Blick über den Tellerrand vom 27. June 2009

  • Offene Läden bringen das kleine Jesuskind zum Weinen (26. June 2009)

    Ich will mich hier aber gar nicht groß mit den rechtlichen Argumenten auseinandersetzen, das langweilt die meisten Leser ja bloß. Ich möchte nur mal fragen, was das eigentlich für ein Armutszeugnis ist, dass die Kirchen der Meinung sind, die Menschen kämen nur dann zum Gottesdienst , wenn sie nichts anderes zu tun haben. Dass man den Menschen gesetzlich verbieten muss, am Sonntag einkaufen zu gehen, damit sie stattdessen aus lauter Langeweile und Verzweiflung die Kirche besuchen müssen.

  • English is a crazy language (26. June 2009)

    Sometimes I think all the English speakers should be committed to an asylum for the verbally insane. In what other language do people recite at a play and play at a recital? Ship by truck and send cargo by ship? Have noses that run and feet that smell? Park on driveways and drive on parkways?

  • Torchwood: Children of Earth broadcast date (25. June 2009)

    Anyway. It starts on Monday the 6th July, 9pm on BBC1. I did episode 3, which will be on Wednesday 8th July. But you have to watch the whole thing, or it won’t make sense. It starts in America on BBCA on the 20th July. Hopefully this will be the last thing I ever have to say about the broadcast date. Watch the show. It is epic. I mean, proper epic. Textbook epic. Yes.

  • Das Video ist fertig (25. June 2009)

    Unser Video zu “Dich gibts nicht” ist endlich fertig geworden! Die Premiere findet am Sonntag, den 28.06. auf Tape.tv statt, einem der zur Zeit wohl interessantesten Musikvideokanäle im Netz. Ab Mittwoch, dem 01.07. wird das Teil dann auf angelika-express.de und unserer Youtube-Seite zu sehen sein.

  • Gegen Datenvorratsspeicherung? Provider wechseln! (22. June 2009)

    Neben politischem Engagement kann man noch mehr gegen die anlasslose Speicherung sämtlicher Verbindungsdaten tun: Als Kunde könnte man nun zu einem kleineren Provider wechseln, der nicht speichert. Günstig ist, wenn der Vertrag bald ausläuft, ansonsten schon mal frühzeitig zum Ende der Vertragslaufzeit kündigen und mit damit begründen, dass man mit der Datenvorratsspeicherung nicht einverstanden ist und sein Recht auf Wahrung der informationellen Selbstbestimmung sowie des Fernmeldegeheimnisses verletzt sieht. Wenn es viele täten, würde das ein wenig Druck erzeugen.

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

3 Gedanken zu „Blick über den Tellerrand vom 27. June 2009“

  1. 1) Die Verzweiflung der Kirche treibt seltsame Blüten. Natürlich sind die anderen Schuld, man selbst macht ja alles richtig.

    Wenn das die Politiker adaptieren, wird es übel. Politische Inhalte können keine geschaffen werden, weil alle Krfat darauf verwendet wird den Wähler zwangs zu konzentrieren, indem alle Lokale, Kinos, Buden, Ausflugsziele am Wahltag geschlossen werden und erst ab 18.00 Uhr wieder öffnen dürfen. Die kriegen uns noch, irgend wie.

    5) Ein mutiger Weg den Manitu hier weiter beschreitet. Sieht nach Rückgrad, oder solider finanzieller Rückendeckung aus.

  2. zu 1) Deine Wahllokal-Theorie hat einen entscheidenden Denkfehler: wenn nichts auf hat, dann gibt es keinen Grund für die Wähler aus dem Haus zu gehen und dann kommen sie auch nicht auf dem Weg zu X oder auf dem Weg zurück von Y am Wahllokal vorbei!

    zu 5) Weißt du mehr oder ist das einfach eine logische Schlussfolgerung?

  3. 1) Ja stimmt. 😕

    2) Was Manitu angeht kann ich nur vermuten. Wir als Firma selbst sind ein Technikprovider und unterliegen ebenfalls der Vorratsdatenspeicherung. Unser Rechtsanwalt hat uns dringend empfohlen uns danach zu richten, auch weil wir vor Gericht zitiert werden, richterliche Verfügungen und was weiß ich nicht alles zu erwarten hätten. Das alles muss ein Rechtsanwalt begleiten und die lassen sich ihr Wissen und Können gerechtfertigterweise (meist zumindest) gut bezahlen.

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