Moldy Peaches, White Stripes (unplugged), Kitty, Daisy & Lewis

Neben den Folkelementen, Tweepopexkursen und lockerleichten Harmoniegesängen haben es mir vor allem die witzig-ironischen Texte angetan. Das Album eignet sich durchaus für stundenlange Dauerbeschallung, da zwischen flotteren Klängen und beschaulicheren Songs abgewechselt wird. Erstaunlich, dass da nur zwei Leute dahinter stecken.

Das Album gibt es in normaler Länge mit zwölf Songs und in einer Doppelversion mit 21 Stücken, wo vier neue Lieder und fünf Liveversionen enthalten sind. Ich empfehle Letzteres, da man für wenig Geld einen echten Mehrwert bekommt (z.B. Me & You). Bei Last.fm kann man das komplette Album anhören und Christmas TV gibt es dort als kostenlosen Download.

Da ich das Video zu meinen Lieblingssong It Doesn’t Have to Be Beautiful schon als Sommerhit vorgestellt habe, gibt es hier das nicht minder verrückte Video zu Because We Are Dead

Käuflich erwerten kann man das Album als Download beim Label Moshi Moshi (21 Songs als mp3 oder aac für £7,99), bei Amazon DE[1](12 Songs als mp3 für €9,63) oder als CD bei Amazon DE[1](12 Songs für €15,95) oder Amazon UK[1] (13 Songs (Extra: Boys On Their Birthdays) für £9,98).

Weitere Albumkritiken bei Drowned in Sound (7/10), NME (8/10), White Tapes (8,5/10), Postpunk, Monarchie & Alltag (Album des Monats Juli) und Indiestreber.

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Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

3 Gedanken zu „Albumkritik: Slow Club – Yeah, So?“

  1. Also, eins muss ich Dir ja lassen, liebe Julia. Deine Hartnäckigkeit zur Bekehrung zu Slow Club hat – zumindest bei mir – Früchte getragen. Ich finde das Album mittlerweile richtig super. Vielen Dank noch mal dafür. Live kann ich mir die ebenfalls sehr gut vorstellen. Du berichtest sicher…

  2. Hach, es war herrlich! Der perfekte Abschluss für den Urlaub! (oh, wollte schon „fuer“ schreiben, aber ich kann ja jetzt wieder umlauten….)
    Sie haben den ersten Song im Publikum gespielt und bei einem Song außerplanmäßig ein paar Leute auf die Bühne geholt (Charles meinte, das sei spaßig, das machen sie jetzt immer) und die Zugabe haben sie draußen gespielt (von wegen Raucherpause).
    Welches ist denn dein Lieblingssong?

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