Blick über den Tellerrand vom 16. May 2009

  • Netzsperren: Der Kampf spitzt sich zu (16. May 2009)
    Es ist einiges passiert in den letzten Tagen. Mal der Reihe nach:
  • Freunde der Kinderporno-Sperren schlagen zurück (15. May 2009)

    Einerseits sollen irgendwie durch eine unabhängige Instanz die geheimen Sperrlisten kontrolliert werden. Andererseits gibt man sich nicht mit den DNS-Sperren zufrieden und fordert gleich mehr Eingriffe in die Internetinfrastruktur. Ersteres klingt wie Kosmetik, da bin ich auf eine saubere rechtsstaatliche Lösung mal gespannt. Zweiteres dürfte bei vielen die Alarmglocken läuten lassen, denn das weckt sofort die Befürchtungen, dass man hier doch mit chinesischen Methoden eine Zensurinfrastruktur schaffen möchte.

  • Unwissenheit ist kein Segen (13. May 2009)

    Ich glaube es liegt in der Natur des Menschen sich bevormunden zu lassen. Denn wie könnte man sich sonst erklären, dass es möglich ist ohne Grund und ohne nachvollziehbare Beweise auf seine Wirksamkeit Dinge zu verbieten oder zu zensieren. Durch Unwissenheit kann vieles über unsere Köpfe hinweg entschieden werden. Jüngste Beispiele sind das Verbot von transgenen Pflanzen, Paintball und die Zensur von Internetseiten mit illegaler Pornografie.
    […]
    Was denkt ihr bei dem Wort Dihydrogeniumoxid? Klingt schlimm oder? Das ist Wasser. Transgene Pflanzen sind an einem Genabschnitt veränderte Pflanzen, mehr nicht. Es ist ja teilweise schon soweit gekommen, dass die Leute mit dem Begriff Gen etwas Negatives verbinden. Wenn ihr eure Gene loswerden wollt, dann tötet euch lieber schnell!

  • Durchs wilde Sauerland (13. May 2009)

    Wer ein halbes Stündchen Zeit und Muße hat, sollte mal das hier lesen. Einen Beitrag des Deutschlandfunks zu den Hintergründen der “Sauerland-Terrorzelle”. Danach wird man denken, das Terroristischste im Sauerland seien die alljährlichen Karl-May-Festspiele in Elspe.

  • BMI lässt Satire-Webseite sperren? (Update) (13. May 2009)
  • McGee on music: The pop partnership that reinvented Fleetwood Mac (13. May 2009)

    When I first got into Fleetwood Mac it was anathema. If you had to admit to liking them, it was only by praising Peter Green. But man, Rumours! What an album! Stevie Nicks and Lindsey Buckingham were world-class songwriters, and it was shocking the world wasn’t listening in 1973. Even the tension between Nicks and Buckingham’s romantic and songwriting relationship resulted in many Fleetwood Mac classics: The Chain, Go Your Own Way and Landslide. Their partnership provided the energy behind the epic Rumours – the second Fleetwood Mac album and one of the biggest-selling records of all time – and the focal point of their legendary live shows.

  • Google ‘Options’, ‘Squared’ und ‘Snippets’: Suche, gestückelt (13. May 2009)

    Google verfeinert seine Suche und bietet den Nutzern neue Funktionen, die klein anfangen und grosse Wirkung haben dürften. Auch für Websitebetreiber. Und mit einer automatischen Datentabellen-Aggregation dürfte Google das Feuer der Copyright-Streiter auf sich ziehen.

Veröffentlicht von

juliaL49

Wilde Mischung aus musikinteressiertem Konzertbesucher, fernsehbegeistertem Whovian, radfahrendem Läufer, fotografierendem Atheisten und ausgewandertem Bioinformatiker

2 Gedanken zu „Blick über den Tellerrand vom 16. May 2009“

  1. Dann hätte sich die Geschichte mit Fleetwood Mac für das „Postpunk-vs.-werter-Leser-Rätsel“ also auch erledigt! 😉

  2. Das Album ist wirklich empfehlenswert 🙂 Aber das heißt ja nicht, dass FM nicht in einem Rätsel auftauchen könnten…

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