Song des Tages: Timo Breker – Julia (und noch mehr Songs namens Julia)

Feine Singer-Songerwriter-Musik kann man immer empfehlen und wenn ein junger Künstler aus Hamburg mit angenehmer Stimme dafür verantwortlich ist, umso mehr. Der Grund für diesen Artikel ist jedoch ein Zusammenkommen von mehreren Dingen. Zum Einen ist da die bei den WhiteTapes vorgestellte EP Learn & Wait von Timo Breker und zum Anderen ein von einem Song namens Lukas inspirierter Artikel von Lukas. Wie kommen die beiden zusammen? Nun, erster Song der EP = mein Name = Julia. Klingt mathematisch, ist aber ganz und gar musikalisch.

Genug der Vorrede, hören wir endlich mal in den Song rein (laut Ariane WhiteTapes eine Verneigung vor Nick Drake, Ellioth Smith, Jeff Buckley und Damien Rice) und zwar in eine Live-Tunes-Vorstellung vom letzten November:

Herrlich nicht?! Ging mir auch so und ich habe gleich die fünf Songs für € 2,18 bei Amazon gekauft [Partner-Link]. Weitere Hörproben gibt es bei MySpace (2 Songs, 1 Demo, 1 Liveversion) und bei Last.fm (alle 5 Songs in kompletter Länge). Und wer in Hamburg wohnt, hat nächsten Donnerstag Gelegenheit zur Releaseparty zu gehen.

Doch das soll es nicht gewesen sein, denn Timo hat nun beleibe nicht den ersten Song namens Julia geschrieben. Erst letzte Woche im Liedzeilen-Quiz gab es Julia, We Don’t Live In The ’60s von den Indelicates zu erraten (Video). Ebenfalls empfehlenswert ist der Beatles-Klassiker, der nicht ganz unschuldig an meiner Namensgebung war (Video mit Lyrics). Des Weiteren gibt es noch einen Song dieses Names von[1]

  • Chris Rea (amerikanischer Bluesrock-Sänger),
  • Lee-Hom Wang (taiwanescher Pop-Sänger),
  • Pavlov’s Dog (britische Progrock-Band),
  • K.B. Caps (italienischer Disco-Sänger),
  • den Eurythmics (zum Film 1984, Video),
  • jealkb (japanische Alternative-Band),
  • House of Heroes (amerikanische Christian Rock-Band),
  • Our Lady Peace (kanadische Alternative-Band),
  • Axxis (deutsche Hardrock-Band).

Weiter führen könnte man die Liste mit Wet Wet Wet (Julia Says) und Pink Floyd (Julia Dream), doch beenden werde ich den Beitrag mit zwei Neuentdeckungen.

Limbeck spielen fröhlichen Alt-Country-Americana-Rock und ihre erste Single vor einigen Jahren hieß Julia:

Ein bisschen intensiver, basslastiger und indiemäßiger sind The Steers und vor gut einem Jahr veröffentlichten sie eine Single namens Julia:

Puh, nach diesen ganzen Julias finden sich vielleicht noch mehr Blogger, die einen Beitrag mit einem/ihrem Namenssong schreiben. Haut rein!

  1. Quellen: Wikipedia, lyricwiki []

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

4 Gedanken zu „Song des Tages: Timo Breker – Julia (und noch mehr Songs namens Julia)“

  1. Oja, eine österreichische Band. Etwas härter als die hier vorgestellten Songs, aber immer noch im angenehmen Bereich. Allerdings lösen sie sich nach 10 Jahren auf, wie man auf der offiziellen Seite lesen kann. Dort kann man auch mal reinhören.

  2. Tja bei mir kenne ich keinen Namenssong. Der Song von The Steers gefällt mir übrigens sehr gut. Der von Timo Breker ist auch fein…

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