Eine neue Idee, die ich sofort (d.h. mit zwei Tagen Verspätung) aufgreife ist das Projekt 42 von Jan und seinem Zementblog. In Anlehnung an das Fotoprojekt 52 wurde als Name die Antwort selber gewählt und alleine deswegen muss ich mitmachen. Jan hat sich das so gedacht:
Ich gebe einmal im Monat ein Stichwort bekannt, jeder Teilnehmer ist so dazu aufgerufen, spontan einen kleinen, großen, schlichten, komplizierten, witzigen, traurigen, sachlichen, märchenhaften Text – wie immer Einem eben ist – zu verfassen, der sich darum dreht.
Das Thema im Juli lautete Systeme. Wie man das Wort interpretiert, ist jedem selbst überlassen. Ich stürze mich auf die 42 in verschiedenen Zahlensystemen. Wenn wir von unserem Dezimalsystem ins Oktalsystem übergehen, treffen wir dort auf den alten Bekannten 52. So schließt sich an dieser Stelle der Kreis zum Fotoprojekt 52. Damit das jetzt nicht zu unübersichtlich wird, gibt es eine Liste (berechnet mit Hilfe eines Umrechners):
- binär: 101010
- tertiär: 1120
- quarternär: 222
- quinär: 132
- senär: 110
- septär: 60
- oktal: 52
- nonär: 46
- dezimal: 42
- unodezimal: 39
- duodezimal: 36
- hexadezimal: 2A
- vigezimal: 22
- Base64: q
- römisch: XLII
Wunderhübsch, aber natürlich vollkommen sinnlos. Das binäre System ist dabei das wichtigste, denn ohne dieses würden diese tollen Dinger namens Computer überhaupt nicht funktionieren. Das Umrechnen in verschiedene Systeme (dezimal, oktal, hexadezimal, binär) ist eine beliebte Übung für Studenten, die oft murrend als überflüssig gelernt wird. Aber ein bisschen Flexibilität kann nie schaden.
Stichwort Flexibilität: Mal sehen, ob die Zahlen eine Reihe mit Bedeutung ergeben. Dazu wird The On-Line Encyclopedia of Integer Sequences “befragt” und liefert tatsächlich a(n) = 42 written in base n und ich werde auch darauf hingewiesen, dass der nächste Term eine nicht-ganzzahlige Stelle enthält (2C zur Basis 15). Langweilig!
Mit diesem System habe ich also im ersten Versuch keine neue Weltordnung oder das Geheimnis des Universums lösen können, aber wenn ich lange genug suchen würde, ließe sich etwas finden. Das hat cimddw alias Andreas schon mehrfach gezeigt in seinen Beiträgen über Global Scaling und CPUs, Lottozahlenvorhersage und Radosophie im Blog. Die 42 kann man mit dem 25. Mai (Handtuchtag) auf folgende Weise verbinden:
- Unter Windows bitte die Schritte Start, Ausführen, calc oder WIN-R, calc ausführen[1],
- Wissenschaftliche Ansicht auswählen,
- Auf Hexadezimal umstellen,
- Addieren von 25 + 5 (25. Mai) und Enter oder = drücken,
- Ergebnis ist 2A, das nun in Dezimal angezeigt wird.
So, das war es auch schon, was mir (an Brauchbarem) spontan dazu einfiel. Wie gesagt, war das eigentlich der Beitrag zum Juli, aber man kann Themen nachholen. Beim nächsten bin ich dann hoffentlich innerhalb des vorgegebenen Zeitraums. Bin mal gespannt, wie das weitergeht und ob wir alle fleißig weiter teilnehmen.
- Ausführlich heißt das: auf die Startschaltfläche klicken, den Menüpunkt Ausführen klicken, dort calc eintippen und auf OK klicken. Den Ausführen-Dialog kann man alternativ mit der Windows-Taste und gleichzeitigem Drücken von R aufrufen. [↩]
Sinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.












Originell gelöst, und danke für den Hinweis. Bin gespannt, wie es weitergeht, und ich ob ich mich auch zum Mitmachen entschließe.
Joa, bei einem Thema pro Monat ist das Mitmachen machbar. Oder so
Projekt 42?
Da bin ich ja quasi verpflichtet!
[...] Julia (49 Suns) [...]
btw. welches Plugin macht denn das tolle “W” bei Links zu Wikipedia in Deinen Beiträgen?
Hape, hat ja doch noch geklappt
Das Plugin nennt sich Link Indication und damit kannst du beliebige Icons zu bestimmten URLs festlegen.
[...] "Willkür", letzten Monat war es "Käfer", aber das habe ich wie gesagt leider nicht geschafft… Gesehen hab ich es bei Julia und weil es noch Anfang des Monats "Käfer" war dachte ich, es sei ja noch jede Menge Zeit in der [...]