Blick über den Tellerrand vom 29. August 2009

  • Zeit zum Lesen: Ich empfehle “Love is a Mix Tape” von Rob Sheffield (27. August 2009)

    Ich behaupte mal ganz frei, dass jedem Musik liebendem Menschen, der Spaß daran hat für sich oder seine Mitmenschen, Mix Tapes oder Mix CDs aufzunehmen, dieses Buch gefallen wird. Es wird durchaus dem Anspruch gerecht, mit „High Fidelity“ oder „Soloalbum“ in eine Schublade, oder in ein Bücherregal, gesteckt werden zu können.

  • mufin player verlässt Beta: Musikstartup setzt auf Freemium-Modell (27. August 2009)

    Der mufin player ist ein vollwertiger, direkt an die mufin-Website angeschlossener Musikplayer für den Windows-Desktop, der es ermöglicht, die eigene Musiksammlung nach Klangmerkmalen zu sortieren. Zum Einsatz kommt dafür eine zusammen mit dem Fraunhofer Institut entwickelte Technologie, um anhand von klanglichen Charaktermerkmalen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Songs zu erkennen.

  • Just one more dead Kennedy (26. August 2009)

    Es ist fast zum Lachen: Die Amerikaner haben, als sie ihre Nation 1776 gründeten, dem ganzen verkrusteten Feudalschwachsinn einen Tritt in den Allerwertesten gegeben – nur um sich dann eine eigene Form der Aristokratie zu schaffen, den – ich nenne ihn mal: Politikeradel. Von seinem frühneuzeitlichen europäischen Pendants unterscheidet er sich kaum, sogar in Punkto Erbrecht.

  • Spotify.fm – New Last.fm Mashup (26. August 2009)

    Spotify.fm lists the most recent releases (going back 6 months) from your favourite artists. Enter your Last.fm username to display a list sorted by date released on Spotify then by artist:
    […]
    Perhaps the killer feature of Spotify.fm however is its ability to list new releases based on genre:

  • We Were Promised Jetpacks – gewinnt Karten für die Deutschland-Tour (26. August 2009)

    Aus diesem Anlass verlosen wir nun auch 1×2 Karten je Tour-Stadt. Die Teilnahme ist, wie könnt es auch anders sein, wie immer ganz einfach. Schickt dazu eine Email mit dem Betreff „Uns wurden Raketenrucksäcke versprochen“ und eurem Namen und eurer Wunschstadt an […]. Ein Kommentar mit „Gewinnen will“ und eurer Wunschstadt ist natürlich auch möglich, dazu müsst ihr allerdings eure echte Email-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben.Teilnahmeschluss ist Montag der 31. August 2009 um 19:13 Uhr.

  • Gstartikel: PC Analyse, Check & Clean + alles portable (25. August 2009)

    Windows kann bei längerer Nutzung ziemlich einstauben und das nicht nur wörtlich gesehen sondern das System wird immer langsamer.
    Warum also nicht immer ein Rettungskit mit dabei haben, große USB-Sticks sind ja mittlerweile gängig.

  • Albums you love from genres you hate (24. August 2009)

    Fifty years ago this week, Columbia released Kind of Blue. It’s widely regarded as the one jazz album owned by people who don’t like jazz. But if Kind of Blue is a jazz trojan horse, sneaking its way into Kings of Leon and Madonna fans‘ homes, then surely there must be albums that do the same job in other genres – Kinds of Blues for those who have no truck with heavy metal, for reggae-haters, for prog-bashers …

  • Rolling Stone publiziert unveröffentlichtes Lennon-Interview (24. August 2009)

    Jann S. Wenger, Gründer und Herausgeber des Rolling-Stone, hat 1970 ein Interview mit John Lennon geführt, das nie veröffentlicht wurde. Nun wurde das Gespräch als Audiostream publiziert.

  • Managing Your Spotify Music Collection (23. August 2009)

    My current preferred way to manage playlists though is to use my web browser’s bookmark manager coupled with a few plugins. This way I have a large, searchable, sortable list of all my albums that’s synchronized, backed-up, and available to me wherever I have Spotify (home, work, laptop, friend’s house etc.).

  • London Calling – Euer Wunschzettel (23. August 2009)

    In meinem Beitrag London Calling hatte ich ja angekündigt, das ich mich nächste Woche Dienstag in die Hauptstadt der Insel reisen werde und euch aufgerufen mich durch London zu schicken. Bis jetzt haben sich 3 Leser einen Wunsch geäußert, den ich schon in meiner kleinen roten Kladde notiert habe und die darauf warten, sehr gewissenhaft abgearbeitet zu werden.

  • Von jetzt ab wird Dreckwurf mit Dreckwurf vergolten! (22. August 2009)

    Wahlkampf ist die Fortführung des Macchiavellismus mit anderen Mitteln – das beweist derzeit wohl niemand besser als Ursula von der Leyen. Vorbei die Zeit, in der sie als immer etwas weggetreten wirkende und in ihrer persönlichen Familienidyll-Fantasie schwelgende Bundesmutti von vielen nicht für voll genommen wurde: Auf aktuellen Wahlkampfveranstaltungen – zu sehen etwa auf dem Honigbrot-Blog und nachzulesen auf netzpolitik – geriert sich die Norddeutsche durch wohlüberlegt gesetzte Emotionsausbrüche, akzentuierte Kraftausdrücke und übertriebenes „r“-Rollen wie ein Straßendemagoge der 30er-Jahre. Ja, das war jetzt ein kaum verhohlener Nazivergleich – und den nehme ich mir heraus. Denn wer den politischen Gegner auf eine Stufe mit Kinderpornofans stellt, hat’s nicht besser verdient.

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker